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Žakelj-Biwak an der "Stebrasta Skala" Mežakla

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heinz17. 11. 2009 09:35:59
Am Freitag bin ich zum Biwak von Alojzij Žakelj aufgebrochen, zu dem in der Nordwand der Mežakla (er hat nämlich mehrere gebaut).
Ich sage, dass Lojz mit diesem seinem Projekt (Wegen, Lagen und allem anderen) gut für ein aufregendes Abenteuererlebnis uns Besucher gesorgt hat. Der Weg zum Biwak, der entlang der ehemaligen Trasse der Stromleitung zum Sender Škrbina beginnt, ist einfallsreich angelegt und größtenteils gut markiert, der Anstieg zum Felszahn, den Žakelj Stebrasta Skala genannt hat, ist ziemlich (oder sogar sehr) anspruchsvoll, da auf manchen Stellen der Weg so schmal ist, dass er ein Krabbeln am Rand einer nassen Police erfordert. Der Übergang über die tiefe Scharte zum Biwak ist eine schmale Holzbrücke (ohne Drahtseile oder Griffe), wo wir für die Sicherung selbst sorgen müssen. Durchweichte Schuhe oder schmutzige Sohlen können uns hier teuer zu stehen kommen.
Es ist zu betonen, dass Žakelj auf diesem abschließenden, gefährlichsten Teil des Weges mit Haken zum Einclippen gut für die Möglichkeit der Selbstsicherung gesorgt hat, die hier sicherlich nützlich ist.

Das Biwak und seine Umgebung sind wirklich vorbildlich gepflegt.

Jesenice sollten stolz und dankbar für Alojzij Žakelj sein.

Sicheres Wandern, heinz!
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla Biwak, sichtbar vom Gipfel der Stebrasta Skala1
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla 2
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla 3
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla Weg der Krabbeln auf der Platte erfordert (hinten sichtbar Stebrasta Skala, auf der das Biwak steht)4
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Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla 6
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla 7
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla 8
Žakelj-Biwak an der Stebrasta Skala Mežakla Stebrasta Skala, Scharte und Brückchen (auch gesichertes vertikales Klettern an der linken Wand möglich)9
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heinz17. 11. 2009 16:29:09
Ich hänge noch einen Link zur gekürzten Version des Films über Alojzij Žakelj aus Jesenice an, "Modra je nebo" oder "Blue is the sky", der neben der Darstellung von Lojz' Leben unter dem Triglav auch schöne Aufnahmen des oben genannten Biwaks an der Stebrasta Skala Mežakla enthält:

