| jerque16. 07. 2025 12:20:11 |
Nach einigen "Aufklärungsmissionen" ist endlich die Entscheidung für den Angriff auf Begunjščica gereift. Rundtour von Ljubelj vorbei Zelenica, Abstieg nach Preval (oder fast alle sagen Prevalo) und zurück über Bornova-Steig. Für die, denen "Romane" zu lang sind, gleich vorweg: keine Besonderheiten bemerkt (beschädigte Wege etc.), aber PMSM keine beste Idee für Familienausflug mit Kindern. Übrigens, erst später fiel's mir auf, dass ich endlich im "2000-Club" bin (wenn man Skifahren in österreichischen Turas und Streunen im viel höheren bolivianischen Altiplano nicht zählt). Ca. halb sechs morgens war der Gratisparkplatz direkt vorm Ljubelj-Tunnel noch leer, aber beim Umziehen kamen noch zwei Autos. Beim Rückweg ca. 7 Std. später voll. Auf bezahltem Schotterparkplatz auch beim Rückweg nur wenige Autos, bemerkt dass einige Bergsteiger gleich hinter Kompas Shop parken, aber Privatsphäre und Gebühr nicht gecheckt. Zwischen Vrtača-Hütte und Dom na Zelenici leicht auf Nebwege abbiegen, die plötzlich im Geröll oder auf Šentanski plaz enden. Hab ich Schild übersehen oder Chamois (erstmal außerhalb Zoo gesehen), elegant über Geröll hüpfend und zweibeinige "Eindringlinge" beobachtend zu ablenkend? Vom Dom na Zelenici (ohne zu wissen wie nah Gipfel schon in Luftlinie ) nahmen andere "Ljubeljler" andere Wege und ich hatte den ganzen Weg zum Veliki vrh allein. Teils Glück, schwer vorstellbar Gegenverkehr irgendwo. Hier begann ich gute Schuhe mit Vibram-Sohle wirklich zu schätzen. Aber diese Nordwand von Begunjščica muss echte "Abgeschiedenheit" sein. Weder GPS noch slowen. A1-Netz (im Gegensatz österreich.; bei 112-Anruf evtl. Österreicher, die wenig helfen könnten?). Aber Ausblicke göttlich, zuerst spitze Vrtača, später Stol, von vielen Stellen auch Bleder See. Irgendein aus "Vogelperspektive" gut sichtbar Alm am Talgrund zwischen Begunjščica und Vrtača, von wo Kuhglocken hörbar, wohl Smokuška planina? Nur dass trotz Anstieg nach Dom na Zelenici (Achtung, Felsen trocknen hier nach Regen am langsamsten!) Gipfel Begunjščica einfach nicht "runterkommen", beim Querung breiten Smokuški plaz sogar Höhenmeter verlieren. Nach Querung erste "Zajla" auf sehr steilem Abschnitt. Achtung, nicht fest an vielen Stellen, wirkt wie schlaffes Seil. Zweite "Zajla" kurz vor Anschluss Roblek-Weg, aber PMSM total unnötig, besser woanders am gerade begangenen Weg. Fortsetzung erstmal schön und leicht, Ausblicke nicht mangelhaft, besonders Richtung Dobrča, Begunje und Bled, stellenweise über Grat zu Stol und Vrtača. Aber bald wieder rauer, mit Holzmustern markiert aber vorsichtiger Schritt nötig. Mehrmals scheint Gipfel nah, aber nur "Vorgipfel" (einer evtl. Srednji vrh), Weg umgeht ihn und dahinter höherer. Na, nach einigen "falschen Hoffnungen" endlich richtig markierter Veliki vrh. Interessant, trotz "spätem" Ankunft (ca. 9 Uhr vorm.) lange keine Menschenseele, außer Schafen in Nähe weidend. Mit Fernglas benachb. Stol abgesucht, definitiv beliebter Gipfel, jemanden im Blickfeld gesehen hätte ich sicherlich. Innerhalb halber Stunde plötzlich Wanderer aus West (Roblek). Neben anderen Gipfeln vom Gipfel und später östlich Gruppe "Zacken" Richtung NO Aufmerksamkeit erregend, erinnert an Tre Cime, meistfotografierten Dolomiten-Motiv. Frage ob Namen haben, wahrscheinlich noch Begunjščica? Wie gesagt, nahe Veliki vrh Schafe ohne Aufsicht keine Zäune. Mit Vierbeiner gehend vorbereitet sein, keine "Ställe". Rückblickend auf neue Fotos Südwand von Dobrča oder Šentanski vrh, versteh nicht wie Schafe hochgebracht. Tatsächlich haben sie mich final getäuscht. Bis zum Schluss unsicher ob direkter Abstieg Preval oder via Roblek dann schwieriger Weg. Schafe schienen zu Preval zu gehören, muss einfacher Weg Tal (Schafe nicht so springfest wie Gämsen), plus Verkehr West, erste Option gewählt. Erster Teil (Kalvarija?) eigentlich schön und malerisch, Grat über einige Gipfel (einer Gedenktafel Segelflieger Primož Kampič), Karten nur Höhenangaben keine Namen. Aber Schön endet zu früh, unter Begunjska Vrtača sehr unangenehmer Teil auf steilem Hang, erst Felsen, Waldgrenze Wurzeln Schlamm. Zieht sich endlos. Merkwürdig, viele Gekreuzte grüßten englisch, später an Kleidung erkannt. Schuhe vielleicht passend, sonst "städtisch" oder Bled-Spaziergang. Hmm, nicht für Hügel Bohinj, Kranjska Gora, Vršič, Soča..., aber warum Begunjščica so touristisch? Plus Weg nicht nur ätzend sondern gesehen am wenigsten "instagramtauglich" und meist blickfrei, Touristen-Heiligtum Bleder See ähnlich von leichteren Bergen Begunje oder Dobrča. Schon letzter Teil hörbar Besucher belebter Preval-Hütte, Bornova-Weg nach allem Schweiß wahrer Balsam. Anfangsteil noch Verkehr, Touristen leicht überlegen, ab Abzweig Engstelle glücklicherweise kein Gegenverkehr mehr.
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