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pohodni / Neueste Beiträge

pohodni - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
pohodni29. 07. 2013 15:15:36
Die Dolomiten bezaubern uns immer wieder mit ihrer Schönheit und der Geordnetheit der Touristenorte, vor allem architektonisch verschmilzt ihr Baustil sehr schön mit der dortigen Umgebung.
Gestern bei schönem Wetter führte uns der Weg zum Sattel Passo Gardena in 2120 m Seehöhe. Für ganztägiges Parken reichen 4 Euro, was mir nicht übertrieben scheint. Mit Rucksäcken wanderten wir auf leichter und nicht zu steiler Pfad vorbei an der Hütte Jimmi Hutte Richtung Scharte Forcela Cier. Nach kurzem Abstieg folgte Aufstieg noch zu einer Scharte Forcella de Crespeina, wo sich Blick zur Nordseite öffnet, zur Berggruppe Peuz. Gefolgt leichter Aufstieg zum Gipfel des Berges Sas Ciampac in 2672 m Höhe. Insgesamt ca. zwei Stündchen leichter Gang zum Gipfel, Pfad geeignet für jeden da keine Besonderheiten bietet, auch keine tiefen Blicke außer vom Gipfel zur Alta-Badia-Tal. Aussichten diesmal wegen Hitzewelle ziemlich neblig und begrenzt, aber trotzdem gut sichtbare nahe Gipfel vor allem zur Berggruppe Sella wo mächtiger Piz Boè thront.
So haben wir schönen und in Tälern zu heißen Tag schön beendet im Bergkühle.
pohodni3. 05. 2012 19:17:52
Manchmal ist es gut, die Grenzen der eigenen Fähigkeiten etwas auszutesten. Obwohl ich mit dem Rad meist kürzere Touren bis 60 km fahre, habe ich mich heute doch für eine konkretendere Tour entschieden, von der Steiermark bis nach Gorenjska zu radeln. Start frühmorgens von Tinje, Abfahrt Richtung Slo. Bistrica, Weiterfahrt nach Celje, unter Trojanami rechts nach Kamnik, dann nach Kranj, Jesenice und halte etwas unter Mojstrana, wo ich mich mit meiner Frau treffe, die gerade mit dem Auto und einem weiteren Rad angekommen ist. Wir fuhren zusammen weiter per Rad zum Aljaž-Haus.
Der Weg verlief ohne größere Probleme außer den letzten Anstiegen zum Aljaž, die ich kaum ohne Halten schaffte, da die Knie schon etwas brannten.
Obwohl ich schon öfter Blasen an den Händen hatte (aber nicht vom Radfahren), ist mir heute erstmals passiert, dass ich sie fast auch am Arsch bekommen habejezen. Trotz gepolsterten Radhosen hat der harte Sattel, der Fahrradsattel heißen soll, seine Spuren hinterlassen.
Insgesamt knapp 10 Stunden Radfahren mit Pausen und 210 Kilometer gefahren inklusive Abfahrt vom Aljaž zurück zum Auto.
Kommentare:
pohodni31. 12. 2016 11:35:11
Gestern, Tag vor Silvester sind meine Frau und ich von Krma nach Kredarica gegangen. Da die Bedingungen außer ziemlich starkem Wind nicht schlecht aussahen, bin ich allein noch zum Triglavgipfel aufgestiegen. Frau hat damals auf Kredarica genossen.
Bedingungen seit einiger Zeit unverändert. Steigeisen wegen sehr harten Schnees schon unter Kredarica Pflicht, ebenso zum Gipfel aber dort noch Eispickel oder zwei nötig. Ich nahm zwei, merkte aber bald dass beide wenigstens meiner Meinung nach nur in erster Steigung nützlich, später ist der zweite mehr oder weniger im Weg. Viele Sicherungen sind draußen und Nutzung ist leichter mit freier Hand.
