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katty / Neueste Beiträge

katty - Neueste Beiträge

Erstellte Themen:
katty20. 07. 2013 13:20:10
Nach dem am Donnerstag so sehr gewünschten kurzen Ausflug über Žrelo zum Storžič, der später scheiterte und zu nichts wurde, entschied ich mich für eine Tour allein....solo....und in Ruhe....

Erst Donnerstagabend entscheide ich genau wohin...Originalplan von Kanonir zum Storžič war für mich zu lang und zu anspruchsvoll, da Aufstieg nach Rechnungen ca. 5h, zu viel für mich. Also "Kniebrecher" Kozji vrh, von da weiter zu Mali Grintovec.

Diesmal ökologischer. Fahrt Škofja Loka nach Kanonir ca. 1,5h....angenehm. Bei Kanonir erst schlechter 1km Asphalt, dann Schotterweg gesperrt wegen Forst bis 20.10. Anfangsteil zerfurcht/schottrig, Weiterfahrt ab Parkplatz nicht für alle Autos empfohlen...Nach ½ Std. Jagdhütte...niemand, nur Schafherde beim Grasen im Morgensonne windstill...Schild "Vorsicht böser Widder" reizte mich, den "Wilden" zu suchen. Schnelles Uhrenticken und Weg voraus zwingen zum Weitergehen, langsamer Aufstieg....zuerst breiter steiler Karrenweg, dann angenehmer, stellenweise steiler Pfad immer im Schatten. Mehrmals kleine Gräben gekreuzt, kein Problem....nur Vorsicht. Hinten Geräusche wie Schritte....Zuerst Hoffnung auf Reh oder Gams, bald Stimmen...überrascht...heute doch nicht allein...jemand sucht einsame schöne Wege. Dame mit freundlichem Zottel bei Aussichtspunkt zu ausgedehntem Stegovnik...Begeistert erkläre Pläne. Für Weg und Verbindung gehört, aber nicht gegangen. Herausforderung nächstes Mal? Sie geht langsam ab, ich noch fotos, dann weiter....zuerst loooonger Ebene, kurz vor Kurje sedlo unter steilen Wänden Kurji vrh. Hier Rhododendron rosa blühend, Cyclamen erstmals dieses Jahr. Auf Sattel suche Fortsetzungspfad. Später: falsche Stege. Pfad windet steiler...zuerst Fichtenwald, dann Aussichtsgrätchen....Letzte ½ Std. steil...Herz rast voll... Oben ebener Pfad zwischen Felsen Gras Blumen...angenehm...nicht zu heiß. Dame abwärts, checkt voraus Pfad....Vorher Debatte ob bleiben so schön. Gesellschaft für halben Weg willkommen. Ich genieße Gipfel kurz, eintragen, Stempel, Fotos, schnell zurück zur Sattel suche Pfad zu Licjanovca/Mali Grintovec. Beschreibung gelesen (Glück gehabt vorher ausgedruckt) entlang Grätchen unter Turni...Bald getretener Steg, mit Steinmann markiert für andere. Fern Waldweg 500m, rechts in Fichten. Pfad sichtbar langsam steigend. Wieder unvorsichtig verfehlt Jägersteig mit Grenzsteinen zur Licjanovca. Abstieg denkend bald Sattel steil hoch. Falsch spät gemerkt. Zurück, dann steil, Serpentinen Pinien Grätchen hoch zu Licjanovca. Vor Gipfel leichter Regen erfrischt, beobachte GRS Tržič "Rettung" später Leiche Radovljičaners. Noch <30min Kampf Buschwerk schmal dicht groß...Aussicht weit...Rückblick Ganggrätchen Ende bewachsener Kozji vrh. Verwahrloste Turni wie zotteliger Rosette Frische für Grätchen. Ost über Jezersko Giganten KSA-traurig Wolken, Nord Stegovnik Wände, Ženiklovec Košuta ganz, Süd Mali Grintovec Bašeljski vrh Srednji vrh Cjanovca, West begehrteste spitze Storžič. Nah Gamsgepfeife. Ja unter N-Wänden Srednji vrh zwei Gämsen grasen...Einer flieht pfeifend Gefahr, anderer bleibt...Neugier rührt nicht. Auf Grätchen Licjanovca-Mali Grintovec halte beobachte...wie er mich...Donner weiter langsam Buschdickicht Kampf...dann Grätchen wacklige Zaunpfähle bescheidener Steg MG Gipfel. Freud endlich "Zivilisation" näher Hütte...Dreiergruppe Cjanovca hinterher. Endlich Gesellschaft...Zusammen Kališče Hütte stärken schnell Tal Mače. Beim schnellen Abstieg Waldpflanzen inkl. Türkische Lilie.

