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Lawinenausrüstung

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-Jerry-10. 02. 2010 00:26:52
Hier tol.... hier hast du ein Beispiel aus dem fernen Jahr 1962 velik nasmehvelik nasmeh http://www.youtube.com/watch?v=K8l_ZpADfsQ
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spetovar10. 02. 2010 12:23:00
Ja die waren ganz schön mutig wie sie getestet haben nasmeh nasmeh
tol: Im Ausland kriegt man Piepser um 50-100 € günstiger je nach Modell. Aber die Dinger kosten immer noch ordentlich. Klar müssen sie mega getestet sein und was weiß ich noch alles, aber Preise sind echt verrückt im Verhältnis zur Technik. Auch wahr dass Zielgruppe nicht so groß ist wie z.B. bei Handys. mežikanje
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JusAvgustin10. 02. 2010 13:15:02
Leben hat keinen Preis, Piepser schon noch. Wenn ihr ernsthaft im Winter in den Bergen unterwegs seid oder Tourenski fahrt, ist das die wichtigste Sache. Sonst kostet ein gutes Set um die 500. Im Ausland ist Lawinenausrüstung für Tourengeher Pflicht. Piepser 360, Schaufel 70, Sonde ab 50... zmeden, aber was ist das gegen die Folgen?
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spetovar10. 02. 2010 13:30:08
Ja das ist wahr was du sagst und ich stimme zu mit dem was du und tol gesagt habt. Aber das ändert nichts daran, dass die Ausrüstung kein technologisches Wunder ist das super kompliziert ist, aber teuer als hätten sie RF gerade erst entdeckt. Wenn man die Materialien für die Herstellung eines Piepsers anschaut, komme ich nicht viel über 20$ raus. Von Sonden gar nicht zu reden. Aber so ist es und vorerst können wir nichts machen. Wenn ich ständig ins Ausland gehen würde, würde ich sie mir ohne Zögern zulegen. Hier wird's dauern bis das Bewusstsein der Bergsteiger (inklusive mir) so "blau" ist dass alle Piepser haben.
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tol10. 02. 2010 13:32:19
Ich frage anders.

Womit hast du bessere Chancen, gefunden zu werden, in slowenischen Bergen, wenn eine Lawine dich begräbt: Lawinenpiepser oder Lawinen-Airbag?

Oder wenn ich mich für einen Kauf entscheide, was soll ich lieber kaufen: Piepser, den 20% der Winter-Bergbesucher haben, oder Lawinen-Airbag, den jeder in einer Lawine finden kann ohne Ausrüstung?


Zum Zielmarkt: Ich denke, der Markt für Bergsport-, Wander- und Alpinshops steht gut. Viele Geschäfte, aber es spiegelt sich schlecht in Konkurrenzpreisen wider.
80% haben hier keinen Piepser, denke hauptsächlich wegen des Preises. Denke, wenn's preislich zugänglicher wäre, wäre der Prozentsatz viel besser zugunsten der Nutzung.
Wahr, dass ich unser Land auch nicht verstehe, das auf MwSt. für Produkte wie Lawinenausrüstung, Helme (Berg-, Rad-, Motorrad)..beharrt, denke, der Staat könnte hier beitragen und solche Sachen von Steuer befreien. In UK weiß ich, dass Fahrradhelme steuerfrei sind.
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spetovar10. 02. 2010 13:42:44
Tol, rede nicht zu viel über Steuern, vielleicht liest ein Staatsdiener das Forum, die heben dann noch mehr nasmeh
Ansonsten schließe ich mich deiner Meinung an.
Ich habe mich lieber entschieden, in Wissen und langsam erworbene Erfahrungen zu investieren statt in Ausrüstung, da Ersteres auch hilft, wenn du allein gehst (was mir oft gefällt).
Was nicht heißt, dass ich recht habe, wie oben geschrieben, muss ich auch meine Meinung ändern, dass der Piepser nicht nur irgend so ein Firlefanz ist.
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stefanb10. 02. 2010 14:21:06
Auch wenn wir allein sind, ist die Nutzung des Piepsers nicht sinnlos. Egal was mit uns unter der Lawine ist, lebend oder tot, der Piepser sendet die Position. Und das verkürzt die Suchzeit und minimiert so die Exposition der Retter, dass auch sie begraben werden, auf ein Minimum. Das zählt auch etwas.mežikanje
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turbo10. 02. 2010 14:59:04
Im bekannten Bergsportgeschäft kostet der günstigste Lawinensender 220€. Plus Schaufel und Sonde kommst du auf 290€. Dazu gibt's 10% Rabatt, wenn du PZS-Mitglied bist oder Stammkunde. Vor einiger Zeit hatten sie ein Komplettset für etwas unter 250€. Das ist Ausrüstung, die nicht so schnell abnutzt wie Kleidung und Schuhe. Wenn ich auf Sicht schätze, dass dir diese Ausrüstung mindestens 5 Jahre dient, bin ich überzeugt es wird mehr, das macht 50€ pro Wintersaison. Oder ca. 4€ monatlich für 5 Jahre. Kommt mir nicht übertrieben vor aus Sicherheitsaspekt. Ich nutze den Sender die ganze Wintersaison, bei Touren-Skifahren, Kletteren in Couloirs und Anstiegen. In aktuellen Bedingungen trage ich auch Schaufel und Sonde mit. 100% Sicherheit in den Bergen gibt's einfach nicht, weder Sommer noch Winter. Wenn dir ein großer Stein auf den Kopf fällt, helfen weder Erfahrung noch Ausrüstung. Und selbst wenn du im Schnee ein "sicheres" Ziel wählst und Lawinengelände, Couloirs usw. meidest, gibt's immer diese paar Prozent, dass etwas schiefgeht. Wenn ich mit Freunden in den Bergen bin oder allein aber belebte Tour, finden sie mich schneller und helfen, wenn ich Sender anhabe. Wenn allein in irgendwelchen Rinnen, finden sie mich schnell auch wenn zu spät, und verschwenden keine Zeit mit Suchen. Ganz zu schweigen davon, dass ich mit kompletter Ausrüstung anderen helfen kann. Ja, Bergsteigen ist kein billiger Spaß, aber toll und geil. Aber Bowling ist günstiger velik nasmeh und sicherer mežikanje
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tol10. 02. 2010 16:33:57
Wir sind weit abgeschweift von der ursprünglichen Idee, ob man zu Hause für relativ wenig Geld eine Lawinenball-Sache basteln kann und ob das am Ende funktionieren würde.

