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uros f / Neueste Beiträge

uros f - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
uros f3. 10. 2016 21:43:59
Letzte Woche haben wir vier die Grattroute von Bogatinsko sedlo bis sedlo Čez Suho auf der Ostseite von Črna prst gemacht. Die Tour haben wir in zwei Tagen gemacht und sie war genussvoll und ausblicksorientiert. Ich selbst möchte sie in einem Tag laufen, was realistisch machbar ist. Der Weg ist meist markiert, nur zwischen Vrh nad Škrbino und sedlo Globoko nicht, aber auch dort gut ausgetreten. Natürlich führt der Weg nicht die ganze Zeit am Grat entlang, sondern weicht auf die Süd- oder Nordseite aus. Die Entscheidung liegt bei dir - ob du nur dem Weg folgst oder auch alle 31 Gipfel am Grat selbst besuchst. Die Ausblicke sind herrlich - Julische Alpen, Bohinj, Tolminer Ende und Baška grapa... Keine Hütten am Grat selbst, außer ganz am Ende Koča na Črni prsti, in der Nähe Koča pod Bogatinom, Koča na planini Razor, Koča Merjasec, Orožnova koča. Am sedlo Globoko gibt es jetzt sogar ein bescheidenes aber angenehmes Biwak! Wunderschöne Route wie geschaffen für genussvolles Wandern oder ganztägigen Ultratrail. Herzlich empfohlen.

Uroš
uros f19. 07. 2016 09:12:13
Querung von 103 Gipfeln des Mittelgrats der Karawanken von Trbiž nach SG

