Hallo!
Gut dass Puma das Thema angepackt hat. Ich wandere seit ca. einem Vierteljahrhundert in Bergen und habe Angst vor Höhe bzw. Exposition noch nicht los, scheint zu bleiben. Habe einige Wege gemacht, die in Führern als teilschwierig bis schwierig beschrieben sind. Traue mich aber nicht auf Wege, die Schwindelfrohen abgeraten werden. Manche Wege bleiben trotz großem Wunsch unerreicht. Jeder etwas anspruchsvollere Weg weckt Ehrfurcht und ich überschätze nie meine Fähigkeiten. Könnte via ferrata anspruchsvoller versuchen, aber überlege es mir hauptsächlich wegen Angst, im Weg erfahrener Bergsteiger zu sein. Um besser zu verstehen, beschreibe Situation kürzlich passiert: Nach Aufstieg beliebter Gipfel auf hier schwierig mark. Weg folgte Abstieg selber Weg. Beim Gehen nie gehetzt, immer vorsichtig. Nicht unter Langsamsten, mache alle Wege in Führer-/Schildzeiten. Auf Weg einige Leute und Schnellen sagte ich vorüberziehen. Aber Mann fast laufend holt auf. Sehend Eile trete sofort bei, damit nicht nervös hinter mir tritt. Er aber brüllt mich an unpassender Stelle beiseite (vom Weg höher auf Fels und Seil frei). Sicher wenn nicht beiseite, hätte er mich verflucht, weil behindere Abstieg da schleiche.
Also: neben Schwindel auf schwereren Wegen auch Angst vor Erfahreneren ohne Geduld für Wenigererfahrene. Hab auch unhöfliche Bemerkungen zu Unbeholfenen gehört (wo rennt, besser zuhaus... usw.).
Kein Missverständnis: nicht alle Erfahrene über einen Kamm scheren. Aber solche Fälle rauben Mut.
Interessiert eure Meinung dazu.
