Rjavina und Vrbanove špice
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| viharnik15. 07. 2015 18:40:07 |
Heute sind so viele verschiedene Berggänger auf den Wegen, da ist es sinnvoll, natürlich wo durchgehend möglich, das Sicherungs-Set zu nutzen. Früher waren nicht so viele in den Bergen, wenn doch, fanden sie sich gut auf den Wegen zurecht und haben keine Steine auf andere losgetreten. Auch Gämsen lösen manchmal absichtlich Steine auf uns aus und wenn's zufällig Oberarm oder Kopf trifft, halten wir kaum noch ein Drahtseil.
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| planika8216. 07. 2015 12:44:01 |
Schön zu lesen, dass wir mit einigen die gleiche Meinung teilen ☺ Stane7 und dprapr haben meine Gedanken schön ergänzt, ich stimme mit allem vollkommen zu. Stane7, schreib trotzdem noch etwas, wir lesen gerne Eindrücke von einer interessanten Tour
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| Sini22. 07. 2015 12:47:17 |
Schöne Fotos! Schöne Tour!
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| Moncsa13. 08. 2019 12:50:51 |
Forum gelesen... danke für alle Infos, erstes Mal in diesem Teil der Alpen. Sehr willkommen. Bezüglich Helm und Sicherungs-Sets laufe ich 30 Jahre überall ohne sie und bin noch ganz. Jemand kann sagen, ich habe mehr Glück als Verstand... vielleicht stimmt's Hab mich dran gewöhnt, in den 80ern war es nicht normal, so viel Zeug am Körper zu haben, das manchmal mehr behindert als hilft (mich zumindest, Sache der Gewohnheit). Ist aber wahr, als ich mit Kindern loszog, haben wir Ausrüstung besorgt. Erstens obligatorisch (vergessen wir, dass es für 4-jähriges Mädchen UNMÖGLICH ist passende Helme zu kriegen...). Zweitens, obwohl ich kein Elternteil bin das Kinder in Cellophan wickelt, bin ich auf bestimmten Wegen ruhiger wenn die zwei da versichert sind. Auch ich bin ängstlicher geworden, sicher Hormone schuld  ...deshalb stimme ich planika82 zu, Selbstsicherung ist Entscheidung jedes Einzelnen (über 14 Jahre, bis dahin entscheidet Gesetz für dich). Einzig was mich aus der Bahn wirft sind welche über 2000m in Badeschlappen Schuhe müssen wirklich zumindest halbwegs passend sein. Auf Triglav war ich erstmals in Converse, das ist Minimum Bin nicht anspruchsvoll 
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| John13. 08. 2019 13:10:47 |
Wie viel ist ein Moment gegen 30 Jahre... stimmt, praktisch nichts. Kann aber fatal sein. Helm im Hochgebirge ist selbstverständlich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Viel Glück!
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| Moncsa13. 08. 2019 14:02:10 |
John, stimme zu, kann ein einziger Moment fatal sein, unabhängig von jahrelanger Vergangenheit. Kann aber auch fatal sein, wenn du Gleichgewicht verlierst weil Helm irgendwo anstößt, oder darunter schwitzt und dir in die Augen läuft. Oder wenn Schlingen des Sicherungssets an Haken oder Fels hängen bleiben. Wie gesagt, Sache der Gewohnheit. Was dir selbstverständlich scheint, ist es für andere nicht. Um klar zu sein, ich hab Helm und Kinder auch. Aber es ist nicht OK auf die zu spucken die keinen haben (siehe Beiträge oben, auf die planika38 geantwortet hat).
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| SamoK13. 08. 2019 15:45:46 |
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| John14. 08. 2019 08:00:14 |
Meine Meinung ist, dass beim Gebrauch von SK wirklich mehr Raum für "Debatte" ist. Jeder rüstet sich so wie er denkt müssen oder nicht ... hoffe basierend auf Erfahrung, körperlicher Fitness, Psyche. Beim Helm keine Frage, unter Wänden, im Fels obligatorisch. Weiß nicht warum man mit Helm an Fels stoßen sollte, wenn schon, dämpft Helm den Schlag, wenn Schweiß übers Gesicht läuft rüstest du mit Schweißbändern, Stirnband, Tuch etc... Warum hakt SK an Haken oder Fels? Wenn nicht im Einsatz eingehakt an Geschirrschlingen, beim Klettern musst du eh voll konzentriert und fokussiert sein. Richtig, Unglück schläft nie. Selbst dem bestausgerüsteten und vorbereiteten kann's passieren... aber das darf kein "Ausrede" sein um nicht richtig auszurüsten. Viel Glück!
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| sh14. 08. 2019 16:32:28 |
Hallo, in welcher Richtung empfehlt ihr eine Rundtour über Rjavina und Vrbanove Spitzen?
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| Janez Seliškar14. 08. 2019 17:35:53 |
In der Reihenfolge wie du gefragt hast.