Beschreibene Tour volles Bergsteigerabenteuer mit Mix Elementen-markierter Pfad, unmarkiert folgen, Weglos...Nächstes Mal verlängern mind. Cjanovca Hudičev boršt einer, Bašeljski vrh andrer Seite.
katty11. 06. 2013 18:08:34
Der westlichste Teil der Karawanken erreicht mit seiner Höhe nicht einmal 2000 Metervelik nasmeh, ist aber in einem bestimmten Abschnitt so schön aussichtsreich, dass er manch markanteren Gipfel übertrifftmežikanje. Dieser Teil der Karawanken ist uns bekannter durch Tromeja und Kepa sowie deren Nachbarn, nicht durch die deutlich niedrigeren Gipfel, die im Durchschnitt in 1750m Höhe liegenvelik nasmeh.
In der vergangenen Woche haben einige Bekannte einen großen Teil des Weges bis zum Trupejevo poldne oder in umgekehrter Richtung durchwandert, wir wollten das noch aufstocken bis Jepca bzw. bis Visoki Kurji vrheekcool.
So sind wir am vergangenen Samstag gegen 8 Uhr von Podkorn zum Korensko sedlo aufgebrochen (ja, wir haben Asphalt gehämmertvelik nasmehcool...wenn schon nichts anderes, war gut zum Aufwärmenmežikanje) und zuerst auf dem ausgezeichnet gepflegten Waldweg auf österreichischer Seite des Sattels Richtung Jerebikovec, dann Richtung Kamnati vrh, Bavhe, Grpišče, Vošca, Zajčnik und weiter entlang dem Grenzkamm zu beiden poldne, Trupejevo und Maloškoeekvelik nasmehmežikanje. Später merkten wir, dass wir leider zu spät gestartet sind, um am ersten Tag wenigstens die Hälfte des Weges zu schaffencool. Nun, tatsächlich hätten wir es trotz allem schaffen können, aber zunehmend dichtere und dunklere Wolken, die sich genau über Trupejevo poldne sammelten, hielten uns vom Weitergehen abmrk pogledeek. Wie gesagt, ca. 500m vom Grenzübergang haben wir rechts zum Kamnati vrh abgebogen. Folgen dem Markierungsstein 603, der auf einem breiten und gut gepflegten Waldweg verläuft (stellenweise bietet er auch schönen Blick auf Dobračnasmeh), der sich später abspaltet und in einen netten Steig übergeht, umgeben von zahlreichen voll blühenden Lärchen und gut beladenen Heidelbeerennasmehmežikanje...He, ich lecke schon die Lippen und stelle mir vor, wie ich mich hier an ausgezeichneten Waldfrüchten gütlich tuejezikmežikanje. Da Bačo hier letztes Jahr schon war, hat er mich überzeugt, nicht auf Jerebikovec zu steigen, da der Gipfel ziemlich zugewachsen und daher aussichtslos ist (trotzdem gehe ich irgendwann hoch, kein Ding mežikanje). Vom Abzweig Jerebikovec bis zur nahen Alm Rekaršica sind es nur ein paar Schrittenasmeh, wir beide waren sehr begierig auf die erste Pausemežikanje, haben aber noch ein bisschen gelatscht und uns die erste Pause verdient. Die Alm ist zwar nicht sehr groß, aber trotzdem schön eingerichtet. Wir sind weiter Richtung Kamnati vrh-Stainberg, der wie der höchste Punkt einer Alm wirktcool. Folgen den Grenzsteinen, die uns über Wiesen und Wald zu beiden Bavhe führen, zuerst zur Visoka, dann über das Sattel Bavhica zur Nizka Bavhamežikanje. Auf dem Sattel Bavhica, 1531m, liegt eine hübsch eingerichtete Blockhüttenasmeh, daneben ein Bivak, das angeblich nur für Eigentümer istvelik nasmeh. Schade. Von hier öffnet sich auf der anderen Seite des