Sicheres 2017!
pohodni23. 12. 2016 11:31:00
Heutiger vorweihnachtlicher Morgen...
pohodni7. 08. 2016 06:22:55
Die ganze fünfköpfige Familie hat diesen Sommer den Adria-Urlaub gegen einen sieben-tägigen Aufenthalt in den Schweizer Bergen getauscht. Wir haben uns in der Bergtal Saas-Almagell niedergelassen, das in 1700 m ü. M. liegt. Als temporäre Bewohner dieses Tals bekamen wir spezielle Karten, mit denen wir unbegrenzt kostenlos mit Liften, Gondeln und Bussen in den vier Orten fahren konnten: Saas-Fee, Saas-Grund, Saas-Almagell und Saas-Balen. Damit war der Aufenthalt in der berüchtigt teuren Schweiz erträglicher, obwohl die Preise nicht niedrig sind. Grob gesagt, unsere Ladenpreise mal 2, in Gasthäusern, Hütten und Cafes mindestens mal 3, oder mehr. Interessant, dass Hüttenpreise nicht mit der Höhe steigen, ähnlich wie im Tal, was bei uns nicht üblich ist.
Trotzdem hat uns die Bergschweiz positiv imponiert mit ihren Naturschönheiten, mächtigen schneebedeckten Vierzüspittern und Gletschern sowie ruhigen freundlichen Bewohnern. Das Wohnklima ist angenehm, etwas rauer und kühler als bei uns, Wasser ist top, die Tochter würde den Hahn bis nach Hause aufdrehen.
pohodni1. 08. 2015 17:49:27
Bei jedem Urlaub an der Adria wandern wir zu Fuß zu einem nahen Gipfel. Diesmal Halbinsel Pelješac mit höchstem Gipfel Sv. Ilija. Gestartet quasi unten vom Küstenwanderweg in Orebić. Der Weg ist sehr schön und geschickt angelegt, etwas Umweg aber so viel wie möglich im Schatten. Steigung nicht zu heftig, bei früh genugem Start auch Hitze kein Problem. Oben ziemlich kalt im Vergleich zur Hitze unten. Berüchtigte Schlangen nicht gesehen, vielleicht haben die sich auch vor der Hitze verkrochen. Bei der Hütte etwas unter dem Gipfel hat uns ein Einheimischer positiv überrascht, so'n Hausmeistertyp, der uns echten Kaffee gekocht hat, den man in Cafés längst nicht mehr kriegt.
Wer auch nur ein bisschen Berggänger ist, soll sich von diesem Weg nicht abschrecken lassen.
pohodni6. 04. 2015 16:48:56
Heute vier Familienmitglieder erstmals Gipfel Dobrča. Direkt Brezje Tržič. Weg meist trocken, oben alter Schnee Eis mit dünnem Pulver. Gipfelblick Bäume einschränkend, lohnte bis Šentanski vrh einzigartige Ausblicke. Rückweg Hütte Dobrča, aufgepäppelt warm getrunken da ungewöhnliche Kälte in Knochen.
pohodni16. 03. 2015 18:02:22
So schön wie es Samstag war, so schlecht war es Sonntag.
Auf Kredarica dichter Nebel mit Frost und leichtem Wind, höher zum Triglav ähnlich, jedoch mit starken Windböen.
Einige haben den Aufstieg zum Triglavgipfel versucht, aber niemand ist weiter als Mali Triglav gekommen. Auch mein Sohn und ich haben uns schon unter der ersten Steilheit umgedreht, da es nach Meinung der Rückkehrer zu gefährlich und riskant für den Gipfelaufstieg war.
Es wird noch einen schönen Tag geben.
pohodni27. 12. 2014 13:44:14
Trotz angesagter Wetterverschlechterung hofften Sohn und ich, dass vormittags noch hält für Turska gora Besuch. Mit Kopflampen schnell nach Okrešelj, wo schon hell genug um sie wegzupacken. Ohne Steigeisen bis ca. halbe Schuttcone unter Žleb. Weiter ohne Steigeisen und Eispickel nicht mehr sicher, Schnee hart und stellenweise vereist. Steigeisen hielten super und ermöglichten schnelles Vorankommen zum Ausstieg aus Žleb. Dort überraschte starker Wind, im Žleb keiner. Zusammen mit Kälte alles aus Rucksack angezogen. Beim Gehen zum Gipfel Turska gora kam Nebel und leichter Schnee. Alles führte zu express Abstieg zurück zum Žleb in Lee. Trotz Schneefall stiegen noch viele Wanderer hoch hoffend mind. Ausstieg Turski Žleb zu erreichen. Verschlechterung kam etwas früh und kreuzte vielleicht Pläne. Mit Sohn früh genug für erfolgreichen ersten Winteraufstieg Turska gora.
