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Slowenischer Jakobsweg

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jvali28. 01. 2023 23:33:30
Juli 2022: Meine Urlaubspläne drehen sich mir ein bisschen auf den Kopf, aber ich lasse nicht zu, dass ich deswegen auch auf dem Kopf lande. Eigentlich mahlt mein Kopf schnell und produziert eine Alternative: gelbe Pfeile kann man auch auf heimischem Boden verfolgen. Ich biete den Köder einer Freundin an, die sofort anbeißt. Klug legen wir den Abreisetag fest, studiere die Logistik, drehe ein paar Kontakte und alles rückt an den richtigen Platz. Wir gehen in die Arme des Storžič, wo der geflickte Teil des Oberkrainer Zweigs des Jakobswegs verläuft.
Hraše bei Smlednik - Preddvor mit Hl. Jakob ist der erste Teil unserer Reise. Wir übernachten bei Camino-Freundin Francesca in Bela. Am zweiten Tag schreibe ich die Geschichte der Camino-Bebbe. Preddvor-Križe, wo wir Eva suchen und gemeinsam einen Teil des Weges mit ihr und Hündchen Luna abhaken, die ans Gehen gewöhnt ist. Dann wandern wir mit Mojca bis Brezje, wo das Duo wieder zum Quartett wird und anstößt.
Schön ist diese Welt, außergewöhnlich schöner Weg, tretet darauf, wenn der Rucksack euch ein lieber Freund ist und die Augen an gelbe Zeichen gewöhnt.
Wieder winken wir den gelben Pfeilen und Markierungen des Jakobswegs.1
Hraše. Von hier bis Brezje laufen wir.2
Ganz allein steht die Kirche des hl. Jakobus.3
Sie ist von Feldern und Wiesen umgeben, und von dort betritt man sofort einen friedlichen, schattigen Wald.4
Interessante Anzeigen entlang des Wegs. Lokal zählt!5
Über die Autobahn durch eine interessante, architektonisch gelungene und schöne Überführung.6
Wir finden nette Nachrichten.7
Schöne Häuschen entlang des Wegs, wie im Märchen, die Katze Copatarica könnte darin leben.8
Noch interessante Häuser.9
Sogar zwei Jakobusse am selben Ort.10
Zwei Kircherl, hl. Katharina und hl. Radegundis.11
Angenehmer Pfad, die Fußsohlen jubeln.12
Entlang der grünen Kokra und der Allee schöner Bäume.13
Erster Blick auf das Zwischenziel, Hl. Jakob dort auf dem Hügelchen.14
Erforderliche Pause beim Schloss Preddvor. Graf und Gräfin sind zwar nicht da, wie man das Schloss wiederbeleben kann, ist aber gut zu sehen.15
Umgebung des Schlosses.16
Umgebung des Schlosses.17
Ja, nach oben muss man.18
Ein ziemlich steiler Pfad führt zum Hl. Jakob, eine ganze Stunde Gehen, aber sehr schön, und sein Gipfel ist aussichtsreich.19
Bei der unteren Kapelle, bergauf vom See. Leicht aufklarend, damit die Tröpfchen sich beruhigen.20
In der Umarmung des Storžič, See Črnava, äußerst fotogen.21
Das schlafende Hotel, schade drum. Hat aber einen schönen Reflexion im See.22
Weiß. Und das Gärtchen unserer Gastgeberin.23
Franceska verwöhnt uns maßlos. Dankbar bis zum Himmel!24
Drei feine Frauen und Storžič als Dekoration.25
Die ganze Zeit verfolgt uns der Schatten.26
Bašelj. Auf den Bašeljski vrh muss man mal.27
28
Nützliche Hinweise die ganze Zeit.29
Mehrere Wege führen hierher.30
In der Ferne präsentiert sich Triglav und begeistert uns.31
Der Weg zu unserer zweiten Gastgeberin wird eingezeichnet.32
Bei Hudo, etwas früher verlieren wir die Markierungen ein bisschen und es geht uns wirklich schlecht, wir verschwenden eine halbe Stunde.33
Wenn wir uns finden, setzen wir gemeinsam fort.34
Ziel. Diesmal komme ich aus der dritten Richtung. Immer anders.35
Meine Jakobina. Begleiterin auf den Jakobuswegen.36
Da sind wir, hurra!37
Immer die richtige Richtung wählen.38
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bagi19. 08. 2024 14:48:19
Zentrale Jakobsweg - Unterkrainer Richtung

Nach dreizehn Jahren war es Zeit für eine Wiederholung, diesmal in viel wärmeren Monaten als beim ersten Mal. Den Großteil des Weges hatte ich sowieso vergessen, also war wieder viel Neues zavijanje z očmi. Wegen ständiger Nachmittagsregen haben wir kaum vier trockene Tage hintereinander gefunden, daher haben wir für den Start den Unterkrainer Zweig von Bregana nach Laibach gemacht. Der Küstenzweig wartet noch auf kühlere Tage. So ist es uns ergangen …

Tag 1 - Bregana / Kostanjevica an der Krka

Eigentlich sind wir etwas vor Bregana gestartet, bei Bäckerei und Café Suban direkt an der Autobahn. Morgendliche Süßigkeiten waren eine gute Wegzehrung für die Kilometer vor uns und sofort war es leichter nasmeh. Den Startstempel haben wir erst nach ein paar Kilometern in Slovenska vas geholt. Er hängt am Baum und man übersieht ihn leicht. Die Fortsetzung ging eine Weile direkt an der Grenze entlang, dann ging es zur Krka hin. Dazwischen gibt es zwei Erfrischungsstellen, eine bei Klunove Toplice – Bar Biondy und die andere in Bušeča vas – Bar Jerusalem, zum Glück beide offen velik nasmeh. Aber nicht überall war es so. Auch Übernachtungen mussten sorgfältig geplant werden, da das Angebot begrenzt ist. Deshalb haben wir den ersten Tag in Kostanjevica an der Krka beendet, übernachtet im Gasthaus Žolnir. Hier gibt es gute Küche und durchschnittliche Unterkunft, Mückennetze werden sie früher oder später an den Fenstern anbringen müssen.
Zuerst Kaffee und Croissants, dann starten wir richtig :)1
Offizieller Beginn des Jakobuswegs2
Erster Stempel, den man leicht übersieht3
Morgens ist die Sonne noch angenehm, später erwärmt sie schnell die Luft4
So wird der meiste Weg aussehen. Wir wandern durch Dörfer, die wir mit dem Auto nie besuchen würden5
Sie schauen uns etwas komisch an, aber die Weide lockt sie bald :)6
Die erste von zahlreichen alten Fußbrücken, die wir auf dem Weg sehen werden7
Diese beiden kenne ich :)8
Es wird heiß und überschüssige Kleidung wandert schnell in den Rucksack9
Sommerstimmung. Sonne, Hitze, Grillen und wir beide auf einsamem Pfad10
Genau an den Bienenstöcken vorbei müssen wir. Sofort kommt die Erinnerung an ein unangenehmes Erlebnis aus Spanien11
Wir folgen gelben Markierungen aller Art. Viele sind neu überstrichen12
Auch die Wege sind aller Art, vom Asphalt bis Makadam, Feldwege und Waldpfade13
Was könnte das sein?14
Neugier ist eine schlimme Sache. Wir sind schon in einem der vielen Gewächshäuser hier herum15
Rätsel gelöst :)16
Wir setzen unseren Weg fort …17
Wir gehen an zahlreichen Weinbergen vorbei …18
Hier wird unsere zweite Pause sein. Die Bar ist offen, der nächste Laden leider nur vormittags19
Dem Namen nach gab es hier früher Fährmänner, aber seit Langem verbindet sie eine Brücke20
Es biegt auf die rechte Variante des Jakobswegs ab21
Wir gehen an Feldern vorbei, die kurz vor der Ernte stehen22
Hier nutzen wir GPS, da der Weg zugewachsen und schlecht nachverfolgbar ist23
Krka24
Erstaunlicherweise ist nirgends jemand …25
Der alte Kern von Kostanjevica na Krki. Auf den Fassaden sind die Hochwasserstände gut sichtbar26
Gasthaus Žolnir, wo wir die erste Nacht verbringen. Für das Nachtleben sorgen die Mücken.27
GPS-Track des ersten Tages. Es ergaben sich 33 km und 600 Höhenmeter.28
(+2)gefällt mir
bagi20. 08. 2024 13:54:17
Tag 2 - Kostanjevica an der Krka / Vavta vas

