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| gorolazka5. 09. 2018 09:25:04 |
primoza mich hat vor allem das gestört - er fährt nicht mit euch in den Urlaub nach Afrika, fährt nicht mit euch für drei Wochen in den Urlaub nach Tirol, und du wunderst dich, dass Žan dann keine Kontakte mehr mit dir will? Und wenn er tippt, dass er sich mit Mountainbiken beschäftigen möchte, und du weißt nicht genug darüber, fang an, daran zu arbeiten, den Mountainbike-Sport besser kennenzulernen, und vernachlässige die Berge und das Klettern ein bisschen...Tu etwas für dein Kind, solange er, falls er es tut, bereit ist, dir eine Chance zu geben. Ich hoffe stark, dass Žan dieses Forum nicht liest.
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| SamoK5. 09. 2018 09:38:09 |
OK, Primož, du bist überhaupt nicht schuld, dass Žan so ein Faulpelz und Unzufriedener ist. Er hat es selbst verschuldet, weil er dir in deiner Weisheit nicht gehorcht hat. Bist du jetzt zufrieden? Na komm GMAH!!!
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| UB775. 09. 2018 09:55:19 |
Auch ich sehe die Sache aus derselben Perspektive wie gorolazka. Du hast Žan aus der "perfekten Familienaufstellung" ausgeschlossen, wie du gerne in deinen Beiträgen schreibst. Nun plauderst du hier öffentlich über sein Leben, sein Befinden und die Familienbeziehungen. Du reflektierst aber nicht darüber, dass er noch ein KIND ist, sensibel wegen veränderter Familienverhältnisse, sondern verstärkst das noch, indem du ihn ständig aus eurem Familienleben ausschließt, weil er ein paar Kilo Fett zu viel hat. Das sagt einiges über dich als Vater aus, vor allem, dass du in einem früheren Post geschrieben hast, du seist nicht mehr für ihn verantwortlich. Als Vater bist du dein Leben lang für ihn verantwortlich!!!! Und das bedeutet, du zerrst ihn nicht mit in die Berge, wenn er keine Lust hat, sondern fährst mit ihm z.B. Pizza essen. Ein Kind ist kein Maschine, die du wegwirfst, wenn es nicht mehr so gut läuft, wie du es erwartest! Lass Žan das Leben genießen, wie er will, ich glaube, er wird noch in die Berge gehen, aber nicht unter den Bedingungen, die du ihm stellst. Dir rate ich, aufhören klug zu sein, nimm deine "perfekte Familienaufstellung" auf eine Via ferrata und poste verschwitzte Selfies, die wir alle so gerne sehen!  Ohne böse Absicht.
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| Zebdi5. 09. 2018 10:08:59 |
@primoza, früher oder später kommt jeder an den Punkt der Sättigung, wenn die Intensität zu hoch ist. Dann ist es Zeit für Veränderung, für neue Dinge. Wenn er in dieser Phase Spaß hatte, bedeutet das nicht, dass es endlos so bleibt. Spreche aus eigener Erfahrung. Und um anzuknüpfen daran, was nach dem Aufhören mit Sport passiert - mir ist nichts Kritisches passiert, obwohl ich in den letzten zwei Jahren die sportliche Aktivität auf vielleicht 5% reduziert habe - also praktisch aufgegeben. Die einzige Folge ist...weiß nicht, +2kg. Wahrscheinlich muss man die Gründe auch woanders suchen..
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| UB775. 09. 2018 10:32:56 |
Nein, diese Engstirnigkeit durchbrichst du nicht...
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| Zebdi5. 09. 2018 10:38:13 |
Ja, aber auf diesem Link finde ich nirgends eine bewiesene Behauptung, dass das Aufhören mit Sport zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führt. Ich würde eher sagen, dass das Gegenteil gilt - Übertreibung beim Sport in der Phase der körperlichen Entwicklung kann schädliche Folgen hinterlassen. Auch wenn ich einige Kollegen anschaue, zeigt sich bei niemandem übermäßig das Aufhören mit Sport - na gut, sie haben ein oder zwei Kilo zugelegt, aber das war's. Dass jemand deswegen wochenlang flachliegt... keine Chance. Klar ist, dass Bewegung gesundheitlich vorteilhaft wirkt, aber dass ein Mangel einen so destruktiven Einfluss hätte - das glaube ich kaum 
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| ana5. 09. 2018 11:14:34 |
Škart hat zu viele eigene Lebensprobleme, um sich bis zur Besinnungslosigkeit noch mit anderen zu beschäftigen
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| miri5. 09. 2018 12:34:29 |
@primoza-weiß nicht warum du in diesem Thread antwortest. Du hast immer und stets nur du recht. Die Erziehung eines Kindes ist eine der schwersten Dinge im Leben eines Elternteils. Es gelingt nicht immer wie gewünscht. Das Schlimmste was dir passieren kann ist Unterschiede zwischen Kindern zu machen. Überleg es dir und nimm die Dinge menschlicher.
