Ich starte erst um ca. 8.00 Uhr auf der trockenen Mulattiera fast bis zur Luknja-Abzweigung. Unter Skok war eine Lawine, Übergang nicht schwer, etwas höher über Skok quer durch die Rinne links zum "Lawinenfeld". Bald erster Felsabbruch vor mir, umgehe ihn rechts, dann folgen lange verschneite Hänge, stellenweise abgerutscht, daher Gehen recht bequem. Direkter Übergang noch nicht verschneit, klettere kurze Rinne links, dann etwas höher und Traverse rechts ins Kar unter Morbegno. Am Vrh Zelenic vorbei zum B.Z.T.P. Biwakwirt wieder nicht daheim. An der Bank trinke ich etwas, dann weiter zum Gipfel. Schuttfelder unter Triglav meist trocken, ebenso Wandtraverse, Schnee in Rinne, dann zum Gipfel etwas Schnee, ziemlich krustig.
Oben treffe ich Gruppe Portugiesen, erkläre ihnen den Erstbesteiger-Taufe-Ritus, den sie schnell meistern. Ich abwärts, diesmal zum Dolič aber über Winterwege, da Mulattiera unpassierbar.
Vom Dolič direkt ins Kar ab, dann quer rechts zum Winterübergang, der mich zur Mulattiera nahe der Komar-Abzweigung bringt, die ich auch tatsächlich absteige, da "unter Wand" jetzt unpassierbar.
Der Aufstieg machte mir keine Probleme da ich alle Übergänge gut kenne, winterlicher nur bis Morbegna. Viel schwieriger der Abstieg, besonders Dolič bis Komar-Abzweigung, daher rate ich möglichen Wiederholern, die das Gebiet nicht gut kennen, diese Route bei Winterverhältnissen vollends ab.