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Gradiška Tura - neue 450 m der Otmar-Ferrata

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AAvrikelj20. 05. 2019 10:07:15
Die neu gebaute Otmar-Ferrata ruft förmlich danach, besucht zu werden, natürlich mit Sicherungs-Set und bei trockenem Wetter. Das wird eine Köstlichkeit für alle sein, denen der bisherige Furlan-Klettersteig zu kurz war.

https://kpp.pzs.si/novice.php?pid=13415
Gradiška Tura - neue 450 m der Otmar-Ferrata Gradiška Tura - Einstieg in die neue Otmarjeva-Klettersteig1
Gradiška Tura - neue 450 m der Otmar-Ferrata Gradiška Tura - Einstieg in die neue Otmarjeva-Klettersteig2
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Trobec20. 05. 2019 20:15:07
Glückwunsch PD Vipava.

Würde aber auf etwas hinweisen. Im Artikel, besonders im Filmchen, wird mehrmals betont, dass es sich um einen sehr anspruchsvollen Wanderweg handelt. Also keine (sportliche) Klettersteig.
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AAvrikelj21. 05. 2019 07:46:56
Mindestens zwei exponierte und überhängende Adrenalinabschnitte der neuen Klettersteigs fallen in die Schwierigkeitsstufe C.

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ms_primoz21. 05. 2019 08:12:38
Und wie lang ist der Überhang? Geht es nur um 1m, wie z.B. die Razor-Variante, die auch einen Überhang hat, obwohl man ihn eigentlich "nicht spürt"?
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AAvrikelj21. 05. 2019 13:09:24
Im Anfangssektor klettern wir ein paar Meter an der überhängenden Wand hoch, die mit einer Platte endet. Höher folgt ein kürzerer überhängender Übergang, horizontales Queren, Kamin, ....
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MarkoNG21. 05. 2019 18:23:59
Bravo
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AAvrikelj22. 05. 2019 20:49:05
Bravo all jenen, die 7 Monate hart gearbeitet haben und in die neue Ferrata 1500 Stunden Freiwilligenarbeit, 420 Meter Stahlseil, 220 Haken für Stahlseil, 110 Tritt-Haken, 30 Haken für Absätze und 70 kg Eisen zum Sichern des Weges investiert haben. Projektleiter waren die Alpinisten und PD Vipava-Mitglieder Jurij Nabergoj und Marko Fabčič.
Für den größten Anteil der technisch-fachlichen Hilfe von PZS ist Igor Mlakar mit der technischen Gruppe Posočja zu danken.
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mbphoto22. 05. 2019 21:25:10
Alle Lob an die Planer und das Team, das es umgesetzt hat. Neue Otmar-Weg, sehr anspruchsvoller gesicherter Bergweg zur Gradiška Tura. Ist etwas schwerer und länger als Furlans.
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darinka423. 05. 2019 17:03:24
23.5.2019. Heute haben wir sie bezwungen. Nicht leicht. Anspruchsvoll. Es braucht ganz schön Kraft, um den Weg zu meistern. Ansonsten wirklich schön angelegt. Jetzt mit vielen Blumen noch schöner.
Alles ist gezeichnet und geschrieben.1
Zwei sind vor uns gegangen.2
wenn die Welt aufrecht steht.3
man muss vorsichtig weitergehen.4
in die Steilheit5
und Kamine.6
jetzt ist Lilienzeit.7
und Iris.8
das Kreuz steht allein, aber am Wochenendeende wird es wahrscheinlich mehr Besuch geben.9
vormittags noch schönes und warmes Wetter.10
die Pfingstrosen sind schon fast alle verwelkt.11
noch eine Schönheit.12
Blick von der anderen Seite.13
und ins Tal.14
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Stef_Smi24. 05. 2019 00:18:38
Ich glaube, wir haben uns heute oben getroffen. Die Ferrata ist interessant angelegt, gut gesichert, der untere Teil, der vermieden werden kann, wenn man quer von Furlans weitergeht, ist deutlich anspruchsvoller als die Fortsetzung, für diesen Teil wäre es vielleicht sinnvoll, eine Schwierigkeitstafel hinzuzufügen.

