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| pohodnik3819. 01. 2015 20:31:16 |
Bei uns sowieso jeden Winter und schön sie durchs Fenster zu beobachten und auch mal ein Video entsteht wie dieses unten. Letztes Mal als der Frost so zugedrückt hat, habe ich auch eine Amsel bei der Arbeit bemerkt und das nur ein paar Meter entfernt. VIDEO Lp!
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| velkavrh20. 01. 2015 07:58:19 |
Die Schwanzmeisen waren anders als die, die ich letztes Jahr gesehen habe, und ich habe die Sache ein bisschen erforscht. Ich habe festgestellt, dass wir drei Unterarten haben. Letztes Jahr habe ich A.c. europaeus gesehen, die häufigste. Diesmal ging es um die nördliche Unterart -A.c. caudatus. Den langen Schwanz, an dem man sie erkennt, haben alle schwarz. Die nördliche Unterart hat einen weißen Kopf und ausgeprägte weiße äußere Flügelfedern über die ganze Länge der Flügel, was gut als lange starke weiße Linie erkennbar ist. Leider konnte ich sie nicht fotografieren.
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| ločanka20. 01. 2015 17:48:05 |
Ja, anscheinend treten weißköpfige Schwanzmeisen in Mitteleuropa sogar zusammen mit dunkelköpfigen Partnern auf. Das Überleben der Schwanzmeisen im Winter hängt größtenteils nicht von unserem Füttern ab, weil sie mit ihrer Geschicklichkeit gewitzt überwinternde kleine Insekten und Spinnen an Bäumen finden. In Futterstellen können wir sie mit Fettkuchen anlocken. Sehr niedliche Vögelchen sind sie und melden sich sehr lebhaft.
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| velkavrh21. 01. 2015 09:19:03 |
Gestern habe ich zum ersten Mal diesen Winter Fichtenzeisige an der Futterstelle bemerkt. Interessant ein Paar Türkentauben zu beobachten. Soweit ich weiß bleiben viele Vögel ein Leben lang gepaart. Diesen Winter aber weniger Grünfinken als in einem normalen Jahr. Auf Spaziergängen mit unserem Golden Retriever auf nahen Feldern sehe ich regelmäßig Haubenlerchen. Kann man sie nicht mit einem anderen Vogel verwechseln, weil sie einen charakteristischen Haubenkamm auf dem Kopf haben. Regelmäßig sehe ich auf dem Feld auch Sperber und Turmfalken. Graukrähen gibt es massenhaft. Zum Füllen der Futterstellen verwende ich eine Mischung aus schwarzen und gestreiften Sonnenblumen und eine Mischung Samen für Gartenvögel. Dazwischen lege ich auch Walnusskerne. Letztes Jahr war eine gute Walnusernte. Fülle sie zweimal täglich. Hänge auch fertige Speckbällchen auf.
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| velkavrh21. 01. 2015 13:15:09 |
Ornitholog, freut mich! Von den genannten interessanteren Vögeln kenne ich auch die Heckenbraunelle, die ich regelmäßig jeden Winter auf Krvavec auf Kriška planina sehe - kommt zur Futterstelle. Die Wasseramsel sehe ich am Fluss Kokra. Der Wacholderdrossel besucht auch meine Futterstelle, den Mittelspecht kenne ich nicht.
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| velkavrh23. 01. 2015 10:26:02 |
Letzte Tage belagert unsere Futterstelle ein kleiner Schwarm Goldhähnchen und Feuerhähnchen. Leider gelingt es mir, sie nur durchs Fenster zu fotografieren. Aber diese Tage habe ich zum ersten Mal diesen Winter auch einen Kernbeißer gesehen. Weil es aber etwas kalt wird, habe ich keine Lust mehr zu warten, dass sie wieder anfliegen.
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| babim23. 01. 2015 12:49:35 |
Seit mehreren Wintern frage ich mich, warum die Vögel, die wir von Oktober an füttern, hauptsächlich verschwinden, wenn kaltes Wetter bzw. Winter eintritt. Bis zu diesem Jahr Schnee und niedrige Temperaturen haben mein Mann und ich 14 Arten gezählt, jetzt kommen nur noch in kleinerer Zahl Spatzen, manchmal Kohltit oder Blaumeise und nur je einer. Das bemerke ich die letzten paar Jahre, vielleicht sind Elstern oder Krähen schuld, die sich stark ausgebreitet haben. Vom Balkon haben sie mir im Herbst die Walnüsse geklaut, die ich trocknete. Wäre sehr froh über eine Erklärung für solches Vogelverhalten. Danke.
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| Ornitolog23. 01. 2015 22:05:25 |
Hallo, ich würde es mir so erklären. Die Vögel, die im Oktober bei uns sind, sind wahrscheinlich auf Zug und gehen weiter. Aber dieses Loch füllen grundsätzlich zumindest teilweise Neuankömmlinge aus dem Norden. Warum aber dann, wenn der Frost einsetzt, nicht so viele Vögel an der Futterstelle sind, ist mir nicht ganz klar, da ich bei mir das Gegenteil beobachte. Vielleicht liegt es auch daran, dass im Oktober nicht viele Leute Futterstellen haben, aber wenn Kälte kommt, füttern auch andere Leute, weshalb sich die Vögel vielleicht gleichmäßiger verteilen. Insgesamt sind im Oktober bei uns z.B. vielleicht sogar mehrmals mehr Singvögel als im Winter, was das ausgleicht.