http://www.youtube.com/watch?v=hphSZJ2h8II

Noch eine Korrektur zum Kommentar zur 9. Bild: "auch gesichertes vertikales Klettern an der rechten (statt linken) Wand möglich; basierend auf dem Foto.
Empfehle den kurzen Film anzuschauen, LP Heinz!
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FLEKSARCA17. 11. 2009 19:04:43
Vor ein paar Jahren bin ich hochgegangen um es mir anzuschauen. Der Kerl hat sich wirklich Zeit genommen und ein nettes Biwak eingerichtet, von dem aus man einen herrlichen Blick auf Jesenice und die umliegenden Hügel hat. Einmal muss ich auch das Biwak bei Morbegna anschauen, das höchste Wohnquartier in Slowenien wie er sagen würde. Ja, unser Žakelj ist ein Original.
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CAR18. 11. 2009 09:56:24
Mich interessiert, ob jemand den Zugang zum Einstieg in den Felsen detailliert beschreiben kann. Zum Beispiel wenn ich aus Richtung Tržič komme. LP
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heinz18. 11. 2009 19:36:53
Der Wegbeginn ist derselbe wie der hier beschriebene Weg Podmežakla-Škrbina (entlang der Leitung). Nach ca. 10 Min. Aufstieg stoßen wir auf einen Weg, an dem du auf den Steinen Markierungen bemerkst - rote Linien, die uns links lenken.. usw.
Vorläufig so viel. Wenn ich bald Lojze treffe, frage ich ihn, ob es ok ist, eine Beschreibung zu machen. Natürlich kann es auch jeder andere tun, aber ich finde, man sollte zuerst die Meinung des Eigentümers/Herstellers einholen.
Oder nicht... (meine subjektive Sicht)
LP heinz!
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CAR21. 11. 2009 22:33:24
Danke für die Erklärung, ich denke Alojz wird sich nicht ärgern, wenn ich mir auch den schönen Ausblick vom von ihm gebauten Biwak gönne, aber wenn sein Zweck war, sich in dieses Biwak in seine Ruhe zurückzuziehen, werde ich seinen Wunsch respektieren und seinen Frieden nicht stören. LP
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heinz22. 11. 2009 06:23:53
Žakelj ärgert sich natürlich überhaupt nicht, wenn jemand dieses Biwak besucht, da er den ganzen Weg gut mit seinen Markierungen gekennzeichnet hat, was darauf hindeutet, dass er gewisse Besuche erwartet.
In letzter Zeit soll man ihn am Biwak schwerer antreffen. Aber angeblich diskutiert er gern mit jedem, der hochkommt.
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heinz31. 10. 2010 10:18:00
Gestern habe ich Lojz' Jesenicer Burg besucht, bzw. A.Ž.B.S.S., und mich entschieden, eine Beschreibung zu machen - angesichts der Tatsache, dass es auch Beschreibungen der Zufänge nach Morbegno und zum Biwak am Jerebikovec gibt. Lojze habe ich dabei einmal getroffen, aber keine Zeit, um Erlaubnis zu fragen, er hat mich sowieso eingeladen, nochmal bei S.S. vorbeizukommen. Auch das Besucherbuch im Biwak zeigt letztlich, dass Besuche willkommen sind.
Diesmal habe ich mich beim Aufstieg zur Skala durch Einclippen an die Haken gesichert.
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Klettersteig - Via ferrata über dem Biwak9
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zippo2. 11. 2010 12:14:29
Mäh, das ist ein ganz gewöhnliches Gerümpel. Was, wenn sich noch mehr Spinner finden, die so was schwarz bauen?

Da fragt man sich, wozu sie Strojs Labor auf der Dobrča abreißen mussten, das völlig unauffällig war.

Im Vergleich zu diesem "Benetton-Versteck" ist sogar jener Aprilscherz-Biwak ein Höhepunkt der Ästhetik:

http://www.gore-ljudje.net/novosti/3015/#19700101010000
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Žan2. 11. 2010 12:48:36
Mir ist diese Kobold-Sache total sympathisch. Auch solche Leistungen gehören in unsere Berge.

Zur Unterschied mit Strojs Schloss: Stroj hätte seinen Kujawik noch in den Bergen, wenn er sich an Regeln guter Manieren gehalten hätte. Wenn er zu Fuß hochgegangen wäre und nicht mit dem Hubschrauber und wenn er sein Wochenendhaus nicht mit starken Scheinwerfern ausgeleuchtet hätte, dass es weithin leuchtete wie ein aufgepumpter Hintern, dass es keiner (nicht mal die Behörden) übersehen konnte.
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heinz2. 11. 2010 13:24:01
zippo, wenn du es besuchst (unter der Voraussetzung, dass du qualifiziert bist) wird dir leidtun, was du gesagt (geschrieben) hast. An einem so unzugänglichen Punkt wie S.S. ein so gut gearbeitetes Häuschen aus Holz zu bauen wie das Žakelj-Biwak und es mit allem Nötigen auszustatten (sogar ein kleiner Gaskocher drin), und den Kletterzugang zu sichern und auszurüsten, der sich zudem auf dem benachbarten Felsen zur Wandspitze fortsetzt, ist große Kunst, die jahrelanges Durchhalten und viel Liebe zum Leben und Genießen von allem, was Berge, Felsen, Natur bieten können, erfordert..
Jeder, der das nicht versteht, sollte einmal zu diesem schwer zugänglichen Eckchen hochsteigen und über den Reichtum des Einsamkeitsgenusses nachdenken, den uns ein einziger kleiner, fleißiger und liebender Mensch - Lojz Žakelj! - ermöglicht hat (nicht nur für sich selbst).
Stroj hat klar nur für sich gebaut! Mischt keine Äpfel mit Birnen...
Ein Holz-Biwak ist keine Baumaßnahme..
Schaut es euch aus der Nähe an.. und alles (wie für mich) wird euch klar.
Sicheres Wandern, Freunde!
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katica2. 11. 2010 14:00:18
"An einem so unzugänglichen Punkt wie S.S., aus Holz ein so gut befestigtes Häuschen zu bauen."

