|
| JusAvgustin18. 07. 2013 16:19:32 |
Vollständige Ausrüstung obligatorisch, am besten mit jemandem gehen, der schon oben war, noch besser mit GV.
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| 1mitjas18. 07. 2013 21:43:34 |
Schließe mich Jušs Meinung an. Steigeisen, Eispickel, Wissen über deren Gebrauch und paar Meter Hilfsseil (ich bin alles abgeklettert und so sind einige Seile schon sehr alt). Sonst Martuljek-Trojka, kann was in der Hand bleiben. Gipfel einer der einsamsten bei uns, nimmt ca. 15-20 Leute pro Jahr.
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| funnyboy1. 08. 2013 19:19:29 |
Dienstag, 30.7. sind wir zum Hohen Rokav aufgebrochen. Weg zum Gletscher ohne Besonderheiten. Unter Gletscher taucht Schnee auf, aber nicht mehr viel. Wer hoch will, beeile dich. Warnung: extreme Steinschlaggefahr im Gletscher!!! Während Aufstieg alle 5-10 Min., daher etwas beschleunigt. Weiter zum Gipfel sehr bröckelig, vorsichtig. Einige Stellen solide III, braucht Erfahrung. Niemand getroffen. Komplette Tour mit viel Genuss, wenn man sie packt. Bilder und Worte zur Tour hier: http://graheljsblog.blogspot.com/2013/08/za-uverturo-v-maidene-na-visoki-rokav.html
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| jax1. 08. 2013 19:44:17 |
Schöne Tour. Wie war's auf den Maidnen? 
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| funnyboy1. 08. 2013 23:28:59 |
Auf den Maidnen war's super . Warst du auch beim Konzert?
|
|
|
|
| jax1. 08. 2013 23:46:32 |
Nein, diesmal nicht ;-) War heuer bei Metaldays und hab da einige getroffen, die auch dahin wollten. Aber für mich war's genug. Obwohl's da auch super war ...
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| funnyboy2. 08. 2013 08:34:56 |
Schade, dass du nicht dabei warst. Maidens haben wieder bis zum Schluss abgerissen . Glaub aber, du brauchtest Erholung nach Metaldays.
|
|
|
|
| Jonny_10. 06. 2014 10:25:21 |
| (+8) |  | |
|
|
|
|
| JusAvgustin10. 06. 2014 11:34:13 |
Braver Kerl! Lobenswert.
|
|
|
|
| lukk10. 06. 2014 11:35:14 |
Mich interessiert nur, wie anspruchsvoll der Weg ist, was man alles für diesen Weg braucht und ob es noch einen anderen Weg zum Hohen Rokav gibt.
|
|
|
|
| Daaam10. 06. 2014 12:14:23 |
Lukk ..angesichts deiner blauen Frage rate ich dir, vorerst die Aufmerksamkeit auf weniger anspruchsvolle Gipfel zu lenken. Nimm ein gutes Buch in die Hand! Die Rokavi mögen noch etwas warten ..lp
| (+8) |  | |
|
|
|
|
| JusAvgustin10. 06. 2014 12:19:29 |
Schau mal Junge, ich sag's dir so nett wie möglich... Martuljek-Gruppe und Rokavi sind nicht geeignet zur Einführung in Weglosgelände. Es gibt mehrere Gründe, aber ich nenne dir nur zwei: Bröckligkeit des Gesteins und Dauer der Tour. Es gibt dort keinen Weg, alles sind Weglose—from anspruchsvoll bis extrem anspruchsvoll und riskant. Wenn ich dir schon eine Tour empfehlen muss, empfehle ich dir, zu einem Aussichtspunkt in Martuljek zu gehen z.B. Kurji vrh oder Rutarski vršič. Aufstiege auf ausgeprägte Weglosgipfel rate ich dir vom Herzen ab, da du nach deinem Schreiben nicht gerade geübt im Weglosgelände bist. Ich schreibe gutgemeint, ohne Täuschung und unnötige Worte. Wie du den Rat interpretierst, liegt bei dir. Zum Hohen Rokav führt kein Weg... Hoffe, ich hab dir geantworted und du "stichelst" nicht mehr
| (+7) |  | |
|
|
|
|
| viharnik10. 06. 2014 12:34:38 |
Nur ein interessanter Aufstieg zur Gamsova špica 1957m über Gruntovnica vom normalen Weg zum Špik zeigt extreme Steigungen und bröckeligen grasigen, schrofes Gelände. Höher können verwitterte Kalksteinlager in großen Felsen bei Belastung nur mit Griff abbrechen, geschweige denn mit Fuß. Ich denke, Juš als guter Kenner der höheren Etagen der Martuljek-Berge hat die Schwierigkeit dieser wilden Welt gut beschrieben. Ich glaube, gerade deswegen ist es umso attraktiver, aber ohne Erfahrung oder Training in solcher Welt ist es sehr gefährlich und riskant, umso mehr ohne erfahrenen Führer vornweg, einen Kenner.