Wir sind direkt nach frühem Frühstück losmarschiert und haben die Morgenfrische gejagt. Aber es hat nicht lange gedauert. Die Sonne hat die Luft schnell erwärmt und beim Aufstieg nach Gorjanci war es schon ordentlich heiß für uns. Daran gewöhnt, kein Problem. Halbes Kilo Sonnencreme und breiter Hut erledigen alles velik nasmeh. Vor allem haben wir die Welt um uns bewundert, wie man sie nur zu Fuß sieht. Wundervolle Erfahrung. Es folgte Abstieg zur Pleterje-Abtei und Fortsetzung nach Novo mesto. Dort haben wir die einzige und daher etwas längere Pause gemacht, dann Richtung Vavta vas. Übernachtet im Gasthaus RaMar, das ich nur wärmstens empfehlen kann. Zimmer wirklich top und zu super Preis, Wirt außergewöhnlich zuvorkommend. In unmittelbarer Nähe Pizzeria und Bäckerei, Essen ist gesichert nasmeh.
Nach einem guten Frühstück mit vollen Bäuchen machen wir uns nur widerwillig auf den Weg :)1
Richtung Kostanjevica na Krki, dann Gorjanci2
Der Morgen ist noch frisch, nur Vögel zwitschern am Fluss3
Ich entdecke auch zwei Angler, aber wegen der Fische zwitschern sie nicht :)4
Kostanjevica haben wir schon am Vortag erkundet, daher halten wir diesmal nicht an5
Oh je, das passiert auch :)6
Wieder allein auf dem Weg7
Slowenische Jakobswege haben sicherlich Besucher, aber nie Massen wie auf dem spanischen Camino8
Kein Zweifel, wir müssen links :)9
Wir bemerken oft, wie sie uns heimlich beobachten, aber nur wenige knüpfen Kontakt10
Wir sehen auch viele renovierte Häuser und Neubauten. Baukosten auf dem Land sind wahrscheinlich viel niedriger als in Städten11
Ein alter Ponk noch immer in Benutzung12
Dieses Jahr gibt es massenhaft Obst und an vielen Stellen sind Äste vom Gewicht der Früchte gebrochen13
Am Weg …14
Am Weg …15
Wie aus jenem Bekannten … Grauer Pfad, führe mich16
Kartause Pleterje in Sicht ...17
Zuerst folgen wir der langen Mauer zu den Eingangs toren18
Dann erkennt er, dass die Kartause geschlossen ist. Es folgt eine Pause am ersten geeigneten Ort19
Bald gehen wir weiter, neuen Abenteuern entgegen20
Alles kommt ihnen zupass :)21
Treffen sogar einen Bären, zum Glück der freundlicheren Sorte :)22
Zahlreiche Weinberge links, zahlreiche Weinberge rechts …23
Mitten auf den Feldern ein Pfahl mit der Jakobsmuschel. Unverkennbar, und es gibt keinen Platz zum Abirren24
Schöne Hügel der Dolenjska25
Es ist Erntezeit. Manche Felder sind schon eingebracht, andere kommen noch dran26
Wunderschöne Landschaft :)27
Und kein so schöner Weg …28
Noch eine Besonderheit dieser Orte. Jedes Dorf hat seine Kirche, aber wahrscheinlich ist es überall in Slowenien so29
Gemäht, aufgeräumt, schön anzusehen30
Das muss schon Novo Mesto sein31
Nach längerer Zeit halten wir hier an32
Am Ende des Kandijski-Mostu gibt es vorzügliches Eis und schönen Ausblick33
Wir gehen weiter entlang der Promenade am Krka, dann abbiegen wir aufs Land34
Wir kommen in ein ländlicheres Gebiet mit zahlreichen Höfen35
Demgemäß ist *Traktor šola* etwas völlig Selbstverständliches :)36
Der Abend rückt näher. Wir müssen nur noch die Krka überqueren …37
Blick auf den trägen Fluss38
In Vavti vasi übernachten wir im Gasthaus RaMar, das sogar ein Buch für die Jakobova pot hat. Lobenswert39
GPS-Track des zweiten Tages. Wir haben 43 km und 1200 Höhenmeter zurückgelegt40
(+3)gefällt mir
sla20. 08. 2024 20:17:14
Bravo!!!
(+1)gefällt mir
bagi21. 08. 2024 11:57:42
Tag 3 - Vavta vas / Stična

Definitiv der schwerste Tag. Nicht so wegen der vielen Kilometer, sondern wegen der schwülen Witterung, viel Grün auf dem Weg und ohne jede Erfrischungsstelle. Offiziell gibt es zwei, aber an dem Tag leider beide zu. Glücklicherweise hatten wir genug Wasser, nur die Stimmung war diesmal nicht allzu olympisch zavijanje z očmi.

Zum Start sind wir von Vavta vas über Straža steil hoch über das Tal auf die Hänge der Straška gora gestiegen. Der Weg ist ziemlich zugewachsen, Mücken haben uns schnell gefunden. Höher hat uns der Schatten des hohen Waldes vor der Sonne geschützt und so bis zum Dom Frata. Leider geschlossen. Es folgte Abstieg ins Globodolska-Tal und ein weiterer steiler Aufstieg über Šmarva nach Vrhtrebnje. Von da an war der Weg so zugewachsen, dass wir einen längeren Umweg auf der Straße gemacht haben. In Selu pri Šumberku war die zweite Erfrischungsstelle - Bistro Brigita geschlossen, also haben wir für den Tag aufgegeben. Trotz Hitze haben wir durchgezogen bis Ivančna Gorica, wo endlich eine längere Pause kam. Die Klosterunterkunft verpasst, daher übernachtet kurz vor Stična im Gasthaus Edenski vrt. Preis normal, Erlebnis ganz besonders nasmeh.
Morgendlicher Kaffee und Quarkstrudel aus der nahen Bäckerei, hervorragende Kombination für Wegverpflegung :)1
Der Stempel der Jakobova pot befindet sich bei der Kirche in Vavti vasi2
Ein letztes Mal überqueren wir Krko, dann folgen Straža und ein steiler Aufstieg über die Hänge des Straški hriba3
Im unteren Abschnitt ist der Waldweg zugewachsen, aber Wegweiser aller Art reichen aus4
Höher oben ebnet es sich und geht in Hochwald über5
Noch eine der vielen Markierungen unseres Weges6
Schon auf dem Weg zur Frata-Hütte7
Leider waren an diesem Tag die Türen fest verschlossen und wir nahmen uns nur Zeit, die Füße zu lüften8
Auch das ist der Jakobsweg und in schattigen Bereichen obendrein noch ziemlich feucht vom Tau9
Bald steigen wir ins Globodol-Tal ab10
Drei Dörfer liegen auf dieser Ebene und dieses ist das erste, Dolenji Globodol11
Alte Schule, der die Tage sicherlich gezählt sind12
Mitten unter der Woche und nicht viel Leben ist in den Dörfern zu sehen13
Nur die bearbeiteten Flächen und das Rumpeln der Traktoren zeugen von menschlicher Präsenz14
Von hier an ist es nicht mehr zum Spaßen. Ein langer Knieschinder folgt :)15
Vorbei an zahlreichen Wochenendhütten steigt es steil zum Šmavr hinauf16
Auch der europäische Wanderweg E7 verläuft hier17
He, he … ein Schild aus anderen Zeiten18
Es war wirklich steil, aber der Ausblick ist schön :)19
Wir fahren in Richtung Vrhtrebnje fort20
Unterwegs führt uns der Pfad zum Trebnji vrh mit Bank und herrlichem Schatten. Hier schnappen wir Luft21
Vrhtrebnje. Von hier ist der Jakobsweg so zugewachsen, dass wir Umweg auf der Straße machen22
Hausgemachter Napredek. Clio mit Solarantrieb, aber mitten auf dem Feld ist ihm der Strom ausgegangen :)23
Der Tag wird immer heißer, Schatten nicht einmal ein Muster …24
Auch die zweite Gaststätte ist geschlossen, daher können wir nur weitermachen. Die Landschaft ist noch immer schön :)25
Unzählige Dörfchen rasen an uns vorbei, die Kilometer häufen sich fleißig26
Auf der Autobahn sind wir nicht gerade, aber sonst läuft es ganz gut :)27
Noch einige unglaublich lange Kilometer folgen, bevor wir endlich Ivančno Gorica erreichen. Pause!28
Dort kaufen wir alles Nötige fürs Abendessen und machen uns beladen wie Maulesel nach Stična auf29
Heute parken wir hier30
Edenski vrh ist eine wirklich besondere Umgebung, jahrelange Arbeit von Enthusiasten31
Wir schlafen in einer alten Scheune, umgewandelt in Gästezimmer32
GPS-Track des dritten Tages. Auch diesmal 43 km und 1200 Höhenmeter, nur anstrengender :)33
(+3)gefällt mir
bagi22. 08. 2024 11:51:32
Tag 4 - Stična / Laibacher Burg