Es sind schon 2 Wochen vergangen seit diesem Ultra-Projekt, das mein kärntner Laufkumpel JanezS und ich angepackt haben. Fürs Schreiben über so ein königliches Projekt reichen ein paar Worte nicht aus, und in diesen zwei Wochen hab ich schlicht keine Zeit noch Energie gefunden, da ich aktuell im Job wegen Urlauben total überarbeitet und dadurch total erledigt bin, um nach Feierabend zu Hause was Vernünftiges zu schreiben, dazu war ich einen Monat ohne Heimcomputer, und obendrauf Probleme mit der Sportuhr, die solche Leistungen trackt.
Warum so ein Projekt? Weil ich mich seit über 10 Jahren mit solchen Dingen beschäftige. Und die Idee glimmte schon früher in mir, als ich mich noch nicht damit befasst hab. Nicht genau in dieser Form und Zeitspanne, aber so etwa: Einmal geh ich (Betone geh) die Karawanken von der Tromeja aus so weit wie möglich. Sehr undefiniert. Ähnlich bei der Slovenska Planinska Pot, aber die hat viel länger gereift. Letztes Jahr hat der steirische Laufkumpel Nino gesagt, Karawanken seien für ihn die schönsten slowenischen Berge und er wolle sie in einem Rutsch von Tromeja bis Koroška. Ich war sofort dabei, da ich schon vorher drüber nachgedacht hab wie gesagt. Den ganzen letzten Herbst und noch Teil Winter vor zu viel Schnee für Erkundungen hab ich für Vorerkundungen genutzt. Allein im Dezember mindestens zehn, bei schönem Wetter ohne Niederschlag. Klar kannte ich viele Abschnitte schon vorher, da ich lange regelmäßig und planmäßig in die Berge geh und das quasi Lebensstil ist. Besonders liebe ich Ultra-Trails, Wettkampf und noch mehr selbst organisierte. Und Karawanken gleich vor der Haustür. Da ham wir mit Nino gemerkt, dass wir total unterschiedliche Ansichten zum Karawanken-Querung haben: Ich für Mittelgrat, Richtung West nach Ost und alle Gipfel, Nino für Ost nach West, alle slowenischen Karawanken von kroat. bis ital. Grenze, nur Hauptgipfel der Grate. Also zwei total verschiedene Projekte und jeder hat seinen. Ich find, man muss so viele Ultra-Projekte wie möglich machen, drüber schreiben und promoten, was ich seit Jahren tue.
Neben beiden Karawanken-Bergführern von Stanko Klinar und Klemen Janša hab ich alle verfügbaren Karten in Slowenien und die Pešpoti-Website genutzt und so exakte Route und alle 103 Gipfel des Mittelgrats der Karawanken festgelegt mit Start an Kapelle Maria Schnee bei Weiler Zagrad bei Trbiž und Ziel beim Postenhütte unter Plešivec im Dorf Sele bei Slovenj Gradec. Sonst soll Mittelgrat Karawanken 120 km lang sein. Seitliche Grate interessierten mich hier nicht. Letzte zwei Monate noch für finale Erkundungen genutzt, vor allem härteste Abschnitte. Entschieden, wenn möglich auf alle Gipfel, und wenn Berg mehrere Hauptgipfel hat, mindestens einen. Nur bei Gamsovke am Košuta-Grat war klar, keinen der vier Hauptgipfel schaff ich, zu exponiert und zu schwer für mich, also westlicher Seitentgipfel reicht. Wie Praxis zeigte, sind Janez und ich wirklich auf alle Gipfel gekommen oder geklettert außer besagten Gamsovke. Da persönlich ohne richtigen Schutz nichts zu suchen, und solche Expositionen genieß ich nicht.
Projekt mit Janez gestartet Donnerstag 30.06.2016 um 4:20 bei Trbiž, beendet Montag 04.07.2016 um 18:45 in Sele bei Slovenj Gradec. Bruttozeit also 4 Tage 14 Std. 25 Min. Leider nicht ans Ziel Sonntag spätabends (nachts) wie geplant und gewollt, da reichlicher Sonntagsregen und deutliche Abkühlung verhinderte, mind. 8 Std. Sonntags aktive Zeit auf Strecke verloren. Sonst jeden Tag (außer Montag) sehr früh gestartet (meist gleich nach 4 Uhr morgens) und früh genug vor Dunkeln fertig (17:40 bis 20:40). Gerade lange Tage super für solche Projekte genutzt.
