Kleidung für Wanderungen in die Berge
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| tol4. 01. 2010 19:34:13 |
Dass sie "verstärkt" sind, damit du sie nicht gleich zerreißt, wenn du ungeschickt trittst und an den Gamaschen reibst.
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| JusAvgustin4. 01. 2010 19:44:42 |
die Berghaus-Gamaschen sind ganz robust, aber aus Gore-Tex. die beste Gamasche ist eine, die möglichst wenige Schnüre und andere Bänder hat, die herausbaumeln. es graut mir, wenn ich Wanderer mit Steigeisen sehe, aus den Gamaschen hängen alle Bändchen und anderen Anhänger, ideal um sich mit Steigeisen zu verfangen. du findest sicher was für dich... diese Gamaschen sind mit Klettverschluss,(strap on strap off), fast keine Möglichkeit, dass man hängen bleibt.
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| spetovar7. 01. 2010 12:04:49 |
Socken definitiv von Lorpen. Schweizer Shirts passen mir am besten von Karibu (mit langen Ärmeln sind sie schön warm). Winterhosen von Karibu oder IcePeak, Sommerhosen, was halt passt. Ich mag die, wo man die Hosenbeine abnehmen kann. Fleece jeder Art kommt immer recht. Dann der Schutzschicht (Jacken, Anoraks...). Hier gibt's auch das Dilemma mit Softshells, dreilagigem Goretex, Daunenjacken,... Hier steigt der Preis steil an, da einige technische Jacken SEHR hohe Preise erreichen können (bis 800 €). Natürlich, wenn du so was brauchst. Aber ich denke, hier muss man vor allem die Pflege aller dieser Kleidung im Kopf haben. Die meisten sind aus Kunstfaser, besonders die wasserabweisenden, die nicht mit Weichspülern gewaschen werden dürfen. Es gibt spezielle Pulver und Imprägnierungen, aber ich stehe immer vor dem Dilemma: Wenn ich von der Tour komme, hab ich nie eine volle Waschmaschine Bergkleidung. Wenn du mit anderem wäschst, ist's so lala. Bleiben dir mehrere Varianten: per Hand waschen , warten bis voll, oder mischen.
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| spetovar7. 01. 2010 12:08:48 |
Mich interessiert, wie ihr eure Kleidung imprägniert? Sagen wir WindStopper, SoftShells, Goretex, Berg-Hosen,... Ich wasche die Außenschicht zuerst per Hand (Schmutz), dann imprägniere mit Imprägnatoren aus dem Iglu. Dann zwingend auf heißen Heizkörper, damit es "einbrennt". Gibt's noch andere erprobte Methoden?
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| tol7. 01. 2010 14:00:37 |
Von einem Bergführer hab ich gehört, dass er seine Kleidung mit Schuhspray imprägniert. Was denkt ihr darüber, sie verkaufen uns 2 Sprays mit gleichem Zweck, oder gibt's doch einen Unterschied, womit man Kleidung imprägniert?
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| CAR11. 01. 2010 14:45:50 |
Eine Möglichkeit ist, MAXBRIL-Spray zu kaufen, das für Autoverzierungen verwendet wird, die Bunda hängst du auf einen Bügel und sprühst gleichmäßig ein, es bildet eine Schutzschicht, die im Regen sehr hilft, aber nicht besonders haltbar ist, musst den Prozess vor der Tour wiederholen. MAXBRIL eignet sich auch, wenn du Schlitten oder Skier besprühst, dann leicht mit weichem Papier abwischst und aus eigener Erfahrung sag ich dir: Schnee haftet nicht und Geschwindigkeit steigt auch. Wenn jemand meinen Tipp ausprobiert, soll er sich melden und sagen, wie viel Wahres dran ist.
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| spetovar12. 01. 2010 09:13:30 |
Für Skier und Schlitten vielleicht ok, aber für Kleidung? Würde das nicht verhindern, dass der Stoff atmet? Wenn jemand das ausprobiert, soll er melden...
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| gregcs112. 01. 2010 15:01:17 |
Ich würde eine 500€-Jacke nicht gerade gerne damit einsprühen... 
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| andrej76712. 01. 2010 17:05:54 |
Ich sag nicht, dass verschiedene dreilagige Goretex, Jacken und Ähnliches nicht gut sind, nur dass diese Dinger erst in extremen Bedingungen richtig zur Geltung kommen - aber z.B. für eine Tour aufs Kokrško sedlo bei bis -15C nutze ich nur Fleece-Weste Vaude und Unterwäsche Craft plus Windstopper-Hosen und sogar da wird's mir manchmal heiß - na ja, Wollhandschuhe aus gekochter Wolle sind immer dabei 
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| gregcs112. 01. 2010 19:30:55 |
Bei -15°C reicht's schon, wenn ein bisschen Wind aufkommt und was vom Himmel fällt, dann hast du extreme Bedingungen 
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| rs5612. 01. 2010 21:25:41 |
Besuch von Racna gora bei -18C nur Unterhemd Brynje super termo und Soft shel Love alpin, Hosen kibuba warempeace und lange Unterhose (Skilingerie Beti).
