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Vremščica

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bagi31. 12. 2025 18:21:32
Beharrlicher Nebel in Zentral Slowenien hat uns schon am zweiten Tag ins Primorska geführt. Hier gab es Sonne im Überfluss, aber das Wetter hat uns trotzdem seine Winterzähne gezeigt. Es begann schon auf der Autobahn, wo das Thermometer in nur wenigen Kilometern eine Temperaturschwankung von +7°C auf -6°C zeigte. Unglaublich zmeden.

Wir parkten in Matavun an der Hauptstraße, glücklicherweise direkt neben den Bergwegweisern. Glücklicherweise, denn dort steht auch ein Schild über die Unpassierbarkeit der Reka-Schlucht. Diese war Teil der geplanten Rundwanderung und mir blieb nichts anderes übrig, als alles etwas anders zu definieren. Dementsprechend sind wir über SPP1 am Flughafen Divača vorbei, dann lange entlang der Eisenbahn und später über kahle Hänge zum Grat gezogen. Dort wehte es so stark, dass es uns stellenweise umherwarf, trotz der Vorhersage von schwachem Bora-Wind. Diese Vorhersage hielt nicht viel, da sie tagsüber sogar die Vipava-Autobahn schlossen velik nasmeh. Auf Vremščica überraschend nur ein leichter Hauch.

Wir stiegen Richtung Dolnji Ležeči ab und später abbiegend zu Famlje. Auch dort Warnung vor Schließung der Reka-Schlucht, daher war die einzige logische Fortsetzung über die einzige Brücke in der Nähe. Diese führte uns nach Škofije und später zurück nach Matavun. Der wettertechnisch sehr interessante Kreis war damit abgeschlossen und folgte nur noch die Fahrt ins neblige Grau. Mehr in der Foto-Geschichte …

Koordinaten des Ausgangspunktes (Matavun): 45.6629731N, 13.9907336E
Wir parken in Matavun auf einem der vielen Parkplätze1
Das untere Schild ändert den geplanten Weg vollständig. Durch die Schlucht geht es nämlich nicht …2
Es bleibt uns nichts anderes übrig, als in Richtung SPP1 zu gehen3
Blick auf den Touristen-Ausgang aus den Škocjan-Höhlen. Beeindruckend4
SPP1 ist gut markiert, was uns schon aus der Vergangenheit bekannt ist. Wir biegen rechts ab5
Flughafen Divača und die erste Sonne6
Landebahn 137
Diesmal fliegen wir nicht, wir gehen zu Fuß :)8
Der Frost drückt, besonders im Freien. Überall ist Eis9
Unterführung unter der Eisenbahn. Hier sind wir etwas demütiger10
Auf der anderen Seite gehen wir lange fast horizontal11
Dann steigen wir den Hang hinauf. Im Freien hindert uns starker Wind12
Blick ins Tal13
Im Schatten zeigt sich schon Schnee.14
Die Brücke nach Mali Vremščica ist brutal. Der eisige Wind schiebt uns nur so den Pfad entlang.15
Im Schutz des Gebüsches ist es besser. Hier ist auch mehr Schnee.16
Oben aber Überraschung. Der orkanartige Wind hat sich hier in eine etwas stärkere Brise verwandelt.17
Fast windstill Abstieg nach Gornje Ležeče. Unglaublich.18
Dort hinten pfeift es wie verrückt.19
Tiefer unten erscheint ein bequemer Pfad, der uns stark nach links führt.20
Später biegt der Weg auf der Straße wieder nach rechts ab.21
Škocjanske jame drei Stunden und eine halbe. Hmm???22
Vor Famlje queren wir die Eisenbahn.23
Hier gibt es sogar einen Rundweg zur Bahnstation.24
Teilweise steigen wir darauf ab, es finden sich aber auch Bergwanderzeichen.25
Bald sind wir im Tal.26
Markierungen sind überall vorhanden.27
In Famlje folgt eine Änderung des ursprünglich geplanten Weges. Auch hier ist die Markierung der Unpassierbarkeit der Reka-Schlucht.28
Daher setzen wir unseren Weg durch das Vremška-Tal fort.29
Am tiefsten Punkt queren wir die einzige Brücke über die Reka weit und breit.30
Auf der anderen Seite vorbei an Škofje steigen wir wieder auf und fahren nach Matavun fort.31
Blick auf Vremščica. Aus der morgendlichen Klarheit haben sich Wolken aufgetürmt.32
Wieder auf SPP1, das uns zum Ausgangspunkt führt.33
Matavun und das Ende der Rundweg.34
GPS-Track der begangenen Strecke. Insgesamt 24 km und 900 Höhenmeter.35
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anze r31. 12. 2025 19:49:13
Bagi, schade. Ich war Samstag in der Reka-Schlucht (Famlje - Matavun) und der Weg war völlig normal begehbar. Außer einem kleineren Stamm über den Weg direkt bei Peptov mlin gab es auf dem Weg keine einzige Behinderung. Ehrlich, keine Warnung gesehen (zumindest aus Richtung Dorf Famlje)(glücklicherweise).
Es ist aber wahr, dass ich auf einem Abschnitt für ca. 700 m Länge um 50 m über das Flussbett gestiegen bin (Wegweiser "leichterer Weg").
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bagi31. 12. 2025 20:55:13
Anže danke für die Info nasmeh. Offenbar ist auch diese Warnung eine von denen ähnlichen, denen die Gültigkeit abgelaufen ist. Nicht das erste Mal und nicht das letzte.
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B231. 12. 2025 22:31:52
Hallo zusammen!
Die Warnung über die Sperrung des Weges Matavun - Vremščica, der durch die Reka-Flussschlucht verläuft, ist aktuell.
Der Grund für die Wegsperrung ist die ungenehmigte Überquerung der Eisenbahn oberhalb Famlje.
Im Gange ist die Umleitung des Weges auf eine neue Trasse, die die zweigleisige Eisenbahnstrecke Divača - Pivka nicht mehr an ungenehmigter Stelle kreuzen wird.
Der Weg selbst auf dem Abschnitt Matavun - Famlje durch die Reka-Flussschlucht ist nicht gesperrt und normal begehbar. Auch die gesamte Trasse des genannten Weges ist in gutem Zustand, aber die Überquerung der Eisenbahn ist nicht möglich und somit kann keine Rundwanderung durchgeführt werden.
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ejti2. 01. 2026 09:30:50
Ist der Übergang auch wirklich physisch blockiert?
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bagi2. 01. 2026 09:45:34
Nein, tatsächlich gibt es dort kein Schild, das den Niveauübergang über die Eisenbahn verbietet, noch irgendeine Barriere. Solcher Übergänge gibt es auf den primorsken Strecken noch eine ganze Reihe und für alle gilt dasselbe ... bei Unachtsamkeit sind sie tödlich gefährlich. Auch auf digitalen Karten verläuft dort noch immer der Bergweg, obwohl man sie ganz einfach ändern kann, bzw. ein Unpassierbarkeitskennzeichen hinzufügen (Zustand des Weges auf Foto - Januar 2026). Über gedruckte Versionen lohnt es nicht, Worte zu verlieren.

