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Mont Blanc / Monte Bianco

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Am Shagar24. 08. 2015 09:44:48
Helm ab.cool
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Leone24. 08. 2015 09:46:52
@Trobec, sie hat unter dem Foto geschrieben als oben: "auf dem höchsten Gipfel Westeuropas, bzw. höchstem Gipfel der EU"

Gratulation...
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alpin24. 08. 2015 11:43:04
Gratulation Mukica.!!
Es müssen sich viele Dinge "fügen" um oben zu kommen, oder?!nasmeh
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Trobec24. 08. 2015 13:19:01
@Leone, manchmal ist es gut mehr Kommentare zu lesen, statt sich gleich an einen zu hängen und zu replizieren nasmeh
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mukica24. 08. 2015 14:04:10
Danke allen, tolles Gefühl auf dem Gipfel zu stehen und Glück zu haben, dass alles passt...bei uns hat's geklappt und anderen, die auf den Berg vorhaben, wünsche ich, dass es nasmehnasmehnasmeh
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Leone25. 08. 2015 09:07:43
Herr Trobec, ich entschuldige mich!
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rodica10. 09. 2015 18:32:29
Jemand zum Mont Blanc vom 22.-30.9.2015? 3 Tage/ Kosten ca 750 Eur.
Noch zwei Plätze frei.
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rodica11. 09. 2015 18:46:05
Jemand in der Periode 22.-30.9.2015 zum Mont Blanc? Für Abfahrt noch zwei Teilnehmer nötig. 3 Tage, Preis über 700 EUR. Professionelle Führung.
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rodica13. 09. 2015 12:20:48
Mit meiner Freundin diesen Herbst zum Mont Blanc. Beide gut trainiert. Geprüfte Agentur bietet Dienst mit 4 Kunden. 3 Tage mit Transport, gutes Wetter Periode 22.-30.9.2015. Ein Führer für 2 Personen. Jemand mitmachen? Preis pro Person komplette Leistung 750 Eur
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UROS111. 07. 2016 21:40:07
BRAVO und Gratulation an ALLE !!!velik nasmeh
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viharnik11. 07. 2016 22:52:57
Ihr seid gut, Gratulation! Ich war noch nicht dort obenvelik nasmeh
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mukica12. 07. 2016 08:26:25
Glückwünsche an alle Teilnehmer nasmehnasmehnasmeh Ich erlebe wieder unseren Aufstieg vom letzten Jahr und Erlebnisse, in der Hütte und Tal besonders den Weg zum Gipfel in traumhaften Bedingungen (erst am Tag vorher haben sie die Hütte geöffnet die wegen Lawine zwei Wochen geschlossen war,)....unvergessliche Tour nasmeh
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bagi12. 07. 2016 12:08:15
Noch einige meiner Erfahrungen vom genannten Aufstieg auf Mont Blanc im Kreis der *Voluharjev* ...

Ich war schon weit über dem EU-Dach, aber immer mit schrittweiser Aklimatisation. Diesmal stieg ich zum ersten Mal so hoch in so kurzer Zeit. An einem einzigen Tag stiegen wir von den 300 m Ljubljanas zur Hütte Gouter in 3835 m Höhe.

So viel Höhe an einem Tag wirkt sich aus. Trotz solider Kondition fühlte ich mich selten so ausgelaugt wie diesmal jezen. Und nicht nur ich, das ganze Team schleppte sich kaum zur Hütte. Unsere und noch viele andere, die nach uns kamen. Abends war es schon eine große Leistung, vom Essensraum zu den Schlafräumen im zweiten Stock zu steigen velik nasmeh. Einige hatten Kopfschmerzen, andere Übelkeit, wieder andere atmeten schwer. Leise glaubte niemand ganz, dass wir am nächsten Tag den Aufstieg zum Berg schaffen würden.

Aber es klappte … langsam, mit etwas Lekadol und viel Flüssigkeit. Schritt für Schritt im Seil. Dort sind praktisch alle Bergsteiger eingeseilt, die meisten haben lokale Bergführer. Wir vertrauten Tomaž die Organisation und Durchführung und alles verlief in bester Ordnung nasmeh. Gegen den Gipfel nahm uns Nebel gefangen und verbarg die Abgrundhänge der Grate, auf denen wir gingen. Vielleicht war es noch besser so.

