Gestern bin ich von Rudno polje Richtung Veliki Draški vrh aufgebrochen. Zuerst ging ich zum Jezerce entlang des markierten Wegs, der über der Planina Konjščica verläuft. Der meiste Teil dieses Wegs war schneefrei, Schnee auf dem Weg begann etwas unter dem Jezerce. Dort war der Schnee auf dem Weg gut ausgetreten, ebenso weiter Richtung Srenjski preval und auch Richtung Studorski.
Am Jezerce bog ich rechts Richtung Srenjski preval ab, dann bald links ins Hang und Richtung Sattel zwischen den Draški-Vrhi. Hier gibt es einen unmarkierten Pfad, der jetzt fast vollständig mit Schnee bedeckt war und nicht ausgetreten. Es gab einige separate menschliche Spuren, die nicht besonders hilfreich waren, daher bin ich mehr oder weniger auf eigene Faust gegangen. Der Schnee hatte wechselnde Tiefe - meistens ziemlich tief, stellenweise dünner, stellenweise auch schneefrei. Überall außer in sehr schattigen Bereichen lag eine dicke Kruste darauf. Da ich ziemlich spät dran war und es sonnig (und ziemlich warm) war, war die obere Schicht dieser Kruste weich geworden und es sackte stellenweise ein.
Vom Sattel bin ich ungefähr entlang des unmarkierten Pfads Richtung Viševnik weitergegangen. Der erste Teil des Pfads am Nordhang war komplett mit trockenem, leichtem Schnee bedeckt. Der Pfad war nicht ausgetreten, und alle Spuren, die ich sah, wirkten wie Ziegenpfade, daher bin ich bis zum Grat auf eigene Faust gegangen. War ganz anstrengend. Ab dem Beginn des Westgrats gab es keine Probleme mehr. Hier viel weniger Schnee, meistens konnte man auf schneefreiem Untergrund gehen. Wo Schnee lag, war er nass und meist nicht besonders tief. Durch diesen Schnee zogen sich Spuren einiger Leute.
Auf dem Gipfel toller Ausblick, außergewöhnliche Sicht in alle Richtungen. Fast kein Wind.
Abstieg entlang des Grats Richtung Studorski preval. Die Bedingungen hier waren ähnlich wie beim Aufstieg am Westgrat, wieder Spuren einiger Leute. Der steile Felsenabschnitt im unteren Gratbereich war stark verschneit. Dieser Schnee war nass und weich (ca. 13:00 Uhr), also ziemlich unangenehm. Darunter wartete noch ein kurzes Stück extrem unangenehmes Gehen durch verschneiten Schutt (sonst sicherer Gelände). Vom Pass bin ich Richtung See abgestiegen. Auch hier trockener und recht leichter Schnee, aber der Weg war gut ausgetreten.