Tales schöner Blick auf Jalovec und seine niedrigeren Nachbarnnasmeh, sowie auf die Martuljek-Gruppenasmeh. Hier hatten wir wieder Pause....Zur Nizka Bavha mussten wir 100m steigen, zum sehr schönen grasigen Gipfel Grpišče noch kurz hoch und runterzavijanje z očmi. Der ausgedehnte Gipfel Grpišče liegt fast gegenüber Špik und den Martuljek-Riesen, die wir so weit offen betrachten könnennasmehmežikanje.... Wir beobachten aber auch immer mehr Wolken, die sich über den Karawanken sammelnmrk pogledzmeden....wegen zunehmender Bewölkung entscheiden wir, den ersten Tag zu beenden und uns auf der 1500m hohen Grpiška-Alm niederzulassennasmeh, die schon auf österreichischer Seite liegt. Hier oben haben sie das Vieh noch nicht hochgetriebenvelik nasmeh, tun es aber bald, da man Rinder schon auf der tieferen Radenšca-Alm hören und sehen konntecool. Interessant war es, auf einem Stück Weg Krokusse zu beobachtencool, was bedeutet, dass hier vor kurzem noch Schnee lagvelik nasmeh. Trollblumen auf der einen und Dotterblumen auf der anderen Seite bilden neben den blau blühenden Enzianen einen schönen Kontrastmežikanje. Am Abend, als der Regen aufhörte und das Wetter sich endlich beruhigtenasmeh, beobachteten wir bei der Abenddämmerung stark beleuchtetes Beljakmežikanje... Trotz dass wir viel höher sind, hört man den Lärm trotzdem ganz schönmrk pogledeek...am Anfang stört's, dann nicht mehr....man gewöhnt sich einfach dranzadrega... Am Sonntag starten wir um 4:10velik nasmeheek mit dem Wunsch, den Sonnenaufgang auf Vošca zu erwischennasmeh... Bis dorthin hatten wir 3/4 Stunde Gehzeit, wo wir noch den Gipfel Tamarča quertennasmeh, die nächsten westlichen Nachbarn der 1737m hohen Vošca. Sonnenaufgang-Beobachtung in Stillenasmeh...Ruhenasmeh....und mit jemandem, der dir etwas bedeutetnasmeh....UNSCHÄTZBAR....und UNBESCHREIBLICHmežikanje...ist aber emotional... Leider wollten die Wolken über Ponca, Jalovec und Mojstrovke nicht weichen, daher konnten wir diesen markanten Gipfel leider nicht beobachten.... und durchs Karawankenfenster knipsen. Nächstes Mal.... Dafür hatten wir Gelegenheit, die mit Morgensonne bestrahlten Martuljek-Gipfel mit Špik vorneweg zu beobachtenmežikanjenasmeh....markant sind sie, wirklich.... Nach einer Stunde Genuss vor allem Fotografierenvelik nasmehmežikanje, sind wir über den Sattel Vratca zum zugewachsenen Gipfel Zajčnik, darunter zur Blekova-Almnasmeh. Die Alm liegt genau an der Grenze zwischen den Ländern, aber ich finde, die Besitzer haben slowenisches Blut. Im oberen Teil der Hütte gibt's auch Platz zum Schlafen-Biwak vielleicht? Die Alm ist schön erhalten und gepflegt, wirklich besuchenswert. Auf ihrem westlichen Teil öffnet sich schöner Blick auf Martuljek-Felsen, im Osten auf den Kamm zu Trupejevo und Maloško poldnenasmeh. Der Kamm zu diesen beiden Gipfeln ist sehr aussichtsreich, da wir ständig die Martuljek-Gruppe auf der einen und Kärnten auf der anderen Seite im Blick habennasmehmežikanje. Hier blüht unzählige Blumen in voller Prachtnasmehcool, dominiert vom Enzian, der mit seiner blauen Farbe auffälltmežikanje. Der Gipfel Trupejevo poldne erinnert mich