Am Samstag, 24.11.2012, gönnte ich mir auch einen "winterlichen" Besuch des Triglava. Da ich eher einsamer Typ bin, wählte ich das Kot-Tal als Ausgangspunkt.
Verhältnisse folgend: Kot im Winter natürlich von der Sonne vergessen, aber Straße völlig OK, in Krma soll sie von letzten Überschwemmungen stark beschädigt sein. Bis ca. 2000nm trocken, ab Debeleg kamen erscheinen Schneespuren, die Markierungen bedecken, braucht etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Orientierung, sonst nicht viele Optionen, Pfad definitiv auffindbar.
Bis Stanic-Hütte etwas schneereicher, für Anstieg keine Steigeisen und Eispickel nötig, aber angelegt auf dem Weg von Stanic-Hütte nach Kredarica. Da dieser Teil erstmals, mehr "nach Gefühl" hoch und runter bis zum Pfad, der Čez prag kommt.
Auf Kredarica phänomenal, geeignet zum Sonnenbaden in Kurzarm. Hier erwähnen, dass Weg aus Krma laut anderen fast bis Gipfel trocken.
Anstieg zum Gipfel über Mali Triglav immer recht anspruchsvoll, einige Drahtseile ragen raus, aber mehrere Passagen brauchen klaren Kopf und ruhige Nerven, wenig Schnee, er ist los, Steigeisen und Eispickel greifen nicht gut, oft direkt mit Steigeisen auf Fels getreten, was sicheren Tritt verhindert. Weg ab Mali Triglav OK. Gipfel wie immer wunderbar mit großzügigem Adrenalinblick.
Natürlich adrenalinreicher Abstieg als Aufstieg. Ungesicherte Querungen wie Klettern im Rinnsal auf hohes Gebäude. Äußerste Konzentration, Vorsicht und fester Schritt nötig.
Belohnung Bierchen auf Kredarica und Rückkehr gleichem Weg nach Kot.
Achtstündige Tour, 5000 kCal Verbrauch, Adrenalin-Genüsse....
Grüße allen, M.