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| jure197710. 06. 2014 12:36:19 |
Ich stimme voll und ganz zu, was Juš geschrieben hat. Ich habe schon unzählige Hügel durchquert, praktisch alle markierten, beschilderten und gesicherten Wege in den Julischen Alpen, Kamnik-Savinja-Alpen und auch einige Klettersteige in Italien. Martuljek-Gruppe und Rokavi habe ich mit Bergführer gemacht. Definitiv ist das eine völlig andere Welt, Schwierigkeit, Bröckligkeit, Anstrengung, Orientierung... Ein Bergsteiger, der nicht geübt in Seiltechnik, Klettern, bröckligen Weglosem, sollte lieber nicht allein in diese Gebiete gehen. Mit erfahrenem Begleiter können solche Touren wirklich ein sehr schönes Erlebnis sein.
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| Bandzo10. 06. 2014 12:38:55 |
Ich würde hier eine Frage stellen, die sich zwar nicht direkt auf lukk's Frage bezieht. Mich interessiert, warum, da die Martuljek-Gruppe wunderbar ist, zu vielen dieser Gipfel keine markierten Wege führen? Liegt es an der Schwierigkeit der Touren selbst oder ist der Grund woanders und eher historischer Natur? Danke für die Antwort, LP, Ben
|
|
|
|
| dprapr10. 06. 2014 12:41:34 |
Welcher Grund auch immer, besser könnte er nicht sein!
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| kovakija10. 06. 2014 12:42:42 |
lukk, die Rokavi werden in der Bergsteigerterminologie als alpinistische Aufstiege behandelt. Das bedeutet, du musst Seiltechnik kennen, Bewegung des Seilteams beim Klettern und brauchst all die alpinistische Ausrüstung für den Aufstieg (Seil, Sicherungen...). Wenn du Berganfänger bist, empfehle ich, zuerst die Hügel kennenzulernen und sie zu durchwandern - natürlich auf markierten Wegen. Sonst führen mehr Wege zu den Rokavi, aber alle sind Weglos oder Gratüberquerungen. Viel Spaß beim Entdecken unserer Berge wünsche ich dir und nur mutig. Juš, bitte sei nicht so bevormundend zu jedem, der nur Martuljek erwähnt. Du warst selbst mal da, wo lukk jetzt ist und hast guten Rat gebraucht. ld Boštjan
| (+10) |  | |
|
|
|
|
| sla10. 06. 2014 12:48:21 |
In den Martuljek-Hügeln gibt es markierte Wege zur Škrlatica, Dolkovo špica von Süden und zum Špik von Westen. Alle anspruchsvoll, zur Škrlatica sogar einer der anspruchsvolleren in unseren Bergen. Zuerst diese durchwandern. Dann leichtere Weglose angehen. Literatur gibt's genug in Buch- und Webform. Wenn du geübt im Bewegungsablauf und Orientierung bist, kannst du dich auch an Oltar, Ponce, Škrnatarica wagen. Der einfachste Aufstieg ist zur Kukova špica.
| (+6) |  | |
|
|
|
|
| koma13. 06. 2014 18:12:05 |
Gestern 12.6.14, nach Oltar und VMP der dritte Martuljek-Berg Hoher Rokav. Start um 6 Uhr morgens von Vrata über Brinja mit Halt auf Šplevta bis zum Rokav-Gletscher. Verhältnisse im Gletscher ideal, noch voll zugeschneit, weicher kompakter Schnee ermöglicht schnelles Vorankommen bis zur Scharte. Einstiegskamin erfordert etwas Klettertechnik, ein Haken hilft, dann volle Vorsicht auf schuttigem und bröckligem Traverse zum oberen Kamin. Hier wähle ich den linken Umgehungskletterei, meiner Meinung viel leichter als rechter Kamin, der wahrscheinlich ziemlich solide III. erreicht ist aber gut für Abstieg nutzbar da mit Bohrhaken ausgestattet. Nach Ausstieg aus Kamin noch etwas Klettern über Felsstufen zum Grat und dann zum Gipfel keine größeren Schwierigkeiten. Über Gipfelblicke braucht man keine Worte zu verlieren. Kurze Pause und Abstieg vom oberen Kamin zur Scharte nutze ich Seil und Bohrhaken die verfügbar sind obwohl meiner Meinung nur für Einstiegs-Kamin nötig. Da Aufstieg zu VR ziemlich schnell und problemlos verlief entscheide ich mich noch für Mittleren Rokav. Von Scharte leicht ausgetretener Steig zeigt ca. Einstieg und dann mit Kraxeln am W-Teil des Grats erreiche ich Felshang mit fixierter Sicherung und weiter am Grat zum Gipfel. Dann Abstieg zurück zur Scharte komplett mit Seil mit zwei Abseilen. Beim Abstieg durch Gletscher begleiten mich ständig bedrohliche Wolken über DK mit Donnergrollen, die ihre Drohung 100 Meter vor Bivak mit Hagel erfüllen! Trotzdem schöne und erfolgreiche Tour. Mehr Bilder auf Link: https://picasaweb.google.com/114984210815592749863/VisokiInSrednjiRokav2014?noredirect=1
| (+18) |  | |
|
|
|
|
| lijaneja14. 06. 2014 07:59:03 |
Ausgezeichnet, koma. Hast du vielleicht etwas auf dem Sattel zwischen den Rokavs in Richtung Kotel erkundet? Dort wäre ein Stand für Abstieg hinein willkommen. Damit könntest du auch Unteren Rokav besuchen, der mit Rückkehr weniger als zwei Stunden dauern würde. Ich besuche ihn nämlich immer in Kombination mit Škrlatica, so dass ich von ihrer Schulter in Kotel absteige und von dort zu ihm.
|
|
|
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.