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| dejanch5. 09. 2018 13:17:27 |
Persönlich denke ich, es ging um Übertreibung bei einem Training, Forcieren in die Berge. Ich betreibe aktiv Bergsteigen und mein Sohn geht gerne mit. Zehnjähriger, dementsprechend plane ich Touren. Ich schleife ihn nicht in furchtbare Höhen, sondern wir gehen schön, ganze Familie zusammen. Nicht immer. Oft gehe ich allein. Kind ist Kind und hat andere Bedürfnisse als nur Berge. Man sollte kein Kind nur in eine Sache zwingen, und da noch Normen erfüllen. Vielleicht fragt man sich auch.. bei all dem Gerede.. Schwester ist gut, Vater force und hetzt herum.. Vielleicht hat der Kleine gedacht er kann euch nicht folgen.. Macht die Sache etwas abkühlen, geht irgendwo Leichtes, auf einen Hügel, nicht immer hetzen irgendwo pünktlich. Wenn ich meinen so treiben würde, wollte er sicher nicht mehr gehen. So geht er gerne, und mit dem Bergsteigerclub auch.. Trotzdem lohnt es sich zu überlegen, bis wohin man ein Kind forcieren kann, wo die Grenze ist..
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| ARS0NIST5. 09. 2018 13:31:46 |
Wie ähnlich das ist, milde gesagt, meiner Kindheit. So sehr dass es wehtut. Vom Vater her Konditionierung, Normen, Pflichten im Sport, der mich nicht erfreute. Und welche Not ein Kind empfindet, das nur gefallen will solch einem Elternteil. Und eine Weile geht's noch, bis es dich zum Kotzen bringt, und dann noch eine Weile. Nach dem Aufhören mit dem Sport Ablehnung. Jetzt, erwachsen, kämpfe ich mit depressiver Störung, ungelöste Beziehung zum Vater bleibt wegen seines Todes so, und manche Dinge ließen sich vielleicht so nicht reparieren. Wie jemand schrieb - Kind zum Pizza mitnehmen, wenn es nicht auf deine Berge steht und es bedingungslos akzeptieren, das kann für es die ganze Welt sein. Bitte, überleg's dir. Und für einen Moment vom Lesen zum Posten gewechselt 
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| lepenatka5. 09. 2018 19:34:35 |
Zu all den Kilometern Geschriebenem füge ich nur ein paar Worte hinzu. Lasst Kindern ihre Kindheit. Sonst stimme ich UB77 und ARZONIST zu. Überzeugten überzeugen....wird uns nicht gelingen.
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| ejti5. 09. 2018 22:16:40 |
Primož, gefällt es Ajda und Žan, dass ganz Slowenien liest und moralisiert über ihre Erziehung und du sie quasi in die Auslage gestellt hast. Mir wäre an ihrer Stelle sehr unangenehm... Auch sie haben Recht auf Privatsphäre, du entblößt vor der ganzen Welt ganz persönliche Beziehungen in eurer Familie.
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| iUnknown6. 09. 2018 08:57:56 |
Will nicht über dieses Kilimanjaro dozieren, wollte aber nur erwähnen, dass ich einige Pensionäre aus unserer Gegend kenne, die schon um die 70 sind. Meiner Meinung nach sind sie gar nicht in besonderer Kondition, haben's aber trotzdem hingekriegt hochzukommen. Da Kilimanjaro mich auch interessiert hat, hab ich im Netz einige Travelogues dazu gesammelt, um zu sehen, wie Leute sich vorbereitet haben und worauf achten. Darunter auch solche ohne größere Berg-Erfahrung. Deshalb scheint mir dieses erwähnte Zwingen von Kindern in harte Trainings in den Bergen eher ein psychisches Problem ihrer Eltern. Es ist aber wahr, dass ich persönlich lieber mit möglichst guter Kondition hochgehen würde.
