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Koroški hams / Neueste Beiträge

Koroški hams - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Koroški hams28. 08. 2016 14:18:28
Startpunkt: Bahnhof Rum (568 m)
Anstieg: Vom Startpunkt, wohin man mit der Bahn kommen oder vor dem Hotel Rumer Hof parken kann, wendet sich der Weg nach Norden direkt ins Dorf Rum. Wir folgen der Bahnhofstraße bis zur Kreuzung, wo wir rechts in die Schulstraße abbiegen und nach 200m links in die Straße Langer Graben. Dieser Straße folgen wir durch Rum, bis sie in die Finkenbergstraße mündet. Am Ende der Finkenbergstraße sehen wir den Wegweiser Vintlalm-Pfeishütte. Wir folgen dem schönen Waldweg Nr. 2/3 und gelangen nach einer halben Stunde zu einer Quelle, wo man Trinkwasser nachfüllen kann. Nach weiteren 10 min erreichen wir den Bauernhof Garzanhof, wo der Weg rechts abbiegt (alles gut beschildert). Der Weg schlängelt sich durch den Wald. Nächste Abzweigung ist am Kiechelberg-Abzweig, wo rechts der Weg Nr. 3 nach Thaurer Alm abzweigt, wir gehen links auf der Waldstraße, wo nach wenigen Metern unser Weg rechts abzweigt (Nr. 2). Es folgen steile 500 Höhenmeter durch den Wald über die Alm Garzanmahd zur Hütte Vintlalm (1568m). Von der Hütte windet sich der Weg durch Gebüsch und Sträucher zum Sattel Kreuzjöchl (2121m). Der Weg ist mit 2,5h beschildert. Links zweigt der Weg zur Rumer Spitze ab, vor uns eröffnet sich mit Blick nach Nordosten die Aussicht auf Kleine Stempeljochspitze. Gerade nach Norden sehen wir die Kar Sonntagskar.
I - Hintere Bachofenspitze: Unter uns liegt die Hütte Pfeishütte, wohin wir absteigen (ca. 200 Höhenmeter). Etwas unter der Hütte zweigt der Weg zur Kar Sonntagskar ab - Wegweiser Sonntagskarspitze (2,5h), Hintere Bachofenspitze (2,5h). Zuerst windet sich der Weg durch Rhododendren, bis wir an die Stelle kommen, von wo der Blick in die Kar Sonntagskar frei wird und sich die Wege zur Sonntagkarspitze oder Hintere Bachofenspitze trennen. Wir folgen dem markierten Weglosen nasmeh. Markierungen reichen aus, getretener Weg aber nicht. Der Weg windet sich über Gras nach Norden, bis wir zum Schuttfeld kommen, über das man auf gut sichtbarem Band mühsam zur Wand hochsteigen muss. Der Einstieg in die Wand ist mit großem rotem Punkt auf dem Fels markiert. Der Weg durch die Wand ist nicht gesichert und hat Stellen, wo Klettern bis UIAA II beherrscht werden muss. Oben auf der Wand stehen wir auf dem Grat zwischen Roßkopf (nach Süden) und Hintere Bachofenspitze (nach Norden). Von hier nur noch 100 Höhenmeter zum Gipfel (2668m). Der Gipfel ist abgelegen, da das Gipfelbuch schon seit 2004 da ist und bei weitem nicht voll. Der Weg liegt fast ganz in der Sonne und auf diesem Abschnitt gibt's kein Wasser. Abstieg auf gleichem Weg zur Pfeishütte.
II - Kleine Stempeljochspitze: Von Pfeishütte führt eine Autobahn zum Sattel Stempeljoch. Von dort führt der Weg auf der Südseite durch Gras zum Gipfel Kleine Stempeljochspitze (2529m). Der Weg ist nicht immer gut sichtbar, aber das Gelände lässt kein Verirren zu. Im felsigen Gipfelteil sind die Markierungen wieder sehr gut. Auch hier kein Wasser und der Weg sonneinstrahlend die ganze Zeit. Abstieg gleichem Weg zum Sattel Stempeljoch, wo man markierungslos zum Scharte Kreuzjöchl queren und von dort nach Neu Rum absteigen kann.
Neu Rum (568m) - Kreuzjöchl (2121m) - Pfeishütte (1922m) - Hintere Bachofenspitze (2668m) - Pfeishütte (1922m) - Kleine Stempeljochspitze (2529m) - Stempeljoch (2215m) - Kreuzjöchl (2121m) - Neu Rum (568m).