Wir sind noch in der Dunkelheit gestartet. Der Vortag hatte uns wie Čevapi geräuchert und das wollten wir so weit wie möglich vermeiden. Schnell stiegen wir über Stična hinaus und an den Waldrändern durch beide Dobrava nach Višnja Gora. Dort Pause, dann Aufstieg nach Blečje vrh und Polica. Das sind unsere Gegenden, mehrmals begangen. Schnell waren wir auf Magdalenska gora und über Orle auf dem Laibacher Golovec. Hier waren wir fast im Fotofinish velik nasmeh. Es folgte Abstieg zum Gruberjev-Kanal und Aufstieg zu den Šance direkt beim Burgberg. Vom Grajski grič abgestiegen in die Altstadt Laibachs und bei der Jakobuskirche den letzten Stempel gedrückt. Nur noch Rückkehr nach Hause, diesmal mit dem Komfort von vier Rädern nasmeh.
Am letzten Tag stehen wir richtig früh auf und sind noch im Dunkeln bei der Abtei Stična1
Hier hätten wir den vorherigen Tag schlafen sollen, Gäste werden nur bis 17 Uhr aufgenommen2
Die frühe Stunde zahlt sich aus, in der Morgenfrische vergehen die Kilometer schnell3
Bald erblicken wir Višnja Gora. Dort legen wir eine Pause ein4
In die Altstadt müssen wir nicht, alles Nötige ist im Laden neben der Post5
Dann vorbei an Dednem Dol weiter zum Blečje vrh6
Dazwischen folgt noch etwas überwucherter Pfad, daher wählen wir ihn über gemähte Wiesen7
Blečji vrh. Von hier aus werden wir ziemlich lange auf Asphalt gehen8
Polica mit der Jakobus-Kirche. Daneben ist eine Unterkunft für Pilger9
Abstieg in Richtung Perovega. Zum Glück ist wenig Verkehr, daher ist der Weg nicht unangenehm10
Bald sind wir wieder auf Schotter, fern vom Lärm und Abgasen11
Unser Hausberg :)12
Der Weg endet natürlich nicht bei Magdalenska, daher setzen wir fort13
Diese Gegenden kennen wir gut und wissen genau, was hinter der Kurve wartet14
Spanische Kämpfer, ups … Kämpferin :)15
Zwischendurch sind wir auf Golovcu, wo die Markierungen der Jakobova pot auf Zweckpfählen sind16
Der Weg über Golovec ist immer schön. Wir begegnen auch vielen Freizeitsportlern17
Dieses Schild ist nur der Jakobova pot gewidmet18
Übergang über den Gruberjev-kanal19
Wir sind schon beim Burghofwall. Nun folgt ein Sprung zum höchsten Punkt des Burgbergs, Šance20
Blick auf Ljubljana … 21
Die Hitze macht sich etwas bemerkbar, aber Vorräte reichen noch :)22
Blick auf die Burg …23
… und auf die Dächer des alten Ljubljanas24
Seltener Moment ohne Touristen :)25
Abschließender Teil. Das Stempelkästchen ist am Eingang zur Jakobus-Kirche auf Levstikov trg26
Von hier fahren wir nächstes Mal Richtung Primorska fort27
GPS-Track des vierten Tages. 40 km und 1000 Höhenmeter angesammelt.28
Gesamte Spur von Bregana zum Ljubljanski grad.29
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bagi7. 10. 2024 13:38:44
Wir hatten gerade den unterkrainer Teil des Jakobswegs gut abgeschlossen, da kam schon der küstennahe dran nasmeh. Natürlich fortgesetzt vom selben Punkt, wo wir damals aufgehört hatten, das ist im alten Teil Laibachs. Gelbe Markierungen führten uns zuerst zum PST, dann auf Vič Richtung Barje. Darüber wanderten wir stundenlang bis Vrhnika, wo der Weg etwas abwechslungsreicher wurde. So bis Logatec, wo wir zum ersten Mal übernachteten. Höhenprofil des ersten Tages meist flach, da in 40 km nur 500 Höhenmeter.

Der nächste Tag passte uns besser, da er viel mehr Auf- und Abstiege hatte. Wegen starkem Regen vor Tagen am Abzweig kurz vor Planina die rechte Variante gewählt, die einzige sinnvolle bei Überschwemmungen auf Planinsko polje. Diese steigt in die Hügel über Planina und stößt in Strmec auf die untere Variante. Beide gegangen und würde wieder die obere wählen. Sie umgeht nicht nur Überschwemmungen, sondern vollständig auch die laute Straße im Tal. Es folgte Abstieg durch mehrere Dörfer nach Predjama und weiter nach Razdrto. Kaum Unterkünfte hier, daher übernachtet gut 1 km abseits auf Bauernhof Hudičevec.

Nächsten Morgen Querung unter Nanos ins Vipava-Tal. Herausgekommen in Podnanos-Dorf, wo man sich stärken kann. Weiter nach Podraga, dann Avber und Tomaj und schon an italienischer Grenze. Als Pflichtpunkt romantisches Heiligtum Tabor besucht, wo wir letzten Stempel des Jakobswegs drückten. Davon gibt's auf Primorska Zweig wirklich viele, weiter aber keinen mehr gesehen. Gefolgt von beschleunigten Schritten nach Opčine, da kurzer Tag uns überraschte. Dort im Dunkeln angekommen und glücklicherweise gleich Unterkunft gefunden. Freundlicher Wirt hat uns sogar Zimmer gewärmt, obwohl wir selbst glühten velik nasmeh.

Anbruch des letzten Morgens. Als Wegzehrung zuerst gut aufgetankt im Gasthaus bei Hauptstraßenbahnhof, dann nach Triest. Von Opčine an unangenehm entlang Hauptstraße geführt. Dieser Abschnitt gut mit gelben Muscheln markiert, auf rechten Abzweig achten. Der biegt in weniger befahrene Straßen und so ans Ufer beim Canale Grande. Von da zur Kirche Hl. Jakob / San Giacomo fast noch 2 km laufen. Kirche auf Hügelchen und leicht mit näherer San Giusto zu verwechseln, also Vorsicht für Erstgänger.

