Ararat ist mit 5165 m der höchste Gipfel der Türkei und für Armenier, die seinen Verlust nicht verwinden können, der heilige Berg. Der vulkanische Kegel, der seit mehr als 150 Jahren nicht aktiv ist, ist bedeckt mit ewigem Schnee und liegt 16 km von der iranischen und 32 km von der armenischen Grenze. Sein niedrigerer Nachbar Kleiner Ararat ist 3896 m hoch und liegt SO vom Hauptgipfel Ararats.
Darauf sind wir am 23.7.2014 gestiegen, vorher haben wir uns gründlich akklimatisiert, so dass der Aufstieg zum Gipfel kein Problem dargestellt hat.
Wir flogen aus Ljubljana über Ankara zur Stadt Van, die am gleichnamigen See liegt, dann mit Kombis zur Stadt Dogubayazit.
Mit dem Aufstieg haben wir in Eli Vilage auf Höhe 2200 m begonnen und ersten Tag 1000 m Höhe zum ersten Lager Yesil Yayala gemacht, zweiten Tag sind wir bis zur Höhe 4200 m gestiegen und wieder auf 3200 m abgestiegen, wo wir zum zweiten Mal geschlafen haben. Dritter Tag haben wir uns umgesiedelt und auf 4200 geschlafen. Dieser Tag hat uns ein Unwetter mit Hagel erwischt, der unfreundliche Tag hat sich fortgesetzt in sternenklare Nacht und gewaschenen, sonnigen nächsten Tag. Etwas nach eins nachts sind wir Richtung Gipfel Ararats aufgebrochen. Auf 5000 m ist es hell geworden und auf dieser Höhe haben wir uns auch mit Steigeisen ausgerüstet. Schnee fängt zwar bei ca. 4300 m an, der Pfad verläuft zwischen Felsen und Schnee.
Wir stiegen in idealen Bedingungen auf. Vom Gipfel öffnete sich der Blick bis Armenien und Iran. Ins Lager auf 4200 sind wir um 8.00 zurückgekehrt. Richtige Zeit, denn der Gipfel hat begonnen, sich in Bewölkung und Nebel zu hüllen. Selber Tag haben wir langen Abstieg fast 3000 m bis Eli Vilage gemacht.
Schöne Tour, die nach Erzählung unserer lokalen Führerin immer mehr Bergsteiger und Tourenski-Fahrer anzieht.