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Herausforderung in den Bergen

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viharnik20. 02. 2013 16:02:18
Auch das Buch Gefahren in den Bergen - Pavle Šegula aus '78 würde ihm guttunvelik nasmeh.
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Katja6620. 02. 2013 16:19:06
Falls jemanden interessiert, was ich verbockt habe:

Vor ein paar Jahren bin ich mit einer Gruppe Freunde zum Prisojnik von Vršič gegangen. Es waren nur ein paar Monate seit einer langen Pause wegen kleiner Kinder vergangen. Ich hatte schon etwas Kondition, vor allem aber großen Drang, wieder in die Berge zu gehen, und so habe ich mich angeschlossen, obwohl ich nicht genau wusste, was mich erwartet.

Sie sagten mir ca. 2-2,5 Stunden.. ja.. die waren alle Marathonläufer und top fit...

Am Ende hat der Aufstieg gute 4,5 Stunden gedauert und ich kam oben fast ohne Kraft an. Ein paar Meter (!) vor dem Gipfel bin ich auf lockerem Gestein mit Schutt ausgerutscht und wenn ich nicht die Reflexe gehabt hätte (ich habe mich wirklich katzenhaft an den Felsen geklammert), wäre ich wahrscheinlich schön von der Kante geflogen.

Was habe ich gelernt? Dass Verlangen verlockend sein kann und zu falschen Entscheidungen führt. Ich hätte auf einen leichteren Aufstieg warten sollen, statt um jeden Preis hochzupressen. Ich wusste, dass ich noch nicht für längere Touren bereit war. Glücklicherweise ist alles gut gegangen.

Vor zwei Jahren habe ich nach langer Krankheit wieder mit den Bergen angefangen.. auf den Hängen ums Haus.. kaum als Hügel zu bezeichnen. Zusammen mit meinem Freund, totaler Anfänger. Gemeinsam und langsam, Schritt für Schritt, nur so viel wie wir konnten. Natürlich helfen vergangene Erfahrungen, aber gute Kondition ist Gesetz.
Die Berge laufen nicht weg!
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Becar20. 02. 2013 16:49:41
Ich würde einige Erkenntnisse teilen basierend auf Pannen, die ich mit Leuten gewonnen habe, mit denen ich bisher in die Berge gegangen bin:
- nimm lieber zu viel Flüssigkeit mit als zu wenig
- überhole die Gruppe nicht, wenn du den Weg nicht wirklich gut kennst
- bitte die Schnelleren in der Gruppe, sich den Langsameren anzupassen
- wenn du der Tour nicht gewachsen bist, dreh rechtzeitig um
- vermeide Dunkelheit, wenn möglich
- geh nicht in die Berge leicht angetrunken oder schlimmer besoffen mežikanje
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Becar20. 02. 2013 17:01:02
Was hier persönlich ist und was nicht, soll ein Geheimnis bleiben velik nasmeh
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trma55520. 02. 2013 20:54:34
Auch meine Erfahrung, die mir schon über 20 Jahre dient.
Wir gehen bergab auf einem steilen Waldweg, als Kumpel sagt: schau, das ist Debu vrh!
Ich laufe, gucke schnell, trete gleichzeitig in ein Loch auf dem Weg und fliege schon mit Rucksack davon, sehe nur Fichten, die um mich kreisen. Ich lande zwischen Steinen im Geröll. Zerkratzt, geprellt, aber nichts Ernstes. Seitdem "verwurzele" ich mich immer, bevor ich irgendwo hinschaue. Erfahrung ist Gesetz!
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heinz20. 02. 2013 20:56:59
LG, dein Beispiel zeigt schön, wie man in den Bergen schnell reift. Deine Anstöße zu Debatten und ernstem Nachdenken sind wirklich lobenswert! Ich schätze deinen Fortschritt, der in vielerlei Hinsicht offensichtlich ist!.. und .. -schau nicht auf den slowenischen "foušijo", der sich leider auch in manchen Kommentaren von Autoren widerspiegelt, die den klassischen ehrlichen Bergsteigergeist völlig verloren haben..
Bisher habe ich in den Bergen nicht viel "das Schicksal herausgefordert", da ich ziemlich (vielleicht sogar zu) vorsichtig bin, und natürlich hat Frau Glück etwas dazu beigetragen (mit aktuellen Bedingungen und generell).
Nun, ein Vorfall fällt mir ein, als wir vor 2 Jahren mit meinem zotteligen Freund über Zagon durch Kožne zum Gipfel des Stola einen Bären vor uns her jagten, ohne es (jedenfalls ich nicht) zu wissen.. Glück war vor allem, dass ich trotz fehlender Leine beim Kumpel mit Geschrei ihn "überzeugen" konnte, in meiner Nähe zu bleiben. Fotos frischer Spuren im Schnee beim Ausstieg aus dem Janežev žleb und in den Kožne, am selben Abend auf G/L gepostet, bestätigten die Vermutungen.. Na ja, richtiger und klüger wäre es gewesen, das Tierchen an der Leine zu haben..
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redbull20. 02. 2013 21:46:58
jeder antwortet für sich selbst-
jeder hat einen anderen Charakter. Sogar die, die nur zu Hause hocken und schlafen, kann leicht ein Bild auf den Kopf fallen und weg sind sie.
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Hribovc8820. 02. 2013 22:54:29
Wenn ich euch lese, fühlt es sich an wie die Rubrik freiwillig vor Gericht in der Jana-Zeitschriftvelik nasmeh Einer schlauer als der andereeekzavijanje z očmi