Mir ist aber auch ein ziemlicher Missgeschick passiert, im oberen Teil der Ferrata ist mir die Tasche mit der Canon S7X mII von der Rucksacktrage abgerissen und in die Tiefe gefallen jezen
Beim Abstieg habe ich ziemlich lange das Gebiet abgesucht, wo ich die Kamera zuletzt gesehen habe, leider ohne Erfolg. Vielleicht ist sie bis zu den Schuttkuppen unten geflogen. Falls zufällig ein Besucher der Gradiška Tura die Kamera oder was davon übrig ist findet, wäre ich sehr dankbar, wenn du mich kontaktierst (stef.smi@gmail.com). Auf dem Bild habe ich mit Pfeil den Sturzort markiert, mit Kreis den Ort, wo ich sie zuletzt sah.
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AAvrikelj24. 05. 2019 20:27:34
Alle Lob an mbphoto für die originelle fotografische Darstellung der neuen Ferrata und Umgebung.
Dasselbe gilt für darinka4, die wahrscheinlich die erste Frau ist, die schon die neue Ferrata bestiegen hat.
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janezs7325. 05. 2019 10:20:17
Im oben genannten Artikel (veröffentlicht zur Eröffnung der Ferrata) steht diese Behauptung: „Bergsteiger können nun mit dem Aufstieg zur Gradiška Tura einen ernsthaften Test ihrer Fitness vor dem Besuch sehr anspruchsvoller Bergwege im slowenischen Hochgebirge ablegen.“

Diese Behauptung (PZS?) ist nicht korrekt und täuscht Bergsteiger tatsächlich. Auf den meisten unserer gesicherten Wege im Hochgebirge gibt es keine Drahtseile entlang der gesamten schwierigen Abschnitte, auf denen man sich selbst sichern könnte (d.h. Sicherungs-Set benutzen). Aus dieser Sicht bietet dieser Weg keine reale Erfahrung für das Hochgebirge, da man dort immer einige Abschnitte freiklettern/durchqueren muss. Erfahrungen für solche Bewegungen sind anders.

Der Weg versucht gleichzeitig den Eindruck einer Ferrata zu vermitteln (offenbar Schwierigkeit B/C, an zwei Stellen vielleicht C), wegen der Tritthaken gibt er auch den Eindruck, passierbar zu sein; bei Menschen, die an luftigen Querungen ungeübt sind, werden Probleme im zentralen luftigeren Teil auftreten (obwohl die Querungen nicht so physisch anspruchsvoll sind). Hoffen wir, dass die Leute schon vorher über den Einsatz von Sicherungs-Sets oder Sicherung nachdenken, sonst sind Probleme unvermeidlich.

Leider ist bei dieser Ferrata eine Gelegenheit verpasst, dass Slowenien eine außergewöhnlich schöne Sport-Ferrata der Schwierigkeit D/E (Typ Rino Pisetta) bekommt, die ganzjährig zugänglich ist (was leider z.B. nicht für unsere Ferrata unter der Češka koča gilt). Alles, was zu tun wäre, ist KEINE Tritthaken einzubauen (oder sie nur unter den Haken, wo geklettert wird) und den Weg natürlich als sehr anspruchsvollen (sportlichen) Kletterweg zu kategorisieren (wie bereits erwähnt). Wegen der einzigartigen Struktur der Querungen hat dieser Weg einen natürlichen Einstiegsfilter (erster Überhang), wo ohne Tritthaken die Schwierigkeit leicht D/E oder sogar E erreichen würde und alle, die dem Weg nicht gewachsen sind, sofort abschrecken würde.

Der Eintrag ist nicht dazu da, die Leute zu kritisieren, die enorme Stunden Arbeit und gute Laune in den Bau des Weges gesteckt haben (voller Respekt vor ihnen), sondern zur Reflexion, dass auch die Entwicklung des Wanderns/sportlicher Aktivitäten in den Bergen in andere Richtungen geht (als vor 20 Jahren) und dass man das besser sieht, wenn man mal zu den Nachbarn über die Grenze fährt. Und der Bau von Sport-Ferratas ist tatsächlich viel einfacher und günstiger als solche klassischen gesicherten Wege.