Erster Tag zuerst auf Peč (Tromeja) und Petelinjek, ab auf Korensko sedlo wo Fahrerin Anita mit Rucksäcken wartete, dann hoch auf Jerebikovec, folgen Kamnati vrh, Visoka Bavha, Nizka Bavha, Grpišca, Tamarča, Vošca, Zajčnik, Znoternica und Trupejevo poldne. Dort verabredet mit erstem Sherpa - Luka, der Pech beim Zugang von Srednji vrh zu Trupejevo poldne hatte, also nicht gewartet und weiter Ojstri vrh, Maloško poldne und Kresišče, dort endlich gesehen wie er hinterher läuft. Auf Črni vrh eingeholt und endlich Flüssigkeit, da 1-2 Std. ohne, Mittagshitze ordentlich. Vom buschigen Črni vrh mit schmalem Grat runter zu Sedlič-Sattel (Jepca), dann steil hoch Jepca, gleich danach Bivak Annahuette mit vereinbartem Pasta-Mittagessen, das Sherpa/Koch Fren aus Belca-Tal gebracht hat. Langer Aufstieg zu Kepa, zwischendurch südlich zu Koroška Mala Kepa. Endlich oben auf berühmter Kepa, wo Windhauch und endlich Luft, vorher quasi keine durch Busch und Mittagssonne Luftkessel. Besonders Janez hat Aufstieg übel genommen. Schnellem Tempo weiter Dovška Mala Kepa von Süd, Gubno und dann anspruchsvoller steiler Visoki Kurjek (direkte Grätsche von Süd), 4. Mal in letztem halben Jahr. Dann Lepa Plevelnica, ungeplanter Abstieg zu Quell unter Plevelniki für Frischwasser, wieder ohne Flüssigkeit, Hitze jenem Tag brutal. Dachte nicht dass wir so viel Trinkbrauch. Zu Mlinca-Sattel nur Stück, dann wieder solider Aufstieg Dovška Baba wo weiterer Sherpa Samo mit Getränken/Obst wartete. Dort schon Golica sichtbar, aber vorher Hruški vrh und Klek, plus weiter Abstieg Jekljevo sedlo vor Golica-Aufstieg. Da top in Form und früh genug, noch Krvavka und Mala Golica, so pünktlich/zufrieden in Koča na Golici 19:50. An dem Tag 29 Gipfel! Sicher bester Tag, dazu romantischster und nicht zu schwerer Karawanken-Teil. In Hütte schon Support-Team Anita/Maruša. Janez gleich eingeschlafen müde nach Zimmer, Schlafmangel wie immer Vorabend solcher Projekte, mich Endorphine ersten Tages noch kurz wach gehalten. Und nette Mädels in Hütte Segedin gemacht, Gratis-Palatschinken obendrauf. Schlaf in schöner Stube – top.
Zweiter Tag wieder früh 4:20, von Suha-Sattel gleich in nasse Wiesen Ptičji vrh gewatet, ab nächster Kočna-Sattel und langer Aufstieg zum ersten Struška-Grat Gipfel – Korenščica. Gipfel selbst nichts Besonderes, würde nicht erwähnen, hätte nicht auf flachem Weideplatz unangenehmes Spektakel Brustkorb vs. spitze stehende Felsnadel stattgefunden. Blitzschnell passiert, noch heute nach 2 Wochen Nachwirkungen, nachts im Bett immer noch schwer Position zum Schlafen schlecht finden, an Niesen/Husten nicht denken geschweige tun, Schmerzen grauenhaft. Schwimmen unmöglich. Andere Erklärung als gebrochene Rippe quasi keine. Atmung danach ca. 70%, tiefe Züge bis Ziel nicht mehr. Aber auf Adrenalin gehts weiter. Besonders bei großem Willen/Drang. Noch Veliki vrh Struške und Zijalke, runter Seča-Sattel. Von hier Belščice-Grat: Brezov vrh, Mali vrh, Vajnež. Dann Stol-Grat. Zuerst Potoški Stol, Karawanken-König Stol (2236m) und Mali Stol mit Prešernova koča. Da vereinbarter Sherpa (Cousin Anže) wegen dringender Arbeitszwänge Lieferung absagte, selbst in Hütte versorgt. Preise wie Luxushotel Adria. Nach Stärkung los. Grat-Querung/Eroberung für Tag quasi Ende. Wenn Tag 1 meist Grat/zuwestlich alle Gipfel (wenige Ausnahmen), jetzt so: Aufstieg wo möglich, gleicher Weg runter, dann tief unter Grat zur nächsten. Ermüdend, fordernd, anstrengend, gefährlich, langsam. Jeder Aufzählung schwer, meist geklettert, teils II. Grad: Krkotnik, Celovška Špica, Zahodni Jelenček, Vzhodni Jelenček, Svačica, Grad (wahrscheinlich noch nie 50 Leute oben, hier Dank Cousin Anže der mich vorher hingeführt hat zu diesem schweren 2000er, sonst kein richtiger Weg bekannt), dann mächtige Vrtača wo schwarze Regenschwaden sammelten drohend, und Mala Glava von der halsbrecherisch ins idyllische Suho Rušje-Tal wo Sherpa Polona wartete. Schneller Hopser erst Zelenjak dann Palec, dann gemeinsam in Regenjacken/Regenschirmen