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nejcf / Neueste Beiträge

nejcf - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
nejcf16. 10. 2024 22:45:57
Nach erfolgreich abgeschlossenem 2. Studienjahr haben mein Kollege Filip und ich im September eine wohlverdiente 12-tägige Rundreise durch Ägypten unternommen. Wir sind in Kairo gestartet und vorbei an Luxor, Hurghada und Dahab nach einer guten Woche am letzten Punkt der Reise angekommen - dem Beduinen-Dorf Saint Catherine mitten in der Wüste der Sinai-Halbinsel. Für den Aufstieg auf den Gebel Katherina (der mit 2642 m auch der höchste Gipfel Ägyptens ist) ist per Gesetz ein Führer und eine Genehmigung Pflicht. Bei der Organisation beider hat mir Mohamed, der Besitzer unserer Unterkunft, geholfen.

Um sieben Uhr morgens nach dem Frühstück kam der Führer Shabban mich abholen und wir sind durch die zerfallenen Gässchen des Dorfes bergauf marschiert. Wir bogen in ein steiniges Tal unter dem Sinai-Berg (oder Jabal Musa, wie die Einheimischen sagen) ein und stiegen in wenigen Serpentinen auf einen kleinen Sattel hinauf. Auf der anderen Seite wartete ein Abstieg in ein schmales Wadi, in dem die Beduinen dank einiger Quellen ihre Gärten haben. Nach einer guten Stunde Wanderung haben wir den noch recht fernen Gipfel erstmals erblickt. Vorbei an weiteren Gärten und sogar einer kleinen Marihuana-Plantage kamen wir an seinen Fuß. Es folgte ein langwieriger Aufstieg auf steinigem Gelände, der gegen Ende sich hinzog und hinzog. Auch das Wetter war etwas unangenehm: die Sonne brannte unbarmherzig bei starkem eisigem Wind. Trotz dreimaliges Eincremen hat es mich trotzdem gut verbrannt. Der Berg hat 2 Gipfel; den niedrigeren (touristischeren) mit einer Kapelle und den drei Meter höheren mit alten militärischen Installationen. Zuerst stiegen wir auf den ersten, wo wir rasteten. Shabban hat dort auf dem Feuer auch einen vorzüglichen Rosmarinentee gekocht. Dann haben wir schnell auch den höheren Gipfel erobert (es ist mir nicht ganz klar, ob das überhaupt erlaubt ist oder nicht).

Wir stiegen kurz auf demselben Weg ab, dann bogen wir in ein trockenes Flusstal mit sehr interessanten Felsformationen ein. Unter einem der Felsen hat Shabban uns ein Beduinen-Mittagessen mit ägyptischem Brot, Tahini, Gemüse und Dosen-Thunfisch gekocht. Tiefer unten schlossen wir wieder an den Aufstiegsweg an und kamen so zurück ins Dorf. Wir trafen nur Einheimische mit Kamelen, keinen anderen Ausländer außer mir.

Für den Aufstieg inklusive Pause brauchten wir knapp 4 Stunden und für den Abstieg 3. Höhenmeter ca. 1000. Es war wirklich ein unvergesslicher Wüstentag beim Wandern.
nejcf19. 08. 2023 14:13:34
Wir haben den Kranz der Dreitausender um Sestriere mit Monte Rognosa abgeschlossen, das eigentlich der Hausberg von Sestriere ist. Wir parkten auf einem der vielen Parkplätze im Ort, die zu dieser Jahreszeit sogar gratis sind. Sentiero dei Rododendri führte uns direkt ins Tal und endete am Chisonetto-See. Es ist ein kleiner, aber sehr schöner See in rein alpiner Umgebung. Hinter dem See ging der Weg steil hoch, die Steigung ließ bis zum Gipfelgrat etwas über 3000 Metern nicht nach. Trotz guter Vorhersage bewölkte es sich auf diesem Abschnitt stark, gleichzeitig setzte starker eisiger Wind ein. Vom Grat wirkte der Gipfel schon sehr nah, aber der Aufstieg auf Serpentinen zog sich noch lange hin. Wegen der Kälte starteten wir schnell den Abstieg, erste 15 Minuten auf demselben Weg, dann weiter am Grat entlang. Der Pfad darauf ist zwar nicht markiert, kann aber problemlos gefolgt werden. So kamen wir zum Passo San Giacomo ab, von wo ein bröckeliger Anstieg zum Monte Querellet folgte. Dem Grat folgten wir weiter zum Monte Sises, wo sich ein schöner Blick auf Sestriere mit allen Skigebieten öffnete. Da es hier sogar leicht zu nieseln begann, stiegen wir schnell über die Piste zum Auto ab.
Kommentare:
nejcf26. 09. 2025 17:47:38
andi2, dein 30km "ebenes" Trail auf dem Pohorje, den du kürzlich gepostet hast, hat mir genauso gestunken. Und sonst trampelst du gerne auf diversen Wildpfaden rum. Also kein Bedarf laut zu werden bezüglich moralischem Kompass und Selbstreflexion.
nejcf5. 09. 2025 16:28:39
Trobec, nein, am Eingang ist das gleiche PZS-Schild wie an jeder Hütte. Auch auf der PZS-Website ist die Hütte noch als ihre aufgeführt. Also hat offensichtlich niemand das seit mehr als zwei Jahren aktualisiert.