Und niemand will das obige Frage angehen: was ist besser, Ball oder Sender?

Ball hat Vorteile: jeder kann sie finden ohne Wissen und Ausrüstung.
Sender auch wenn du ihn hast, musst du wissen wie man ihn benutzt. Und wahrscheinlich Kombi aus schlechtem Wissen und "Schock oder Panik" durch Lawine, Suche nach Opfer kann ziemlich lange dauern. Auf Kurs haben einige sich abgemüht mit Finden des vergrabenen Senders.

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turbo10. 02. 2010 17:04:34
Tol,
die Sache ist einfach. Definitiv der Ball. Jetzt geht's nur noch um wie lang die Leine sein muss und aus welchem Material. Denn wenn Leine zu kurz, bleiben beide mit Ball unter Lawinenmasse und wenn
Leine "zu schwach", kann sie reißen. Dann tschüss Ball.
Aber wenn Leine zu stark und wickelt sich vielleicht um den Hals, dann wieder nicht gut.
Verdammt, wie kommen Österreicher, Franzosen, Schweizer, Italiener und andere mit Bergen und Schnee nicht drauf. Statt Elektronik zu entwickeln, besser Bälle aufpumpen und Leinen testen, oder?!
Ach ja, fast vergessen, zum Schluss: Ball braucht keine Batterien zu wechseln, auch nicht zu unterschätzen! Und keine Bedienungsanleitung beilegen!!!
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daniel10. 02. 2010 17:07:05



Hab das gesehen und kann mir nicht vorstellen wie es funktioniert und wie praktisch

http://www.iglusport.si/katalog/lavinska/lavinska.html


BLACK DIAMOND - AvaLung II

Einzigartiges System zur Verlängerung der Atmungsmöglichkeit unter Schnee.

Zwei Größen.
Gewicht: 265 g.

Preis: 139,90 €
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a4si10. 02. 2010 17:20:24
Mein Denken:

BALL interessante Idee, aber wie in Praxis? Paar Fragen tauchen auf:
- wie/wo tragen, dass man sie super einfach werfen kann?
- wenn Lawine überrascht, hat man überhaupt Zeit zu werfen?
- kann Eissplitter in Lawine sie durchstechen? versinkt sie dann in Lawine?
- wie lang Leine? je länger desto höhere Chance verheddert und mit unter Lawine...
- trotzdem brauchst mindestens Schaufel von Pflichtausrüstung (oder Sucher): im Schnitt 1-1.5m tief begraben und vergiss Hand ausgraben, besonders bei verdichtetem Schnee (selbst getestet auf Lawinenkurs - schon mit Schaufel Ewigkeit, bloße Hände keine Chance...)
- und mehr fände sich...

