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m're 1 / Neueste Beiträge

m're 1 - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
m're 17. 08. 2009 19:06:45
Teil des Mittwochs und Teil des Donnerstags auf der genannten Klassiker von Martuljek. Aus der Kar in die Velika Dnina, Übernachtung in der Eins (in der Konserve haben wir an dem Abend zu viert geschlafen - definitiv Maximum für Liegeposition für den genannten Biwak). Zweiter Tag über die Scharte zwischen Oltar und Ponca und SW-Grat zum Gipfel, Abstieg über die ''''Normalroute'''' am Zweier vorbei nach Vrata.
Wahre, echte Martuljek-Tour in jeder Hinsicht - schlanke, scharfe Grate und Gipfel, viel bröckeliger und viel weniger guter Fels, rote Schattierungen, die besonders morgens und abends lebendig werden, Einsamkeit, wilde Schönheit, Gämsen,...kurz: Großes Erlebnis.
Matej und meine Wenigkeit haben die Tour genossen.
Beschreiben werde ich nicht, denn das haben Habjan sehr gut gemacht, besonders Brane und Mariborčaner. Füge nur hinzu, dass der Anfangsteil bis zur Scharte derzeit (Grund letzte Starkregen, harter Winter,..) EXTREM bröckelig ist, extra Vorsicht empfohlen. Wir sind vom Sprung bis zur Platte aus diesem Grund im Seil gegangen. Der genussvolle Teil des Grats ist immer noch genussvoll...
m're 126. 07. 2009 22:17:30
Nach dem Bergcamp für Kinder und Jugend auf Drežniških Ravnah noch ein Sprung in die Friauler Dolomiten (für mich Karnische Alpen). Ziel: Schönheit Monte Duranno, Gesellschaft: Freund und Kenner der Karnier und Dolomiten Matija.
Donnerstags in den Abendstunden vorbei am Dorf Erat zum Ausgangspunkt auf der ''''peruanisch-bolivianischen'''' exponierten Straße über der Schlucht bis zum Straßenende. Auf Weg 374 zur Hütte Maniago, wo wir übernachteten. Zweiter Tag früher Start, erstes Ziel Forcella Duranno, wo in Gesellschaft von Steinböcken wir frühstücken und Klettergurte und notwendige Ausrüstung anziehen. Weg - mit Piksen markierte Richtung - geht zuerst unter, am Graten dann biegt auf langer Police ins Herz der Südwand von Duranno zum zentralen ''''Kanal''''-Rinne, die die ganze Wand durchschneidet. Hier beginnt das Klettern: zuerst ein paar Seillängen rechts am Kanal dann biegt in den Kanal selbst ein und hält ihn bis zur Mulde unter dem Gipfel. Durch leichteres Gestein und ziemlich exponierten Grat erreichen wir den Gipfel. Im Gipfelbuch sind nur wenige Seiten gefüllt, obwohl der erste Eintrag darin aus 2004 ist.
Abstieg auf demselben Weg, an den schwierigsten Stellen (4-5) abseilen wir auf dem Seil. Auf der langen Police begegnen wir einem Steinbock-Alphamännchen - ''''Boss'''', das ruhig vor uns hüpft, als wollte es zeigen, wo der einfachste Weg geht.
Folgt schneller Abstieg vom Sattel zur Hütte und nach dem Mittagessen auf dem schon bekannten Weg 374 zum Auto.
Tour-Highlights: schöne Hügel, Wildnis, freundliches Personal in der Hütte, Einsamkeit (auf der ganzen Tour haben wir einen Menschen und einige Hüttengäste getroffen). Empfehle allen, die gewohnt sind, in Seilschaft zu gehen und/oder Solo-Klettern III. Grades sowie Abseilen. Sicherungsstellen sind eingerichtet - Bohrhaken, hier und da findet sich auch ein Haken. Schneeflächen auf dem Weg sind da, aber man kann sie vollständig umgehen, sodass Winterausrüstung zu Hause bleiben kann.
Die Tour ist sonst (außer dem anfänglichen Teil ernsthafteres Klettern) gut beschrieben im Buch von A.Mašer: Dolomiten - traumhafte Berge. Wer Italienisch kann, findet auch etwas im Netz.