Matej GIB NICHT AUFvelik nasmehnasmehmežikanje
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Holcar221. 02. 2013 08:11:08
Ich habe gar nichts gegen LG. Wenn ich in die Hügel gehe, verlasse ich mich nicht nur auf seine Kommentare und Ratschläge (gar nicht) und so können sie mir nicht schaden. Ich verurteile ihn auch nicht wie andere, weil ich ihn persönlich nicht kenne.
Okay, mein kleiner Fauxpas:
Schon als totaler Anfänger vor ein paar Jahren sind wir über Komarča zur Hütte am Triglav-See (1685 m) gegangen. Wir waren größtenteils gut ausgerüstet, außer einem Freund, der keine Bergschuhe trug, sondern normale Adidas. Trotzdem hat er's gepackt, weil er fit war. Bei mir dasselbe, aber leider bei keinem der anderen Kumpel, da sie bei der Ankunft in der Hütte total "fertig" waren. Nachdem wir alle gefuttert und getrunken hatten (in der Hütte nichts gekauft außer Postkarte), hatten wir noch ein paar Liter Flüssigkeit übrig, weil wir viel mitgenommen hatten. Ich ging hinter die Hütte pipi machen, die war Gott sei Dank abgeschlossen, so kam ich gerade rechtzeitig zurück, um die Kumpel zu sehen, wie sie unsere Wasservorräte ins Gras hinter der Bank kippen. Ich konnte sie gerade noch stoppen, bevor alles weg war, ca. ein halber Liter blieb. Am Ende haben sie mich überzeugt, dass es so besser war, denn das Wassergewicht war echt schwer und damals als unerfahrener Trottel hätte ich wahrscheinlich Ähnliches gemacht. Dann kamen die Folgen. Schon unterhalb Studor überfiel uns nach dem Essen von Teewürstchen, Käse und Brot oben in der Hütte ein furchtbarer Durst, der bis Savica anhielt, wo wir direkt aus einem kleineren Wasserfall oberhalb des Aussichtspavillons tranken (Weg von Komarča biegt zum Aussichtspunkt ab und ist kostenlos). Wir füllten Flaschen und taumelten zum Parkplatz runter. Der Wassermangel vor der Erlösung war besonders hart für den Adidas-Kumpel, dem der Abstieg über Komarča extreme Probleme machte. Unten am Auto entdeckte er große blutige Blasen.
Lehre? Niemals mit Anfängern (oder als Anfänger selbst) auf Touren gehen, denen du nicht voll gewachsen bist und ohne passende Ausrüstung. Und auf keinen Fall Wasser vor Tourende wegschütten!jezen
Heute könnte mir so ein Blödsinn nicht mehr passieren.zadrega
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ljubitelj gora21. 02. 2013 09:58:08
Mir ist auf einer Tour passiert, dass mir das Wasser zu früh ausging und ich noch mehrere Stunden schnellen Laufens vor mir hatte, als ich fast am Ausgangspunkt angekommen auf die Toilette wie eine Kuh gepinkelt habe, was war das denn, aber dehydriert war ich wie nie. Nicht nur das erste Mal, mir ging auch unter dem Anstieg Hribarice Richtung 7J das Wasser aus aber es war noch weit dahin. Eines Tages vom Zadnji Vogl direkt zur Alm Laz, glaube ich, und unter Tosc kam ich zu den Pferdebändern glücklicherweise gerade noch zur Alm, die Bänder hatten stellenweise Überhänge genau so viel, dass man sich tödlich verletzen könnte. Am Ende Schutt, runter 5-7-8m Abgrund. Eines Tages Richtung Mangart, Wahl zwischen Weg zum Sattel oder Klettersteig, natürlich keine Ausrüstung, kein Gurt, kein Set, kein Helm aber ich sagte geh hier rauf, aber Fehler irreparabel als ich schon hoch war. Andere in der Wand mit voller Ausrüstung und SCHOCK für sie was ich ohne Ausrüstung in der Wand mache, aber ich konnte sie überholen trotz ca. 15 Bergsteigern, aber die standen schockstarr...höher unter dem Ende des Klettersteigs wird's noch steiler. Vom Sattel beobachten sie mich, endlich raus ins Freie, entlang Slo zum Mangart und zurück leichterem Weg zu den Belopeška-Seen. Eines Tages zur Cojzova-Hütte dann zum Mlinarsko-Sattel, quer über Dolgi hrbet, Wetter verschlechtert sich, starker