durch Tal nach Zelenica gejagt. Regen nur gestreift gnädig, wohl Gewitter um Radovljica/Kranj getobt. Glück gehabt, echtes. Vor Ansturm Vzhodni mož (einer Na Možeh Gipfel) kam Sherpa Rado hinzu und zusammen auf diesen sehr schweren, buschbewachsenen Felsenturm geklettert. Ohne Busch definitiv nicht. Busch gibt Sicherheitsgefühl und Äste hilfreich bei Auf/Abstieg. Dann Triangel und Povna (Ravna) peč am Ljubeljščica-Grat und zweiter Tag erfolgreich mit 23 Gipfeln abgeschlossen. Plan bis Korošica-Alm, aber Heimzicken-Gedanke zu verlockend. Tag Ende Ljubelj 19:20, Rado heimgefahren Naklo, eigener Bett. Zuhause königliches Abendessen von Anita, leider katastrophal schlecht geschlafen.
Dritter Tag Start Ljubelj wohin Anita zurückgebracht, wieder 4:20 Standard. Vor Betreten schlanker Košutica noch Rjava peč/Grunt erobert, runter Hajneževo sedlo mit zwei Drahtseilen enger Grat. Dann echte Kletterei auf Košuta-Grat, längster Berggrat, direkt hoch Veliki vrh. Bis Škrbina tiefster Punkt folgen Toplar, Kofce gora, Malo Kladivo und gewaltiges Kladivo, von dem enger Grat-Abfahrt Škrbina wo Sherpa/Begleiter Marjan mit schwerem Rucksack wartete. Gemeinsam weiter Košuta. Nacheinander Pungrat gora, Pišenca, Klada, Tegoška gora, Užnik (von dem Kletterer auf Nachbar-Ferrata nördlicher Felsen Cjajnik beobachtet), Perilnik, Macesje, Ostrv und Košuta-König Košutnikov turn. Abschnitt Perilnik-Turn anspruchsvoll, nichts für Höhenängstliche. Ab Richtung Gamsovke, westlicher Seitentgipfel betreten, Zahodna Gamsovka frommer Wunsch geblieben. Halsbrecherisch steil runter idyllische Zgornja Dolga Njiva-Alm wo Sherpas Lea/Janez warteten. Wieder Nachschub, Marjan verabschiedet mit ihnen ins Tal, wir steil hoch Obliče/Tolsta Košuta. Besonders Vzhodni Oblič schwieriger Anstieg von Ost gemacht. Vor Rückkehr Alm noch Mala Košuta und Mittag. Suppe, Fleischrisotto, Gemüserisotto, Salat etc. serviert von Anda (Himalaya-Gängerin weiß Bescheid). Volle Bäuche weiter Plešivec/Pečovnik, nach Abstieg Komatevra bewirtet von Sherpa Klemen alter fast ruinierter Grenzhütte. Dann steilster SW-Kamin gekämpft letztere Meter regelrecht geklettert Virnikov Grintovec. Knapp gerettet. Ab üblichem Weg Jezersko. Dort Anita kurz gegrüßt. Grenze überquert da Einheimischer Iztok wartete, Anstieg Roblekov vrh gezeigt, dann österreich. Seite bis Pristovški Storžič begleitet. Vor Endaufstieg Abschied und hoch gerannt. Dort unerwartet Klemen mit Tochter Nino (Top-Bergläufer, Tourenski-Nationalmann, doppelter SPP-Rekordhalter) zum Anfeuern. Frohe Überraschung. Leichte Kletterei runter Jezerski vrh, Anita entgegen und 20:40 Etappe Ende. Noch 26 Gipfel, total 78. 25 für letzten Tag übrig. Aber Wettervorhersage schlecht, sehr schlecht. Anita zu verdienten Ruhe Jezersko gefahren da Reservierung Pavličevo sedlo unprofessionell storniert weil nicht früh genug bestätigt. Wie sollte ich mittags wissen ob abends Pavličevo sedlo schaffen?
Vermuteter letzter Tag Start gleichem Ort Ende, Jezerski vrh sogar 5 Min. später als üblich. Aber vor Erreichen Weiler Bela unter Pavličevo sedlo, wohin tief ins Tal von Jezerski vrh nur 800m Seehöhe, Regen begonnen. Ohne Rucksäcke mit Regenschirmen gehetzt zu Pavličevo sedlo/Supportauto. Dort mit Regenponchos etc. ausgerüstet, Rucksäcke/Regenschirme genommen, Tschüss Anita und in unangenehmen nassen Dickicht. Wenn vorausgehende drei Tage meist markierte Wege, gut getretene Grenzpfade, geräumter Grenzstreifen, Fels/Steine, jetzt endgültig Schluss. Abschnitt Pavličevo sedlo bis Olševa entsetzlich. Kein Weg, Orientierung nur Grenzsteine, zeitaufwendig, teils geräumter Streifen jetzt überwuchert besonders jetzt Saison, stellenweise undurchdringlich gefallene Bäume, vor allem Farn bis Hüfte oder hohes Gras, bei Regen/Wind/Temperaturabfall tödlicher Mix. Durchnässt im Nu, mit Ponchos kaum durch extremes