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Visoki Rokav

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JusAvgustin8. 10. 2009 19:27:44
gratuliere dir auch. nasmeh, neue Alpinisten/Alpinistinnen jezik
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Navihan28. 06. 2011 12:37:44
Am Samstag (25.06) mache ich mich auf zum Biwak II. Ursprünglich für V. Oltar geplant, aber die Dinge drehten sich anders. Am Biwak II zum Feiertag hänge ich die Flagge aus und ruhe, da kommen Milan und Branko vorbei, die zum Hohen Rokav wollen. Wort für Wort und so schließe ich mich ihnen an zu ihrem Ziel. Der Gletscher ist noch gut zugedeckt und erlaubt schnelles Vorankommen zur Scharte zwischen Hohem und Mittlerem Rokav. Dann begann das Klettern über bröckeligen Stein zum Gipfel des Hohen Rokavs. Auf dem Weg treffen wir zwei Bergsteiger, die schon zur Scharte absteigen. An Schlüsselpunkten sichern wir mit Seil und problemlos erreichen wir den Gipfel und steigen vor Mittag zurück zur Scharte ab. Da noch Zeit war, entscheiden wir uns, auch den Mittleren Rokav zu besteigen. Am frühen Nachmittag sind wir zurück am Biwak II, folgt Dank an meine Führer, die ins Tal gehen, ich koche Mittag- und Abendessen zugleich. Danke an die Biwakbesucher aus Maribor, die mir gute Schokolade in der Erste-Hilfe-Tasche gelassen haben.
Die Blicke wanderten aber schon zum V. Oltar, der mich am nächsten Tag mit seinem bröckeligen Geröll begrüßte.
Morgendlicher Gruß.1
Einstieg in den Gletscher.2
Blick im Gletscher.3
Blick zur Scharte.4
Scharte zwischen VR und SR.5
Velika Ponca.6
Veliki Oltar7
Rokav-Grat gegen Škrlatica.8
Im Kotel.9
Široka Peč und Dovški Križ.10
Mittlerer Rokav.11
Hoher Rokav.12
Triglav.13
Noch ein Blick zurück.14
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JusAvgustin28. 06. 2011 15:25:18
Bravo, tolle Tour zum höchsten Berg in Slowenien zu dem kein markierter Weg führt! Toll!mežikanje
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drofebo129. 06. 2011 15:17:00
Hallo, Navihan!
Interessant, wie sich städtische Leute von Bergsteigern unterscheiden. In der Stadt grüßt du, und manche grüßen nicht mal zurück. Ein Bergsteiger dankt dir aber für die bescheidene Schokolade in der Erste Hilfe. Hoffe, sie war süß genug und ist dir gut bekommen. Dieses bescheidene Geschenk haben dir meine guten Freunde aus der Bergsteigersektion Vinarjev-AO Kozjak dagelassen. Nun lass mich dir eine kurze Geschichte erzählen, was an jenem unglücklichen Tag vor fünf Jahren passiert ist. Bergsteiger dieser Sektion kamen vom Hohen Rokav zurück und es kam zu einem Abrutscher durch den Ozebnik. Dabei kamen zwei Mitglieder dieser Sektion tödlich um. Deswegen organisieren sie jedes Jahr an diesem Tag einen Marsch zum Ozebnik, wo sie eine Kerze an der Gedenktafel anzünden und mit einer Minute Schweigen ihrer gedenken. Nun sag, ob Bergsteiger nicht bescheiden und herzensgute Leute sind. Lp Bogdan.
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matejam26. 09. 2011 08:17:38
Am Samstag 24.9.2011 habe ich vor Bivak II die Kamera vergessen, die ich erst auf dem Gipfel des Mittleren Rokav bemerkt habe. Beim späteren Rückweg zum Bivak wartete die Kamera sicher auf dem Regal im Bivak auf mich. Dem freundlichen Finder (hoffe, er ist Nutzer dieses Portals) danke ich herzlich für die gezeigte Ehrlichkeit und Hilfe!!! Hoffe, wir treffen uns mal und ich kann mich für die Freundlichkeit revanchieren!

Mateja

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urbancek25. 11. 2011 22:17:38
Heute vom Stenar habe ich in diese Richtung geschaut und ein Pünktchen auf dem Gipfel gesehen, jetzt weiß ich nicht ob auf Rokav oder Oltar (ob man es überhaupt vom Stenar sieht)... Wenn zufällig jemand vom Forum heute oben war interessiert mich?

Lp!nasmeh
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Navihan26. 11. 2011 23:29:09
@urbancek
Gestern waren mein Freund und ich auf Mittlerem und Hohem Rokav. Ozebnik ist ausreichend vereist, dass er winterlichen Zugang zur Scharte ermöglicht.