an Dovška baba, da seine nördlichen Wände ziemlich steil sindeek...Wegen Lawine und bröseligem Gelände ist das Kreuz, das einst mächtig auf dem Gipfel stand, worauf nur noch eine baumelnde Seil erinnerteekmežikanje, unter der Last in die Mulde gefalleneekzadrega. So begrüßt uns statt Kreuz eine Glocke, die natürlich läuten mussmežikanje... Auf dem Gipfel genießen wir noch die Gesellschaft von drei Bergsteigern, die in dieselbe Richtung weitergehen wie wir. Wir verweilen nicht lange, daher gehen wir weiter Richtung Sattel unter Belimi pečmi zur Alm Grajšca unter Murnovec bis Maloško poldne und Ojstra peč. Auf dem Sattel zwischen Kresišče und Maloško poldne nehmen wir wieder eine dringend benötigte Pausenasmeh, und steigen ca. 100m zur Mitzi-Hütte ab. Die Hütte steht leer, aber wahrscheinlich kürzlich renoviert, zumindest nach dem Dach zu urteilen. Im Wildbach-Graben über der Hütte wachsen auch Edelweißenasmeh,sind aber schon verblühtmrk pogled. Wegen Erschöpfung durch kurze Nächte und schweren Rucksackeek, haben wir beschlossen abzusteigen, sodass Murnovec, Ojstri vrh, Kresišče, Črni vrh, Tišlerica, Mojstrovica und Visoki Kurji vrh noch wartenvelik nasmehcooleek. Die Alm Za lepim vrhom ist idyllisch, voller Flecken von Enzian, Enzian und anderen Blümchennasmeh...hehe, wieder dominiert die blau-gelb-rosa-grün-Kombimežikanjenasmehjezik. Beim Zuhören des Rauschens des Hladnik-Baches nähern wir uns langsam dem Steig, dann steilem Waldweg der Jagdhütte, die bei unserer Ankunft leider leer standmrk pogledzadrega. Wartete uns noch ein ziemlich langer und ermüdendermrk pogled Weg auf Schotterstraße bis Srednji vrh und weiter bis Gozd Martuljekeek. Am Weg konnten wir auch die Krainer Lilie sehennasmeh-ja, die erste heuer, und auch Jerman-Wasserfallnasmeh, der jetzt bei viel Wasser wunderschön ist.

Der Kamm, der sich vom Korensko sedlo bis Kresišče windet, ist sehr schönnasmeh... und vor allem aussichtsreichnasmeh.... ist aber interessant auch unmarkiert, aber voller nachverfolglicher Jagdwegecool. Wenn du jemanden an deiner Seite hast, dem du vertraustnasmeh....den du magstnasmeh....und weißt, dass er dich nicht hängen lässt, ist das'snasmeh... dann Zeit zum Genießen... Hingeben.... und Beobachten dessen, was sonst den Augen verborgenjezikmežikanje. So hatten wir auf diesem Weg Gelegenheit, auch Murmelti zu beobachtennasmehmežikanje... die Frieden, Stille und Gelassenheit so lieben wie wirnasmeh.... Und drum sollen diese Ecken so bleiben wie sie sind...ruhig, voller Schönheit und Friedennasmeh.... damit auch wir wie Murmelti genießen können beim Zuhören...der Laute der Naturmežikanje....

Wieder habe ich ein neues Stück unserer Berge kennengelernt....na nur Hügel, die aber so schön sind, dass es Sünde wäre, sie nicht zu kennenmežikanje.... Und danke dir, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, sie auch zu wandern und zu spürennasmeh und zu verstehen, warum dich die Karawanken so stark ziehenmežikanje... Ja, Gründe gibt's mehr als genug.... Im Herbst setzen wir unsere Wanderung fort.... unter goldgelben Lärchen... und unter klarem herbstlich blauem Himmel....
