Zeit, auch mal "unsere" Berge anzuschauen. Ich fahre zum Vršič, nicht allzu früh, in der Hoffnung, dass jemand vor mir ist und die Spur gemacht hat. Und wirklich, zwei sind schon oben unter Grebenc, einer erkundet noch, wo am besten hochzugehen ist. Als ich ihm sage, dass ich direkt den Plazu (Schuttfeld) hochgehe, macht er sich schnell fertig und schnallt auch das Brett an. Zuerst läuft's gut, wenig Schnee auf dem "Schuttfeld", dann immer mehr. Ich pflüge langsam hoch vorneweg, der junge Kerl mit Brett hinten. Als ich zu den Spuren der Vorgänger komme, sehe ich, sie sind mit Skiern gegangen, "klug", Löcher will ich nicht machen, also meistens auf "festem". Über Grebenc ist's etwas besser, sinkt wenigstens nicht so tief, höher sowieso kein Problem, da am Grat hoch ziemlich ausgefegt. Irgendwo in der Mitte der "Mojstrove-Platte" treffe ich "Skifahrer", sagen, ab und zu bisschen Robot. Ich gehe zum Gipfel, wo's vom Norden ganz kalt zieht, deswegen steige ich tiefer zu den Felsen ab, ruhe mich aus, rufe per Funk Milan auf Kredarca an, dann zurück runter. Der junge mit Brett hat wohl schon unter Grebenc umgedreht. Zum Wandern ist Mojstrovka ganz gut, zum Skifahren nur für die, denen die Skier nicht leid tun.