Einstieg in die Wand des H. Rokav ist verschneit, ebenso noch an zwei Schlüsselpunkten höher zum Gipfel, so dass es einiges Umziehen der Steigeisen gab.
lp
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urbancek27. 11. 2011 08:55:02
Wow, super, dann hab ich euch gesehen, denke zeitlich so von 11.20 bis 11.55, sag ob es passt hehevelik nasmehvelik nasmehvelik nasmeh

Lp!
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lijaneja24. 06. 2012 17:14:04
Heute bin ich wieder den Wetterleuten aufgesessen. Gut wenigstens dass ich relativ früh gestartet bin und einen hoch genug gelegenen Berg gewählt habe, dass der Nebel ihn nicht erreicht hat. Sogar der nähere Oltar hat sich in drei Viertel Stunde nicht ein einziges Mal komplett aufgeklart, so dass ich ihn als Strafe nicht mal auf dem Bild habe.
Mittlerer und Hoher Rokav. Aufgenommen bei Na Jezerih1
Oltar2
Škrlatica vom Visoki Rokav. Andrej mit dem Team posiert unter dem Kreuz.3
Velika Martuljška Ponca. So eine Schönheit, und doch so einsam.4
Mittlerer Rokav war die meiste Zeit im Nebel. Nun, er hat sich einmal gezeigt. Die Hälfte des Kopfes des Unteren Rokav ist von Nebel bedeckt.5
Im Kotlu6
Ganz links Škrlatica, die anderen Spitzen sind die sogenannten Žendarji. Aufgenommen vom Gipfel des Rokav-Gletschers.7
Das sind die Zigarren8
Heute sind es 6 Jahre seit der Tragödie im Rokav-Ozebnik. Angehörige und Freunde der Verstorbenen haben Kerzen gebracht und angezündet. Zlatko hätte dieses Jahr Abraham getroffen.9
Auf der heutigen Tour hatte ich etwas Respekt.10
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urbancek24. 06. 2012 19:32:16
Na ja, Vorhersage für das Berggebiet auf arso.gov war in den letzten Tagen für uns, die in die Berge gehen, ganz verfehltzavijanje z očmi Super, bist du allein gegangen? Hast du Seil dabei für Abseilen oder wie lief es?

Lp!
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lijaneja25. 06. 2012 07:20:52
Ja, Urbanček, allein bin ich gegangen. Gerade wegen der "angenehmen" Wettervorhersage habe ich mich im letzten Moment entschieden. Das Seil aber benutze ich immer nur beim Abstieg direkt über dem Ozebnik, so dass ich es künftig nicht mehr zum Gipfel schleppen werde, sondern am genannten Standplatz lasse.
Verhältnisse im Ozebnik sind jetzt ideal und lohnt sich zu probieren.
Ich denke, dass obligatorische Steigeisen, Eispickel und Helm hier gar nicht erwähnt werden müssen und selbstverständlich sind.
Viel Erfolg!
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dprapr25. 06. 2012 08:49:23
Schöne und anspruchsvolle Tour, gratuliere!
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skrajnik17. 08. 2012 14:22:15
Vorvorigem und gestern Streifzug um B2 bei Jezerih.
Ziel Tag 1 - Visoki Rokav. Beim Biwak entlasten wir die Rucksäcke und steigen hoch zum
großen Schuttkegel und darüber zum Einstieg in den Rokav-Gletscher. Dort pfeifen schon Steine vorbei, aber
darauf muss man vorbereitet sein, besonders im Sommer ohne Schnee. Schnell zum Schutz unter den Block, wo
nacheinander drüberklettern und an der Wand langsam zur Scharte. Hier und da fliegt ein Stein, aber
wir sind irgendwie auf der "sicheren" Linie und bald erblicken die schöne Kar "V kotlu". Wir genießen Momente dieses wilden Blicks
und bereiten uns langsam für 2 Seillängen vor. Unter dem Einstieg finden wir alte Stöcke, was andeutet, dass wir nicht allein sind.

Wir fangen mit schönem Klettern zum Gipfel an, in wirklich unglaublichem Gelände, aber am 2. Stand höre ich Grollen oben und Steinschlag, der auf mich zukommt.
Ich weiche etwas aus, verstecke mich später lieber unter dem Stein. Ich beobachte die Seilschaft oben und nach ein paar
Steinschlägen einigen wir uns, dass sie kurz warten. Alles bröckelig und instabil und gleich löst man etwas aus. Das wird ein spannender
Abstieg, denke ich. Wir fahren zum Gipfel fort, Gipfel Freude; aber bald Stille vor allen Schönheiten und wild schönem Umfeld. Noch ein paar
Gespräche über Wünsche, Fotos und Zeit vergangen, die Seilschaft vor uns hätte den Gletscher verlassen müssen.

Abstieg langsam, mit Steinschlägen, als am 2. Stand Schreie nach Steinen hören. Noch nicht draußen!
Sie sagen, brauchen noch 5 Min., am Ende. Natürlich warten, bewusst des Ernstes des Gletschers. Nach 10-15 Min.
rufen wir ein paar Mal, wo sie sind, keine Antwort - los! Langsam zum Einstieg der Route und ab vom Gletscher. Am vorletzten Stand
fliegt Hubschrauber unter Gletscher hoch über die Rokavs, dann wieder runter. Langsam kapieren wir, was los ist,
und halten an. Heli steigt und sinkt noch ein paar Mal. Ich gehe in die Mitte des Gletschers und sehe, sie heben jemanden. Krise - Unfall!

