Gestern, 15.7.2019 meine dritte Etappe der Slowenischen Bergwege. Onkel Franc gesellte sich unterwegs dazu. Start Križan unter Uršlja gora um 5 Uhr morgens bei Dämmerung. Zuerst Stunde auf Schotterstraße zu Andrejev dom auf Slemen. Erwartet geschlossen, war es. Aber nicht dass kein SPP-Stempel zu kriegen. Ganze Umgebung abgesucht, Stempel nirgends. Für mich kein Ding, aus Koroška fahr ich easy hin, aber für Fernere grosser Minuspunkt.
Weiter zu Dom na Smrekovcu, nach etwas über 2 Std auf schönem Weg. Zeit für erstes Sandwich und Bier, Hütte ordentlich, Wirtin sehr freundlich. Nach Pause kurzer Anstieg zum Smrekovec-Grat und weiter unter Krnes zur interessanten Kuppe Komen. Weg dahin toll, schnell rum. Zu Koča na Travniku zog sich etwas, erster Wanderer/Pilzsieder getroffen. Stempel und Pad vor Hütte, offen nur Wochenende. Nach kleiner Stärkung zu Koča na Loki. Auf abwechslungsreichem Weg über Planina Vodole nichts Besonderes, kurz nach 13 auf Loki. Zeit für Mittag (sehr guter Ričet) und Erfrischung (Bier

). Wirtin wieder super freundlich.
Nach Pause an Raduha. Tafel bei Hütte 1:30 zum Gipfel, 100m höher 1:50. Vielleicht anderer Weg oder Markierfehler. Muss korrigiert werden. Zum Gipfel moderates Tempo leichter Regen 1:30. Zwei Familien und ca 200 Schafe getroffen. Gipfel solider Blick für bewölkten Tag und Stempel in schlechtem Zustand. Dann zu Durci, nördlich zu Grohot. Direkt unter Durci Weg renovierungsbedürftig, ab Schuttfeld normal bis Koča v Grohotu. Dort Zettel an Tür "Bin gleich da", um 17 aber nicht warten können ohne zu wissen wann. Wollte nur abstempeln, Stempel wieder weg, gleiche Story wie morgens Slemen.
Nur noch Abstieg zu Rogovilc ins Savinjatal, wussten nicht so "zerstörerisch". Anfang leichter Abstieg, meist Queren unter Raduha-Wänden. Nach ca Stunde steiler Abstieg startet, bis Tal kein Nachlassen. Und steiler werdend, besonders ab Tolstovršnik-Hof. Weg gut markiert aber schwach getreten, da (vermute) hauptsächlich SPP-Wanderer. Im Tal kurz nach 19, Abholer wartete. Natürlich halt für verdientes Bier in Gostilna pod Iglo, Beine haben beim letzten Abstieg gelitten, dann Auto bei Križan geholt und heim.
Hinter uns tolle und anstrengende Tour und Respekt an den, wer alles liest was ich schrieb.