Sauerstoffmangel verzögerte Reaktionszeiten, Denken war langsam. Diffuses Licht warf täuschende Schatten. Pausen wurden häufiger, Gipfel immer ferner. Wenigstens in unseren Köpfen. Mussten einen Serak überqueren, der vor Kurzem wohl noch gar nicht da war. MB voll Veränderungen. Es ist Gebiet ewigen Schnees und Eises, das rutscht und sich ständig ändert. Voll Spalten, die sich bei jedem Schneefall verstecken. Deshalb nie außerhalb der getretenen Pfade gehen.

Und endlich Gipfel. Neblig, mit unangenehmem eisigem Wind. Wir tragen Skibrillen, Wasser in Trinkblasen gefriert, Technik versagt. Hier herrschen völlig andere Bedingungen als auf unseren Höhen. Keine übertriebene Begeisterung in unserem Seilzug über die Leistung, wir sammeln uns schnell.

Und nochmals … Schritt für Schritt absteigen. Langsam und vorsichtig. Wenn jemand Probleme hat, hält das Seil sofort an. Hetzen wird hier erbarmungslos bestraft. Über 6000 Tote zählt schon Mont Blanc. Höhe, Wetterbedingungen, Unerfahrenheit, Unvorsichtigkeit. Noch mehr fände sich. Ein Quäntchen Glück immer nötig, egal was du weißt und kannst.

Es gelang uns, beiden Seilzügen nasmeh. Noch Ruhe in Gouter-Hütte und Abstieg im Regen und Donner zur unteren Hütte Tette Rousse wo wir übernachten. Es ist eine freundliche Hütte, totaler Gegensatz zu Gouter. Erst hier werden wir uns langsam bewusst, was wir erreicht haben. Wir freuen uns darüber und sind stolz auf uns selbst velik nasmeh.

Mont Blanc ist eben etwas Besonderes. Kombination aus Höhe, Gletscher, Wetterbedingungen und Gehen am Abgrund weit übertrifft übliche Winteraufstiege in unseren Gegenden ala Grintovec, der oft verglichen wird. Die Zahl derer, für die es der letzte Weg war, bestätigt das unerbittlich.

Deshalb …. nehmt Mont Blanc nicht zu selbstverständlich, aber macht euch auf den Weg dort hoch, wenn ihr euch fähig genug fühlt.

