Mangart über Via della Vita Klettersteig
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| IgorZlodej7. 09. 2011 20:20:30 |
Zuerst frei einen breiteren Graben hoch, folgen Sicherungen, fast senkrechtes Stahlseil, dann über Huda Škrbina wieder Sicherungen und Queren steiler exponierter Gräser bis zum Anschluss an italienischen Weg zum Mangartgipfel. Wenn du Via della Viti problemlos schaffst, hier auch keine Probleme.
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| freeskies7. 09. 2011 20:29:15 |
Am Samstag sind wir über Via della Viti zum Trbiški-Biwak. Weg offiziell gesperrt, Sicherungen an manchen Stellen schlecht, sonst ok. Zwei Haken versteckt. Ein Haken wo Weg senkrecht über Platte weitergeht (bester Fotoplatz) sieht ok aus aber wackelt beim Greifen und nicht für Fußbelastung geeignet. Vom Ausstieg vertikalen Klettersteig-Teils bis Abzweig zum Trbiški-Biwak und weiter zur Vevnica Weg praktisch ungesichert (verrostete Hakenreste zeigen dass früher). Spaßiges Plattenklettern, nicht übermäßig exponiert.
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| CarpeDiem2477. 09. 2011 20:30:46 |
Kein Problem, hm, schon der Einstieg war äußerst problematisch, bzw. allein hätte ich vielleicht nicht mal in die Route reingekommen, aber Kumpel hat mich gesichert. Damals haben wir dann einen halsbrecherischen Abstieg auf unsere Seite gemacht, vom Gipfel Vevnica bis Kotovo sedlo, auf einem verlassenen Pfad - komische Sache, bröselig wie Schwein (mit verstauchtem Knöchel noch schlimmer)! 
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| freeskies7. 09. 2011 20:38:58 |
CarpeDiem, wann habt ihr das gemacht? Sieht aus als wären wir denselben Weg gegangen . Wir sind dann noch auf Vevnica, Rückkehr zum Bivak und Abstieg in eine verlassene Rinne (markiert), wo man die Rinne hochsteigt und dann zu Kotovo sedlo quert. Spaßiger Weg . Knöchel schon ok? PS: Einstieg in Via della Viti (erste 3 Meter) ist nach meiner Meinung der schwerste Teil der Via ferrata .
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| CarpeDiem2477. 09. 2011 20:50:27 |
Das war 2008, September! Knöchel schon ok, ziemlich  Tatsächlich ist der Einstieg in Via della Viti der schwerste, danach war alles super, wir hatten Glück dass die Kette runtergelassen war, sonst soll es angeblich sehr interessant sein. Später wollten wir von Vevnica schnell über ein Geröllfeld absteigen (direkt Richtung Tamar), aber am Ende hat uns ein paar hundert Meter fast senkrecht überrascht, folgte Wiederanstieg übers Geröll hoch und erst dann über sehr steile Wiesen zu dem Pradavni-Pass Richtung Kotovo sedlo und dem interessanten Bivak das unter einem riesigen Felsen versteckt ist.  Am Start waren drei für Via della Viti geplant, aber einer hat schon gekniffen als er nicht in die Route reinkam und meinte die Berg gibt ihm ein Zeichen ihn nicht raufzulassen, hehe
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| freeskies7. 09. 2011 20:56:58 |
Jetzt ist klar wo ihr hingegangen seid, ihr habt Kotovo špico umgangen.
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| CarpeDiem2477. 09. 2011 21:00:30 |
Genau, irgendwie haben wir sie von der Ostseite umgangen und (im verletzten Zustand) war gar nichts Cooles dran zu laufen! Besonders furchtbar wenn man sehr schnell übers Geröll absteigt (da hab ich auch alle Flüssigkeit getrunken, weil das Ziel scheinbar nah war), dann folgte Wiederanstieg übers Geröll, Krise 
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| freeskies7. 09. 2011 21:06:39 |
Ja, dort am Sattel zwischen Vevnica und V koncu špice sieht es scheinbar passierbar Geröll bis ganz unten nach Tamaraja aus. Wenn man genau hinsieht, sieht man dass es am Ende abbricht . Sonst gäb's sicher einen Weg und alle würden übers Geröll runtergehen. Na gut dass es gut gegangen ist! Der "Weg" den ihr zu Kotovo sedlo genommen habt ist wahrscheinlich ein Überrest des Pfades der Trent-Wildjäger die zum Jagen nach Krain kamen
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| CarpeDiem2477. 09. 2011 21:12:39 |
Wenn ich mich recht erinnere, haben wir sogar Reste von verrosteten uralten Seilen gesehen (ich rede von dem Teil wo du von der Steza der wilden Jäger sprichst), also gab's dort mal einen Weg, leider jetzt aufgegeben.
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| freeskies7. 09. 2011 21:33:16 |
Übrig bleibt nur die Erinnerung an die guten alten Zeiten
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| 2061alessio10. 09. 2011 14:36:10 |
Hallo, habe inoffizielle Info dass FJK Bergführer die Ferrata "via della vita" repariert haben, bitte wenn jemand sie hoch oder runter macht, lass es mich wissen und fotografiere, danke im Voraus.