Die Route ist vom Höhenmetern (3000m), der Länge (~27km) wie auch von äußeren Einflüssen (Sonne, kein Wasser) ein Genuss für jeden Bergliebhaber nasmeh
Koroški hams21. 07. 2016 21:52:37
Rumer Spitze
Ausgangspunkt: Bahnhof Rum (570m)
Vom Ausgangspunkt wohin man mit der Eisenbahn kommen oder vor dem Hotel Rumer Hof mit dem Auto parken kann, wendet sich der Weg nach Norden direkt ins Dorf Rum. Wir folgen der Straße Bahnhofstraße bis zum Kreuzungspunkt wo wir rechts in Schulstraße abbiegen und nach 200m links in die Straße Langer Graben. Dieser Straße folgen wir durch das Dorf Rum bis sie in die Straße Finkenberg kommt. Am Ende der Straße Finkenberg bemerken wir den Wegweiser Vintlalm-Pfeishütte. Wir folgen dem schönen Waldweg Nummer 2/3 und gelangen nach einer halben Stunde zu einer Quelle wo man Trinkwasser auffüllen kann. Nach weiteren 10 min kommen wir zum Hof Garzanhof wo der Weg rechts abbiegt (alles gut beschildert mit Wegweisern). Der Weg windet sich durch den Wald. Nächster Abzweig ist beim Abzweig Kiechelberg wo rechts der Weg Nummer 3 nach Thaurer Alm abzweigt, wir gehen links auf der Waldstraße wo nach ein paar Metern unser Weg rechts abzweigt (Nummer 2). Folgen steile 500 Höhenmeter durch den Wald über die Alm Garzanmahd zur Hütte Vintlalm (1568m). Von der Hütte windet sich der Weg durch Strauchwerk und Gebüsch zum Sattel Kreuzjöchl. Der Weg ist angeschrieben mit 2 1/2 h. Wenn wir am Sattel sind und nach Norden schauen bemerken wir westlich die Spur, unseren Weg durch Gebüsch links bergauf. Abzweig nicht markiert aber mit viel Vorsicht ist der Abzweig zu finden. Ein paar Meter über dem Gebüsch tauchen Markierungen auf und von da bergauf ist der Weg zum Gipfel gut markiert. Erste Schwierigkeit schon bald am Anfang wenn man den Graben hochsteigen muss. Es muss erwähnt werden dass der gesamte Kletterweg ungesichert ist. Wem dieser Graben zu viel ist wird gut beraten umzukehren. Nach dem Graben folgt vorsichtiges Gehen auf schrofem Gelände zum Grat. Bald kommen wir zum Vorgipfel Rumer Spitze wo uns die zweite heikle Stelle erwartet. Zuerst den Graben hochsteigen und dann noch ein paar Meter weiter hoch. Schwierigkeiten überschreiten nicht die zweite Kletterstufe. Nach dem Abenteuer noch ein paar Meter zum Grat hoch und über uns erblicken wir das Kreuz - Gipfel Rumer Spitze. Blick vom Gipfel fantastisch. Von der Stadt Innsbruck über über 3000m hohe Berge im Herzen der Alpen und umliegenden Gipfeln des Karwendel eröffnet sich dem Bergsteiger ein Bergparadies. Wem noch nicht genug ist kann am westlichen Grat der Rumer Spitze zum Arzler Scharte absteigen, für mich war es genug denn auch Abstieg am östlichen Grat erfordert Vorsicht bis zum Ende. Dann wieder Abstieg zur Hütte Vintlalm auf Saft und angenehmes Gespräch mit dem Wirt.
Genannte Zeiten sind nur die auf den Wegweisern angegebenen. Besonderheit dieses Anstiegs ist dass kein Höhenmeter abgestiegen werden muss. Ausgangspunkt Rumer Hof (562m) - Garzanhof (870m)- Kiechlberg (1028m) - Vintlalm (1587m) - Kreuzjöchl (2121m) - Rumer Spitze (2454m)
Kommentare:
Koroški hams15. 08. 2017 11:07:03
Das Gefühl der Gefahr ist subjektiv.
Der Zustand des Weges könnte in das PZS-Webportal eingegeben werden.
Die Information sollte aber an mehr als einem Ort angebracht werden, der nur sichtbar ist, wenn man genau aus Richtung Ravenska Kočna kommt. Auch am Gipfel des Križ gab es keine Information über die Auflösung des Weges.
