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| gandalf10. 08. 2015 22:01:55 |
Ich muss zugeben, dass mich der Vis schon lange gelockt hat und als ich ein Angebot von einem Kollegen bekam, hab ich nicht lange gefackelt. Das Angebot war, auf den Vis zu gehen über unmarkierten Weg vorbei an Stellungen aus dem 1. WK wie in PV Mai-Ausgabe beschrieben. Früher Sonntagmorgen versprach einen schönen Tag. Von Jezerska-Tal zur Viška-Planina verlief der Weg auf der Straße in angenehmem Gespräch und plötzlich stand Rif. Corsi vor uns und dahinter die mächtigen Wände des Vis und seiner Nachbarn. Von der Hütte gehen wir Richtung Škrbina Zadnje špranje und nähern uns schon von weitem dem gut sichtbaren Mojzes. Bei Mojzes biegen wir rechts ab und über ein paar Drahtseile erreichen wir die Wiesen unter zwei markanten Türmen im Gipfelteil des Vis. Hier verlassen wir den markierten Weg und gehen etwa in der Mitte des Hanges Richtung der beiden Türme. Links von uns bzw. voraus hinter dem Rand entdecken wir den Turm, in dem wir eine Höhle oder WK1-Militärstellung namens Pagoda sehen. Von der Pagoda rechts hoch geht eine breite Rinne mit gutem Fels und zwei II-Grad-Stellen. Beschreibung empfiehlt links, aber auch anderswo machbar. Nun kommen wir zur Stelle in PV-Beschreibung, wo ich die Autoren leicht korrigieren würde, oder wir sehen es nur anders. Warum in der Beschreibung bis zum Schartenspitze, um das Fenster im Norden zu sehen, wenn der Zugang zur Scharte so schuttig ist und dort die NO-Ledger des Vis nicht heraussticht sondern nichts als sehr schwieriger Abstieg auf Ankunftsweg einige Dutzend Höhenmeter zurück zur richtigen Bank. Von oben nach unten siehst du drei Bänke, alle sehen gut und richtig aus. Leichtester Zugang: mittlere Bank wählen und von dort auf gutem Fels ein paar Meter höher zur oberen Bank absteigen und so den "passo del gatto"-Durchgang umgehen, der wirklich eng und schuttig ist. Bald nach dem Durchgang steigst du rechts hoch, denn wenn du auf der Bank weitergehst, kommst du genau an die Absturz Wand eines der vorher beschriebenen Türme. Fortsetzung sehr schön, guter Fels und tolle Ausblicke. Wenn du auf den Grat trittst, rechts halten bis zur engeren Rinne, voll Schutt mit sichtbaren Balken und anderem Holz von oberen Stellungen. Neben der Rinne auf II Grad hoch und genau auf Grat bei Militärstellung "grajska stražarnica" aussteigen, höchste Kriegsstellung des 1. WK. Dann nur noch rechts am Grat bis Marija sichtbar.
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| bagi24. 09. 2015 15:33:21 |
*Gola Nord/Est* oder bei uns Nordost-Couloir... dieser düstere enge Militärdurchgang aus WW1 ist jetzt sicher einer der schönsten Anstiege zu Viš . Aber keine Missverständnisse, kein Spaziergang. Vom Start in Zajzera anspruchsvoller und anstrengender als zum Triglav. Diesmal gerade noch September-Schneepaket überholt. Kaum glaublich, dass neuer weißer Teppich lange hält, daher Bedingungsbeschreibung vielleicht noch nützlich dieses Jahr. Weg zu Pellarini renoviert und zusätzlich gesichert. Wasser ausreichend bis dorthin. Markierungen für N/E-Einstieg unübersehbar bei etwas Aufmerksamkeit. Direkt vor Einstieg Hindernis namens Schneefeld . Aktuell besser Eisfeld. In Mulde wo Weg geht extrem schwer zu queren ohne Ausrüstung. Kann versuchen, vielleicht umdrehen mittendrin, aber beides schwer ohne Seil abwärts auf gehackter Fläche . Sichere Querung tiefer, einige Meter über Schneefeldende, dann links über Felsen zum Einstieg. Weiter keine großen Probleme. Einige gerissene Drahtseile meist durch Seile ersetzt außer Übergang zu Božje police. Mit etwas Vorsicht nicht besonders gefährlich. Übergänge durch Loch und über berüchtigte schleimige Fels gezähmt seit Jahren aber noch nicht einfach. Besonders schleimiger Fels war ständiges *Gemecker und Gejammer* . Markierungen höher oben verstecken sich vor Augen, Route nicht überall selbstverständlich. Gehauenen Stufen in Felsen folgen und gleich einfacher. Auf Viš-Gipfel nichts Neues. Alles wie immer inklusive Anhängsel selbstverständlich für Italiener . Für Rückweg Anita Goitan gewählt, Passage über Trbiška Scharte dann Žabniška zurück nach Zajzera. Goitanka ohne Besonderheiten, Abstieg in Trbiška Krnica seit Jahren viel tiefer als alter aufgegebener Übergang bei Kapelle Giorgio Cavalieri. Fern sichtbares *NO*-Verbot nicht genug, also Wegmarke auch entfernt. Neuer Weg kein Problem bis Punkt wo auf Trbiška Seite abbiegt. Dort Natur intensiv am Werk . Jeder Fehltritt bringt Kubik Schutt mit runter. Tolle Pfleger 50 m Seile an Randfelsen für Abstiegshilfe und sie helfen . Wenn Route im Geröll verloren, sichtbar gegenüber kahler Seite unter Lastovicami. Vor allem linke Seite des Geröllhangs halten. Fortsetzung über Žabniška Scharte dann Zajzera keine Besonderheiten. Nur Straßengehen nicht begeisternd und lobe es nicht .