Von Kirche zurück ans Ufer und zur Hauptbusstation. Fast gleicher Ort wie Bahnhof. Für Heimreise Flixbus gewählt, erstes Mal. Generell keine gute Meinung von diesen Bussen aus Alltagsverkehrserfahrungen, aber als Passagiere keine Beanstandungen. Bus bequem, Sitzplätze zugewiesen, Abfahrt pünktlich. Flixbus hat Perron 2 reserviert in Triest, vor Einstieg Fahrer prüft QR-Code auf Tickets. Diese vorab online kaufen, Prozess wie Flugbuchung. Preise schwanken stark je nach Buchungstag, Linie und Auslastung. Mir gelungen zwei Tickets für nur 32€, deutlich billiger als Zug und schneller. Ankunft Laibach pünktlich und damit vollends diesen Weg abgeschlossen nasmeh.
Stara Ljubljana, wo wir im Sommer den Dolenjska-Zweig der Jakobova pot beendet haben1
Die Muschel weist die Richtung, wir warten nur noch auf Grünes zum Start :)2
Entlang der Ljubljanica setzen wir unseren Weg bis zum Prulski-Most fort, wo wir auf die andere Seite überqueren3
Schnell sind wir auf dem Pfad der Erinnerung und Kameradschaft, wo wir vor allem Hundespaziergänger und ihre Lieblinge treffen4
Bei den berühmten Murgle begrüßt uns die erste Sonne5
Es folgt die Cesarska cesta, danach biegen wir auf einen Morost ab6
In diesem Jahr gibt es enorme Mengen an Obst und ohne Stützen würden an vielen Stellen die Äste brechen7
Notranje Gorice. Hier überqueren wir die Eisenbahn und halten uns rechts8
Irgendwo hier sollte der erste Stempel der Jakobova pot sein ….9
Wir gehen ein paar Meter zurück und finden es in der Ecke der Pizzeria Pr'Pavlet10
Bald verlassen wir die letzten Häuser und sind wieder in einer anderen Welt. Wir gehen entlang der alten Struga der Ljubljanica11
Dazwischen begrüßt uns eine interessante Bekannte … Pentlja. Vor einigen Jahren haben wir sie vollständig begangen12
Den Lehrpfad Bevke sehe ich zum ersten Mal. Zahlreiche Infotafeln enthalten viele interessante Informationen13
Kirche des Hl. Jakobus bei Blatna Brezovica. Hier ist der zweite Stempel14
Neben der Kirche gibt es auch ein Schild für die Bobrova pot, ebenfalls unbekannt. Offensichtlich sind die lokalen Touristikvereine ziemlich aktiv :)15
Blatna Brezovica, Mischung aus Höfen und gewöhnlichen Wohnhäusern. Kein Schlamm aus dem Namen irgendwo :)16
Herbstliche Dämmerung. Die Wildrebe wechselt bereits die Farbe17
Ziemlich niedriger Unterführung unter der Autobahn. Gut, dass wir keine Reisrucksäcke haben :)18
Die etwas tiefer gelegene Straße überschwemmt die Ljubljanica sicher mehrmals19
Vrhnika, es folgt der Aufstieg durch die Straße Na klancu20
Der Name der Straße ist unauslöschlich mit dem Buch von Ivan Cankar verbunden21
Blick auf einen Teil von Vrhnika von der Fijolčna gora22
Cankarjeva Sv. Trojica, erwähnt im Buch Aleš iz Razora23
Wir beide gehen unseren Weg und steigen vorbei am Starga malna Richtung Logatec hinauf24
Wenn wir das *Bärengebiet* erreichen, erfordert das natürlich eine kurze Pause :)25
In Logatec übernachtet er im Gostišče Jeršin und macht sich frühmorgens auf den Weg26
Es ist frostig und herbstliche Nebel ziehen überall27
Der Tau ist stark und bald sind wir bis zum Arsch nass28
Eingestürzter Turm auf Kališče. Aus Sicherheitsgründen wurde die Zugangsleiter entfernt29
Durch reichlich Feuchtigkeit gehen wir weiter nach Planina. Gut, dass wir bewährte Schuhe haben30
Wichtige Kreuzung. Bei Überschwemmungen auf Planinsko polje ist die rechte Variantenpflichtig31
Wegen dauernder Niederschläge biegen auch wir präventiv nach Grčarevcu ab32
Hier schließt sich die Jakobova pot dem Bergpfad Planina-Grmada an33
Entsprechend ist der Pfad etwas besser ausgetreten, vor allem mehrmals ziemlich steil34
Lipeljska-Jama direkt am Pfad. Eingang ungesichert, Tiefe ca. 30 m35
Interessantes Schild links. Diesmal untere Variante, nächstes Mal obere :)36
Kirche Sv. Marija pod Grmado. Neben dem Stempel auch etwas Erste Hilfe :)37
Es folgt ein gehöriger Abstieg und wir gelangen ins Dorf Strmec38
Diese Straße gingen wir schon im Frühling, als wir eine Runde über Sv. Lovrenc, Špilnik, Planinska gora und Grmada machten39
Studeno und Kirche Sv. Jakob40
Vor gut einem Jahrzehnt gab es keinen offiziellen Stempel, aber ich habe mir im Kindergarten neben der Kirche einen Enten-Stempel erbeten :)41
Noch langer Weg vor uns, daher gleich weiter. Längere Pause wartet später …42
In Bukovje sind Laden und Bar geschlossen, daher halten wir erst in Predjama. Zum Glück sind nicht mehr viele Touristen da.43
Wir fahren fort, Richtung Razdrto. Der Pfad zum Nanos zweigt viel früher ab.44
Ein langer Tag liegt hinter uns, für die Jahreszeit ungewöhnlich warm.45
Der Tag verabschiedet sich, daher bleibt keine Zeit für eine solche Energiespende. Wir eilen zum Übernachtungsplatz.46
Wir haben auf dem Hof Hudičevec übernachtet. Das Frühstück war hervorragend und voller Energie gehen wir in den neuen Tag.47
Nanos von ferne erkennbar. Der Weg führt uns am Fuße entlang.48
Windkraftanlagen sind auch typisch für dieses venduto. Die rechte arbeitet pausenlos, die linke mal so. Zerhackte Vögel gibt es nirgends.49
Zum ersten Mal erblicken wir das Schild Trst, unseren Endpunkt. Aber für die Autobahn sind wir etwas zu langsam :)50
Daher gehen wir schön auf dem Fußweg weiter, Richtung Podnanos.51
Ein wunderschöner Weg. Betreten und schattig, flach und bequem.52
Eine Weile queren wir die Hänge, dann senkt sich der Pfad ins Tal.53
Zuerst gehen wir durch die kleinen Siedlungen Hrašče und Podbreg.54
Dann gelangen wir nach Podnanos, wo sogar die Gastwirtschaft geöffnet ist. Obendrein treffen wir zufällig einen guten Bekannten :)55
Nach reichlichem Imbiss und Schwatz setzen wir durch Podraga fort, wo die Kapelle des Hl. Jakob und der offizielle Stempel sind.56
Am Weg und leblos …57
Am Weg und sehr lebendig. Nur bellen mag er nicht :)58
Diese Gegend ist stark weinbaulich, daher Reben überall.59
Sie haben sogar richtige Spalier angelegt, aber uns einen Traubenstrauß zu lassen, nein :)60
In diesem Jahr gibt es auch massenhaft Kastanien. Einige liegen schon am Boden.61
Štjak. Nirgends jemand, alles ausgestorben …62
Stellenweise buchstäblich63
Hier befindet sich die Kirche des Hl. Jakobus und noch ein Stempel. Auf dem Primorska-Zweig gibt es wirklich viele davon64
Wir verlassen das Dorf und setzen uns auf typisch grobem Makadam fort …65
Kavadurji, ein so unbekanntes Wort, dass ich es bei erster Gelegenheit im Netz nachschlage. Harte Arbeit, mit Handwerkzeug in Steinbrüchen gehauen66
Etliche Kilometer seit der letzten Pause, und wir können den Halt in Avber kaum erwarten67
Mit vollen Mägen ist der Pfad gleich viel schöner :). Dann Tomaj und Kreplje, danach Richtung Italien68
Zweifelsfrei liegt Italien direkt vor uns69
Noch folgt der Aufstieg zum Tabor. Wir waren schon mehrmals dort und es gefällt uns immer70
Offizielle Tafel. Die heutige Struktur stammt aus dem 15. Jahrhundert, die ursprüngliche ein Jahrhundert früher71
Oben fangen wir die letzte Sonne ein. Der helle Tagesabschnitt ist recht kurz, daher müssen wir uns beeilen72
Bis Opčine sind es noch volle fünf Kilometer und gegen Ende holt uns die Dunkelheit vollends ein73
Noch auf der Suche nach Übernachtung. Seit Tabor auf hohen Drehzahlen, Folgen am Ende sichtbar :)74
Nächster Morgen. Glück gehabt, die Bar nahe der Hauptstraßenbahnhaltestelle ist offen, üppiges Angebot75
Das wird bald wohl Geschichte sein, da es mehr als genug Busverbindungen gibt76
Interessant, dass in Opčinah die Tramstrecke mit Haltestellen komplett erneuert ist. Ganz anders in Triest, wo die Trasse eher verfällt77
Triest, Endstation. Zur Jakobus-Kirche ist es noch ein weiter Weg78
Natürlich geht's nicht anders als durch enge Gassen. Autos überall geparkt, dichter Verkehr79
Langsam bahnen wir uns zur Küste durch wo ich zum 1. Mal ein riesiges fast 300 m langes schwimmendes Hotel sehe (Cunard / Queen Victoria)80
Dann biegen wir in den Canale Grande für den obligatorischen Cappuccino ein. Preis = 1,8 € zum Vergleich mit unseren Touristenorten81
Überall Massen von Rollern aller Art, sogar eigene Parkplätze dafür. Autos meist zerkratzt, Beulen im Überfluss82
Der Endziel folgt: Jakobova cerkev. Der Weg dorthin ist nicht gerade kurz und liegt ziemlich entfernt vom Stadtzentrum.83
Wir sind schon hier. Damit schließen wir auch den Primorsko Zweig und gleichzeitig die gesamte Osrednja Jakobova pot ab.84
GPS-Track. Wir haben 127 km und 3100 Höhenmeter zurückgelegt.85
(+7)gefällt mir
bagi16. 04. 2025 18:04:13
Prekmurje-Steirische Richtung

