| LidijaJesih6. 10. 2011 20:45:03 |
Vor dem angesagten Schnee musste man auf dem Viš Fenster und Türen schließen, am besten von Nordseite. Endlich entscheide ich mich (im Kopf schon seeehr lange) und frühmorgens marschiere zur Pellarini-Hütte (heute noch geöffnet), dann etwas darüber den Gola NE-Pfeilen nach. Die Suche nach dem Einstieg verzögert mich etwas, da der untere Punkt über dem Firnfeld zu niedrig ist und ich korrigieren muss, ging aber ohne Steigeisen und Pickel, da Schnee verkrustet oder weich genug für zwei Meter Tritte. Dann purer Genuss. Inklusive Schutt, und hier und da gerissene Drahtseile (ehrlich nicht störend), am lästigsten kurzer Abstieg am schwingenden Seil ohne Stand unten, bin einfach abgesprungen. Ausstieg praktisch auf dem Gipfel, Weg außer oberem Teil gut nachvollziehbar, auch oben machbar, nur mehr aufpassen (auch unter die Füße schauen). Gipfel leer, westlich schon viele Wolken, hier nur schnelle Nebel. Für Rückkehr gewählt Škrbina prednje špranje, vom Viš-Gipfel am Abzweig zur Mojzesova škrbina, ab bis fast Corsi und wieder hoch zur Škrbina (zusätzliche 200m). Dieser Abschnitt neu markiert. Škrbina sprednje Špranje erste 20-30 Höhenmeter Selbstmord zum Abstieg , da total eingebrochen, je breiter desto leichter, aber dauert fast so lang wie ganzer vorheriger Abstieg. Aber wahr, Restweg wiegt alles auf, malerisch, wasserfallartig und nass und schon herbstfarben, Gämsen zum Export. Keine erneute Aufstieg zur Nabojseva škrbina, was Weg um gute Stunde und 300m verlängern würde, besuche aber Bivacco Mazzeni, etwas abseits aber lohnenswert. Zum Schluss nichts, dieser Schutt und Straße überflüssig, aber nach so schönem Tag nicht schwer. Tour der Superlative, vielleicht schönste dieses Jahr, wusste warum sie mich so lange warten ließ. 
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