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| velkavrh31. 01. 2015 15:40:28 |
Heute an einem schneereichen Wintertag herrscht an unserer Futterstelle riesiges Gedränge. Sogar ein kleiner Schwarm Zeisige ist angeflogen. Alle paar Zeit gelingt mir ein Foto.
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| ločanka31. 01. 2015 19:20:17 |
Velkavrh, das war eine Freude, Zeisige zu sehen, oder?
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| velkavrh1. 02. 2015 13:57:56 |
Jeden Tag großer Andrang bei und unter der Futterstelle. Auf Spaziergang sah ich einen Schwarm Kernbeißer an wilder Kastanie. Interessant zu beobachten den Grünspecht, der sich am Futterhaus benimmt wie Eigentümer. Vertreibt alle anderen.
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| ločanka1. 02. 2015 18:04:00 |
Kernbeißer höre ich dieses Jahr oft und sehe sie auch in unserer Siedlung (eher blocksiedlungartig, aber nicht ganz), was in Vorjahren nicht zu beobachten war. Immer mindestens zwei zusammen oder mehr. Kernbeißer sind echte Schönheiten!
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| velkavrh4. 02. 2015 10:35:38 |
Heute kam eine kleinere Gruppe Zeisige zur Futterstelle. Bemerke aber diesen Winter wenige Grünfinken. In früheren Wintern waren sie neben Kohlmeisen, Feldsperlingen und Buchfinken die häufigsten. Auch wenige Sumpfmeisen. In früheren Wintern war ihre Zahl etwa gleich Blaumeisen. Zwei Paare Kleiber kommen zum Fressen. Jeden Tag Gruppe Grünspechte und Gruppe Gimpel. Schätze diese Gruppe auf ca. zehn Vögel. Massen an Kohlmeisen, Feldsperlingen und Buchfinken. Futterhaus zweimal täglich füllen. In Nähe Mischwald und Fluss.
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| babim4. 02. 2015 12:34:46 |
Auch an unserer Futterstelle keine Grünfinken, vor 2 Jahren massenhaft. Im Herbst tauchten "Mann und Frau" auf, jetzt keiner. Kohlmeisen versteckt auch. Stammgäste nur Spatzen, Tauben und Türkentauben, gelegentlich scheuer Heckenbraunelle und Buchfinken. Vor Jahren gezählt Gimpel, Zaunkönige, Zeisige, Spechte, Grünfinken, Blaumeisen, Sumpf- und Kohlmeisen, Schwanzmeisen, Birkenzeisige... jetzt einfach nicht mehr und wir sind traurig.
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| Ornitolog5. 02. 2015 10:03:05 |
Hallo, die Anzahl der Vögel, die winterlich in unseren Gegenden sind, kann stark schwanken von Jahr zu Jahr. Hängt auch weitgehend davon ab, wie nährstoffreich unser Gebiet ist. Nämlich Tausende und Abertausende Vögel können nicht nur auf Futterhäuser angewiesen sein. Z.B. in Jahren, wo Buche gut trägt (viel Bucheckern), definitiv mehr Zeisige und andere Finkarten in unseren Wäldern. Dann höhere Wahrscheinlichkeit, dass welche zur Futterstelle kommen. Es ist auch wahr, dass Vogelzahlen weltweit abnehmen. Früher oder später (oder schon) wird's spürbar. In Slowenien derzeit bedrohteste Wiesenarten (kein Wunder, überall wo früher Wiesen nun Mais; "Fehler" Agrarpolitik). Die meisten davon, inkl. Goldammern, Wachteln, Grauammern, Rohrammern, Ortolanen usw. 30% Rückgang in letzten 7 Jahren! Wahrscheinlich Ähnliches, aber nicht so stark, bei anderen Arten, sogar Alltäglichkeiten wie Spatzen, Meisen, Schwalben...
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| velkavrh8. 02. 2015 20:11:43 |
Bis Ende Winter schaffe ich es vielleicht, alle Besucher unserer Futterstelle zu fotografieren. Gimpel ist sehr scheuer Vogel und schwer zu fotografieren.
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| velkavrh8. 02. 2015 20:11:56 |
Bis Ende Winter schaffe ich es vielleicht, alle Besucher unserer Futterstelle zu fotografieren. Gimpel ist sehr scheuer Vogel und schwer zu fotografieren.
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| ločanka9. 02. 2015 15:12:01 |
Gimpel stolziert unter Vögeln mit seinem bleiernen, blau schimmernden Schnabel! Ist wirklich ein Schönling, keine Frage. Velkavrh vielen Dank für alle Fotos, mir entgeht alles!
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