Die Dolenjsko-Primorska- und Višarska-Richtung des Jakobswegs habe ich gleich nach ihrer Auszeichnung gemacht und mehrmals wiederholt, bei der Prekmurje-Steirischen habe ich es aber immer wieder aufgeschoben zavijanje z očmi. Irgendwie wollte sie nicht unter die Füße kommen. Eine längere Phase guten Wetters und etwas moralische Schuld mir selbst gegenüber haben mich endlich zum Besuch dieser Richtung gebracht.

Der Prekmurje-Steirische Weg beginnt an der ungarischen Grenze, daher hieß er anfangs Ungarischer Weg. Da das nicht so schön klingt, wurde er später in den aktuellen Namen umbenannt. Er endet in Stanežiče bei Laibach, wo er auf die Višarska-Richtung trifft. Von der Grenze bis zum Anschluss ca. 280 km lang, mit ca. 6500 m Höhenmeter. In Prekmurje flach, später hügelig. Großteil auf Asphalt, nur kleiner Teil fußfreundlicher Untergrund. Übernachtungen spärlich, daher viel Planung fürs Schlafen nötig. Deshalb gut zu wissen, wie viele km am Tag noch machbar für jeden Einzelnen nasmeh.

Wegen Logistik bin ich zuerst nach Ungarn, dort übernachtet, dann Richtung Laibach bis zur Jakobus-Kirche unter der Burg. Damit kamen extra km hinzu, weitere durch unerwartete Probleme auf dem Weg. Mehr dazu in den Geschichten nach Tagesetappen …
Zurückgelegte Strecke. Länge 305 km, ca. 6500 Höhenmeter, 8 Tage Wanderung1
(+4)gefällt mir
bagi17. 04. 2025 12:42:01
Tag 1

Zuerst musste ich zum Ausgangspunkt kommen. Start des Jakobswegs ist am Grenzübergang Kobilje, aber keine nützliche Anbindung. Nächste Unterkunft auf ungarischer Seite, daher fiel die Idee schnell dahin. Aus Laibach mit Direktzug nach Murska Sobota, dann lokaler Bus ins Grenzdorf Genterovci. Alles zusammen ca. 15 € zu Normalpreisen. Bus hat mich mitten im Nirgendwo abgesetzt und mein Fußmarsch nach Ungarn begann.

Braucht nicht betont zu werden, dass es da ringsum pure Ebene ist nasmeh. Weg führte auf Feldwegen inmitten endloser Felder, Glück dass es relativ trocken war. Bei Matsch hätte ich tief im Schlamm gewatet und Schuhe von oben nach unten voll velik nasmeh. Anyway, Landschaft hat ihren Reiz, Grenzdörfer armselig, keine Leute gesehen. Wahrscheinlich aus der Ferne beobachtet, Wanderer mit großem Rucksack nicht alltäglich. Dann Abendessen und Übernachtung im gewählten Gasthaus, dann rein ins neue Tag. Mehr in Foto-Geschichte …
Zuerst muss ich von zu Hause nach Ljubljana fahren1
Dort steige ich in einen internationalen Zug mit direkter Verbindung nach Murska Sobota ohne Umstieg ein2
Treuer Begleiter auf vielen Reisen :) Hinter uns liegen schon Tausende Kilometer3
Bahnhof in Murska Sobota. Hier steige ich aus.4
Lokaler Bus bringt mich nach Genderovce.5
Einer der seltenen Einheimischen :)6
Ich überschreite die Grenze auf einer staubigen Schotterstraße.7
Grenzpfahl.8
Zufluss Nagy ásás. Zungenbrecher :)9
Ebene mit großem Anfangsbuchstaben.10
Pfadkreuzungen sind durch Kreuze oder rostige Schilder an Pfählen markiert.11
Vor mir liegen 6 km solches Gelände …12
Manchmal ist alles Mögliche dort abgeladen, was man sich vorstellen kann.13
Nach einem Slalom zwischen Pfützen erreiche ich endlich Asphalt und das erste Dorf.14
Ich plaudere freundlich mit zwei Ungarinnen, aber sie schauen mich nur verdutzt an :)15
Erste Eindrücke. Dieses Haus ist noch bewohnt.16
Ein paar Häuser links, ein paar rechts, dazwischen löchriger Asphalt.17
Hier schlägt die Armut zu. Selten sehe ich ein gepflegtes Haus.18
Am Weg …19
Noch eine Momentaufnahme ...20
Königskerze blüht normalerweise nicht, aber diese hat es geschafft :)21
Meine Übernachtung ist im Ort Nemesnép. Etwas abseits kann man auch anderswo übernachten.22
Lokales Gericht. Mmm!23
Offensichtlich bin ich misstrauisch. Jemand hat das scheinbar unberührte und verschlossene Zimmer während des Abendessens hastig durchsucht. Die Technik hat ihn verraten :)24
Am ersten Tag habe ich 14 km und ganze 50 m Höhenmeter zurückgelegt :)25
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bagi18. 04. 2025 09:48:24
Tag 2

Unterkunft bei östlichen Nachbarn frühmorgens verlassen und zur slowenischen Grenze. Dort startet offiziell der Jakobsweg und erstes Schild schon an Slowenien-Schild. Schilder reichlich weiter und schnell km auf Prekmurje-Ebenen gesammelt. Zwischendurch Übernachtung Ende Tag vereinbart, aber das erwies sich als schwieriges Ziel.

