Warum gehen wir überhaupt in die Berge?
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| Mate072. 10. 2009 21:47:49 |
Warum gehen wir überhaupt in die Berge? Ich gehe in die Berge, weil mein Herz es mir "sagt"; das lässt sich nicht beschreiben, wie sehr ich den Gipfel erobern will, bis ich es tue, erschöpfe mich auf der Tour, erst dann sagt mein Herz genug für heute. Dieser innere Wunsch ist unmöglich zu ignorieren; einfach muss ich in die Berge gehen, kein anderer Weg, dann Ruhe für ein paar Wochen. Dann ist da noch der andere Wunsch, vom Gipfel die Schönheiten unserer Berge, Täler, Seen usw. zu betrachten.
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| šodrovec3. 10. 2009 11:57:21 |
Miha Potočnik: "Ich denke nicht warum; lieber geh ich einfach."
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| grahlck3. 10. 2009 12:07:41 |
Voll einverstanden. Schwer zu Hause Wochenende draußen scheint Sonne. Muss irgendwo hingehen, denn schwer schönen sonnigen Wochenende auszuhalten. Wenn mir jetzt jemand jährliche Bergbesuche verbieten würde, pomoje würde ich sterben.
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| viharnik3. 10. 2009 12:16:32 |
Reinhold Stecher (Botschaft der Berge): Viele Wege führen zu Gott - einer führt über die Berge!
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| šodrovec3. 10. 2009 12:18:51 |
Grahlck, jeder früher oder später erlebt so ein "Verbot" - sogar für mehr als ein Jahr; darum ist es gut, eine große genug "Reserve" anzulegen, solange noch Zeit ist. 
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| Edina3. 10. 2009 12:47:31 |
Weil es zu sehr schmerzt, wenn du deiner großen Liebe nicht nahe genug bist und die Sehnsucht, die du ständig in dir trägst, nicht stillen kannst. Wenn du auf einen schwer zugänglichen Gipfel trittst und den Moment des Glücks spürst, sehnt das Herz schon nach dem Nächsten. Und so immer wieder und wieder...
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| Tadej3. 10. 2009 12:47:49 |
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| antik3. 10. 2009 13:12:49 |
Ich gehe in die Berge, weil sie da sind!
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| šodrovec3. 10. 2009 15:21:28 |
Fast alle Gedanken waren schon ausgesprochen noch bevor sie ans Ende unserer Zunge kamen ...  George Herbert Leigh Mallory (1886-1924) beantwortete die Frage warum er Mount Everest besteigen wollte: "Because it is there." Tine Mihelič, der diesen Spruch in seinem Buch Klic gora verwendete, ergänzte: "Nur ein kalter Engländer konnte sich eine so gefühllose und für menschliche Beziehung zum Berg ausschließende Definition des Alpinismus ausdenken, die sagt, man steigt auf den Berg, weil der Berg nun mal da ist."
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| MiR3. 10. 2009 17:23:36 |
In meinen jungen Jahren sagten sie mir, ich muss in die Berge, damit mich die Klugheit trifft, weil Wege dort eng sind und Klugheit nirgends mir ausweichen kann. Ob sie mich traf... weiß nicht. Jetzt rückblickend würde ich sagen glücklicher Mensch, weil sie mich zuerst in die Berge zogen und mich damit "vergifteten". Danke Schwesterchen. Warum ich gehe, was mich zieht, na ja... einfache Antwort habe ich nicht. Weiß aber, dass dort oben Stille flüstert, Wind in Lärchen singt, Himmelblicke göttlich, Talblicke... Und als es mir am schlimmsten war, fand ich mich immer dort oben hoch... Auch weiß, dass meine Zeit für Berge abläuft und von Erinnerungen und vergilbten Fotos leben, eifrig Webseiten durchstöbern, mich nähren an euren Erlebnissen, all ihr, die noch viele Wege vor euch habt. Möge uns noch viele Tage in Bergen beschieden sein.
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| domoljub4. 10. 2009 12:32:40 |
In die Berge gehe ich für Seele und Körper
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| aljazek4. 10. 2009 13:19:10 |
Sonst ist das auch ein guter Grund:
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| grahlck4. 10. 2009 18:35:00 |
Es heißt, es gibt ein Sprichwort: Der Berg ist nicht verrückt, verrückt ist der, der darauf geht. Aber ich glaube das nicht. In den Bergen erlebt man wirklich viel Schönes. Wenn überhaupt, ist verrückt der, der nie wenigstens einmal auf einen Berg geht.
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| gabi4. 10. 2009 18:37:46 |
Warum in die Berge? Wegen schöner Ausblicke, für Sport, wegen Geselligkeit oder Genuss der Einsamkeit (wo immer ), wegen Beobachtung der Natur, weil du irgendwo hingehst und weißt, dass du schon mal dort warst... Gründe ohne Ende.
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| maja_dercar4. 10. 2009 19:04:26 |
Du trägst den Berg in dir - er ist unbezwingbar, das sollte man sich bewusst sein. Sonst ist die Perspektive aufs Leben in den Bergen viel weiter, befreit und man erlebt dort auch keine "Kleinlichkeit" :-)
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| triglavski4. 10. 2009 20:32:47 |
Manche einmal, zweimal im Jahr, andere jeden Monat, Dritte jedes Wochenende, wenn schönes Wetter ist, es gibt auch solche, die es 3-4 mal wöchentlich schaffen, 150-160 Tage im Jahr. Warum? Weil es schön dort oben ist, sei es Sonne im heißen Sommer oder Schneesturm im harten Winter. Und man geht öfter auch deshalb, weil man einfach gehen muss.
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| JusAvgustin5. 10. 2009 08:59:55 |
All das ist wahr, es gibt eine Million Gründe, warum wir in die Berge gehen. Gestern haben mein Freund und ich das hier unter V. Oltarjem erlebt.
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| mosovnik5. 10. 2009 09:24:08 |
Eh, ich könnte daher schwatzen und auflisten..... Matta hat es wirklich schön gesagt. Einfach zieht es mich und bei einem Sprung, wenn ich "kämpfe", fluche ich so dass es knistert und bin sauer auf mich selbst, was brauch ich das. Oben (manchmal auch ohne Gipfel) reicht der Mund bis zu den Ohren und nächstes Mal wiederholt sich alles. Und sagt, wir sind ein bisschen über Holz, ach nein, ein bisschen über Fels ja, he,he!
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| strelec19545. 10. 2009 09:38:25 |
Schwer etwas zu all diesen Antworten hinzuzufügen, wenn dich die Berge einmal süchtig machen ist es wie Drogen... man kommt nicht mehr ohne aus, oder?.
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| aleš435. 10. 2009 09:40:17 |
schöne Fotos. Ich war auch in den Bergen und wütend auf mich selbst, weil ich erst um acht am Podvežak (Start für Ojstrica) war. Im Tal hartnäckiger Nebel in den Bergen Sonne! Lenkrad hab ich fast verdreht, so wütend war ich, weil ich diese Schönheiten verpasst hab wie du auf den oberen Fotos zeigst. Erfahrung fürs nächste Mal. Sonst, Anya, unterzeichne ich 
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