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AI / Neueste Beiträge

AI - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
Kommentare:
AI27. 08. 2025 10:28:31
Super, danke.
Viel Glück.
AI26. 08. 2025 13:09:40
@Lunatixz, da ich etwas Ähnliches plane, so selbstversorgt wie möglich für den Herbst, interessiert mich, was du mit Essen und Wasser gemacht hast, versorgt in Hütten oder Essen dabei gehabt, Wasser unterwegs nachgefüllt?
AI15. 08. 2025 22:20:39
Via ferrata Julija heute. Winterausrüstung nicht nötig.
AI19. 07. 2024 14:51:32
Vom Plešivec kann man weiter nach Norden zum ersten Gipfel im Grat, Ušje. Bis dorthin kämpft man sich durch das Gestrüpp durch „Tunnelchen“ oder irgendwelche Felsrinnen, wo kein Gestrüpp wächst. Man muss aber mehrmals auf Knien durch. Von Ušje ist oben ein freigeschnittener Weg durchs Gestrüpp, später muss man einer bescheidenen Spur bergab durch den Wald bis zur Einmündung in den Weg Pokopališče v Trenti - Staro Utro folgen.
Ich habe die Tour in umgekehrter Richtung gemacht, von Ušje nach Srebrnjak.
AI5. 07. 2024 08:23:41
AI19. 09. 2023 13:37:45
Super Bericht über (zumindest für mich) unbekannten Teil der Dolomiten.
AI19. 10. 2021 12:12:00
Ja, stimmt.
Aber wie Alessio im Thema Vrh Dunje schrieb, Problem sind die Markierer die meist schon im Alter sind, Arbeit meist ehrenamtlich.
Wo Pfad durch Gestrüpp geht, kann man folgen so oder so, obwohl viel Gestrüpp geschnitten werden müsste. Auf Wiesen fehlen Steine wo Markierungen gemalt werden können, daher nicht überall sofort klar wo Pfad geht. Dort wären Pfähle gut.
Andererseits ist Verkehr von dieser Seite ziemlich selten, Tour bekommt etwas Abenteuerflair. nasmeh
AI19. 10. 2021 08:48:50
Zweite Etappe der Querung, Sonntag, 17.10.2021
Dorf Dunja - Dunjski vrh (Vrh Dunje) - Lipnik - Bieliga
Morgens in Mojstrana beobachte ich wolkenverhangene Gipfel und niedrige Schneegrenze, schon etwas besorgt dass lange Fahrt umsonst. Trotzdem fahre ich weiter und beim Abstieg von Žabnica nach Tablja (Pontebba) bessert sich Wetter, Schnee auf Gipfeln nicht sichtbar. Als ich in Dunja Nordostseite von Zuc dal Bora ganz schneefrei sehe, atme ich endlich auf. Schnee auf Herbsttour will ich wirklich nicht.
Um Rückweg auf Straße zu vermeiden, nutze wieder Rad. Lass es in Graben am Anfang (neuer) Weg 601 und fahre mit Auto zum Ausgangspunkt im Dorf Dunja.
Verlasse Straße nach Weiler Chiout Pupin an zweiter Kehre und betrete Weg 602. Betonierter Pfad steigt in Serpentinen und führt auf Hügelkuppe wo paar Häuser stehen. Fahre weiter auf Fahrweg der bald endet und zu Pfad wird. Erste Meter über Graben geht Pfad über metallene Brückchen/Plattform, dann wird zu wunderbarem Pfad. Ziemlich steil aber sehr gleichmäßig führt Pfad durch schönen Kiefernwald auf Gipfel Clap Forat. Hier zeigt sich Dunjski vrh. Sieht nah aus aber Auge täuscht. Nach Abstieg zu Sattel Mincigos wo Weg 602a ins Tal führt, schießt Pfad steil hoch. Hinter Erhebung Cuel Formian wird's etwas kompliziert. Sehr steiler Pfad folgt teils "Tunnel" durch Gestrüpp, teils quert offene Wiesen. Im Gestrüpp "singt" oft Säge auf meinem Victor Inox und unfolgsame Äste lernen Olivenform. Schade dass ich keinen Gartenschneider "Gardena" dabei habe. Mehrmals taste ich mich hin und her um Fortsetzung zu finden. Abseits Pfad auf steilen Wiesen rutschst du schnell oder versinkst in Gestrüpp. Kurz unter Gipfel quert Pfad westliche Seite wo Flecken Schnee sind. Übergang zum Gipfel nicht mehr problematisch und bald oben.