Ich hatte mit Mura-Überfahrt per Fähre gerechnet, wie Pfad führt. Aber sogenannter Tinekov-Brod fährt nur Wochenenden und nur wärmere Monate. Wichtige Info, kein Hinweis auf Betriebszeiten an Abzweig. Umweg zum Mura-Brückenübergang brachte allein hin 4 km extra, was später km über guten Geschmack hinaus trieb zavijanje z očmi. Gut gewöhnt an solche Wege und Asphalt.

Anyway, Abschluss in schöner Umgebung Jeruzalem-Berge nasmeh. Erstes Mal da und Gehen bei schönem Wetter pure Freude. Gasthaus für Übernachtung tolle Wahl. Höflichkeit Personal, Ambiente, super Abendessen und sauberes Zimmer mit toller Aussicht Balsam für alle Tages-km velik nasmeh. Mehr in Foto-Geschichte …
Ich verlasse das Gasthaus früh. Am Vorabend hatten sie die Türen verschlossen, daher nutze ich für den Ausgang nicht elegant das Fenster :)1
Typischer Brunnen dieser Gegend. Jedes Haus hat mindestens einen.2
Ein ganz besonderer Glockenturm. Auf slowenischer Seite habe ich keinen ähnlichen gesehen.3
Von Nemesnép sind es noch 4 km zur Grenze. Kein Verkehr, die morgendliche Kühle ist genau richtig.4
Grenzübergang Kobilje und erstes Schild der Jakobuspilgerroute.5
Dieser führt mich auf dem Karrenweg zum ersten Sonnenlicht.6
Kobilje und die Kirche St. Martin.7
Die Fortsetzung führt mich durch Randortschaften.8
Sowie durch lichten Wald. Wo möglich, laufe ich am Straßenrand.9
Ich bin schon in der zweiten Gemeinde. Sie ist bekannt für Orchideenzucht.10
Hier erwartet mich eine völlig neue, noch parfümierte Radfahrerin :)11
Oster-Rondell. Sympathisch :)12
Noch eine Besonderheit in diesen Ebenen. Der gekreuzigte Jesus hat immer Gesellschaft.13
Spezielle Infotafel zum Jakobsweg und erster Stempel.14
Lendava-Fluss15
Sprinter auf kurzen Strecken :)16
Wieder Gesellschaft, Stil ähnlich wie in Spanien17
Schatten von Bäumen noch nicht, aber wenigstens eine Radfahrerin18
Außerordentlich schöne Kirche der Hl. Dreifaltigkeit in Odranci19
Ethno-Dorf am Bach Črnec20
Früher gab es hier Mühlen21
Alles ist schön erklärt22
Ich muss nur noch die Mura überqueren. Hier aber stockt es …23
Sie warnen mich lautstark, dass die Tinekov-Fähre nicht fährt24
Mir bleibt nichts anderes übrig, als auf einer viel längeren Umleitung weiterzugehen25
Ich überquere die Mura weit entfernt über die Straßenbrücke bei Razkrižje, fast 4 km abseits des Weges26
Bushaltestelle mit typischem Motiv :)27
Hier sind schöne Häuschen zu Hause …28
Und seltsame *künstlerische* Installationen. Diese ist weder die erste noch die letzte …29
Nahe Podgradje gelange ich zum Fischzuchtgebiet30
Schöne Gegenden. Die Teiche reihen sich einer nach dem anderen31
Bei der Pause …32
Das letzte der Teiche. Ich laufe schon einen guten Kilometer entlang ihnen33
Pomurska Bergpfad, obwohl es nicht viele Berge gibt :)34
Aber deswegen die Jeruzalemske gorice, tolle Sache :)35
Man sieht weit und alles ist schön gepflegt.36
Noch eine dieser seltsamen Gebilde. Vielleicht gilt hier wirklich das mit den 0,5 Promille in der Luft :)37
Die schöne Landschaft setzt sich fort …38
Am Weg …39
Am Weg …40
Glücklicherweise wandere ich auf dem Gipfel des Aussichtsgrats.41
Am Weg …42
Am Weg …43
Tagesende. Es folgt Abendessen und Sammeln der Eindrücke vom Weg.44
Abendblick vom Balkon meines Zimmers.45
GPS-Track der zurückgelegten Strecke. Es haben sich 51 km und 450 Höhenmeter ergeben.46
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bagi20. 04. 2025 12:10:33
Tag 3

Nach üppigem Frühstück fiel es schwer, auf den Weg zu kommen velik nasmeh. Aber die Landschaft drumherum vertrieb schnell den Nebel aus Beinen und Kopf. Wieder tolle Ausblicke, genau richtige Morgenkühle und Entdeckung unbekannter Orte. Keine besonderen Probleme, aber GPS-Track an manchen Stellen nötig.

Es passiert, dass Schilder absichtlich entfernt, zugewachsen oder versteckt werden. Gewöhnlich, wenn lange keine sichtbar, ist der Weg sicher woanders. Hier halten sie sicher die Regel, dass die Muschel als Zeichen mit ihrem Fächer immer die Richtung weist. Nicht überall in Spanien.

Tag schon hügeliger, Prekmurje-Ebenen hinter mir. Steirischer Wegteil, übernachtet im Zentrum dieser Landschaft … Ptuj. Mehr in Foto-Geschichte …
Morgen vom Balkon. Ich gehe noch zu einem leckeren Frühstück, dann weiter.1
Es ist wirklich schön. Am Ende des gesamten Weges hat mir dieser Teil am besten gefallen.2
Blick vom Kogl, wo auch eine Stempelkassette mit Stempel ist.3
Heute ist ein etwas abwechslungsreicherer Tag, aber nicht besonders hügelig.4
Es gibt viele solcher Häuser, nur roh gebaut und bereits bewohnt.5
Die Markierungen für den Jakobsweg sind gelb. Die meisten sind Pfeile, auch Muscheln findet man.6
Die Magnolie bereitet sich gerade auf die Blüte vor.7
Das könnte eine japanische Quitte sein, sicher bin ich mir nicht.8
Aber davon bin ich überzeugt, dass dieser vielen Bränden geholfen hat.9
Endlich etwas Schotterstraße, kurzlebig zwar, aber immerhin.10
Ormož, Kerenčičev-Platz.11
Bald danach biegt der Jakobsweg rechts ab.12
Über attraktive Stegbrücken quert es die Lešnica, verliert sich dann etwas im Gras und findet sich wieder auf einer Schotterstraße.13
Bald danach biegt der Pfad in einen Hain mit römischen Tumuli ab. Dort gibt es eine Infotafel mit Erklärungen.14
Es gibt nicht viel Wald, bald bin ich wieder auf freiem Feld.15
An manchen Stellen führt der Pfad sogar über Wiesen.16
Wieder guter Ausblick. Ich steige zur Vejka Nedli ab :)17
Ausgezeichnete Wahl fürs Wochenende. Hat alles, was die Großen haben, sogar eine Hausnummer :)18
Daneben fließendes Wasser mit Handbetrieb :)19
Burg Velika Nedelja20
Die mächtige Burg soll ihre Grundlage bereits im fernen Jahr 1270 erhalten haben.21
Ich aber gehe weiter. Bei der Kapelle St. Anna verlasse ich die ausgedehnte Vejko Nedlo.22
Auch hier ist es schön. Hügelig und aussichtsreich…23
Ostern steht vor der Tür.24
Die Bäuerin und ihre Hühner. Sie brauchen nicht viel Futter, Eier gibt's auch nicht :)25
Genau hier muss ich. Markierungen gibt es nicht viele, daher hilft GPS aus.26
Weiter ist es besser. Leider entfernen Einheimische an manchen Stellen die Markierungen.27
Das ist eine interessante Angelegenheit. Eine Ruine, die einen technischen Schatz verbirgt.28
Drinnen steht eine riesige Traubenpresse. Die Seiten des Querschenkels sind über einen Meter breit.29
Sie wurde im Jahr 1845 gefertigt. Auf dem Balken sind auch Auftraggeber und Hersteller eingetragen.30
Leider wird die Presse dem Schicksal dieses nahen Hauses folgen, wenn keine besseren Zeiten früher kommen.31
Interessant, auf diesem Hof züchten sie Rassetauben.32
Einer ist ihnen offensichtlich entwischt und prahlt über dem Taubenschlag.33
Ein besonderer Baum, genannt großer Pirhovec. Blüht nur zur Osterzeit.34
Wieder etwas Bequemes zum Laufen. Heute verwöhnen sie mich richtig :)35
Einer der Bäche der Ebene.36
Krebs-Quartett stellt sich vor.37
Diesmal ist die Radweg glücklicherweise nicht asphaltiert.38
Zielort, Ptuj.39
Ich parke im Schutz der proštijischen Kirche St. Georg.40
In einer Art umgestalteten Kirchenräumen bekomme ich eine schöne Übernachtung :)41
An diesem Tag zeigt GPS 38 km und 700 Höhenmeter.42
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bagi21. 04. 2025 18:54:02
Tag 4

