| Sabina Grahek13. 08. 2019 10:15:05 |
Aj, jaj, jaj.........VODNIKOV DOM auf Velem polje!!!!! Am Freitagnachmittag sind wir von Rudno polje zum Vodnikov dom hochgestiegen, um dort zu übernachten und am nächsten Tag das oben beschriebene Prečenje anzugehen. Wir hatten schon vorher per Telefon einen Platz reserviert, nochmal Freitagmorgen informiert, dass wir abends kommen.........Wir kommen an und was stellen wir fest, alles voll. Sie haben uns zur unteren Planšarija geschickt, wo wir noch vier Wanderer in der gleichen Situation gefunden haben. Dort erfuhren wir, dass fast alle Betten belegt sind und der Planšar gar nicht über unsere Ankunft informiert war. Mir ging's gut, da noch ein Platz für mich gefunden wurde. Die anderen mussten in einer nahen Holzhütte schlafen, die gelegentlich auch Kapelle ist, noch recht bequem. Aber, fehlende Decken, und wir hatten keine Schlafsäcke dabei............Na, die erste Nacht war ein bisschen --ziemlich kalt für einige, aber besser am nächsten Tag, da wir uns auf der langen Tour ordentlich aufgewärmt haben. Die nächste Nacht bekamen wir alle Plätze in der Planšarija. Am Ende stellten wir fest, dass es dort viel bequemer, freundlicher und heimeliger ist als im Vodnikov dom. Ein älteres, aber sehr jugendliches und vitales Paar kümmert sich um 65 Kühe, bietet gelegentlich Übernachtung, bereitet Frühstück mit hausgemachtem Brot, Butter und Milch, für Mittag- und Abendessen kocht exzellente Žganci mit saurer Milch............kurz, unangenehmer Start mit tollem Ende. Der freundliche Wirt hat uns frühmorgens den richtigen Weg gezeigt, der uns zur Planina unter Mišelj vrh führte. Hier sahen wir eine Herde von etwa dreizehn Gamsen..........Als wir beim Schutt ankamen, hat uns ein großer Brocken rechts auf einen unmarkierten Weg gelenkt. Der Pfad führte uns über eine grasige Ebene in eine Schutthalde, aufs Geröllfeld und zu einem grasigen Sattel. Von dort hat Triglav unsere Aufmerksamkeit in voller Pracht erregt. Wir bogen links zum Gipfel ab, suchten etwas nach dem einfachsten Übergang und stiegen die Grate bis zu flacherem Gelände und zum Gipfel hoch. Hier holten uns zwei junge Kerle von Jezersko ein, so dass wir den Weg gelegentlich zusammen fortsetzten. Gehen entlang des sehr aussichtsreichen Grats hat uns keine großen Probleme gemacht und schnell waren wir im letzten Teil des Aufstiegs, der nicht schwierig ist. Unser Freund hat diesen letzten Teil ausgelassen, da die schlaflose Nacht wegen Kälte Spuren hinterlassen hat. Nach dem Abstieg vom Gipfel denselben Weg, bogen wir links zum Dolič ab und durchs malerische Velska dolina zurück zur Planšarija, wo Frau Tina mit warmen Worten und gutem Essen dafür sorgte, dass wir die verlorenen Kräfte wiedererlangten. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns mit außergewöhnlich schönen Gefühlen und neben dem Körper war vor allem die Seele genährt.
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