Gipfel ist wirklich außergewöhnlicher Aussichtspunkt, Sicht unglaublich. Karnische Alpen wie auf Handteller. In Ferne erblicke Peralbo und Coglians. Blick auf Montaž überwältigt mich. Profil aus dieser Richtung ist wirklich einzigartig. Kann Blick nicht abwenden, was auch auf Bildern sichtbar nasmeh.
In völliger Windstille und Einsamkeit liege auf Gipfel. Wenn möglich würde ich Tag ins Unendliche dehnen.
Fahre weiter nach Lipnik. Pfad ist durch Gestrüpp gehauen und gut begehbar. Offenbar kommt Hauptpfad zum Gipfel aus Lipnik-Richtung. Pfad verlässt bald Grat und sinkt tief darunter. Unter Lipnik klar dass Dunjski vrh WW1-Strategen unwichtig schien, daher kein Militärweg drauf. Dafür ist Lipnik voll davon. Verlasse Pfad der in Tunnel abbiegt und grasigen Hang quert und steige über unmarkierte Mulde nach Lipnik. Unter Gipfel auf markierten Pfad der von Sattel Clap di Jovel kommt und zum Gipfel. Auch Lipnik hinkt bei Ausblicken nicht nach. Ist auch genau in "Linie" Rest Grats.
Abstieg zu Sattel Clap di Jovel und auf Weg 601 der von Norden kommt. Bald wird zu breiter grasiger Mulde. Als ich Hütten auf Alm Bieliga sehe, direkt runter über Wiese an Alm vorbei zu Wegweiser wo Straße und Weg 601 zusammenlaufen und Start 649. Über bekannten (neuen) Weg 601 runter zur Straße. Schön geführte Mulde ist wahrer Balsam für Füße. Rad wartet. Beim Abstieg entlang Straße schaue ich Tafeln mit alten Fotos der Straße durch Dunja. Stellenweise war sie ganz anders geführt als heute. Beim Autofahren merkt man so was nicht.
Am Start bedauere dass Tag zu Ende. Fantastischer Tag und genau solche Tour.
AI1. 10. 2021 09:46:19
Sehr schöne und abenteuerliche Tour. Gratulation.
Primus-Weg zweimal gelaufen. Einmal sind wir hoch über das Hang unter Srednja špica zum Lipnik und dann runter über Bulfon.
Zweitens hab ich gleich wie du gemacht und bis Sattel Čez Potoče fortgesetzt, noch zu Lemež gesprungen, dann normal abgestiegen, weil schon fast dunkel war.
Beide "Wegs" nur auf Sidarta-Karte, Julische Alpen, 1:50000. Hab ihnen GPS-Tracks gegeben mit Wunsch, dass historische Wege nicht vergessen werden.
Auf Bild 7 zweigt rechts ein Steig ab, der auch zum Kozji breg führt, aber höher als Bulfon. Er ist ziemlich beschädigt durch vergangene Erdbeben, am meisten durch jenes, das den Felssturz verursacht hat, der den Weg nach Zaslape zugeschüttet hat. Das Überqueren der Absturzstelle ist ziemlich gefährlich, ähnlich wie das Überqueren des Lawinenkegels unter Javoršček, nur dass niemand den Weg eingeschnitten hat. Ich hab mir mit Pickel geholfen.
AI29. 09. 2021 08:53:45
Am besten gefällt mir Jovans "Theorie" vom dreiköpfigen Labrje. Es hat halt drei ausgeprägte Gipfel, Karten markieren nur den höchsten.