Tag geprägt von frühem Start, lange Etappe wieder. Schöner Anblick erwachender Ptuj getrübt nur durch kaum 1°C draußen. Schnell extra Schichten angezogen und Richtung Ptuj-Berg. Gerade früh genug, um Menge zu vermeiden. Ortsfeuerwehr schon Barrieren für kommende Menge, ich mir in Ruhe diesen schönen Teil Sloweniens angeschaut nasmeh.

Dann endlich in bekannteres und teilweise begangenes Gebiet. Das war bei Studenice, über denen Boč aufragt. Später noch andere gelaufene Abschnitte erinnert, vieles ganz neu entdeckt. Abstieg von Ljubična-Berg: Abbiegung nach Zbelovo und Loče, da einzig sinnvolle Unterkunft. Die gibt's nicht im Überfluss, Planung bei Mehrtagestour wichtig. Mehr in Foto-Geschichte …
Ich mache mich früh auf den Weg. Heute erwarten mich viele Kilometer und Höhenmeter1
Morgendlicher Ptuj. Alles schläft noch, niemand zu sehen2
Zur Brücke muss ich. Sie ist beleuchtet wie ein Vergnügungspark3
Er ist nur für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen, im Notfall breit genug auch für ein Einsatzfahrzeug4
Blick zurück auf den heranbrechenden Morgen5
Noch ein Blick auf die Ptuj-Burg6
Brr, das ist die kalte Realität :)7
Richtung Hajdina wink ich ihr….8
Der geht über die Abkürzung. Wie kalt der frieren muss :)9
St. Martin in Hajdina. Žiga ist nicht hier, daher gehe ich weiter.10
Viadukt Hajdina. Nach oben brauche ich nicht, ich gehe einfach darunter :)11
Mein nächstes Ziel ist Ptujska gora.12
Unterwegs besuche ich noch Apače und Lovrenc.13
Das sind meist Bauerndörfer. Einige Höfe entlang des Wegs sind sehr alt.14
Zur Gora führt mich nichts anderes als Asphalt :)15
Doch der Ausblick ist wunderschön. Es hat sich gelohnt.16
Der merkwürdigste Satellit, den ich je gesehen habe :)17
Doch im Hintergrund gibt es eine traurige, allen bekannte Geschichte.18
Minoritenkloster auf Ptujska Gora mit der Basilika Mariä der Schützerin.19
Der Platz vor der Kirche…20
Und ihr Inneres.21
Ich gehe weiter…22
Auch heute lebt der Pfad, ist offen und bietet schöne Ausblicke.23
Alles, was du auf solch einem Weg tust, ist laufen, die Welt um dich betrachten und still meditieren.24
Makole. Der Laden ist schon zu, die Bar ist schon lange pleite. Heute keine Rast.25
Rechts gesellt sich die Dravinja zu mir. An ihren Ufern sind die Überschwemmungsschäden noch deutlich sichtbar.26
Endlich etwas Vertrautes :). Boč zeigt sich in der Ferne.27
Auch hier gibt es mehrere alte Bauernhöfe.28
Die neugierigen Ziegen haben keine Ahnung, was ich hier treibe :)29
Kilometer fliegen dahin, Zeit auch…30
Zgornje Poljčane. Hier verlasse ich die Ebene und steige zum Hügel auf.31
Blick zurück. Die Straße steigt steil an und bald beißen die Knie.32
Hinter den letzten Häusern weicht Asphalt einem breit ausgebauten Schotterweg.33
Der Grund ist der riesige Steinbruch unter dem Hügel Strmec. Zutritt dorthin ist verboten.34
Aus dem Wald erreiche ich einen bekannten Punkt.35
Kirche der Hl. Maria unter Ljubična gora. Wir waren letztes Jahr schon hier.36
Ich setze den Weg auf dem Loško-Zbelovski Pfad fort, was einen steilen Abstieg auf der gegenüberliegenden Seite des Hügels bedeutet.37
Der Tag verabschiedet sich, daher biege ich nach Zbelovo und Mlače in Richtung Unterkunft ab.38
Offenbar bin ich nicht der Einzige zu Fuß :) Noch ein wenig und ich schließe in der Unterkunft Kračun pri Ločah ab.39
Es war ein langer Tag. 46 km und 900 Höhenmeter haben sich angesammelt.40
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bagi22. 04. 2025 17:16:24
Tag 5

Von Tal-Unterkunft zuerst hoch zum Jakobsweg. Er verläuft anfangs auf Loško-Zbelovska-Weg, geprägt von mehr oder weniger Gratkreuzungen zwischen vielen einsamen Weilern. Wetter trug bei, hielt sich nicht an Vorhersage. Große Überraschung sogar Schnee, aber das mit Wolken und gelegentlichen Sonnenstrahlenbändern schuf besondere Stimmung nasmeh.