SENDER:
- nur ein Kommentar: "wenn du ihn hast, lern ihn benutzen..." meiner Meinung kein Problem jede Tour halbe Stunde Pause und bisschen üben (ich tu's)

Sonst immer zusammen: Sender, Sonde, Schaufel - eins ohne andere hilft fast nix...
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turbo10. 02. 2010 17:39:36
Bei Ball oder Ähnlichem noch ein Problem. Oft fährt man auch zwischen Bäumen oder Gebüschen. Und wie Ski fahren wenn was hinterherziehst und ständig hängen bleibt? Schon allein Lawinenanstoss stark, geschweige Lawinenmasse, plötzlich unter Schnee, ob mit was an Leine oder nicht, beides zieht runter, weiß nicht...
a4si hat meiner Meinung absolut recht: Komplettset mit und Wissen wie benutzen.
Wenn schon nur auf Ball... neue Rucksäcke mit "Airbags" sind Art "Ball" oder besser, da "aufblasbar" bei Unfall, und hilft sehr an Oberfläche zu bleiben. Sind aber etwas teurer als Sender+Schaufel+Sonde-Set.
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tol10. 02. 2010 17:48:17
Die Leine ist verstaut oder gefaltet und ziehst sie nicht nach. Wegwerfen wenn Lawine abbricht.
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turbo10. 02. 2010 17:55:36
Ok, Leine gefaltet. Aber wo ist der Ball?! Der Ball muss passend groß sein um seine Funktion zu erfüllen und passend großer Ball passt nicht in kleinen Rucksack für 1-2 Tage Touren.
Mir passt das einfach "nicht", dieser Ball und Leine. Bleib bei Airbag, Sonde und Schaufel.
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sebanakis10. 02. 2010 19:12:15
Avalung-System ist einfach, Schlauch saugt Luft aus kleinen Lufttaschen im Schnee und verlängert so das Leben. Und auf anderer Seite CO2-Einlass. Natürlich stark abhängig von Schneetyp... was Airbag, Schaufel und Sonde angeht, muss man viel trainieren bevor man wirklich dran gewöhnt ist. Komplett Schaufel, Sonde und Airbag 199.90 mit Rabatt 159.92€. Manche Jacken haben schon Recco-System, aber Problem dass Handy-Signal stört, zumindest soweit ich die Problematik kenne.
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Santi10. 02. 2010 19:29:23
Tol, bist du nicht zufällig vom Lawineninstitut in Davos zavijanje z očmi
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stefanb10. 02. 2010 19:47:29
Mit Ball, mit Airbag, aber Schaufel und Sonde gehören immer dazu. Ohne Schaufel sind 15 Minuten schnell um. Plus Kurs, Erfahrung, Führer am Anfang, dann etwas Glück und viel gesunder Menschenverstand, denn nichts ist 100%, und Berge können im Winter und Sommer schön sein.Lächeln
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turbo10. 02. 2010 20:16:44
Tol hat oben geschrieben:
"Oder wenn ich mich für einen Kauf entscheiden müsste, was soll ich lieber kaufen: Airbag, den 20% der Winter-Bergbesucher haben, oder Lawinenballon, den jeder in einer Lawine ohne Ausrüstung finden kann?"

Hier ist mir etwas unklar, nämlich: Airbag haben 20% der Winter-Bergbesucher!?
Lawivenballon, von dem ich von Tol erfahren habe, aber im weltweiten Web kein Wort darüber, die anderen 80% haben ihn angeblich, oder was?!

Meinetwegen auch mit Flossen und Ärmeln, wenn jemand denkt, es hilft ihm. Oder warte auf die Chinesen, die noch etwas Besseres erfinden!!!
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tol10. 02. 2010 20:29:29
Prozentsätze sind Annäherungen, aber ich bin sicher, dass in slowenischen Bergen im Winter ca. 20 bis 30% der Bergsteiger/Alpinisten Lawinenairbag benutzen. REs jedes Jahr und dieser Prozentsatz steigt.

Die anderen 80 oder 70% haben nichts. Und wenn Lawine dich begräbt, werden diese 70 bis 80% Bergsteiger ohne Ausrüstung den Begrabenen mit Lawinenballon leichter finden als einen mit Airbag.
Verstanden?

Ich bestreite nicht, dass Airbag funktioniert. Im Gegenteil, es funktioniert. Aber unter Bedingungen, dass Airbag massenhaft genutzt wird.

Realistisch: selbst wenn ich mir einen Airbag leisten kann, die Kumpels mit denen ich in die Berge gehe, können in der aktuellen Situation kaum Geld für einen Airbag zusammenkratzen. Also Situation: Lawine begräbt mich, ich habe Airbag, Kumpels nicht. Also hilft es mir fast nichts. Wenn ich Ballon hätte, und er bleibt an der Oberfläche, würden Kumpels wenigstens dem Ballon und Seil folgen und mich lokalisieren können.

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