Kommentare:
katty6. 09. 2023 22:08:12
Hallo.
Falls jemand eine Tasche mit verpackten schwarzen Ferrino-Gamaschen auf dem Weg vom Planja-Sattel Richtung Vršič gefunden hat, bitte melden.
Danke
katty15. 06. 2021 08:40:52
Hallo.
Auf dem Gipfel nur Gipfelbuch, Stempel leider nicht. Aber aktuell oben noch Schneebänke und viele Blumen.
katty11. 06. 2021 19:39:09
Hallo. Hat jemand frische Infos zu den Verhältnissen bis Vrtaško Sleme? Danke
katty4. 06. 2021 12:49:57
Hallo.
Hat jemand Infos zu den Verhältnissen bis zum Bivak, vielleicht weiter bis Šplevta? Danke nasmeh
katty22. 04. 2021 18:14:00
@Hermina, absolut kleine Steigeisen mit. Einige Stellen ziemlich vereist, aber beide Hänge über Razor gute Tritte ausgetreten. Schnee ab Vereinigung markierter Wege von Jagdhütte und Prtovč. Viel Erfolg!
katty31. 12. 2019 21:40:13
Veliki Plešivec über Krma
katty12. 12. 2019 11:36:23
@Jusk, wie lange braucht dieser markierte Weg der 7 Gräben? Wahrscheinlich haben sich die Bedingungen bis jetzt nicht wesentlich geändert, oder doch? Danke für die Antwort nasmeh
katty5. 07. 2019 13:40:58
@turbo, du bist super nasmeh danke mežikanjenasmeh
katty4. 07. 2019 12:13:56
Hallo hallo.
Hat jemand Infos zu den Verhältnissen über Komar zur Koča na Doliču? Danke nasmeh
katty10. 01. 2019 20:46:13
Bravo...und HERVORRAGEND!!
Ich wäre auch sehr froh über jegliche Beiträge, da ich diesen Grat schon lange im Auge habe.
Danke und viel Glück
katty28. 10. 2018 20:41:27
@darinka, Weg bzw. Strasse ist extrem schön und folgbare. Etwa in der Wegmitte triffst du wahrscheinlich auch Lojze, und nach Gehörtem kann es sein, dass er euch auf der Tour Gesellschaft leistet. Viel Erfolg.
katty23. 08. 2018 21:47:33
@turbo, Tour zum Fingerablecken, oder? Vor Jahren hab ich sie in umgekehrter Richtung gemacht. Sie lockt und ruft nach Wiederholung. nasmehnasmeh
katty19. 06. 2017 09:20:27
Danke @Rozka für diesen Beitrag, den ich seit Jahren plane nasmeh. Super Bilder und offensichtlich interessante Tour nasmeh. Viel Erfolg
katty24. 05. 2017 12:27:16
Hey
hat jemand Infos zu den Bedingungen auf Rombon von Kluž?
Danke nasmeh
katty10. 05. 2017 21:51:36
Wahrscheinlich sammelt man am meisten Kondition auf solchen steilen Pfaden, wo man mehrmals ziemlich keucht (Asthma hinterlässt bei mir Spuren), und nicht nur das, auch Oberschenkelmuskeln und Waden brennen ordentlich. Und das ist auch richtig so, denn dann belohnt der Gipfel mit seinen Ausblicken Seele und Körper. Nun, man kann definitiv viele solcher versteckten Gipfel besuchen, wo es keine übermäßige Menschenmenge gibt. Und das ist auch gut so, je versteckter die Gipfel, desto mehr Ursprünglichkeit in der Natur.
Obwohl der Tag wettertechnisch nicht ideal war, war er doch eigentlich wunderbar. Mir gefällt es, dass es nicht immer ständig Sonne ist, denn Wolken schaffen ihre eigene Kulisse, oft machen sie die Atmosphäre noch mystischer.