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| nata2411. 09. 2011 16:32:43 |
Heute war Ferratentag. Von Mangart-See via Via Italiana zum Mangart. Auf dem Weg alles ok. Abstieg über Gras zu Škrbina und zu Mali Koritniški Mangart. Markierungen sehr verblasst, aber viele Steinmänner und kein Problem den Weg zu finden. Von MKM zum Tarvisio-Bivak sehr bröselig und muss echt aufpassen da alles fliegt. Bergauf wahrscheinlich kein Problem. Dann noch via Via Della Vita zurück ins Tal. Diese Route haben sie wirklich repariert. An den Eisenplatten jetzt Drahtseil, und an manchen Stellen wo vorher keins war, haben sie's hinzugefügt.
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| ksena3. 10. 2011 12:06:37 |
Vom Parkplatz bei Belopeška-See mit Freund zum Gratübergang von Vevnica nach Mangart. Nach Via-della-Vita-Ferrata, die wie angekündigt offen ist, am problematischen Bauchwand-Platz neue Seil montiert, das den Aufstieg erleichtert. Nach kurzer Pause am Bivacco Tarvisio auf schlecht markiertem Weg zum Einstieg des gesicherten Kletterteils zum Koritniški Mangart, der nach unserer Einschätzung vielleicht sogar etwas schwieriger als die Ferrata selbst oder mehr Geschick braucht. Fortsetzung auf Schutt von spärlichen Steinmännern geleitet, manchmal selbst entscheiden. Im Nebel Orientierung schwer und Gehen nicht empfehlenswert. Bei Überquerung tief in Scharte absteigen und über steile Wiesen wieder hoch zum Sattel im letzten Viertel zum Mangart. Gipfel gedrängt wie für einfachsten Zweitausender (wenn man zum Sattel bei 2000+ fährt), aber wir haben eine Weile gesessen. Lohnt sich, Ausblicke herrlich. Abstieg italienischem Weg zum Abzweig Bivacco Nogara und vorbei bis zum Ausgang. Zeitplan...nur zur Orientierung: Parkplatz - Ferrata-Einstieg - 2 Std. Ferrata bis Bivacco Tarvisio - 1,5 Std. Bivacco - Mangart-Gipfel - 2,5 Std. Mangart - Ausgang - 2,5 Std. Wandern und Pausen Auto zu Auto 10 Std.
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| ogo15. 10. 2011 15:26:21 |
Hallo! Kann jemand sagen, ob der Weg trocken ist oder wo Probleme sein könnten? Gruß
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| ogo19. 10. 2011 14:21:24 |
Gestern haben wir den genannten Weg geschafft. Was den Weg angeht, ist er meiner Meinung sehr sehr schlecht markiert. Mussten ihn wirklich suchen. Am Felsen mit Gedenktafel direkt unter Wand hoch, was total falsch war wie wir später merkten. Vom Bivacco Busettini Weg am einfachsten mit Steinmännern gefunden. Danke Vorgängern. Wir haben selbst Steine draufgelegt für bessere Sichtbarkeit. Einziges Problem vereister Abstieg zum Wand-Einstieg wo Kette. Das Seil ist dort gerissen. Sonst schöner Herbsttag.
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| ljubitelj gora26. 10. 2011 21:42:43 |
@ogo Na ihr habt die anspruchsvollste Tour endlich hingekriegt, erst da weiß ich, von welcher Vereisung du gesprochen hast.
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| zvončnica31. 08. 2012 14:25:16 |
Diesmal wollten wir Ferrata Via della Vita (Weg des Lebens), einst Via della Morte (Weg des Todes). Für mich so schön wie das Leben . Schon eine Weile mit Freund, Kletterpartner darüber nachgedacht, uns geeinigt und um 6 Uhr vom Mangart-Sattel gestartet. Beim Anfahren morgens zum Mangart-Sattel sahen wir Lichter schon ziemlich hoch am Mangart, fast Gipfel, habe sie angeblinkt, sie zwinkerten mit Stirnlampe zurück, oh schön , Glückliche, dachten wir, sehen gerade Sonnenaufgang so hoch . Taganfang positiv, einfach einzigartig Vom Mangart-Sattel links runter zum Bivacco Nogara, zwei Geröllfelder überquert und wieder links durch Wald zur Gabelung für Ferrata Via della Vita. Dort trifft sie Pfad von Belopeška-Seen-Start. Dann Aufstieg zum Einstieg. Ferrata Via della Vita abwechslungsreich, aussichtsreich, luftig und gut gesichert/ausgestattet, ein Wort: herrlich. In Ferrata mehrmals aufgeschrien wegen Echo   . Am Bivacco Tarvisio geruht, gestärkt, Schönheiten drumherum bewundert und weiter über Koritniški Mali Mangart (Weg sehr schlecht markiert, brauchte Zeit und Mühe). Am Koritniški Mali Mangart Kerze für verstorbene Tamara Likar und Pavel Podgornik, die leider 1982 in Nordwand Mangart umkamen. Weiter zur Huda Škrbina, über Strme Trave mit Vorsicht und Abstieg wo Pfad zur italienischen Route von Mangart zurück zum Sattel stößt. Das war der D-Tag, wie man's nennt, schön sonnig makellos, von jedem Gipfel alles gesehen was gewollt, Klettern genau richtig für einen Tag   
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| dprapr31. 08. 2012 16:26:21 |
Interessante Wegkombination! Schöne Tour.
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