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| Moncsa14. 08. 2019 19:49:04 |
Janez, und wenn wir vom V.S.-Haus starten, dann umgekehrt - zuerst die Špice und dann Rjavina?
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| Janez Seliškar14. 08. 2019 20:00:10 |
Ich würde es so machen. (Der zoprnste Teil dieser Tour ist der Abstieg von der Unteren Vrbanova Špice nach Kot).
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| Moncsa14. 08. 2019 21:17:23 |
Ja, das überlege ich mir auch, was ist schlimmer: eine halbe Stunde Arsch-rutschen bis Pekel mit relativ ausgeruhten Muskeln (noch immer sehr zoprn, solche Teile mag ich am wenigsten), oder 2 km Drahtseile, was sonst kein Problem ist, aber gegen Ende des Tags werden wir schon ziemlich erschöpft sein...
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| anak18. 08. 2019 11:07:07 |
Gestern haben wir den genannten Weg gemacht. Zuerst zu den Vrbanove Špizen. Sicherungen in gutem Zustand. Vom Stanič-Haus zur Rjavina entlang des Grats und Abstieg über gesicherten Weg nach Pekel und weiter nach Kot. Unangenehm der Abstieg über feuchte und schlammige Felsen im unteren Teil.
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| phobos19. 10. 2022 13:58:12 |
17.10.2022 aus Kot über Kletterweg zur Rjavina, dann Grat zum Stanič und von dort über Vrbanove Špize zurück ins Tal. Wetter hervorragend, kein Schnee auf dem Weg.
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| Lukito11. 08. 2024 13:21:07 |
Samstag, 10.8.2024 Kot - Rjavina - Kredarica - Triglav - Stanič-Hütte - Hohe Vrbanova Špica - Plesišče - Untere Vrbanova Špica - Kot Jedes Jahr etwas andere Sommertour, heuer wieder schön zu sinnvoller Ringtour verbunden, reichlich gute Laune und Freude. 23km, 2800vm. Start morgens irgendwann im Kot, Parkplatz schon fast voll. Auf nassem Weg langsam Bergsteiger überholend, Sonne steigt, Traum erwacht. Freundliche Bergsteigerinnen lassen uns durch, dann hängen sie dran, bisschen Wettkampf wer zuerst aufgibt. Im oberen Kot abbiegen zur Rjavina, Helme auf und über Klettersteig zum Gipfel. Gut gesicherter Weg endet schnell, links wieder und schnell auf Rjavina. Schön zu sehen wie diverse Influencer / Händler / Naturausbeuter für Werbung und Profit / ... fröhlich Aufkleber kleben und beweisen wo Esel sich wälzen... na, auch nach denen muss aufgeräumt werden. Vielleicht statt Hüttenbücher mal Etikette lesen und Regeln im Berg. Von Rjavina über Mala Rjavina zur Rž und Kredarica. Gastfreundschaft dort sinnlos... Wieder Helme auf und Schlange zum Gipfel. 🙂 Na ging so, aber in letzter Zeit zum Karneval / Zirkus geworden. Für mich gewann Ausländerin die auf der letzten Drahtleine vor Gipfel abstieg in voller Montur, Stöcken um Handgelenke und fröhlich einhängend. Hoffe sie fühlte sich sicher. Gipfel zu, also schnell umgedreht zum Sonne in Stanič-Hütte. Schnell was gegessen, geguckt wie Janja für Gold kämpft und weiter zur Hohen Vrbanova Špica. Von da über Plesišče auf super Weg zur Unteren, echt super Ausblicke, wilde Übergänge, Weg natürlich ok, manches Haken locker. Unter Unterer Vrbanova Špica kleiner Erdrutsch, Weg etwas beschädigt, beim Abstieg aufpassen. Dann paar Kehren und schon auf Weg nach Kot. Gute Stunde zum Auto, dann eins oder zwei kalte 🙂 War schön.
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| Tomco17. 08. 2024 23:41:39 |
Apropos Stanič-Hütte, schlechte Erinnerung aus 2022 aus zwei Gründen: - Junge am Tresen wusste nicht was Spritzer ist ; - zu Jota schimmliges Brot serviert. Ansonsten Gratulation allen zu tollen und anspruchsvollen Touren.
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| suhy18. 08. 2024 09:41:39 |
Zuerst wollte ich Stanič-Hütte nicht kritisieren, aber zu Tomcos Kommentar: mein Schnurrbart wäre sicher um halben Liter Radler schwerer, Portemonnaie 7€ leichter, hätten sie uns mit Begleiter nicht volle fünf Min am leeren Tresen warten lassen, gerade genug um Brille finden und astronomische Preise studieren. Stattdessen kühlte Quelle bei Abzweig Macesnovec erfrischend, überhitzter Körper nach vier Seillängen halbprofi Kraul schön abgekühlt im Kreda-See. Zugang erschwert, zweiter Holzbrücke Richtung Krma weg, Radovna durchwaten, für Helden an alles Üble gewöhnt reiner Kinderspiel 
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