Kommentare:
m're 110. 06. 2010 15:56:57
War vor ca. einer Woche dort oben:
http://www.turni-klub-gora.si/~frances/razmere/ - Ledinski vrh von Belska Kočna (27.5)
Sicher noch etwas Schnee im Kar, im Gully selbst - beim Kletterteil denke ich nicht viel. Falls es zufällig ''verschneit'' ist, hast du noch Ledinski vrh als Reserve.
m're 17. 06. 2010 07:09:17
Gestern haben wir den südlichen Kamin der Skuta geklettert. Die Route selbst völlig trocken. Ansonsten noch reichlich Schnee auf der Skuta. Westweg - steiler Teil der Scharte trocken, weiter zu den Veliki Podi weicher Schnee, hier und da Eis darunter - vorsichtig. Ostseite über die Mali Podi - untere Geröllhalde, Platten noch unter Schnee, auf Streža sah es trocken aus. Auf jeden Fall Pickel für diese Variante nötig, bei Härterem auch Steigeisen.
m're 12. 06. 2010 08:55:29
Komplizieren um Stöcke herum ist wirklich nicht nötig. Unzerbrechliche Stöcke gibt's nicht - außer vielleicht Gusseisen.
Preis/Leistung - keine allgemeine Regel. Aber teurere Marken geben meist mehr Garantie, sind etwas leichter, haben besseren Griff... usw. (der Haken ist nur, dass Garantie nicht auf Bruch und Diebstahl gilt, was meist Grund für Neukauf ist nasmeh) und Ersatzteile verfügbar, die aber teuer sind jezen.
Im Prinzip vergreifst du dich mit allem nicht groß.
m're 123. 05. 2010 15:16:33
Noch nicht ganz. Aber schon etwas welk, einige schöne noch in den schattigsten Bereichen.
Ich meine Plaški Rovt, höher wahrscheinlich besser.
m're 115. 04. 2010 15:18:15
Auch mich interessiert etwas Ähnliches nicht - Hat jemand aktuelle Infos zur (Nicht-)Befahrbarkeit der Straße zur Planina Blato?
Vielen Dank im Voraus für nützliche Antworten.
m're 127. 03. 2010 07:32:22
Bin vor gut einer Woche auf der Kamnik-Savinja Komna geskiert. Verhältnisse: Kruste, oben hart. Bei den Temperaturen und der Feuchtigkeit herrscht momentan überall im Hochgebirge außer vielleicht den höchsten Gipfeln Auftauen und schöner Frühlingsschneebrei - schwer klassisch zu Fuß zu begehen - Skier oder Schneeschuhe fast Pflicht.
Ich denke, Sonntagvormittag ist der richtige Zeitpunkt. Sonst warte, bis es etwas fester wird, dann wird's das Richtige nasmeh...nach den Bildern zu urteilen wird's wirklich schwer, letztes Jahr zu toppen
m're 126. 02. 2010 09:17:08
Probleme mit Eiern neben Ostern verursachen engere und wahrscheinlich unpolsterte Beinschlingenbänder.
Problem bekannt - weiß nicht warum. Gurt grundsätzlich für Klettersteige, wo Stürze seltener als beim Sportklettern und praktisch hängst nur in Pausen moderner schwerer Klettersteige. Wenn ich spekuliere, Produktion kompletter Gurte mit gepolsterten Bändern viel teurer, würde sich im Preis zeigen.
Stimme Mesetar zu - Zweiteiler sinnvoll bei schwerem Rucksack, ohne hinteres Gewicht oder ultra-leicht reicht Unterteil.
m're 13. 02. 2010 15:51:43
Zum Gipfel zertrampelt, sowohl von Fußgängern als Tourengehern - vom Freund geprüft.
m're 130. 01. 2010 07:52:42
Donnerstag in Koritarica mit Jure. Zweiter Wasserfall und unterer Teil der Genussgasse geklettert - nach Kresal-Führer, vielleicht falsch. Zweiter Wasserfall gut gemacht, Genussgasse weniger. Fotos bei:
http://www.turni-klub-gora.si/~frances/razmere/
m're 122. 01. 2010 15:41:59
Genauere Beschreibung auf Tk gora. Wenn ich kurz zusammenfasse:
Jetzt sind beide Varianten begangen. Über Kofce gora auch bzw. vor allem zu Fuß. Im Rahmen des Sommerpfads haben wir beim Rückweg eine größere Gruppe Tourengeher bemerkt - also Skispur. Wenn zu Fuß, empfehle ich über Kofce gora, sonst Sommerweg.