Koroški hams15. 08. 2017 09:13:24
Ich bin gestern die Ferrata von den Ledinen zur Koroška Rinka gegangen und war wirklich überrascht, dass sie offiziell aufgelöst ist. Das Schild an der Seilbahnstation habe ich nicht gesehen, vielleicht weil es noch dunkel war oder es vielleicht nicht mehr da ist. Auch in der Kranjska koča stand nichts, dass der Weg gesperrt ist. Nur an einer der Abzweigungen zu den Savinjska sedla hing ein rotes Blatt mit der Warnung, dass der Weg offiziell nicht mehr betreut wird und die Nutzung auf eigene Verantwortung erfolgt. An der nächsten Abzweigung wieder ohne Warnung... Da auch auf der PZS-Seite nichts stand, dass der Weg gesperrt ist, bin ich trotzdem gegangen. Probleme gibt es erst nahe dem Gipfel und mindestens ein Platz ist ernsthaft problematisch, da er leicht überhängend ist und ohne Draht oder Haken nicht zu schaffen ist. Nach diesem ersten kritischen Punkt sind bei fast allen Drähten die Haken herausgezogen, aber mit etwas Kletterwissen ist es möglich, den Weg zum Gipfel ohne Sicherungen zu meistern.
Da ich total im Flow war, habe ich vergessen, Fotos vom beschädigten Weg zu machen...
Weiß jemand, seit wann die Sicherungen in so schlechtem Zustand sind oder ob er offiziell aufgelöst ist (falls überhaupt), da ich weiß, dass der Weg in der Vergangenheit immer wieder durch beschädigte Sicherungen gefährdet war.
Koroški hams6. 11. 2015 21:49:02
bog lonaj. jetzt ist's mir klar. warum nicht gleich diese Antwort so ausführlichnasmeh
nur das mit Steigeisen fand ich unnötig, und ohne Steigeisen äh kein Groll
Koroški hams6. 11. 2015 21:27:37
vielen Dank für alle ernsthaften Antworten. und für den Rest. ihr seid wirklich coole Bergsteiger und versucht Leuten zu helfen.
Koroški hams6. 11. 2015 16:17:54
Hallo. Mich interessiert, ob man auf Montaž über Lojtra ohne Winterausrüstung kommen kann?
lp
Koroški hams13. 10. 2015 09:00:52
Wintermärchen...
Gestern sind Vater und ich nach Ravenska Kočna aufgebrochen. Schon am Parkplatz Warnung, dass Weg zur Češka koča gesperrt. Leider kein Datum auf dem Zettel, ob vergessen oder noch gültig. Deshalb ursprüngliche Tour abgebrochen und Richtung Kranjska koča. Wollten Weg durch Schlucht, aber von unten keinen Abzweig oder Markierungen zum Klettereinstieg gesehen, obwohl ich ihn schon gemacht habe als er gesperrt war. Also slowenischer Weg. Von Kranjska koča an unter Schnee bzw. anfangs Eis. Bis Jezersko Sattel im Schatten, Schnee hart. Vom Sattel zur Ledinskerspitze Schnee eingesunken. Ca. 25-30cm ab Sattel. Aussichten fantastisch. Ins Tal wegen 'Watte' wenig gesehen, aber das hat die Tour noch süßer gemacht. Abstieg durch Schlucht. Weg durch Schlucht gut gesichert, Abzweig von oben klar erkennbar. Unten gleiches Problem, kein markierter Weg vom Schluchtaustritt zum slowenischen Anstieg.
Aufstieg gesehen im Schnee Tatzen eines größeren Tieres. Tatzengröße wie unser 30kg Hund, Abdruck ähnlich. Spur sehr klar und hat uns 'geführt' von Wegmitte zum Jezersko Sattel und weiter zum Savinjsko Sattel. Nun fragen wir uns mit Vater, welches Tier solche großen Spuren hinterlässt. Da wir die Ersten waren (Tag oder Tage) keine anderen Schuhabdrücke, also vermuten kein Hund.
Koroški hams18. 08. 2015 13:15:09
Wir haben die Tour mit meinem Bruder am 14.8. bei herrlichem Wetter gemacht. Kein Schnee auf dem Weg. Immer wenn der Weg bergauf geht, ist er steil ohne Höhenmeter zu sparen. Auf einem der Anstiege sind die Markierungen sehr schlecht, man muss der Spur aufmerksam folgen. Der Fluss war gut zu durchwaten, natürlich auch weil er nicht viel Wasser hatte. Die Ferrata ist makellos. Die Tour ist wild und einsam, wunderbar. Abstieg zur Planina Pecol.
         
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