Wind setzt ein, nur wenig fehlte und ich fliege vom Grat zur Jezersko-Seite, danach 4 weiter, später an Rinke verloren wegen extrem dichter Nebel, absteigen ins Turski-Žleb, dann zu Sätteln und zurück nach Jezersko, Berge in dichter graulicher Wolkendecke. Zum winterlichen Triglav, als ich am Mali Triglav ankomme fast pustet mich eine Böe zur Planika, auf Gipfel und zurück unter Mali Triglav schon unten gestürzt aber glücklicherweise nicht weit abgerutscht wegen trockenem Schnee. Eines Tages Richtung Kanjavec schon am Start leichte Hüftschmerzen, kaum bis Kanjavec, was nun, Schmerzen unerbittlich, noch weit zur Savica-Wasserfallquelle, langsam mit viel Ausdauer kaum zurück, GRS nicht gerufen weil Schande für mich. Richtung Kanin aber vor den Kanin-Gipfeln oben in zerfetztem Schnee lieber nur aus der Ferne beobachtet, durchs Tal zur Bahn, viele Löcher, wenn reingefallen hätten sie mich nicht leicht gefunden....und viele solcher und anderer Geschichten
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JusAvgustin21. 02. 2013 10:01:23
du bist mein Idol
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Daaam21. 02. 2013 10:04:18
schau schau wer sich gemeldet hat eek ..sonst LG dieser dein Eintrag geht in die Annalen der Geschichte nasmeh
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MartinaP21. 02. 2013 10:08:51
LG...Von Zadnji Vogl direkt nach Laz, unter Tosec über Konjske Police?? Hier stimmt was nicht. mežikanje
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pikica121. 02. 2013 10:14:28
Keine Ausdauer und er meldet sich velik nasmeh wahrscheinlich das "GRS hab ich nicht angerufen das wär eine Schande für mich"
eines Tages reichts dann rufst du sie schon ohne Sorge. Wenn nur leicht verstaucht dann wirklich keinen Grund zu rufen.
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janna21. 02. 2013 10:16:56
LG, du bist echt der Boss! Du bist unter einem glücklichen Stern geboren, weißt du velik nasmeh
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SunBurned21. 02. 2013 10:38:48
LG...die meisten lernen so Bockmist, ich hoffe, sie haben dich!
Wenn nicht, schlage ich ein sichereres Hobby vor...vielleicht Schach? zmeden
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korl21. 02. 2013 10:56:24
"Hallo 112? Hier LG! Total eingekeilt in der Nordwand von Dobrča, weil ich den Turski Žleb verfehlt hab. Erfrier und dehydriert, und ein Gams ist mir auf den Kopf geflogen weil er die Orientierung verloren hat, Bedingungen sind echt miserabel. Sagt GRS sie sollen nicht zu mir kommen weil sonst noch jemand was passiert! Nur damit sie wissen, falls ich nicht überlebe melde ich mich später hier im Forum und berichte, aber ich schaff's, keine Panik für uns Erfahrene. Mut zählt, ich geh in die Berge für mich, ist mir egal was ihr von mir denkt" hahaha
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Branee21. 02. 2013 11:08:38
LG schrieb:

Eines Tages geh ich Richtung Kanjavec schon am Start leichte Schmerzen in der Hüfte, bis Kanjavec komm ich kaum hin, was nun, Schmerzen unerbittlich, noch weit bis zur Quelle des Savica-Wasserfalls, langsam und mit viel Ausdauer komm ich kaum zurück, GRS nicht angerufen, ****denn das wär eine Schande für mich****.


ahhahahhahahhahhahaha
Juhu!1
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Daaam21. 02. 2013 11:37:22
Als Šrauf sich den Knöchel in der Stena versaut hat, auch wegen Stolz lieber allein gehumpelt bis Aljaž als GRS zu rufen.. also bitte..vielleicht haben wir eine neue Legende unter uns, ihr macht euch lustigcool
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lanževica21. 02. 2013 12:16:12
ihr habt mir den Tag versüßt...velik nasmeh
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