Drago, mein Eintrag war keinesfalls direkte Kritik an den Wegmarkierern, sondern an der Dachorganisation, die in vielen Bereichen sehr schlecht arbeitet. Angesichts dessen, dass Slowenen als Bergvolk gelten, offensichtlich auch bei der Gewinnung neuer Markierer.
nejcf5. 09. 2025 13:36:24
Diesmal muss ich leider selbst Kritik am PZS üben. Mit einem Kollegen haben wir diese Woche eine Zweitagestour entlang des Ponca-Grats gemacht, mit Übernachtung im Tamar-Bergsteigerhaus. Kurz nach Ankunft erfuhren wir vom Personal, dass das Haus nicht mehr unter PZS fällt (trotz mindestens optisch sehr neuer, noch glänzender roter Tafel am Eingang) und daher kein PZS-Rabatt mehr möglich ist. So betrug der Preis für zwei Betten in Mehrbettzimmer und 2 Abendessen 93 EUR. Ich habe zuletzt vor 3 Jahren dort übernachtet und seither hat sich absolut nichts geändert (Portionsgrößen Essen, Zimmeraussehen). Also wollen die Besitzer offenbar für gleiche Qualität dreimal so viel kassieren.

Kartenzahlung im Haus natürlich nicht möglich. Dieses Jahr habe ich einige Bergtouren im Ausland gemacht und dort ist das überall ganz anders geregelt. In der Hütte unter dem höchsten Gipfel Schwedens (ca. 90km vom nächsten Ort) ist Karte sogar die einzige Zahlungsweise. Sogar in Rumänien in der Karpatenwildnis konnte man mit Karte zahlen, die Hütte hatte sogar WIFI. Auf der anderen Seite des Ponca-Grats im Zacchi-Haus natürlich auch Kartenzahlung möglich. Ganz zu schweigen vom Angebot an Essen und Trinken, das viel umfangreicher ist als in Tamar.

Zum Schluss noch den Weg von Tamar zur Srednja Ponca. Ich weiß, dass dieser Weg nicht sehr frequentiert ist und daher stellenweise eng und zugewachsen. Aber keine Ausrede für den schlechten Zustand der Markierungen.

Ein Bergsteiger bekommt auf dieser Tour vom PZS absolut gar nichts.
nejcf28. 05. 2025 21:22:17
Nicht erlebt, aber persönliche Geschichten von vielen gehört. Außer natürlich du hast besseren Einblick und Wissen als alle anderen und deine Geschichten zählen mehr.

Offenbar weißt du nicht, was heute passiert, wenn du schreibst, dass es kein Teilen von Mitfahrgelegenheiten, Hilfe und weiß nicht was alles mehr gibt.
nejcf28. 05. 2025 01:50:04
Dieser letzte Kommentar liegt völlig daneben. Blödsinn passiert in den Bergen seit jeher. Vom Aussetzen von Fischen ins Dvojno jezero, Skirennen auf dem Gletscher unter Škuta, sinnlosem Abholzen von Wäldern und Bau von Forststraßen an vielen Orten bis zur Zerstörung des Krn-Gebietes im Krieg. Dann ist das Hauptproblem ein paar Youtuber die gerne in den Bergen wandern und das filmen. Wahrscheinlich ziehen sie damit viele aus jüngeren Generationen in die Berge, die eh oft zu Unrecht als verrückt, verwöhnt, immer am Handy bezeichnet werden... Meiner Meinung nach macht jemand der allein durch ein Abseitsweg pflügt (und dabei Büsche bricht, Gras und Pflanzen zertrampelt, vielleicht sogar einen Steinmann baut) keinen weniger Schaden als jemand der nach einer Nacht auf dem Gipfel morgens Eier brät. Jedenfalls ist es heute wegen Social Media und Internet viel leichter solchem Verhalten zu folgen und es dementsprechend zu verurteilen. Ich stimme zu dass es letztens (zu) viele Bergbesucher gibt, aber das sehe ich hauptsächlich als Folge höheren Lebensstandards und allgemeiner Tourismusförderung, nicht wegen irgendwelcher Influencer. Die Lösung für Unvorbereitetheit und zahlreiche Unfälle kann nur durch fette Strafen verhindert werden, denen wir aus irgend einem Grund immer noch ausweichen.