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| FLEKSARCA12. 01. 2010 21:59:36 |
Und jetzt wird jemand sagen, er war auf dem Koščakov hrib bei -35 in Unterwäsche mit einem Wollstrumpf und nur einem Schnaps im Arsch. Muss man sich wirklich ständig brüsten?
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| Hribc13. 01. 2010 08:31:35 |
Es ist gut, wenn die Ausrüstung etwa gleiches Niveau hat und für das konkrete Ziel geeignet ist. Baumwollshirt wird nass und kühlt dich, auch mit Fleece und 1000 EUR Windjacke drüber. Letztens war ich in einem Laden und habe beim Einkaufen einen Kunden beobachtet, der sich für Bergschuhe interessierte und Topmodelle wählte, daneben fragte nach Gummispikes mit 6 Nägeln Mit solcher Ausrüstung bist du immer noch für einen Hügel geeignet, nicht für einen Berg.
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| spetovar13. 01. 2010 10:34:04 |
Ja, ich habe auch extreme Bedingungen erlebt, wo sich gezeigt hat, wie wichtig Layering-Verständnis ist. Wie Hribc sagte, wenn ein Layer versagt, sinkt die Funktionalität der anderen drastisch. Richtig angezogen sein bedeutet nicht, dass man Kleidung für 1000€+ braucht. Diese speziellen Sachen (Schweizer Shirts, Fleece...) sind sehr praktisch, obwohl viele auf natürliche setzen (Baumwolle, Wolle...). Fleksarca: gut!  
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| turbo13. 01. 2010 13:58:38 |
Denkt daran, wie wir in den Siebzigern, Achtzigern bis frühen Neunzigern in die Berge gingen. Pumparice, Flanellhemd, zwei oder drei Baumwollshirts darunter und dicker Wollpullover. Windhosen und Nylon-Anorak, Adidas oder Yassa. Die mit mehr Kohle fuhren im Winter Metka Daunenjacken. Rucksack meist Porenta. Maria erschien mir, als ich den ersten Karrimor bekam. Aber die Touren damals waren trotzdem großartig. Winter und Sommer. Heute ist alles n-mal leichter, n-mal enger und atmungsaktiv usw. Touren sind immer noch Spitze. Winter und Sommer. Also liegt nicht alles an der Ausrüstung. Da muss auch was "in der Hose" sein, und du musst Natur lieben, um freudig in Kälte, Wind und Schnee zu gehen. Oder Hitze und Schwüle. Hand aufs Herz, diese Fleece, Tex und Shells jetzt sind lobenswert. Aber spätestens in 5-10 Jahren alte Eier. Nicht wegen Abnutzung, sondern schnelle Entwicklung. Auch Hardware wechselt. Handgeschmiedete Steigeisen, Legierungen, Alu, Carbon etc. Wenn ich noch Jahrzehnte halte, lach ich über heutige Ausrüstung. Wie über die von vor 30+ Jahren. Und was wir früher für Hunger und Durst mitnahmen und heute. Aber Berge sind noch dieselben....
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| andrej76714. 01. 2010 18:14:18 |
Turbo unter das unterschreibe ich   Genau so ist es und Fleksarca hier prahlt keiner wirklich - hält aber und nicht nur für Winterwanderer sondern allgemein - Leute übertreiben in mind. 75% massiv mit Kleidung. Bei -5C ziehen sie dickste Daunenjacke an, Mütze Handschuhe und Schal dass es nicht friert - und gar nicht so skinny Diät-Mädchen sondern 100kg Kerl der das für 5 Min Parkplatz zur Arbeit "braucht" 
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| andrej76714. 01. 2010 18:21:59 |
Ähnlich in Bergen - meine ich, es zeigt sich immer mehr wie Leute "verwöhnt" werden und keiner geht ohne Ausrüstung in Hügel. Rucksack soll enthalten was wir evtl. brauchen und am Körper nur absolut Nötigstes für angenehme Tour. 
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| rs5614. 01. 2010 19:10:50 |
In der Anfangsphase meines Bergsteigens hab ich mich auch überkleidet. "Funktionale" Kleidung gekauft bei Ausverkäufen in Hervisu und Interspost. Sag nicht, dass die Läden keine gute Ware haben. Haben sie, aber ich wusste nicht, wie man sich anzieht. Erst als ich diese Seiten gelesen und Bergsport-Erfahrungen gemacht habe, angefangen anders anzuziehen. Bessere Kleidung gekauft. Weiß, Preis ist Problem, aber müssen wissen einige halten viel länger, und brauchst weniger weil du dich so oft umziehst.
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