AI28. 09. 2021 17:18:09
@Hammond
Kann nicht behaupten, dass keine anderen Optionen existieren. In Gegenrichtung verhindert dieser Abseilpfeiler definitiv Zugang ohne konkretes Klettern.
Vielleicht vom Süden. Steile Gräser unterbrochen von Sprüngen sehen nicht ansprechend aus, vielleicht die vielversprechendste Rinne zwischen Gipfeln 2 und 3, wo erster Abseil endet.
Vielleicht sagt bald Süden-Zugangsspezialist mehr Zwinkern.
AI28. 09. 2021 12:17:40
@Žajtam: beim Namen ist es so, dass auf DTK25 und Sidartina Bohinj Karte Vrh Labrje steht, ebenso auf Mapy.cz. Leider nicht auf Geopedija markiert, auch nicht in Miheličs JA-Führer von 1993 erwähnt. Nur PZS JA Karte Westteil markiert es als Vrh Labrja. Wenn du zusätzliche Quellen hast, gerne. Ich stimme zu, dass auf Slowenisch Labrja besser oder korrekter klingt.
@Lijaneja: da ich auf allen Hauptgipfeln fotografiert habe, sagen wir drei, habe ich mit gleicher Methode per Zeitstempel der Fotos passende GPS-Punkte gesucht und Höhe geprüft. GPS schwankt etwas, daher gebe ich Durchschnittswert einiger Punkte am ungefähr gleichen Ort:
1. Gipfel (Bilder 17 und 18, wo du warst): 2306 m ü. NN (passt gut zu deiner Messung)
2. Gipfel (Bild 21): 2313 m ü. NN

Auf dem Panorama-Ausschnitt von Plaski Vogel sieht man das Höhenverhältnis gut, also passt's.
AI28. 09. 2021 09:47:23
Dieser mysteriöse Vrh Labrje erfordert detailliertere Analyse. Karten wenig hilfreich, selbst Sidartin Bohinj 1:25000 kann Position am Grat nicht genau bestimmen.
Daher DTK25 Karten genutzt, Grat passt zu Blatt 1123. In Ozi Explorer geladen, GPS-Track eingezogen beschnitten nur Grat V. Špica zu Plaški Vogel. Track von redundantem und schwimmenden Punkten gereinigt.
Dann Punkt-Daten passend Vrh Labrje Lage auf Karte mit Zeitstempeln meiner Bilder verglichen. Ergibt sich dritter/höchster Gipfel von meiner Seite nach erstem Abseil, sichtbar Bild 21 o. Panorama 24 dort gemacht. Als höchster der drei markanten logisch.
Auf Jovans Bild Gipfel unter Buchstaben "tro".
AI27. 09. 2021 15:17:15
@lijaneja
Wo bist du ungefähr hochgegangen? Wenn ich dein Bild 26 anschaue, nehme ich an, die Rinne, die die Wand schneidet?
Edit:
da ich vom Süden des Grats nichts gesehen habe, aus diesem Bild von Jovan sehe ich, dass du zum rechten Gipfel des dreiköpfigen Labrje gegangen bist. Dachte vorher mittlerer. Von links Übergang dazu mein Bild 19. Wie von rechts, erinnere ich mich nicht.
AI27. 09. 2021 13:08:30
Tag der Gratkamm-Querungen
Als ich kürzlich die Beschreibung dieses Übergangs fand und die tollen Bilder von Jovan und anderen bewunderte, wartete ich nur noch auf einen passenden Tag, um diese mir sehr lieb gewonnenen Gegenden wieder zu besuchen. Das letzte Wochenende war eines der schönsten dieses Jahres, daher fiel die Wahl der Tour leicht.
Basierend auf beiden Beschreibungen des Vorjahres wählte ich die Richtung von V. Špičje nach Plaški Vogel. Abseilstellen bedeuten normalerweise, dass es in der Gegenrichtung ziemlich schwer ist.
Auf Vršič überrascht mich der Blick auf die Nebeldecke, die Trenta bei 1300m bedeckt. Ganz herbstliche Szene.