Lawinengefahr hier und da. Vermeide Rinnen, Senken, wo etwas Schnee aufgeweht ist. Sonst denke ich, sollte es kein Problem geben.
m're 122. 01. 2010 08:19:51
Gestern Skifahrt auf Großer Gipfel. Verhältnisse auch zum Laufen derzeit sehr gut - hart, aber nicht vereist. Einige Bildausschnitte auf
m're 114. 01. 2010 11:18:40
Mein Favorit ist der etwas wilde Anstieg am Wasserfall in Veliki Graben oder Grat rechts darüber. Von schattigen Jagdweg echter Schatz verläuft ca. 100m unter Grat, verbindet markierte Wege zwischen Gontami und Mah'ček.
Von markierten Varianten gefällt mir am besten die von Sle.
m're 111. 01. 2010 13:35:29
Heftige Debatte wie lange nicht...
Ja, höchstwahrscheinlich würden wir ganz anders reden, wenn es tragisch geendet hätte.
Mein Denken ginge mehr in die Richtung, die Geolog79 und Viharnik angedeutet haben.
In den Bergen, besonders schneebedeckten, gelten bestimmte Regeln. Eine davon ist, dass man in schattigen Seiten des Hochgebirges normalerweise nicht in der harten Winterzeit geht. Schnee ist meist schlechter eingearbeitet und instabiler als an Sonnenseiten. Gerade umgekehrt im Frühling, wenn Schnee an Sonnenseiten meist instabiler ist, verschlechtert sich die Lage tagsüber. Damit will ich nicht sagen, dass diese Regeln 100%ig und immer passen. Es gibt Ausnahmen, die man aus Erfahrung lernt, eigener oder fremder, wofür aber eine Menge Bergkilometer nötig sind. Ich langweile nicht - lest lieber was dazu, folgt neben Wetter auch Lawinenvorhersage (unsere, italienische, österreichische) oder noch besser macht passende Schulungen (Alpinistenschule, Lawinenschutz-Tage, usw.).
Also: Ausgerüstet glaube ich, erfahren - würde ich nicht sagen, eher naiv. Gott sei Dank ist es so ausgegangen. Hoffe, jemand hat was gelernt.
Ich wage zu behaupten ja, jeder der ernsthaft in Berge geht und/oder klettert, Tourenski fährt, Snowboard macht hat mal eine erstklassige Dummheit gemacht. Ich auch einige, wahrscheinlich noch mehr, hoffe aber möglichst wenige folgenreiche. nasmeh
Wir müssen uns bewusst sein, dass es wenige von uns gäbe, wenn jeder Fehler bestraft würde. Manchmal braucht man Glück. Sagt was ihr wollt.
m're 18. 01. 2010 07:58:50
Alle Links die geolog79 aufgelistet hat sind nützlich. Für Lawinenlage selbst, neben ARSO Lawinenvorhersage, für unsere Berge und Umgebung nützlich:
- für Julijce: sogar auf Slowenisch!
http://www.regione.fvg.it/asp/meteo_valanghe/bollettino/bollettino_sloc.pdf
-noch eine österreichische, für Karawanken: auf Deutsch, für andere google translate:
http://www.lawinenwarndienst.ktn.gv.at/143249_DE-
m're 16. 01. 2010 15:47:07
Ansonsten bin ich eher Igors Meinung, aber trotzdem.
Wer und warum braucht Ausrüstung? Wer fragt sich beim Autokauf warum alle von A bis Z über 150 km/h können wenn max. erlaubte Geschwindigkeit auf Straßen offiziell nur 130 km/h ist? Ausrüstung für die Berge ist derzeit ziemlich modern. So ist es nun mal ob es uns passt oder nicht. Fakt ist dass der heutige durchschnittliche Besucher von Šmarna gora in vielen Fällen besser ausgerüstet ist als Pionier-Eroberer der höchsten Gipfel in Alpen, Himalaya usw.
Mir scheint es immer noch ein bisschen weniger schlimm wenn Leute in den Bergen übergerüstet sind als umgekehrt.
Die Sache kann gefährlich werden wenn die andere Seite vernachlässigt wird die für Sicherheit in den Bergen essenziell ist - Wissen und Erfahrung. Ausrüstung kann falsches Sicherheitsgefühl geben und kann den Mangel in genannten Kategorien nicht ersetzen. Quarks helfen niemandem wenn er die Grundtechnik des Eispickel-Arrests nicht beherrscht und niemand wird dich aus einer Lawine graben wenn der Sender aus ist und im Rucksack - nur zwei banalste Beispiele.

         
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