Riesiger Felsturm, der parallel zum Hauptkamm der Košuta nördlich von Užnik verläuft.
Anstieg!
Über den Grenzübergang Ljubelj in Borovlje biegen wir nach Sele ab, kurz vor dem Dorf zweigt der Weg zum Koschutahaus(1280)m ab, Maut wird nicht mehr erhoben, vielleicht nur in der Saison. Wir parken vor der Hütte und nach kurzem Gespräch mit dem Hüttenwirt, der freundlich war und gut Slowenisch spricht... sind wir Richtung Cjajnik aufgebrochen in Erwartung, was uns in dieser besungenen Ferrata erwartet, die die Österreicher letztes Jahr neu gebaut haben.
Etwas über eine Stunde über Schutt, dann zwischen Schrofen. Anfang und Fortsetzung hauptsächlich durch exponierte Stellen. Erwähne, dass die Ferrata an manchen Stellen ziemlich erzwungen ist, da sie natürliche Übergänge vermeidet, um höheren Adrenalinwert zu haben.
Unter dem Gipfel quert das Cjajnik-Grat, dort kann man die leichtere Variante wählen, die rechts um die Kante abbiegt zum Seitenturm, oder direkt senkrecht zum Pfeiler, der viel Armkraft erfordert und sehr anstrengend ist (bewertet C/D)III+ Schwierigkeit. Österreicher haben ihre Skala A bis E.
Muss erwähnen, dass daneben (Via italiani-Mangrt und Via Amaliji-Vevnica, vielleicht noch schwerer). An manchen Stellen wären Kletterschuhe gut, da glatter Fels und bei Nässe rutscht der Schuh etwas.
Ohne Gurt und schlechter Kondition nicht hoch. Spannend, adrenalinreich etc. Abstieg gleicher Weg. L.P Vinko&Nena