Steilhang Rigeljski vrh hoch Sadovnikov dann steiler Covnikov vrh. Später Borovnikov, Pastirkov, Kolarjev, Strevčev vrh total undeutlich wann wirklich Gipfel. Vor Potočka zijalka (Olševa-Grat-Anfang) durch totale Nässe/Temperatursturz schon so durchgefroren nur gedacht wohin retten vor Unterkühlung. Einzige Option schnell tief runter vom Grat nach Podolševo Touristenhof Rogar, obwohl nicht geplant. Irgendwie Sherpa Roland erreicht nicht hochzukommen/warten in Potočka zijalka. Getroffen Rogar 4 Std. warm/trocken verbracht, Kleidung etc. irgendwie getrocknet, in nassen Unterhosen/geliehene T-Shirts Tisch Speisesaal Bauernschmaus/Schnaps genossen. Regen nicht aufgehört, noch Niesel/Prasseln. Endlich Richtung Potočka zijalka aber schon Obel kamen (westlichster Olševa-Grat Gipfel) wieder nass, Temp. bei fast 2000m tief. Auf Govca (Olševa-Höhepunkt) Sekunde Pause Lauf-Abstieg fort auch weniger frieren. Alles reine Qual ohne Genusskrümel. Durch zu Govševa planina Start zweiten ähnlich grauenerregenden Abschnitts fast identisch Pavličevo sedlo-Olševa. Irgendwie überlebt Kos, Kukužev, Jelenov, Mozganov vrh dazwischen Snežnik also fünf undeutliche Gipfel Olševa-Peca und 17:40 abgestiegen Luža-Alm österreich. Total durchnässt/erfroren, zitterten wir wie Welpen. Regen endlich ganz weg. Auf Alm topfit Sherpa/Koch Nejc gewartet mit super Pasta/Süßem, vor allem erst trockene Klamotten/Schuhe. Ich drei T-Shirts, Jacke, dreifache Socken. Trotzdem noch so gefroren keine Alternative als schnell zur Hüttlein bei Kumru in Koprivna ganz nah. Ende so früh vor Peca-Grat!? Trotz Riesenmühe nur 14 Gipfel. Einerseits Enttäuschung, andererseits Freude lebend/warm/trocken. Bei Kumru top versorgt, ausgeruht/geschlafen, Montagmorgen kein Eile wie andere Tage da nur noch 11 Gipfel. Sogar Touristenfrühstück.
Fünfter Tag von Luža-Alm Richtung Peca erst 7:05. Auf Peca-Grat: Veška Kopa, Bistriška Špica, Križnik, Končnikov vrh, Velika Glava, Kordežova glava, Mala Peca. Vorbei Koča na Peci tief ins Tal Park Kralja Matjaža wo tolles Mittagessen. Über Pikovo (Hütte zu) runter Črna. Lange Asphalt Mušenik über Žerjav Jazbina Start letzter echter Aufstieg (1200 Höhenmeter) Uršlja gora. Unglaublich Wechsel, Asphalt extrem heiß, Vortag fast Unterkühlung.
Hoch vorbei Koča na Naravskih Ledinah gleich 100. Gipfel Naravski vrh, hoch Plešivec (Uršlja gora-Höhepunkt). In Hütte letztes Sandwich aus Rucksack, dann schnell runter Richtung Kala wo noch Mali vrh und letzter Gipfel Plešivška kopa (Kozarnica). 18:45 winkte Anita vor Postenhütte Sele Slovenj Gradec. Ziel erreicht, mit Janez super zusammengearbeitet/ergänzt, vor allem Teamwork für Erfolg. Unsere langjährige Ultra-Erfahrung definitiv geholfen.
Was noch sagen Ende? Träume wahr, Mittelgrat-Querung einzigartiges Erlebnis, genossen alle Tage außer unglücklichem Sonntag. Besonders dass Route nicht nur 120km wie in Publikationen Kette Trbiž-SG. Berücksichtigen 103 Aufstiege/103 Abstiege verlängert enorm Distanz. Manche Anstiege nicht Westseite sondern Berge fast umrundet Anstieg Süd/Ost. Mit Sportuhr Daten tracken, letzter fünfter Tag vormittags wegen leerer Akkus misst nicht mehr, Daten noch nicht übertragen, hoffe nicht verloren/Lösung gibt. Nach Gefühl/unseren Tageskm, Gesamtdistanz locker über 200km. Voll sicher protokollierter Wert mind. ca 16.000 Hm Aufstieg. Praktisch alle Gipfel fotografiert außer total undeutlichen/langweiligen Sonntags-Regen/Kälte. Janez Fotos schon auf hribi.net (aktuelle Lage/Karawanke/Thema).
Folgen? Soweit weiß Janez nichts. Ist Maschine – Dauerlaufmaschine. Beeindruckend/respektvoll. Genannt - Genosse K24!
Bei mir: Beide Kleinzehen elend, besonders rechte, 4kg zugenommen geschwollene Beine frech aber alles lange erledigt. Nur gebrochene Rippe nervt noch intensiv, akutestes Problem Entzugskrise bis nächste Ultra…….















