Es ist ein bisschen schwer, zu Hause im Tal zu bleiben, wenn wir wunderschönes Wetter haben und wirklich, echte Bergsteiger oder die, die wenigstens ein bisschen auf Berge geben, verpassen solche Tage nicht. Die Natur über 1500 Metern bietet uns wunderschöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel, aber wenn wir ins Tal schauen, sehen wir, wie recht wir hatten. Auch unsere feste Gruppe hat sich entschieden, Richtung Viševnik und Mali Draški vrh zu marschieren. Start bei -6 Grad auf Rudno polje, aber das hat uns nicht gestört, auch der Wind, der uns auf dem Offenen begleitet hat, haben wir nicht zugelassen, dass er uns vom Erreichen des Viševnik abhält, der unser erstes Ziel war. Wirklich wunderschöne Blicke, auf unseren Papa Triglav, auf die Schneehühner, die uns wachsam begleitet haben, und nach kurzer Pause sind wir zum Srenjski-Pass abgestiegen, von da an haben wir uns dem Mali Draški vrh angenommen. Natürlich würde ich hier ergänzen, dass wir die Stöcke weggepackt und Helme aufgesetzt haben, da der Weg steil war, Steine bröckelig, und Markierungen auf diesem Teil nicht zu sehen waren. Wenn du deine Knie richtig durchgekaut hast, bist du schon oben und unsere Mühe wurde mit wunderschönen Blicken in das Krma-Tal belohnt, Richtung Veliki Draški vrh weiter Richtung Tošč, natürlich kann ich unseren höchsten Gipfel nicht auslassen, der war wie auf der Handfläche. Wenn wir Richtung Bohinj-Tal schauen und weiter rechts Richtung Jesenice und Ljubljana tat es mir die da unten leid, denn es war, als lebten sie in ewigen Nebel. Nach Stärkung auf dem Gipfel MDV sind wir wieder zum Srenjski-Pass abgestiegen und hier rechts in das Tal abgebogen, wo der Weg sich teilt Richtung Studorski-Pass, Vodnik-Hütte und Richtung Planina Konjščica und Hütte auf Uskovnica sind wir links abgebogen vorbei und über Planina Konjščica zurück zum Ausgangspunkt Rudno polje. Natürlich, wie es sich für uns Primors gehört, nach solch einem schönen Rundweg, fiel die Entscheidung, auch eine Rundfahrt mit dem Auto zu machen, natürlich mit Stopp in Zgornja Radovna, wo uns in der Gaststätte Psnak mit ihren Köstlichkeiten bewirtet haben.