| j.3. 10. 2021 20:20:12 |
Gestern (Samstag, 2. Oktober). Von der Roblek-Hof unter den Westhängen des Kalgrats bis zum Weg unter den NW-Wänden (Jägerweg?, vielleicht einst "Obere Kokra-Weg" genannt), dort weiter auf dem Weg zum Kalspitze, Kalgrat, Dolga Njiva und über Lojtra zum Auto. Auto ca. 100 Höhenmeter unter dem Hof geparkt und in Richtung Alter Versorgungsweg den Neškar-Graben gequert und weiter durch das Labyrinth von Fahrwegen und Straßen oberhalb Dolenčev Rob. Ca. 1 km Weg ziemlich zugewachsen mit jungen Fichten, aber gangbar. Oberhalb Suhadolnik senkt sich der Fahrweg leicht zum Hang Pod Grebenom, dann steigt er rechts vom Alten Weg zum Kokrasattel an. Von da, noch auf Fahrwegen, stieg ich geradewegs den bewaldeten NO-Hang des Kalgrats hinauf. Als der Weg aufhörte, hielt ich mich ca. 100 Höhenmeter an der Grenze zwischen Wald und Latschen, etwas über 1300 m sah ich in den Latschen eine Steinbarriere, unter der ich bequem links zum Schuttfeld querte und hinauf zum Einstieg des Jägerwegs. Zu Anfang begrüßten mich zwei alte Haken und ein verblasster roter Punkt. Der Weg, der in der Rinne beginnt, führt links weiter und windet sich für die ersten 50 Höhenmeter kaum merklich den grasig-felsigen Hang hinauf. Höher ist er nachverfolgbar, aber kaum breiter als ein guter Stiefel. Etwas weiter erwartete ich wirklich steile und nasse grasige Bänder, die der Weg quert. Aber ich war angenehm überrascht. Auf den Schlüssel-150 oder 200 m hat jemand mit Werkzeug die Tritte vertieft, sodass trotz rutschigem Gelände die ca. 30 m lange Querung nicht allzu gefährlich war. Der Eispickel, den ich vorsichtshalber gerade wegen dieser Stelle mitnahm, blieb am Rucksack. Der Weg quert weiter mehrere Rinnen und führt über gerodete Latschengebiete, ein oder zwei Übergänge sind wirklich malerisch. Weiter kommt er der NO-Wand des Kalgrats sehr nahe, dann fast unmerklich über zwei Rinnen zur Gedenktafel für Ivan Sterle, der am 26.5.1926 starb, am selben Tag noch zwei andere Wanderer (mehr zur Tragödie hier) und zur Wasserstelle wenige Meter über der Tafel. Etwas weiter ist der Weg wieder besser sichtbar (früher wohl aufgeschüttet), nach ca. 600 m zu den Markierungen Dutzende Meter über der Cojzhütte. Ich bog ca. 100 m hinter der Wasserstelle rechts ab und geradewegs den grasigen Rücken zum Weg hinauf. Auf ihm zum Grat, dann zum Kalspitze und über die Škrbina zum Kalgrat. Sicherungen auf diesen Wegen überall in gutem Zustand. Vom Gipfel abgestiegen über Dolga Njiva (einzelne Bäume dort schon in Herbstfarben) und weiter über Lojtra. Erstes Mal hier, der Weg ist wirklich vorzüglich über die Abstürze geführt. Unten kam ich auf den Weg fast genau dort an, wo das Auto stand. Morgens im Dunkeln vergessen abzuschließen. Passiert, diesmal ohne Folgen. Unter dem Grat oberhalb Suhadolnik könnte man den Marsch um 1 km kürzen, indem man vom Querfahrweg den steilen bewaldeten weglosen Wald zum ersten und dann zweiten Querfahrweg hochsteigt, die den Wald höher queren. War mir aber nicht ganz sicher, ob die Fahrwege da sind, und der Aufstieg auf nassen, schon etwas laubbedeckten Hängen schmeckte mir nicht besonders. Aber wie ich später sah, sind sie da.
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