Kommentare:
uros f27. 11. 2020 15:12:12
Schauen wir mal was die Touristenkarte der Stadtgemeinde Kranj (1:30000) zeigt: Bild 8 aufgenommen in Kranj-Gemeinde, Bilder 9,10 und 11 an der Grenze, Bilder 12,13 und 14 in Preddvor-Gemeinde. Die Grenze verläuft offensichtlich am Grat, der Gipfel selbst (?) und die Kapelle sind einige Meter auf Preddvor-Seite. Die Hütte ist an der Grenze. Der Milka-Bach ist sowieso komplett in Kranj-Gemeinde.

Absolut unterstütze ich solche *schweren* Verstöße, sonst bin ich weder aus der ersten noch aus der zweiten Gemeinde.

Höchste Zeit die Verbote des Grenzübergangs zwischen Gemeinden abzuschaffen...wenn es sein muss sind Regionen sinnvoller als Gemeinden. Meine Gemeinde hat z.B. 1 km von Ost zu West und 4 km von Süd nach Nord...natürlich hat sie keinen einzigen Hügel.

Und schöne Grüße aus den Bergen an alle unabhängig von Gemeinden.

uros f27. 11. 2020 09:10:15
Aber hält nicht. Hab Spezialkarte der Gemeinde Kranj vor mir. Hälfte Sv. Lovrenc in Kranj, Hälfte in Preddvor-Gemeinde.

Und da aus Povlje-Dorf angegangen, keine Überschreitung.

Überhaupt sind Einschränkungen damit dass ......
uros f2. 07. 2018 23:40:40
Obwohl meine Wurzeln auch im Bohinj-Gebiet sind, aber wegen des Abkassierens, das die stolzen Bohinjci schon eine Weile betreiben und nur noch intensivieren und die Beträge erhöhen, springe ich nicht vor Freude in die Luft.

Und offensichtlich werde ich nur fortfahren und vor allem steigern meine Bergsteigerbesuche der Westlichen Julischen Alpen und Karnischen Alpen.
uros f4. 10. 2016 08:14:47
Sehr geehrte Freunde.

Ich versuche noch ein Foto anzuhängen.

Der Bivak bei Globoko ist an sehr nützlichem Ort und die Idee mit Wasser dort ist gar nicht dumm, ein Sherpa an Zahodnih vratcih oder am sedlo Šija ist auch eine Lösung.