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| korl6. 09. 2018 10:24:16 |
Du denkst richtig Unknown. Kili ist ein hoher Berg, bei dem man bei unkluger Eile wirklich leicht Höhenkrankheit kriegt, bei vernünftigem Aufstieg meist keine Probleme damit, in unserer Gruppe hatte keiner welche. Statistisch erreicht tatsächlich nicht die Hälfte den Gipfel (oder wie Julius sagte nur ca. 40 %). Wer aber dort war, kennt das Profil der Ansteiger. Man sieht alle Sorten, Leute bauen den Aufstieg als Teil der ganzen Reise ein, zwischen Safaris, Sansibar, Ngorongoro, Serengeti ... die mit rein alpinistischen Ambitionen Gipfel zu erreichen sind in der Masse höchstens 20%. In unserer Gruppe nur wir zwei, Gipfel aber alle sieben. Wenn du nach erfolgreichem Aufstieg etwas von der Euphorie abkühlst, kannst du realistisch zugeben, dass Ansteiger auf dem Kili im Schnitt keinen Deut besser vorbereitet sind als auf dem Triglav, daher sind 40% gar kein schlechtes Ergebnis. Verschiedene Abramowitschs und Navratilowas, denen der Gipfel egal ist, senken natürlich die Statistik. Etwas verbessert das Denken, dass es schade ums Extra-Geld für jemanden ist, den du im Voraus zu den Verlierern verdammt hast.
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| zokipoki6. 09. 2018 10:54:10 |
Oh. Es ist wahr, Primož hat sich und Familie hier exponiert, aber das ist kein Grund gleich zu verurteilen und kritisieren. Nach ein paar Tagen bin ich zum Schluss gekommen, dass es gut ist, dass Primož so eine Situation exponiert hat. Er ist nicht der Einzige und deshalb hat er Mumm. Ich meine, jeder hat seine Probleme, allerart, jeder trägt sein Kreuz und niemand ist perfekt. Primož hat niemanden begraben und niemandem die Kindheit geklaut. Jeder von uns macht Fehler, ich auch, manchmal jeden Tag. Deshalb meine ich, wenn ihr ihm nicht konstruktiv raten könnt, beschuldigt ihn nicht, denn auch ihr seid nicht unschuldig, das sieht man am Impuls zu kommentieren. Man muss sehen, akzeptieren und weitermachen. Wir alle können was lernen. Ich wünsche Primož und allen hier oder die das lesen Glück und Gesundheit. Lasst uns für einen Moment uns selbst beiseite lassen und Zeit den Nächsten widmen.
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| Otto6. 09. 2018 16:36:57 |
Verstehe nicht recht, worin das Problem liegt oder was primož interessiert. Jedenfalls ist Freude an Bergen bei Kindern nicht mit Höhen, Anstiegstempo... verbunden, worüber primož schon vor Jahren schrieb und ständig Kinderjahre und Zeitpläne ergänzte. Meine Söhne etwas über 10 und etwas unter 10 sind voll zufrieden mit kürzerem Aufstieg und dann verdienten Gerstensuppe oder Ähnlichem in der Hütte, obwohl bei Größeren auch Aufstieg auf Triglav kein Problem ist, bei dem er außer Atem gerät. Aber jeder kennt seine Kinder am besten und findet Lösungen. Vielleicht primož macht mal einen Familienausflug nur auf Dobrča, Kriška gora oder Ähnliches, erzählt Witze unterwegs, geht langsam und beobachtet Umgebung, dann wird vielleicht auch Žan wieder Lust haben.
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| Otto6. 09. 2018 16:41:40 |
Und auch über den Kilimanjaro und ähnliche höhere Lagen. Die reine Trainiertheit hat nicht viel mit Höhenkrankheit zu tun, bzw. kann sie sogar ein Hindernis sein, weil man zu schnell aufsteigt und keine Zeit für Akklimatisation hat. Gerade deswegen gab es Todesfälle, nicht nur unter normalen Berggängern od. Trekker, sondern auch unter Top-Alpinisten. Und hier liegt das Hauptproblem, warum einige umkehren oder abtransportiert werden, nicht in der Schwierigkeit des Aufstiegs.
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| SamoK7. 01. 2019 00:31:11 |
Aber Žan hat nur fotografiert, deswegen sieht man ihn nirgends....?
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| SamoK7. 01. 2019 07:00:46 |
Wie drei Mitglieder? Habt ihr Žan irgendwo in Pflege gegeben?
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| SamoK7. 01. 2019 07:53:18 |
Also "in der vollen Familienaufstellung" bedeutet nicht in der vollen Familienaufstellung, sondern "alle außer Žan, der diesmal nicht mitkommen konnte"?
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