Viel Erfolg allen, die dorthin gehen werden nasmeh

Aufstiegsrichtung über die Hütte Gouter.1
Die Zahnradbahn bringt dich einige hundert Meter höher als die Gondel.2
Vom oberen Bahnhof der Zahnradbahn beginnt der Aufstieg.3
Das Gelände ist steinig, die Felsen vulkanischen Ursprungs, weit entfernt von der Schönheit unserer Alpen.4
Wir queren die ersten Schneefelder, Steigeisen sind wegen des weichen Schnees noch nicht nötig.5
Immer mehr Schnee.6
Dort oben gibt es schon Bereiche mit ewigen Schnee und Eis. Voll mit Seraks.7
Wir steigen den unfreundlichen Grat hinauf, aber auf einem schönen Pfad.8
Mit jedem Schritt gewinnen wir Höhe.9
Am ersten Tag war das Wetter herrlich.10
Hier, etwas unter dem Teto Rozko, ziehen wir die Steigeisen an und ersetzen die Stöcke durch Eispickel.11
Stufenpfad und weicher Schnee.12
Zeltplatz vor teto Rozko13
Rechts, zum Gipfel des Grats hin ist die Koča Gouter sichtbar, Ziel des ersten Tages14
Wir schnaufen den Hang hinauf15
Der heikelste Punkt des heutigen Aufstiegs ... das Überqueren des Couloirs. Rollende Steine sind hier alltäglich16
Wir gewinnen langsam Höhe, verlieren aber schnell Kraft17
Alte Hütte, die nicht mehr genutzt wird. Sie steht am Rand eines Abgrunds und bietet keine Übernachtungsmöglichkeit18
Mit letzter Kraft schleppen wir uns den Grat zur Koča Gouter entlang19
Sogar auf ebenem Grund geht es nicht mehr leicht20
Kočą Gouter in 3835 m Höhe21
Wunderbare Koča Gouter. Personal und Angebot leider unter Niveau, Preise erstklassig22
Seeeeeehr erschöpfte Truppe .... :)23
So bereiten sich gegen zwei Uhr nachts die Bergsteiger für den Aufstieg auf den Berg vor24
Einige von uns25
Im Tal herrscht noch tiefe Dunkelheit26
Es ist kalt, der Wind schneidet. Skibrillen leisten trotz Dunkelheit guten Dienst27
Aufstieg im Licht der Stirnlampen28
Erste Anzeichen eines neuen Tages am Horizont29
Ein wenig unter uns ist unser zweites Seilteam30
Ein neuer Tag bricht an31
Schrittmachen über ewigen Schnee und Eis32
Mont Blanc im Morgenlicht33
Der Morgen ist herrlich34
Unser Seilteam bei einer kurzen Pause. Diese wurden immer häufiger35
Das Wetter änderte sich sehr schnell36
Beim Biwak hat uns der Nebel bereits erfasst37
Schritt für Schritt. Langsam, schneller geht nicht38
Serakk, über den eine Fixseil gespannt ist39
Man braucht auf diesen Höhen viel Kraft, um einen scheinbar einfachen Übergang zu erklimmen40
Auf dem Gipfel41
Gruppe auf dem Gipfel ... Marjan, Jana, Mateja und Emil42
Auf dem Rückweg hat es aufgeklart43
Blick auf die Gipfel um uns herum44
Wir kehren zur alten Hütte zurück45
Oben links ist die Goûter-Hütte46
Abstieg entlang des Grats zur unteren Hütte47
Das Wetter ist diesmal ziemlich wechselhaft48
Tante Rozka. Ankunft im Regen und Donner49
Hütte Tête Rousse .... Tante Rozka50
Aufstehen um vier Uhr morgens und der Anbruch eines neuen Tages51
Nach einem reichlichen Frühstück verlassen wir die Hütte und beginnen den Abstieg ins Tal52
Erstes Morgenlicht53
Wir sind bereits im trockenen Teil des Grats54
Blick ins Tal55
Rechts verläuft die Strecke der Zahnradbahn56
Zahnradbahn57
Noch ein Sprung zum nahen Zweitausender58
Vom Weißen ins Grüne59
Hier ist die obere Gondelstation und die Zwischenstation der Zahnradbahn60
Nur noch der Abstieg ins Tal61
Chamonix62
Unsere Ausrüstung63
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dprapr12. 07. 2016 15:07:32
Winter-Grintovec aus Tal und zurück in ca. 8 Std. Tageslicht... Aber auf Mont Blanc bei geeignetem Sommerwetter leichter in 1,5 Tag.

Aber echt, einige haben ganz erhebliche Probleme mit Höhe und das ist Hauptproblem. Erster Tag langsam angehen und viel trinken.
Auf jeden Fall schöne Tour auf "hohem" Niveau. Gratuliere!
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turbo12. 07. 2016 15:18:20
Schön schön schön bitte velik nasmeh

Wir sind in Europa, der Berg liegt irgendwo an der Grenze zwischen Italien und Frankreich und heißt offiziell Monte Bianco bzw. Mont Blanc.

Weiß nicht, wie es möglich ist, dass schon im achten Jahr im Titel "Mount" jezen steht, wo auf jeder Karte und jedem Führer klar geschrieben steht zmeden
(+4)gefällt mir
lino12. 07. 2016 16:06:55
Bagi, du verwöhnst uns richtig mit exzellenten Beschreibungen und Fotos deiner Wege und Aufstiege:
- Mont Blanc in Begleitung von *Voluharjev*;
- Triglav im Nachtgewand;
- Belopeška Seen - Strug (Pfad des Lebens / Via della Vita - Vevnica - Strug) und noch viele andere. Unter ihnen war sehr interessante Beschreibung Pilgerweg nach Spanien oder Portugal, die leider nicht mehr finde.
Noch viele interessante und genussvolle Wege und Aufstiege wünsche ich! Lp - Lino
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Tadej12. 07. 2016 16:19:27
Turbo, danke für den Hinweis. Hab den Titel geändert.
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UROS118. 07. 2016 07:15:16
Dieses Wochenende mit Kollege David einen erfolgreichen Aufstieg auf Mont Blanc und auch erfolgreichen schnellen Abstieg.
Direkt Freitagabend nach Arbeit Nachtfahrt nach Chamonix. Samstag Aufstieg zur oberen Hütte auf 3800m. Sonntag Aufstieg zum Gipfel und dann Abstieg ins Tal, und Fahrt zurück nach Maribor. Wetter ausgezeichnet und Bedingungen auch. Wenn noch jemand plant dorthin zu gehen beeilt euch. Fotos sagen alles.
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bagi21. 07. 2016 11:36:54
Einige Fragen sind im Zusammenhang mit dem Aufstieg zum Mont Blanc aufgetaucht, daher könnte das für andere auch interessant sein ...