Als alles endet, hören wir vom anderen: Unfall - Stein an Kopf. Abstieg bis zum Ende, sammeln noch
Stöcke und Brille zum Biwak. Dort erfahren wir die ganze Geschichte, die irgendwie die ganze Erfahrung verdirbt. Unfall - und nach dem Ausstieg
aus dem Gletscher, 30 m von den Schwierigkeiten! Nach Gespräch und guten Wünschen verabschieden wir uns und in ein paar Stunden ins B2-Unterstand zum Schlafen.
Tag 2 Rückkehr über Škranatarica ins Tal.

Wildes Abenteuer in inspirierenden Gegenden!
Dem verletzten Herrn baldige Genesung!
(könnte leicht jeder von uns sein :| ...)

PS: Rokav-Gletscher im Sommer objektiv + relativ gefährlich, wenn jemand voraus, lieber umdrehen... Ich werde.
Tor1
Triglav-Schönheit2
Basis3
sie...4
da oben5
schönes Wetter und Wolken6
noch weiter da oben7
Eingang zum Ozebnik8
9
Start (unten links 2 im Seilzug)10
11
12
ich komme...13
Abstieg14
Warten auf den Kollegen15
los!16
Rettung17
Abend18
Morgen19
noch einmal sie und die Basis20
Grat21
Grat22
Schneefeld aus der Škrnatarica23
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Daaam17. 08. 2012 14:46:42
Habe euch von Škrlatica beobachtet .. auch später beim Abstieg Hubschrauberüberflüge gesehen.. Gratulation super Tour.. dem Verunglückten schnelle Genesung..
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lijaneja17. 08. 2012 17:48:46
Ja, Unfall ruht nie. Ich besuche Rokav im Juni, wenn Gletscher noch ganz Schnee, Anstieg über Schutt leichter, da obere Drittel mit Schnee bedeckt. Rutschgefahr (24. 6. 2006), aber selbst schuld. Steigeisen und Pickel bei mir Pflicht auf dieser Tour.
Auch ich wünsche dem Verunglückten schnelle Genesung.
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Duco17. 08. 2012 21:44:18
Auch wir haben die ganze Rettungsaktion von Grlo beobachtet, gerade von Mali Oltar abgestiegen. Schließe mich den Genesungswünschen an!

Zum Rokav lieber im Frühling, finde ich, wie lijaneja sagt. Zieht mich nichts in diese beladene Rinne.
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ljubitelj gora17. 08. 2012 21:58:36
Ist das dieser Gletscher:
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sk217. 08. 2012 22:13:34
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1mitjas18. 07. 2013 14:11:01
Nataša hat mich vor ein paar Tagen angerufen mit dem Wunsch, auf die Rokave zu steigen. Da die Schneestunden langsam ablaufen, habe ich sofortige Aktion vorgeschlagen. So sind Nataša und David schon dienstags abends zum Biwak aufgebrochen und haben dort übernachtet.

Morgens haben wir uns um 7 Uhr verabredet, so dass ich selbst kurz nach 4 Uhr aufstehen musste. Der Weg zum Biwak II über die Schrofen, im Teil durch die Rinne, zeigt einige Folgen des Herbstregens. Hier und da ist ein Tritt höher als letztes Jahr. Über dem Biwak bis zum Ende der Schrofen unter dem Rokav-Gletscher bietet sich eine Schneezunge. Natürlich haben wir sie gerne genutzt, da der Aufstieg über die Schrofen praktisch unmöglich ist. Der Gletscher ist mit Schnee bedeckt bis zum Einstieg in den Kletterteil auf Hoher Rokav. Gegen den Gipfel wie üblich im Martuljek, jeden Tritt und Griff prüfend.

Als wir zum Gletscher abgestiegen sind, haben wir die frühe Morgenstunde genutzt und sind noch zum Mittleren Rokav aufgestiegen. Hier ist das Gestein viel besser, Schwierigkeiten kleiner. Nur noch Abstieg durch den Gletscher und Schleppen über Schrofen ins Tal.

Aufstieg zu den Rokaven möglich für die nicht zu masochistisch Veranlagten noch eine Woche heuer, danach kein Schnee mehr unter dem Gletscher. Im Gletscher etwas mehr Schneevorrat, aber auch hier zeigen sich langsam Löcher, Schnee schwindet. Gletscher ohne Schnee ist ein eigenes Kapitel, ich bin einmal trocken abgestiegen und trocken hinauf gehe ich nie.

Bilder hier: http://gorski.vodnik.alpinizem.net/blog/
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dolenjka&primorc18. 07. 2013 16:06:40
Interessant..muss mal probieren cool
Gratulation!
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