Später schließt sich Drameljska an, dann abbiegen allein nach Vojnik. Im Dorf schlafen möglich, aber für mich zu früh, weiter nach Šentjungert. Dort Hütte sollte Unterkünfte haben, aber nein. Wahrscheinlich unbeheizter Raum ohne Bett erbeten, aber niedrige Nachttemperaturen schnell abgeschreckt. Anruf heim regelte alles, morgens Familienmitnahme zurück zum Startpunkt nasmeh. Mehr in Foto-Geschichte …
Neuer Morgen, neuer Tag, diesmal bewölkter. Von Loč steige ich zurück auf den Jakobsweg.1
Hier ist nichts anderes als Asphalt zu erwarten, da es sich um besiedelte Gegenden handelt.2
Das Wetter ist ganz besonders. Eine Weile nieselt Schnee, dann scheint die Sonne …3
Alles zusammen erzeugt eine unglaubliche Atmosphäre.4
Sonnenstrahlen wandern von Hügel zu Hügel, aber nirgends lange.5
Blick ins Tal auf die Štajerka.6
In diesen Gegenden gibt es eine Menge kleiner Weiler, ein paar Häuser, nichts weiter.7
Jeder Hügelchen hat einen …8
Heute ist der Pfad anspruchsvoll, aber als Belohnung gibt es viele Ausblicke.9
Der Jakobsweg ist gut genug markiert, dass ich hier keine technische Hilfe brauche.10
Das Wetter kann sich immer noch nicht entscheiden, wie es sein soll :)11
Das ist mir schon bekannt.12
Špitalič und die charakteristische Kirche mit Turm auf dem Dach. Hier biege ich links ab.13
Žička Kartause. Da ich vor 10 Uhr gekommen bin, ist noch alles geschlossen.14
Wieder steige ich steil bis zur Wochenendhütte mit herrlichem Blick hinauf.15
Hier sind die Hänge etwas dichter besiedelt.16
Das nächste Ziel ist Sv. Tomaž.17
Aber dorthin führt noch ein langer Weg.18
Hmm, am besten halte ich mich an die roten Markierungen. Es gibt nur eine :)19
Hütte auf Tomaž. Hier mache ich die erste Pause. Die Betreuer sind super, man kann auch hier übernachten.20
Ausblicke von Sv. Tomaž.21
Im weiteren Verlauf muss ich nach Vojnik absteigen.22
Direkt durch das Zentrum gehe ich nicht, der Weg führt eher am rechten Rand entlang.23
Wegen der gesperrten Straße habe ich süße Ruhe :)24
Ich muss noch die Dravinja überqueren, dann in Richtung Šenjugert.25
Rückblick auf alle Kirchen.26
Die Fortsetzung ist ziemlich lang und ich gehe wieder an kleineren Siedlungen vorbei.27
Rigelj, einer der wenigen Gipfel, die der Jakobova pot direkt quert.28
Heute hat der Weg einen völlig anderen Charakter als die vorherigen Tage.29
Absichtlich aufgestelltes und befestigtes Hindernis für ungehobelte MTB-Fahrer.30
Noch ein Gipfel namens Gora und die Kirche Sv. Konigunde.31
Hier mache ich eine Pause und erfahre zugleich, dass man trotz anderer Angaben hier nicht übernachten kann.32
Es bleibt mir nichts anderes übrig, als weiterzumachen. Unterwegs rufe ich die Heimunterkunft an :)33
Ich steige ins Tal den Markierungen folgend ab.34
Sv. Jakob in Galicija. Žiga ist nicht hier.35
Der Tag verabschiedet sich, und ich warte auf den Abtransport.36
Heute maß der GPS 39 km und 1600 Höhenmeter.37
(+4)gefällt mir
mirank22. 04. 2025 19:59:33
Sl 14, schön neuen Dach auf Kirche zu sehen, als wir letztes Mal da waren, gab's noch keins...
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bagi23. 04. 2025 11:34:53
Tag 6

Morgendlicher Rückweg zum Ausgang und Stoßzeit diktierten weniger km für Tag. Schwierigkeit Weg nicht besonders groß, keine Sorge. Beste Übernachtungsstelle Ende Tag Vransko, von wenigen Anbietern Camp Podgrad angerufen. Kaum besser wählbar nasmeh. Sauber, gepflegt, freundliche Besitzerin und praktisch alle Räume nur für mich.

Weg führte durch viele Dörfer und Hopfen-Anbaugebiete. Wenig Anstiege, auf einem überrascht von Burg Žolnek. Lohnt Besuch definitiv, nur mit Eintrittskassierer nicht spaßen velik nasmeh. Mehr in Foto-Geschichte …
Der Punkt, an dem ich am Vortag geendet habe. Nach dem morgendlichen Transport von zu Hause setze ich von hier aus fort.1
Steinbruch bei Velika Pirešnica2
Nicht der schönste, aber erfüllt seinen Zweck gut3
Der einleitende Teil des heutigen Pfades ist recht schön, mit gutem Untergrund zum Gehen4
Hier treten einige Probleme mit den Markierungen auf, daher springt GPS wieder ein5
Jagd-Lehrpfad6
Die Weiler in diesen Gegenden sind größer als am Vortag, sie sind schon ganze Dörfer7
Die Felder sind bearbeitet und warten nur noch auf Regen8
Wegen zahlreicher Dörfer trete ich wieder Asphalt, kann aber oft am Rand gehen9
Es folgt Polzela, wo ich mich endlich in einer Erfrischungsstelle ausruhen und die Schuhe lüften kann10
Wegen der Frostgefahr sind zahlreiche blühende Bäume in Abdeckungen gehüllt11
Savinja12
Entlang des Bachbetts verläuft ein angenehmer Spazierweg13
Hmm, geh wenigstens um die Ecke :)14
Kaum zu glauben. Sie verkaufen *Slowenisches Containerhaus*15
Unübersehbar, ich wandere durch das Hopfenland16
Braslovče17
Schön gepflegtes Überbleibsel der Vergangenheit18
Hier war die Waschmaschinenmarke nicht wichtig :)19
Ich setze fort. Solcher großer, leider verlassener Höfe habe ich entlang des gesamten Weges eine Menge gesehen20
Hier war ich noch nicht21
Bald zeigen sich die Ruinen der einst mächtigen Burg22
Schön eingerichteter Eingangspunkt23
Infotafel und Angabe, dass die Burg bereits ins Jahr 1139 datiert24
Eintrittskassierer :)25
Diese Ruinen überraschen mich. Sie sind mächtig und man sieht überall die Arbeit fleißiger Restauratoren26
Obwohl ich das nicht vorhatte, sehe ich mir alles an27
Palast, Wohnteil mit schönem Blick auf den Žovenško See28
Nach einer guten halben Stunde Besichtigung fahre ich fort29
Mein Ziel ist Vransko, der Weg führt mich durch schöne Gegenden30
Hier sind die Hopfenfelder bereits bearbeitet, Schnüre aufgespannt31
Vransko. Im Laden kaufe ich alles für Abendessen und Frühstück, da ich heute in einer ganz besonderen Unterkunft schlafe32
Camping Podgrad, unglaublich gepflegt und sauber. Erste Liga33
Dies ist meins. Ein echtes Häuschen :)34
Auch das Innere. Mir war nicht kalt, alles ist aus Holz, an der Decke IR-Heizung35
Diesmal zeigt GPS 37 km und 600 Höhenmeter36
(+6)gefällt mir
seinfeld23. 04. 2025 11:51:11
Bravo, bewundernswert, schade nur für die Heimfahrt.
Hindernis auf Bild 30 vom 22. April wahrscheinlich nicht gegen Radfahrer, sondern gegen Crosser und Quads, die sich letztens in unseren Wäldern ausgebreitet haben.
(+4)gefällt mir
miri23. 04. 2025 11:54:04
Emil, Hut ab.
(+4)gefällt mir
saram23. 04. 2025 19:10:32
Bravo, schön geschrieben und dokumentiert. Ich vermisse Mateja auf deinen Wegen. Ich frage nicht, ob du sie auch vermisst. Ich wünsche ihr baldige Genesung, damit sie dich wieder auf euren Wegen begleiten kann.
(+4)gefällt mir
bagi24. 04. 2025 06:09:53
Danke allen zusammen nasmeh. Mateja arbeitet seit der OP intensiv daran, sich mir anzuschließen. Fast ein halbes Jahr Reha hinter ihr und bei Einsatz reiche ich ihr nicht mal bis zu den Knien velik nasmeh.
(+4)gefällt mir
mosovnik24. 04. 2025 11:02:14
Mit all dem Respekt, den ich aufbringen kann, gratuliere ich zu Ihrer beschriebenen Leistung (und natürlich allen vorherigen). Ihrer Partnerin wünsche ich baldige Genesung, damit Sie wieder gemeinsam Kilometer auf Ihren Wegen sammeln können.
(+1)gefällt mir
Seite:1234
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