pohodni29. 09. 2014 17:57:59
Für diesjährige Verhältnisse ungewöhnlich schöner Tag lockte uns gestern auch in die Bergwelt. Mit beiden Söhnen sind wir einen ziemlich langen Weg gelaufen. Start Pokljuka, vorbei an der Vodnikov-Hütte und über Planika über Mali Triglav zum Gipfel. Abstieg über Kredarica.
Bedingungen zum Laufen exzellent, obwohl bis zur Vodnikov-Hütte dunkel und Nebel. Höher sonnig, warm, Fels trocken überall und bis zum Gipfel völlig trocken.
Schade, dass die Hütten im Hochgebirge schon schließen, das Wetter zeigt erst jetzt sein wahres schönes Gesicht.
pohodni16. 08. 2014 17:25:26
Der Felssturz liegt etwas unter dem Gipfel des Mangartsattels. Letztes Jahr war die Straße dort offiziell gesperrt, viele haben es ignoriert und höher geparkt. Heuer weiß ich nicht, wahrscheinlich wie letztes Jahr. Unter dem Felssturz kleiner Parkplatz, tiefer an der Straße Platz für einige Autos. Von da bis zur Sattelspitze ca. 15 Min. Fußweg. Bei schönem Wetter morgen Gedränge oben garantiert. Vor 6 Uhr morgens noch Platz, später schwer vorhersagbar. Parkgebühr tiefer im Wald zahlen, weiß nicht wie viel, aber nicht übertrieben.
pohodni15. 08. 2014 16:22:07
Ich gebe zu, dass meine Definition von Planer und Bergsteiger sehr grob gesetzt ist. Natürlich macht es einen Unterschied, ob jemand zum Triglav von Kredarica oder über die Nord-Triglav-Wand kommt. Aber wenn ich auf dem Gipfel des Triglavs stehe, interessiert mich das nicht so sehr. Alle, die in dem Moment auf dem Gipfel stehen, sind für mich Bergsteiger, egal von welcher Seite und über welchen anspruchsvollen Weg sie hochgestiegen sind. In weitere Zerlegung und Schubladendenken würde ich mich nicht begeben.
pohodni15. 08. 2014 14:41:52
Aus meiner Sicht sehe ich die Dinge etwa so: Planinen gibt es dort, wo Untergrund ist, kann auch Fels sein, noch überwachsen mit grasigem Geröll, Wald oder niedrigem Gestrüpp. Wenn blanker Fels zu dominieren beginnt, was meist irgendwo über der Waldgrenze oder in etwa 1800 m Höhe ist, (nicht zwingend, da diese Grenze in der Höhe stark schwanken kann), fängt das Gebirgsgelände an.
Nach derselben Logik trenne ich auch Planer und Bergsteiger. Alle, die ich z. B. auf der Velika Planina treffe, sind für mich in dem Moment Planer, auch wenn sie sonst vielleicht Alpinisten sind. Wenn ich aber jemanden auf dem Gipfel von Grintovec, Ojstrica, Triglav... treffe, ist das für mich definitiv ein Bergsteiger, da er sich letztlich auf den Gipfel des Berges hochgearbeitet hat.
Planer und Bergsteiger trenne ich also hauptsächlich nach dem Gelände bzw. dem Gebiet, in dem sich die Person gerade aufhält und bewegt. Erworbene Kenntnisse und Erfahrungen spielen bei dieser Bezeichnung keine Rolle.