Die Welt verändert sich ständig und Neuerungen bringen auch viel Nützliches, auch in der Bergwelt. Vielleicht sieht alles schwarz nur jemand der partout nicht mit der Zeit gehen will.
nejcf13. 01. 2025 12:08:21
Nach 2178 Seiten dieses Threads kann man nicht mehr erwarten, dass bei jedem Rätsel Grintovec, Triglav oder Krn vorkommt. Auch wenn das wohl der Horizont mancher ist.velik nasmeh
nejcf19. 10. 2024 10:46:44
Danke allen für die Lobsprüche! Das gibt mir dann umso mehr Antrieb, alle weiteren Beiträge zu schreiben.velik nasmeh
nejcf16. 10. 2024 16:27:18
Auf dem zweiten Bild ist Hochalmspitze, auf dem dritten Grossglockner. Die erste kenne ich nicht.
nejcf4. 10. 2024 21:19:43
Ich muss sagen, ich stimme überhaupt nicht zu, dass die meisten Jungen Spiele spielen oder auf TikTok sind. Soziale Netzwerke haben meiner Meinung nach schon den Höhepunkt erreicht und sind jetzt (wenn auch sehr sehr langsam) im Rückgang.

Für mich das Suchen von Kollegen und Kolleginnen für Berge stellt aktuell keine Probleme dar. Viele werden schon angezogen, wenn ich ihnen erzähle, wie meine Touren waren. Natürlich hängt Erfolg ein bisschen davon ab, wie gut du im "Netzwerken" bist und wie du auf andere wirkst. Ich habe dein FB-Profil gecheckt und wegen einiger Posts sehe ich, warum es bei dir vielleicht etwas schwierig sein könnte.

Für bessere Anschluss an unsere Berge könntest du über Studium in Laibach nachdenken (das dir nach Posts ein bisschen auf die Nerven gehtvelik nasmeh). Ich fahre auch gelegentlich mit Bus zu Bergen und meistens keine Probleme damit. An unserer Uni hat fast jede Fakultät einen Bergsteigerklub. Wie es auf der Küste läuft, weiss ich leider nicht.

Hoffe, du nimmst mir Geschriebene nicht übel. Viel Glück beim Erobern gewünschter Gipfel, auch der viel höheren und entfernteren!nasmeh
nejcf12. 08. 2024 17:51:12
Majda, du bist diesen Sommer komplett abgehauen.velik nasmeh Gratulation zu allen Heldentaten!
nejcf12. 08. 2024 14:44:57
Viel Glück auch dir!
nejcf12. 08. 2024 11:57:31
Letzte Woche mit Kollege Rok in Österreich unterwegs und erstes Ziel war Königin der Hohen Tauer Hochalmspitze über Detmolder Grat. Kurz nach Malta links abgebogen und auf enger steiler Asphaltstraße zum Straßenende unter Gößkarspeicher-See. Als so viel über Parkplätze geredet wurde letztens - mitten in der Natur überrascht uns eingezäuntes Parkplatz mit Toiletten, obendrein gratis. In Nachmittagssonne über Abkürzung zur Hütte hoch, wo übernachtet. Trotz Hütte nachts ziemlich voll stieg nächsten Tag nur noch einer neben uns auf Hochalmspitze.

Morgens um vier gestartet und in pechdunkler Nacht die Bäche überquert, die der Weg kreuzt (zwei davon wassrig). Kurz unter Lassacher Winkelscharte dämmerte es, hier pfiff eisiger Wind über den Grat. Im Nebel stiegen wir über Granitplatten bis zum 20m schneeigen Teil unter Beginn gesicherter Route. Schnee schon sehr weich, daher keine Steigeisen nötig (Eispickel hätte trotzdem gepasst!). In guter Stunde am Drahtseil auf nebelverhangenen Gipfel, daher leider keine Ausblicke diesmal. Wegen Nebel und kaltem Wind bald Abstieg begonnen und unterwegs nochmal in Hütte Halt. Dann nach Lienz gefahren, wo wir paar Tage waren und noch paar Aufstiege gemacht.

Koch in Hütte sagte uns, dass Weg über Steinerne Mannln offiziell offen ist, aber Aufstieg wegen Steinschlag stark abzuraten. Weg über Detmolder Grat hervorragend gesichert, für Auf- und Abstieg braucht man riesige Armkraft.
nejcf2. 07. 2024 23:02:42
Bei dir muss ich sagen, dass ich für 90% der Themen, die du eröffnest, überhaupt keine Ahnung habe, wozu sie dienen sollenzmeden
nejcf18. 05. 2024 13:14:22
Heute beim Abstieg vom Dedec ins Tal bin ich direkt die Straße entlanggelaufen und habe den Zustand geprüft. Die rechte Serpentine vor der Abzweigung Konec-Jermanca und die erste linke Serpentine danach haben ziemlich tiefe Löcher. Der Rest ist ok.
nejcf13. 05. 2024 09:00:55
Vor einem Monat war sie völlig normal befahrbar.
         
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