Aber das Schild in Motovun ist irreführend und völlig unpassend für mögliche Besucher der Reka-Schlucht. Der genannte Eisenbahnübergang ist nämlich gute anderthalb Kilometer entfernt von der Rundvariante über diese Schlucht. Schlecht durchdacht von den Verantwortlichen für die Aufstellung der Warnschilder.
Digitale Karte - Eisenbahnübergang / Ausschnitt aus der Karte Januar 20261
Irreführendes Schild in Motovun. Ich habe sofort an die Folgen von Wetterkatastrophen in der Schlucht gedacht und nicht im Geringsten an den Bahnübergang weit entfernt.2
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ejti2. 01. 2026 15:25:45
Danke, Emil.
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B22. 01. 2026 16:55:40
Der markierte Weg Matavun - Vremščica, dessen Teil durch die Reka-Flussschlucht verläuft, beginnt in Matavun und endet auf Vremščica. Der Weg kreuzt die Eisenbahn, wo kein Übergang ist und daher ist das Kreuzen verboten und tödlich gefährlich. Auf der Trasse des genannten markierten Weges gibt es jedoch keine Abzweigung zu einem anderen markierten Weg, über den eine Rundwanderung gemacht werden könnte. Natürlich kann eine Rundwanderung auf der Straße oder einem Pfad natürlich gemacht werden, wenn man sich auf dem Gelände zurechtfindet. Die Tafeln über die Sperrung des genannten Weges sind standardmäßig und an beiden Startpunkten des Weges angebracht, sowie an beiden Pfählen, wo man dann zum Startpunkt zurückkehren kann auf der Straße oder demselben Weg zurück, wo man das Gehen begonnen hat. Ebenso sind die Tafeln über die Wegsperrung völlig korrekt und nach den Vorschriften von KPP PZS angebracht.
Natürlich kann das verantwortliche PD trotz des Verbots des Gehens auf dem gesperrten Weg niemandem das Betreten verhindern, ist aber in jedem Fall geschützt im Falle eines Unfalls.
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gamsek118. 03. 2026 14:50:31
Beim Planen von Touren ist es gut, auch maPZS hinsichtlich möglicher Sperrungen von Pfaden zu prüfen, um unangenehme Überraschungen vor Ort zu vermeiden.nasmeh
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