Parke bei der Rampe oberhalb des Dorfes Na skali. Der untere Straßenabschnitt zum Dorf wird repariert und werktags 8-16 gesperrt.
Bald erwische ich den Pfad zum Ravno dol. Durch die Wolkendecke hindurch sehe ich das traurige Bild des Vorjahressturm-Schadens. Wald regelrecht verwüstet. Förster haben es dieses Jahr geräumt, man kommt durch, obwohl kein Pfad mehr da ist. Auf wunderschönem Ravno dol hebt sich die Stimmung. Bald beiße ich ins Schuttfeld zur Tumova. Den Übergang kenne ich, freue mich aber nicht drauf. Erst hoch oben endet der Schutt und es öffnet sich links ein Übergang zum Grat, auf dem der Weg geht. Bei Suche nach besten Passagen bald auf dem Grat von Velikošpičje und markiertem Weg. Treffe erste Wanderer, kein Gedränge. Nach kurzer Pause und Fotografieren weiter auf Grat, Zeit vergeht schnell. Wetter herrlich.
Vom V. Špice sinkt der Grat tief zum tiefsten Punkt der Querung. Hier der einzige Umweg; Südseite. Im Schutt entdecke ich Anfänge einer Steige, die zu guter Stelle zum Wiederanstieg auf Grat führt. Weiter muss man Grat nicht mehr verlassen. Wenn wir Vrh Labrje den Grat zwischen V. Špičje und Plaški Vogel nennen, hat er drei markante Gipfel. Vom ersten ab in tiefe Scharte. Ende des Abstiegs unangenehme exponierte Traverse. Bald zu Fenster, wo Schwachstelle des mittleren Gipfels versteckt ist, schwerster Zugang. Flacher Grat endet jäh. Mitten Platte Abseilstand. Haken gut. Prüfe Prusik, keine Altersspuren, nicht wechseln. Kann bestätigen 30m Seil reicht für beide Abseile. Aber Abseil luftig. Auf dritten, höchsten Gipfel, Grat voraus zahm, Pause. Spaziergang endet abrupt. Zweites Abseil sicher. Ja, unter Rand zwei solide Haken, ein alter und ein neuer Prusik. Karabiner am Stand. Beim Abseilen prüfe Aufstieg über Platten rechts. Mind. IV, Fels nicht top. Links/rechts keine Schwachstellen. Ja, dieser "Wächter" sperrt Gratübergang gut; entgegenrichtung kein brauchbarer Pass.
Zu Plaški Vogel keine Probleme mehr, Gratgehen sehr schön. Über enge Scharte direkt auf dem Rücken. Auf Plaški Vogel Blick ins schönste Julianer-Eck, Travniška-Tal. Grat brauchte gute 2,5 Std., Zeit für Weiter bis Velika vrata. Jovans Bilder Abstieg Vršac-Grat haben Augen geöffnet. Bisher immer rechte Rinne zu Vršac, Grat sah schwerer aus als real. Genussklettern zum ersten Gipfel dann Hauptgipfel Vršac. Finde Übergang rechts in Scharte, runter zu Mala Vrata, weiter eleganter Čelo-Grat. Nur Abstieg wartet, Zeit für Brotzeit und Meditation mit Götterblick.
Glava za bajto diesmal auslassen, unter Gipfel links auf markante Bank. Folge dichten Mannleinen durch verwickeltes Gelände. Variante über Glava za bajto-Gipfel komplizierter, Dämmerung naht.
Unter Wand bei Velika vrata auf markierten Weg. Schade Tag kurz, gern auch zu Kal. Renne zu Planina Za skalo. Umgeben Hirschgebrüll überall. Sonne versinkt hinter Hügeln auf Planina. Sitze kurz, erlebe Tag nach.
Im Dämmerlicht Jägerpfad zum Auto.
Danke allen Vorgängern für Infos und Bilder, ohne die es unwahrscheinlich gewesen wäre, dass ich es gemacht hätte.
         
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