Bravo, heinz! Du hast den Kern getroffen. Auch wegen des obigen Zitats gehört dieses Gerät nicht in die Natur. Wohin wird der Mensch mit seinen komischen Erfindungen gehen?! Wo siehst du Liebe zur Natur? Das ist Gewalt an der Natur, an ihren unzugänglichsten Teilen. OK, Jesenicer ehren Žakelj, sagst du, sogar RTV hat ihn gefilmt. Und das soll der Grund sein, dass die Sache tip-top ist. Sie haben auch Dokus über anderes gefilmt (z.B. andere illegale Eingriffe in den Raum - wohin auch Žakeljs "Meisterwerk" gehört), aber deswegen ist es noch nicht legal, nur interessant fürs Publikum. Wie dein Städter, den du in die Sterne schmiedest. Was wirst du sagen, wenn er oder ein Gesinnungsgenosse (schlechte Beispiele ziehen!) so ein Biwak auf einem schwer erreichbaren Gipfel der Martuljek- oder Trent-Gebirge baut? Wirst du auch sagen: "An einem so unzugänglichen Punkt wie S.S. (bzw. Gipfel aus vorherigem Absatz), aus Holz ein so gut befestigtes Häuschen wie das Žakelj-Biwak zu bauen und es mit allem Nötigen auszustatten (sogar kleiner Gasbrenner drin), und den Kletterzugang zu sichern und auszurüsten, der sich daneben auf dem Nachbarfelsen zur Wandspitze fortsetzt, ist große Kunst, die jahrelanges Ausharren und große Liebe zum Leben und Genießen von allem verlangt, was dir Berge, Felsen, Natur bieten können.."

Zu diesem bunten Žakelj-Häuschen kommt fast jeder, wenn er sich ein bisschen anstrengt, zu den Gipfeln aus dem vorherigen Satz, auf denen einige von uns schon waren, nur selten wer. Soweit ich weiß, bist du nicht dabei, weil du den Zugang zu S.S. als bergsportliche Leistung betrachtest.

Wenn der Spinner Žakelj anfängt, auch dort oben sein Fell zu verlieren (wie geht der Spruch vom Esel und Haaren?), organisieren wir andere "Spinner" und verhindern deinem Mitstädter definitiv weiteres illegales Verwüsten schwer zugänglicher Orte!



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heinz2. 11. 2010 14:18:34
uf, katica!
du kennst dich aus...wahrscheinlich kommst du im Leben noch "weit"... lassen wir's, du bist schon jetzt ziemlich weit..
schade wir können nicht diskutieren.

uf, katica !!
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bari2. 11. 2010 14:44:14
heinz, du bist nicht der Erste, dem vor einer scharfzüngigen Frau die Worte ausgehen zadrega

Irgendwie, aber sie hat gut geschrieben... nasmeh
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velesa2. 11. 2010 15:16:40
Oje, zippo und katica, findet ihr nicht, dass ihr unverschämt seid und Lojze beleidigt? Allein wie viele Beleidigungen in euren Kommentaren zu lesen. Stellt euch in seine Haut und stellt euch vor, jemand hinter einem Nickname schreibt so über euch - vielleicht sogar Bekannter oder Freund. Und öffentlich. Viele kennen Lojze, uns vielleicht unter erfundenen Namen, niemand.
Ich bezweifle, dass alle sich trauen würden so zu schreiben, wenn sie mit echten Namen auftreten. Es wäre gut sich zu outen, wie mal vorgeschlagen, aber nur wenige entschieden sich dafür.
Bivak noch nicht besucht, wage aber zu behaupten, es ist nicht vernachlässigt, sondern persönlich eingerichtet. Und seine Farben haben für Lojze eine Bedeutung. Bivak steht schon einige Jahre da und erst jetzt stolpert ihr "darüber"!
Und bari, hat nicht gut geschrieben! Schönen Tag!
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aljazek2. 11. 2010 15:40:44
Äußerst geschmackloses Biwak...lieber sage ich: hässlich!
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prokofjev2. 11. 2010 15:51:51
Wunderbare, phänomenale Bauweise, aus der ein nationaler Stolz auf die Berge weht.