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panda25. 05. 2019 11:38:07
janezs73: das hast du sehr gut gesagt, ich stimme dir voll zu. nasmeh
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darinka425. 05. 2019 12:15:51
Wenn ich Erfahrungen nach dem Klettern des Otmar-Kletterwegs hinzufüge. Für mich war der erste Überhang etwas unangenehm, wenn man denkt, er ist schon vorbei, aber man muss ziemliche Kraft aufbringen, um ihn zu meistern. Vielleicht, wenn ich es vorher gewusst hätte, wäre ich vorbereitet gewesen. Hier helfen Erfahrungen sehr. Sicherungs-Set muss wirklich benutzt werden. Wenn ich mit dem Kletterteil über den Kanja-Sattel vergleiche, wo ich auch abgestiegen bin, scheint es mir über Kanja leichter, obwohl ich mitbekommen habe, dass es nicht leicht ist. Je nach Person? Jeder weiß für sich selbst, wie viel er schafft? Für mich war es eine Freude, den ganzen Abschnitt zu klettern und wirklich allen Lob an die, die sich bemüht haben, so einen schönen Kletterweg zu bauen.
Zwei Kletterer vor uns1
wenn du das Vipavatal unter dir hast.2
abwechslungsreicher Kletterpfad.3
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jax25. 05. 2019 12:56:07
Na ja. C ist meiner Meinung nach etwas unterschätzt, wird so um C/D im Einstieg sein.
Ansonsten das: Im Ausland werden gesicherte Wege unterschiedlich ausgestattet, dann hebt jeder hervor, was ihm am besten gefällt. Tatsächlich helfen sich auch die Österreicher in sehr überhängenden Passagen ganz konkret mit Tritthaken. Das sieht man in Kapla, am Dachstein und noch woanders. Dort ist es noch etwas überhängender als hier, aber das Prinzip ist dasselbe. Und man findet dort auch völlig blöde Tritthaken-Festival-Ferratas, wie z.B. Clampil. Es stimmt, dass Österreicher vielleicht weniger geneigt sind, richtige Leitern aus Haken zu bauen. Andererseits habe ich Ähnliches in den Dolomiten gesehen, z.B. am Schlüsselpunkt der Alleška-Ferrata in der Civetta, in einigen anderen Dolomiten-Ferratas findet man richtige Leitern. Kurz gesagt, die Praxis der Ausrüstung gesicherter Wege im Ausland ist sehr unterschiedlich und keinesfalls ist das Modell einiger (ja, nur einiger) österreichischer Ferratas das einzig richtige.
Was den Otmar-Weg betrifft, finde ich ihn korrekt gebaut. Anfang ganz schön hart, dann sehr schöne Querungen auf Platten, dann leider folgt ein ziemlich unangenehmer Teil mit zerbrochenem Gestein mit Haufen Schlamm, wo alle Tritte schlammig sind, rutschig wie verrückt, und auch ziemlich gefährlich für fallende Steine. Wenn das Wetter etwas besser wird, räumt sich der Weg etwas auf, wird auch dort schöner, aber insgesamt wird dieser Teil wohl immer ärgerlich bleiben. Nun, die Ausstiegswand bietet wieder einen schönen Durchgang durch einen kurzen Kamin. Kurzum, ich finde es eine schöne Ergänzung des Angebots und für mich keinesfalls zu leicht.
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AAvrikelj25. 05. 2019 16:15:11
Otmar-Weg hat heute hohen Besuch verzeichnet. Trockenes und warmes Wetter ermöglichte sicheren Aufstieg. Lob und Kritik sind willkommen.
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Todi26. 05. 2019 20:39:47
Na ja, Matej, Barbara und ich sind hingegangen sie anzuschauen und zu klettern, extrem interessante Ferrata. Wirklich der Anfangsteil ist etwas Schwierigkeit D, aber mit Klammern etwas einfacher, immer noch nicht unterschätzen. Alles weiter bis zum Gipfel wie im Arboretum, Klettern zwischen Blumen. Schöner Tag, viel Besuch, und unten sehr schwül, oben zum Martinčkanje. Wir sind früh gestartet und der Menge ausgewichen, die beim Abstieg da war.
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Todi27. 05. 2019 05:49:52
Hier noch das Video, gestrige Tour https://youtu.be/sXnkTiVIzmo
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AAvrikelj27. 05. 2019 13:00:32
Außergewöhnlich schöner Beitrag - danke Todi!
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panda27. 05. 2019 15:41:38
SUPER. Lob an alle. nasmeh
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Todi27. 05. 2019 16:32:57
AAvrikelj danke, diese neue Ferrata ist wirklich ein Magnet jetzt für Vipava-Region, super
Lp
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