Ziemlich früh sind wir Richtung Jezersko aufgebrochen, wo bei Kanonir von der Straße abbiegen und zuerst auf Asphaltuntergrund, dann auf Schotter ziemlich steil bergauf zu einem kleinen Parkplatz (Achtung, Forstarbeiten). Noch immer begrüßt uns freundlich das Schild vom bösen Widderzmeden, das diesmal nicht ausgestellt war. Mich interessiert wirklich, woran man erkennt, dass er wirklich böse ist. Vielleicht am Besitzer?jezik Schnell steigen wir auf dem Forstweg auf, der in diesen Jahren, seit ich nicht hier war, sich nicht viel verändert hat, noch seine Steilheit verloren hat. Man gewinnt schnell Höhe, je höher man ist, desto weiter öffnen sich die Ausblicke. Auch Richtung Obir habe ich hingeschaut, obwohl ich mich mehr auf den Blick zum Storžič gefreut habe, den ich vor Jahren beobachtete. Mehrmals haben wir Wildbachrinnen gekreuzt, über die der Pfad führt. Der ist wegen kürzlichem Regen an manchen Stellen ziemlich weggespült, daher sind wir vorsichtig darauf getreten, was noch übrig war. Die ganze Zeit auf der Nordseite, daher war der Boden feucht und rutschig, daher sind die Füße mehrmals ziemlich weggerutscht. Auf jeden Fall war der Vorsichtsgrad auf exponierten Stellen höher als sonst. Unter den Nordwänden des Kozji vrh gibt es noch Schneeflecken an manchen Stellen, und einige Edelweiße blühen noch schön. Am Sattel haben wir keine größeren Pausen gemacht, aber ich habe Richtung Turni geschaut, die ich noch nicht besucht habe. Warte auf Gelegenheit, sie in einen Zyklus von Touren hier herum zu verbinden, bis zum Bašeljski vrh und weiter zum Kališče. Markierungen führten uns links, durch Fichtenwald sind wir gegangen. Letzte halbe Stunde stellt sich der Pfad senkrecht. Wörtlich. Wegen rutschigem Gelände haben wir gelegentliche Handgriffe nicht abgelehnt, und das ist auch gut so. Außergewöhnliche Kulisse des oberen Grats bieten noch immer aufrechte Sturmfichten, die trotz nahendem Ende noch dem Zeit widerstehen. Und ergeben sich nicht. Die Freundin war angenehm überrascht, als sie oben ankam. Begeistert von allen Ausblicken, die er bietet. Vor allem, weil sie solche Ausblicke hier nicht gewohnt ist. Wenn wir sie täglich von den Gorenjska-Ebenen sehen, scheinen uns all diese Gipfel leicht, ich meine von Cjanovci, Srednji vrh, Mali Grintovec und Bašeljski vrh, irgendwie wilder sind sie von der Jezersko-Seite. Unzugänglich also. Aber eigentlich zugänglich, nur ein bisschen Abenteurer muss im Bergsteiger sein, um solche Pfade zu entdecken. Mehr Gipfel, die das Auge erreicht, habe ich/wir schon einige besucht, nicht alle. Von Belska Kočna gibt es mehr solche, von Gol vrh bis Velika baba, Kokrška und Jezerska Kočna und Ledinski vrh. Das kommt auch noch, natürlich alles zur rechten Zeit. Damit uns kein Schauer überrascht, sind wir langsam zum Ausgangspunkt zurück. Erst beim Abstieg sieht man wirklich, dass die Steilheit beträchtlich ist. Und das ist wahrscheinlich der wahre Grund, warum Leute solche und ähnliche Gipfel nicht oft besuchen. Nur 20 haben diesen wundervollen Aussichtspunkt dieses Jahr besucht. Sie wissen wahrscheinlich warum.nasmeh Schnell sind wir abgestiegen und zum eisernen Pferdchen gekommen. Zufrieden, dass das Wetter gehalten hat, froh, dass wir sicher am Ziel angekommen sind. Voll neuer Abenteuer und Ideen für später. Davon gehen wirklich nie aus, oder?
Allen, die diesen Gipfel noch nicht kennen, empfehle ich ihn. Trotz der Steilheit, die auf euch wartet, lohnt er sich wegen der Ausblicke. Und ihr seid auch in Jezersko, einem Ort, der immer begeistert.
         
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