Sie müsste in ein Bergmuseum verlegt werden, damit kommende Generationen sie bewundern können.
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heinz2. 11. 2010 16:04:45
Ja velesa, leider sind unter uns auch solche, die zu "zivilisiert" über Lojzes Tun denken, während ihnen nicht mal einfällt, z.B. ganze 41 Tage in den Bergen zusammenzubringen, wie Lojze schon unter Triglav auf Morbagni und anderswo verbracht hat.., sagen aber,.. und präsentieren sich öffentlich!!!..-als irgendwelche LIEBHABER der Natur, Berge usw.. Sie selbst können nicht mal Leute ähnlich wie sie selbst (als ob) -jene, die Natur und Berge wirklich lieben - lieben. Einfach - nein! Wie sollten sie dann fähig sein, das zu lieben, was sie sagen zu lieben: Natur und Krone der Natur - Menschen??
Und sollen wir ihnen glauben, dass sie echt sind? Dass sie hierher gehören? Auf dieses Forum? Oder gehören sie eher in irgendein politisches Kabinett??
Merken sie überhaupt, dass es in Slowenien keine Žakljs mehr gibt, während sie sagen "was wäre, wenn jeder.. usw".. Wem von ihnen kommt in den Sinn, so viel "kostbare" Zeit "zu versenken" für Bau eines höchst bescheidenen Biwaks und dann darin zu leben?? Und es schließlich der Allgemeinheit zu widmen? Das sollten die können, die so vehement auf etwas spucken, das sie selbst nicht mal im Traum schaffen und durchziehen könnten!! Kein Wunder, dass sie sich dann für "slovenceljni" halten - Liebhaber von weiß nicht was..? Natur und Leute die sie lieben, bestimmt nicht! Ihre verinnerlichten Ideen? O ja, das schon. Und nur das.
Wenn Aljaž oder Kugy jetzt auftauchen würden, würden solche Mächtigen sie sofort lynchen..- genau wie sie hier mit Alojz machen wollen - dem einzigen echten Bergmann - Mann, der mit Bergen lebt und in Bergen!
Stadt Köpfe, die täglich nichts anderes tun als gelbe Presse und politische Paragraphen zu lesen, die ihre Lieblingsoption ihnen schreibt, um sich damit zu verherrlichen und ihr Wesen, ihren Sinn, Sinn ihres Daseins zu erreichen, dabei sich als volksnah, Liebhaber von Menschen, Vielfalt und lebender sowie lebloser Natur darstellen, aber andererseits jeder an seinen reichlichen ökologischen Kuchenstuck denkt... man lebt ja nur einmal, oder?,... na ja, Stadt Köpfe, wollt ihr so zu Menschen werden?, Bergleute?, Bergsteiger? und weiß nicht was noch??
Leider velesa, sind unter uns also auch solche, die hier nicht hingehören.
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sherpa2. 11. 2010 16:17:27
O Maria, heinz. Jetzt bist du schon fast so abgedriftet wie viharnik in einer seiner "besseren" Ausführungen. eek

Zwei Kommentare zu deinem Geschreibsel:

"Wie sollten sie dann fähig sein, das zu lieben, was sie sagen zu lieben: Natur und Krone der Natur - Menschen???"

Wir Menschen sind der Abschaum der Natur und nicht ihre Krone. Schau dich um, was wir mit ihr machen. Muss nicht weit gehen. Schau in Karavanke auf Belska planina, oder auf Mežakla und dein geliebtes buntes Hüttchen.

"Wenn Aljaž oder Kugy jetzt auftauchen würden, würden solche Mächtigen sie sofort lynchen..- "

Kugy bräuchte das nicht, weil er solche Sachen nie gebaut hat. Tatsächlich hat er sich entschieden dagegen gestellt.
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iskalec2. 11. 2010 16:18:07
Das Biwak erinnert mich an Hundertwassers Bauten in Wien und anderswo in Österreich.
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Majdag2. 11. 2010 16:19:17


Gib nicht auf heinz, bravo...
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