Der einfachste Aufstiegsweg zum Mont Blanc führt von Chamonix. Der höchste Ausgangspunkt in dieser Richtung ist die Gouter-Hütte auf 3815 m. Reservierung ist Pflicht, Zahlung erfolgt sofort bei Online-Anmeldung. Link … http://refugedugouter.ffcam.fr/index.php?_lang=GB&alias=reservation&_charset=UTF-8html ..

Halbpension (Schlaf, Abendessen und Frühstück vor Morgengrauen) kostet ca. 100 €. Wenn erlaubt, kannst du auch auf dem Flur-Boden für 80 € schlafen. Normalerweise in der Hochsaison ausverkauft wenige Tage nach Öffnung, rein kommst du, wenn jemand absagt. Bei Absage ein paar Tage vorher behalten sie ein paar Euro für Kosten, Rest zurück. Manche schlafen auch im feuchten und mit Ausrüstung überfüllten Keller. Weiß nicht, ob sie was zahlen. Ausrüstung außer Rucksack nicht in Zimmer erlaubt.

Gouter-Hütte ist super, Personal und Essen miserabel. Menüs minimal und geschmacklos, prüfen ständig, wieviel du nimmst. Preise hoch ... 1,5 l Wasser 6 €, 0,5 l Bier 9 €, Snacks je 5 €. Sie wissen genau, dass es der höchste Ausgangspunkt für MB ist und nutzen es fleißig aus. Sanitärwasser den Großteil des Tages nicht da, Hähne trocken. Angeblich öffnen sie es kurz um 9 Uhr. Zeltlager auf dieser Höhe nicht mehr erlaubt, Gendarmerie montagne kontrolliert alles.

Höher unter MB gibt's noch ein Biwak, aber extrem schwer in einem Tag ohne Akklimatisation zu erreichen.

Großes Problem ist auch der Serakkouloir (Grand Couloir) auf dem Weg von der unteren Tete Rousse-Hütte zur Gouter-Hütte, den du überqueren musst. Dort im warmen Teil des Tags fliegen ständig ordentliche Steine. Im Sommer kann die Gemeinde diesen einzigen Zugang in dieser Richtung wochenlang sperren. Hier gab's schon einige Tote.

Viel freundlicher und günstiger ist die untere Tete Rousse-Hütte. Link … http://refugeteterousse.ffcam.fr/reservation.html ...

Hier hilft PZS-Mitgliedschaft, daneben gibt's Zeltplatz. Reservierungen nicht nötig, aber empfohlen. Zahlen vor Ort, nicht bei Reservierung. Problem: viel mehr Höhenmeter bis MB-Gipfel als von der oberen Gouter-Hütte. Viele wählen trotzdem diese Variante. Erstes Frühstück schon um 2 Uhr morgens, zweites um 4 Uhr und dann noch eines um 7 Uhr

Wenn möglich 3 Tage für Auf- und Abstieg wegen Akklimatisation nehmen. Geht natürlich auch in zwei, aber kann Probleme wegen geringerer Sauerstoffmenge geben, unabhängig von guter Kondition. Viel Wasser trinken und Lekadol gegen Kopfschmerzen. Manche haben auch Übelkeit, was auf Graten problematisch sein kann.

Neben üblicher Ausrüstung und Erfahrung für winterliche Berganstiege zusätzlich Seilschaft und Skibrille wegen Wind sehr empfohlen. Alles abhängig von Bedingungen. Sehr gut A-Mitgliedschaft PZS, Rettungsversicherung und Coris zu haben. Bei uns über PZS Komplettpaket ca. 100 € fürs ganze Jahr. Sonst zahlst du dort alles selbst.

MB erfordert Kondition, Wissen um winterliches Gratenlaufen und etwas Glück. Ohne geht's nicht nasmeh

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