Wir sind früh am Sonntag von Krnica gestartet. Vorbei an der Hütte weiter über die Kriška stena (Verhältnisse: Weg hervorragend markiert, Aufstieg durch die Wand sehr schön geführt, an manchen Stellen etwas Schutt, daher Helm ziemlich obligatorisch, Selbstsicherung aber.... subjektive Sache. Wir haben sie nicht benutzt).
Oben an der Wand links hinunter Richtung Škrlatica zur Rdeča škrbina. Von dort zur Dolkova špica, dann denselben Weg zurück zum Gipfel der Kriška stena (Verhältnisse: Weg bis Abzweig zum Biwak gut markiert, weiter oben weniger Markierungen und die sind ziemlich verblasst. Aber einige Steinmännchen erleichtern die Orientierung sehr. Nach anfänglichem Abstieg folgt angenehmer Spaziergang fast eben bis zum Schuttfeld, das bergauf ziemlich ätzend ist, bergab super

).
Noch ein Sprung zum Križ (Verhältnisse: Spaziergang mit zwei Seilen und Durchgang nicht für Dicke

) und über Bovška vratica zum Pogačnikov dom (PD), wo wir übernachteten (Verhältnisse: angenehmer Spaziergang).
Nächster Tag etwas länger liegen geblieben und erst mittags Richtung Dovška vrata und von dort zum Stenar (Verhältnisse: Weg sehr gut markiert, Abschnitt zu den vrat über Kriški podi Spaziergang, dann kurzer Aufstieg über Schutt der ganz erträglich ist und letzter Aufstieg über steinigem aber nicht steilem Gipfelhang. Kurzum, nichts Problematisches).
Es folgte Abstieg zurück zu Dovška vrata und von dort Aufstieg zum Bovški gamsovec (Verhältnisse: Weg gut markiert, im mittleren Teil stellenweise exponiert, aber für die Allervorsichtigsten ist dort durchgehend Seil). Wieder Abstieg zurück zu den vrat, von dort Richtung PD.
Bald den markierten Weg verlassen und links zum Schuttfeld unter Gamsovec und Pihavec, wo wir zum markierten Weg vom PD stießen. Von dort hoch über Schutt und dann mit etwas Klettern zum Pihavec (Verhältnisse: Abzweig vom markierten Weg Richtung PD schlecht sichtbar, aber ca. 200 m von Dovška vrata. Dann Weg mit Hilfe von Steinmännchen gut nachvollziehbar, auf Schuttfeld kein Problem mehr. Eigene Geschichte ist der Aufstieg über Schutt bis zum Beginn des Kletterns am Pihavec. Steil, steil, steil und schrof, schrof, schrof...

. Aber man überlebt es...

. Folgt etwas steiles auch senkrechtes Klettern, aber Sicherungen und Markierungen o.K. Hier obligatorisch Helm, da den Abschnitt über dem ersten Kletterzug unmöglich zu passieren ohne Steine runterzuschütten. Bei Gedränge unten warten bis oben genug vorangekommen sind aus diesem ätzenden Teil. Letzter Wegteil etwas schottrig, Vorsicht nicht fehl am Platz.). Zum Schuttfeld abgestiegen über denselben Weg.
Schon vorher ist uns die vorher ungeplante Šplevta aufgefallen, daher Schuttfeld direkt runter zum Weg der das Schuttfeld unter Pihavec Richtung Šplevta quert. Dieser Weg unmarkiert, wie auch der Aufstieg zum Gipfel Šplevta (Verhältnisse: Weg der Schuttfeld unter Pihavec quert an manchen Stellen gut von allen Seiten sichtbar, also Abstieg zum Schuttfeld wählbar. Kletterteil des Aufstiegs aber... Wir haben nicht viel Erfahrung mit ähnlichen Varianten und mir war etwas mulmig. Reichlich Griffe sonst, aber einige lösen sich gleich in der Hand... kurzum... maximale Vorsicht und Bedacht sowohl Auf- als Abstieg... da wäre ein Ausrutscher oder Sturz wahrscheinlich tödlich). Abgestiegen ungefähr denselben Weg und dann Spaziergang zum PD, wo wir zweitens übernachteten.
Dritter Tag wieder früh Richtung Planja Sattel gestartet, vom Sattel zuerst Razor dann Planja (Verhältnisse: zum Sattel größtenteils über ätzendem rutschigem Schutt. Auch nicht viele Markierungen, daher durchgehend aufpassen... wirklich aber bei Gelände ist ein Schritt vom Weg kein großes Problem, da Weg schnell wieder gefunden. Vom Sattel zum Razor auch reichlich Schutt auf dem Weg, aber meistens nicht besonders steil also nicht so ermüdend. Vom Sattel zur Planja Weg schön markiert, braucht etwas leichtes Klettern, aber nichts Problematisches).
Dann vom Sattel Richtung Prisank und von Škrbina über Jubiläumsweg zum Gipfel (Verhältnisse: Weg sehr gut markiert und gesichert. Helm obligatorisch, Selbstsicherung "lecker"

, zur Notwendigkeit von Selbstsicherung würde ich nicht... für mich sehr subjektiv). Abgestiegen über Gratr zu Vršič (Verhältnisse: sehr gut markierter Gratweg, stellenweise etwas exponiert aber sehr gut gesichert... Helm soll auf dem Kopf bleiben, Selbstsicherung... hängt vom Einzelnen ab), von wo uns ein freundliches italienisches Paar mit Wohnmobil ins Tal zu unserem Auto auf dem Parkplatz unter der 3. Serpentine gebracht hat.
Nach drei Tagen jetzt etwas müde, aber trotzdem... Trotz nicht ganz idealem Wetter zweiten und zweiten Hälfte des dritten Tages... super Tour!!!!
Empfehle Wiederholung, wenn es jemandem interessant scheint....
Und ein paar Bilder.