Beste Grüße
uros f3. 10. 2016 21:54:40
Veröffentliche noch die Liste von 31 Gipfeln am Grat:
1 Bogatin 1977
2 Mahavšček 2008
3 Vrh Škrli 1924
4 Kser 1900
5 Vrh Planje 1971
6 Tolminski Kuk 2085
7 Zeleni vrh 2051
8 Mali vrh 2015
9 Podrta gora 2061
10 Vrh Konte 2014
11 Vrh nad Škrbnino 2054
12 Meja 1996
13 Zahodni Rušnati vrh 1923
14 Vzhodni Rušnati vrh 1915
15 Snežni vrh 1863
16 Vrh Krnic 1896
17 Vogel 1922
18 Vrh Dlani 1862
19 Šija 1880
20 Zadnja Suha 1796
21 Lepa Suha 1776
22 Mala Rodica 1901
23 Rodica 1966
24 Suha Rodica 1941
25 Novi vrh 1944
26 Raskovec 1967
27 Matajurski vrh 1936
28 Poljanski vrh 1897
29 Konjski vrh 1877
30 Četrt 1832
31 Črna prst 1844

Start beim roten Schild am Bogatinsko sedlo 1804 m, Ziel beim roten Schild am sedlo Čez Suho 1760 m.
uros f20. 07. 2016 09:28:02
lijaneja


Obliče nicht umgangen, leicht von Ost zugänglich. Nur auf Vzhodni Oblič. Wie gesagt, Zugang West über Gamsovke persönlich zu schwer, aber viele Berichte Anderer die von Turn zu Tolsta oder umgekehrt querte.

Sonst fast schon Wartezimmer für eure Gruppe... also kein Jungspund

uros f19. 07. 2016 09:14:18
JanezS hat die Fotos vor ein paar Tagen schon im Thread Karavanke/ Von Grenze zu Grenze über die Karawanken-Gipfel gepostet, falls jemand sie sehen will...
uros f19. 10. 2014 21:32:34
Heute hat Klemen Triler seine Herbst-Trilogie abgeschlossen (3 höchste Gipfel slowenischer Gebirge, Grintovci Extrem und 10 Tržič-Gipfel=T 24).

Auf seiner Lieblingsstrecke schaffte er das Ziel in 12 Stunden und 47 Minuten.

Dobrča, Begunjščica, Vrtača, Košutica, Veliki vrh, Kladivo, Košutnikov Turn, Stegovnik, Storžič und Tolsti vrh halfen ihm, die Rivalen zu besiegen:

Klemen Zupan, Majk Mikloša, Marjan Tepina, Nino Fijačko, Anže Božič, Luka Mihelič, Rolando Lipar, Peter Slatnar und Uroš Rozman.

Im Begleitteam halfen uns noch 11 Sherpas.

Es war unvergesslich, das Wetter fantastisch.
uros f7. 10. 2014 20:26:03
Soweit ich weiß, hat Klemen nicht die Absicht, jemandem etwas zu beweisen, und wie schon einer meiner Vorgänger (KJ) seine Aussage aus TF zitiert hat - er hat den Grintovci Extrem für seine Seele gemacht und sich alles schon selbst bewiesen. Und er hat den Trail auf markierten Wegen gemacht, hat GPS-Track, und die Begleiter haben einiges von ihm auch mit der Kamera gefilmt.

Überhaupt passt diese Debatte bzw. das Thema wirklich nicht in diese Rubrik, sondern in die Rubrik Berglauf, da ihr seht, dass sich einige Rechtsgläubige so entsetzen. Sonst sind wir eh immer verrückt - weil wir keine Wanderer sind.
uros f29. 05. 2013 14:26:53
Thriller- Film auch im Kino Radovljica im Sommerkino und noch im Rahmen von Bergfilmen im Herbst zu sehen. Vereinbarung noch nicht getroffen, hoffen bald.

Ansonsten heute Nachmittag in Dobra ura mit Milica auf RTV Slovenija 1 Gäste:

KLEMEN TRILER, SABINA UND TONE KARNIČAR, MARKO UND ANDREJ ŠTREMFELJ

Thema also bergsteigerisch.....
uros f16. 08. 2012 16:18:13
Es ist wahr, dass dieser Rekordlauf auf der SPP besser in das Lauf-Forum passt als in hribi.net, aber man muss wissen, dass es schon jetzt eine recht aktive Bevölkerung gibt und immer mehr, die Berge und Laufen kombinieren. Klassische Bergsteiger wehren sich gegen das Rasen in den Bergen, unser westlicher Lebensstil hat uns viel gebracht, unter anderem auch Bergläufe, die vor praktisch 20 Jahren nirgends gab. Wir sind eben verschieden und manchen gefällt das schnelle Vorankommen in der Bergwelt, in leichten Sneakers und mit möglichst wenig Ausrüstung - so kann man mehr sehen und erleben, obwohl es so nicht scheint...
uros f6. 08. 2012 23:03:09
Ich begleite Klemena logistisch von Anfang bis Ende. Erster Tag Plan überschritten und sogar auf Smrekovcu geschlafen nicht auf Slemenu, zweiter Tag nach Plan auf Kokrškem Sattel, heute abgeschlossen auf Zelenica. Etappenliste veröffentlichen wir noch. Erster Tag beim Laufen begleitet Avi-David Kadunc, gestern Seba-Sebastijan Zarnik, heute: zuerst Majk-Matjaž Mikloša, dann junge Hoffnungen Anže Božič und Luka Mihelič, am Ende noch Žiga Klemše-Kemik. Morgen läuft er mit Bojan Ambrožič, Mirko Jnjatović und Janez Udovič bis Kriški podi!!
uros f13. 12. 2011 21:13:02
Danke Loni für schöne Worte und Verteidigung der Läufer auf SPP in einem Zug. Nun, um ganz ehrlich zu sein, hat mir diese mittlere Variante der SPP-Heftchen mit 69 KP am besten gefallen. Die letzte Variante mit 71 KP ist ein Schritt zurück, die vorherige mit 80 KP war unmenschlich - mindestens für Läufer in einem Zug!!! Aber versteht mich nicht falsch - alle Varianten sind super, weil SPP super ist. Ansonsten neben dem Laufen vor 2 Jahren habe ich das SPP-Heftchen noch fünfmal gefüllt, darunter auch die alte Variante mit allen jetzt aufgegebenen KP, und auch die alte erweiterte SPP, die ganze 61 KP hatte, und natürlich die neue erweiterte mit 35 (36) KP. Einfach liebe ich diese Sachen und arbeite derzeit an Dutzenden anderer Verbindungswegen (Umgehungen). Neue Orte und neue Wege kennenlernen, sich auf dem Gelände orientieren, in Bewegung und Natur sein - das ist es. Wirklich halten manche Leute Stempelsammeln für Blödsinn, aber der ursprüngliche Sinn von allem ist sicher das, was ich im vorherigen Satz geschrieben habe, Stempel sind wie Sahne auf der Sachertorte...
uros f30. 06. 2011 22:38:20
Am Sonntag hatte ich Prisank über den Grat hoch und über die Südhänge runter geplant. Meine Liebe war noch nicht auf Prisank und als sie primožs Beitrag gelesen hat, sagte sie stopp. Aber Neugier hat mich nicht zur Ruhe kommen lassen und nach 3 Tagen nach der Schicht habe ich die genannte Tour gemacht. Ich sah eine kleine (5 x 5) Lawine direkt über den grasigen Hängen, die sich leicht und sicher umgeht, aber nirgends bin ich auf Schnee getreten. Mein böses Gefühl hat sich bewahrheitet. Bitte schön, keine Panik schüren und Leute erschrecken. Ich bin auch Vorsichtiger, mag nicht riskieren, aber zu viel ist zu viel. Also: Prisank ist völlig sicher auf beiden Wegen bezüglich Schneefeldern. Wenn jemand jetzt anders denkt, soll er sich lieber an Šmarna gora halten...So viel, Uroš
uros f2. 09. 2009 15:27:19
Nochmals vielen Dank allen für die Gratulationen.

Da ich den ganzen Weg begeistert fotografiert und Schnappschüsse gemacht habe, habe ich mich entschieden, Vorträge überall zu halten, wo Interesse ist und ich eingeladen werde. Jetzt brauche ich noch ein paar Tage für die Auswahl der Fotos, habe auch zu Hause und im Job viel Arbeit, aber im Oktober fange ich sicher mit Vorträgen an und werde Ort, Datum und Uhrzeit posten.....wenn es jemanden interessiert.
Grüße allen, Uroš
         
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