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| j.30. 05. 2017 10:32:45 |
Gestern bin ich den Tominšek-Weg gegangen, bei einer Schneefläche hab ich den Eispickel in die Hand genommen (Schnee bleibt da mindestens noch 3 Wochen). An den Schlingen sind ein oder zwei ausgehebelte Haken, hält aber trotzdem gut. Ab dem Quell weiter ist Schnee, aber er sackt nur bis zum Knöchel ein, hier und da (besonders bei Felsen) etwas tiefer. Zugang zum Triglav-Gipfel ist etwas schizophren (bezüglich Winterausrüstung). Auf Mali Triglav brauchst du Steigeisen für leichteren Anstieg in die Einstiegsrampe, die Querung ist komplett trocken, dann gibt's an zwei oder drei Stellen kurze Abschnitte mit vereisten Schneeresten, aber Schlingen sichtbar. Bei der ca. 5m langen verschneiten Querung über die Rinne mit tiefen Fußspuren keine Schlingen zu sehen, Pickel benutzen. Am Rest stören Steigeisen eher. Der Grat von Mali bis Veliki Triglav mehr oder weniger verschneit, aber auch Sicherungen sichtbar. Ich hab Steigeisen vor der Querung am MT abgenommen und nicht mehr benutzt, auch beim Abstieg nicht. Vielleicht sinnvoll bis zum Ende des Grats warten (für sicheren Gang auf verschneitem Grat) und dann abnehmen, da für Gipfelanstieg selbst nicht nötig. Eispickel obligatorisch! Vom Gipfel ist ein Gleitschirmflieger abgehoben, auf Kredarica waren 2-3 Bergführer mit Gästen, einige Genießer kamen in Shorts hoch. Weiß nicht warum, aber bei der Freundlichkeit der Meteorologen fühl ich mich im Winter auf Kredarica wie zu Hause! Wetter morgens traumhaft, nachmittags hat sich über Triglav ein seeehr seltsames schwarzes Wolkengebilde gebildet, das aber schnell verschwand. Donner hab ich nicht gehört. Abgestiegen über Kredarica-Gipfel und weiter Grat Richtung Rž und dann mittlere von drei Rinnen zum Stanič-Haus und weiter durchs Za-Cmir-Tal nach Vrata. Ab Cmir nur noch kurze Schneefläche unter dem Sprung und ein paar Schneezungen, Abstieg außer direkt unter Sprung komplett über Schutt.
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| and130. 05. 2017 11:45:36 |
j.exzellente Beschreibung der Verhältnisse, danke.
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| palček plezalček5. 06. 2017 10:13:56 |
Feines Lager. Nur diesen Erstbegeher versteh ich nicht...
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| redbull5. 06. 2017 10:18:36 |
Ich auch nicht, was hast du gemeint
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| palček plezalček5. 06. 2017 10:24:17 |
Soweit ich weiß, ist der Erstaufsteiger ein Berggänger, der als Erster einen Gipfel erreicht, oder Alpinist, der als Erster eine Route an einem Hügel/Berg klettert. Bei euch war wohl jemand, der zum ersten Mal auf Triglav war.
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| redbull5. 06. 2017 11:08:03 |
Genau so. Richtige Antwort
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| PFranci5. 06. 2017 13:19:31 |
Ist der Erstaufsteiger nicht der, der es zuerst besiedelt und nicht zum ersten Mal auf einen noch unbezwingbaren Gipfel kommt?
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| palček plezalček5. 06. 2017 13:21:53 |
PFranci, das ist genau was ich geschrieben habe.
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| PFranci5. 06. 2017 13:37:18 |
Das ist für Dejan gedacht, dass mit ihnen kein Erstaufsteiger war.
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| Maemi5. 06. 2017 13:51:34 |
"Lass nicht zu dass sie dich auf dem Forum treffen", sagte einst I.Zlodej. Bitte lasst leben, auf Gipfel steigen, Natur & Tiere respektieren (das alles ist auch in Deyans Natur)...nicht alles in Worten, auch in Taten. Danke, Anja
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| palček plezalček5. 06. 2017 15:15:45 |
Maemi, niemand bestreitet jemandem das Recht zu leben nach eigener Wahl. Jemand weiß etwas und jemand anderes etwas anderes. Das ist richtig und richtig ist auch, sich belehren zu lassen. Triglav ist wichtiges symbolisches Etikett der Nation, aber jede Nation bestimmt und ermöglicht gerade ihre Sprache. Deshalb ist es gut sie zu erhalten und ihrer Wichtigkeit bewusst zu sein mindestens im Maße der Bedeutung nationaler Symbole, zu denen Triglav unzweifelhaft gehört. Überzeugt, dass Dejan meine Frage und Kommentar nicht als Provokation nahm, da sie auch nicht so gemeint waren.
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| Maemi5. 06. 2017 20:57:38 |
Du hast recht, palček... Sonst sind wir unter "Verhältnisse in den Bergen", nicht unter "Verhältnisse korrekter Sprache". o.p. lesen uns Ausländer, schon grundsätzlich ist es nicht leicht für sie...
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| zvončnica7. 06. 2017 13:01:51 |
aua auaa auaaa  
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| redbull9. 06. 2017 18:43:05 |
08.06.17 Zum G.b. der Kollegin musste eine Überraschung auf dem Gipfel gemacht werden. Nach ein paar cm Schnee am vorherigen Tag war es noch interessanter. Temperaturen unter null, alte Basis vereist und hart wie Beton etwas über Planika. Von Krma. Steigeisen nicht benutzt, kein Bedarf. Beim Abstieg nach Kredarica unter Mali Triglav angezogen, aber schon auf der Querung ausgezogen. Toller Tag, aber musste zur Arbeit. Viel Erfolg
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| dprapr9. 06. 2017 21:48:31 |
Heute war wirklich ein schöner Tag, nach langer Zeit ein Tag für den Besuch des Höchsten. Guter Aufstieg zum Aufbau (oder Erhalt) der Kondition und zum Probieren von Kaffee auf Kredarica.
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