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| JusAvgustin24. 09. 2015 15:59:27 |
Du bist der König der ZPPs!
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| redbull24. 09. 2015 16:06:58 |
Gratulation, einzigartige Tour Viel Erfolg
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| bagi24. 09. 2015 19:40:27 |
Danke für die Gratulationen, es war richtig lustig alles zusammen 
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| dprapr25. 09. 2015 07:58:17 |
Eine der besseren Touren in diesem Gebirge. Hat bei mir größeren Eindruck gemacht als Via Amalia am Montaz. Rückweg auf diesem Weg zieht sich aber. Sohn sagte damals Grundschüler dass er nächstes Mal lieber Rad fährt als so eine Tour.
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| IgorZlodej2. 12. 2015 19:59:44 |
Bis Viška-Planina auf Straße, dann von Seilbahn zur Hütte auf "direkt", Weiter zu Škrbina Zadnje Špranje, niemand voraus, nicht viel Schnee, höher über Škrbina noch weniger. Durchgehende Schneedecke erst ab Vereinigung mit Weg, der hoch durch Preduh geht. Schnee südlich in Sonne, trocken im Schatten. Abgestiegen auf "direkt" durch Preduh über Corsi-Hütte unter Beljaški-Turm und unter Kapna-Wand zur Viška-Planina und Straße ins Tal.
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| Ninđa29. 12. 2015 12:32:47 |
Sonntag (27.12.2015) mit Bojan Ambrožič besucht Viš. Hoch auf dem normalen Weg, runter auf dem Anita-Goitan-Weg. Bericht von Bojan: http://bojanambrozic.com/ Video folgt. Gruß, Nino
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| redbull30. 12. 2015 10:37:27 |
Toll da oben. Gratulation an beide. Viel Glück
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| redbull30. 12. 2015 10:37:53 |
Toll da oben. Gratulation an beide. Viel Glück
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| Ninđa30. 12. 2015 21:50:47 |
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| pikpok20. 03. 2016 10:27:16 |
Gestern Versuch mit Freund zum Viš via normale. Die Schneehaube hält das Menschengewicht nur für die ersten 200 m Höhenmeter und ab Rifugio Corsi, anderswo – auch beim Abstieg in wärmeren Stunden – Steigeisen oder Skier empfohlen (der Weg war gestern gut ausgetreten). Wenn der Schnee morgens noch gefroren ist, ist ein zweiter Eispickel sehr nützlich. Den Weg mussten wir am Fenster beenden, das eh voll Schnee ist. Fast eine Stunde herumgelaufen und Alternative gesucht, aber das Eis links war instabil. Wir hätten den Stein, der das Fenster blockiert, versuchen zu klettern können (Bilder 1 und 2), aber ihn im Auto gelassen, gedacht nicht nötig (diese Dummheit hat uns den Gipfel wahrscheinlich gekostet), und so nicht sichern können auf dem Seil dort an der rechten Wand; ohne nicht gewagt, da Ausrutscher ca. 50 m auf sehr steilem Schnee bedeutet. Hinter uns mind. 3 Skitourengeher eine Stunde lang mit Schaufel Schnee aus dem Fenster graben versucht (nicht gelungen) und dann klettern (dem Ersten gelang es, aber wegen der anderen beiden musste er umkehren). Etwas unter dem genannten Punkt auch ziemlich große Spalte im Schnee (Bild 3), daher (auch wegen nicht immer schmelzendem Tag) Rückkehr ins Tal beschlossen. Wir gestartet um 4 Uhr morgens, was nach meiner Einschätzung zu spät um mind. 2 Std. für die Tour in diesen Bedingungen. Am Auto auch diesmal Überraschung 
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| panda20. 03. 2016 11:07:42 |
Was ist kaputtgegangen?
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| redbull20. 03. 2016 12:07:53 |
und obendrauf noch das
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| pikpok20. 03. 2016 20:25:32 |
Kaputt, kaputt..... Ist nicht mehr aufgetaucht
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| viharnik20. 03. 2016 23:01:51 |
Der offizielle Porsche-Mechaniker sagte, wenn du einen Renault hast, hast du nur ein halbes Auto gekauft, mit Peugeot ist es eine ähnliche Geschichte. Für meinen VW weiß ich gar nicht, dass ich ihn habe, na, schon ganze 16 Jahre
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