pohodni9. 08. 2014 19:51:46
Heute sind wir bei schönem und angenehm warmem Wetter mit Frau und beiden Söhnen den Kremžar-Weg zum Gipfel der Jezerska Kočna gegangen. Der Weg trägt zu Recht den Ruf, einer der schönsten Bergwege in Slowenien zu sein. Feinste Drahtseile und Haken sind dort, wo sie sein sollen, anderswo gibt es genug ziemlich fester natürlicher Griffe, die sicheres Vorankommen gewährleisten und den Weg noch interessanter und weniger langweilig machen. Bezüglich der Schwierigkeit ist der Weg schön durch natürliche Übergänge geführt und sollte einem erfahrenen Bergsteiger keine Probleme bereiten, da er meiner Meinung nach sogar etwas leichter ist als Hanzova zur Mala Mojstrovka oder Kopinšek zur Ojstrica. Der Kletterabschnitt ist aber ziemlich lang und auch die Rückkehr auf demselben Weg oder über den Mlinar-Sattel zum Ausgangspunkt ist nicht einfach, was vom Wanderer anhaltende Konzentration und ausreichend Kondition erfordert.
Ansonsten ist auf dem Weg nur noch ein kleines Schneefeld übrig, das keine Winterausrüstung erfordert. Auf dem Weg zum Mlinar-Sattel ist es anders, wo noch ziemlich viel großes und steiles Schneefeld ist, auf dem Wanderer auf allen Vieren hochgekrochen sind, wahrscheinlich ohne Winterausrüstung, zumindest so sah es aus.
pohodni3. 08. 2014 20:45:49
Interessanter Vorschlag Janez, aber ich fürchte, die Kühe würden sich dann auch über mich lustig machengroßes Grinsen. Hoffe, ich hab die Kuhabgabe für mindestens die nächsten zwanzig Jahre bezahlt.eek
pohodni3. 08. 2014 13:11:52
Wahrscheinlich streuen Bohinjci nicht allein Salz um Autos, sondern auch Italiener. Aber das nicht um die Autos sondern direkt darauf. Ich habe zwar keine harten Beweise aber vor zwei Tagen war ich ziemlich überrascht wie schön mir die Kühe das Auto auf dem Parkplatz unter der Calvi-Hütte in den Karnischen Alpen bearbeitet haben. Das ganze Auto bis wohin sie reichten haben sie mir gründlich abgeleckt, beide Außenspiegel umgedreht, und obendrauf mit Hörnern bleibende Spuren auf Blech und Plastik hinterlassen die nur ein Autolackierer beheben kann.
Sonst bekommt ein schöner Ausflug dadurch etwas bitteren Nachgeschmack aber man fragt sich wer dort größeres Bleiberecht hat, Auto oder Kuh. Glücklicherweise sind solche Fälle selten und muss man es irgendwie in Kauf nehmen. Auch wo keine Kühe sind, kann eine "Kuh" einen treffen daher kein Sinn sich zu sehr aufzuregen.
pohodni20. 07. 2014 19:47:30
Um der schlimmsten Hitze zu entgehen, haben wir drei Opa's sie schon frühmorgens von vor der Koča pod Košuto Richtung Cjajnik gemeistert. Bis zum Einstieg in den Kletterteil haben wir uns ordentlich aufge warmed und die ersten Schweißtropfen kamen. Hier rüsten wir richtig aus und wechseln ein paar Worte mit Family "primoža", die gerade in den anspruchsvolleren Teil einstiegen. Auch wir kämpfen mutig mit der Kette und völlig trockenem Fels, der ganz ordentliches Vorankommen erlaubt. Wir bemerken einen völlig neu vergossenen Haken, da der Bohrerstaub noch nicht vom Regen weggespült ist. Nach Pause auf dem ziemlich windigen Gipfel folgte adrenalinreicher Abstieg zur Cjajnikova škrbina, den etwas die gerissene und für bloße Hände gefährliche Kette kurz vor dem Abstieg in die Scharte selbst vergällt, sowie am selben Ort etwas versteckte und schlecht sichtbare Öse unter dem Fels. Fortsetzung des Wegs zum Košutnikov Turn kein Problem. Beim Abstieg über die Hängebrücke auf krümeligen Stein achten, der überall wartet, ausgelöst zu werden, nicht nur unter Füßen, auch in Händen bleibt schnell ein Stück.
Wir frühen hatten noch einen schönen Tag, den anderen haben ihn schon Nebel und stärkerer Wind gewürzt, die die höchsten Gipfel zu umarmen begannen und Wetterwechsel ankündigten.
         
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