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| Janez Seliškar21. 08. 2020 20:16:31 |
Im Gegensatz zur Dreiergruppe aus dem vorherigen Beitrag steigen wir vom Unteren Kessel über den rechten Übergang auf. Weiter über den Mittleren Kessel und links zum Peč-Grat bis zum Einstieg ins Schuttfeld, das zur Scharte zwischen den Poncas führt. Im oberen Teil ist die Rinne extrem ausgeschwemmt! Von der Scharte zum Gipfel und zurück vorbei an den Drei Lärchen zum Ausgangspunkt. Krümelig, verstopft, anspruchsvoll.
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| lijaneja21. 08. 2020 20:41:36 |
Ist der bedrohliche Fels direkt unter dem Sattel schon ins Tal gestürzt?
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| jax21. 08. 2020 20:46:09 |
Nun dort oben ist alles bedrohlich, aber etwas besonders Gefährliches hab ich nicht bemerkt. Ehrlich gesagt war der Abstieg von den Drei Lärchen der schwerste für mich. Zerstörte Rinnen sind wir Bergler mit ein paar Kilometern gewöhnt. Aber solche komplett glatten Übergänge sind in unseren Bergen wirklich selten.
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| Janez Seliškar23. 08. 2020 07:50:09 |
Dieser Block oben in der Rinne wartet noch auf ein paar Gewitter, um den Schutt drumherum wegzuspülen. Dort unter den Drei Lärchen ist es wirklich bis zur Erschöpfung ausgespült. Hier zeigt sich die Qualität einer guten Sohle, man muss einfach dem Reibung vertrauen und dem eigenen Urteil.
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| dprapr23. 08. 2020 09:15:48 |
Keine solche Kraft. Es gibt einen Pfad im Zickzack über diese steilen Gräser abwärts links zum Grätchen und dann rechts sind ein paar Rollen vor der Rinne. Aber wenn du direkt aus dem Kessel abwärts gehst, ist da ein schöner Fels.
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| Janez Seliškar23. 08. 2020 11:25:45 |
Drago, die Augen eines Alpinisten sehen Schwierigkeiten völlig anders als wir, die Wanderer. Besonders, wenn wir in Gesellschaft weniger Erfahrener sind.
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| misace25. 06. 2021 05:43:37 |
Gestern 24.6. erinnerte mich redbulls Eintrag an den Gipfel mit den meisten verschiedenen Höhen Über die Kotle hoch und vorbei an den Macesnovih zum Ingota. Drittes Mal den Übergang zwischen den Kesseln verfehlt... Steigeisen über dem oberen angelegt und mit zwischendurch Abnehmen für Spaß vom Sattel "weggeworfen" bei den Macesnih. Unten genug verhärtet für Skifahrt bis Ak, mit Pickel in der Hand. Mehr wegen der Menge "Niederschlag" aus der lebendigen Wand nicht riskieren. Morgens hält gut, am Sattel aber schon weg für leichten Einstieg in die Wand. Jetzt wo die weißen Kühe angetrieben sind, wird Ingo auch offen sein. Wasserfälle schon ordentlich besucht. Genug Wasser, dass man zum Brücke muss, wenn man nicht nass werden will. Um 12:30 schon richtig heiß.
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| lijaneja26. 07. 2021 18:30:22 |
Gestern hat es mich auch hochgezogen. Kurz nach sechs beiße ich in den bekannten Weg, trotz Sonntag und markanter Lage nirgends eine lebende Seele. Über dem Mittleren Kessel treffe ich nur Dejan, der schon ins Tal zurückkehrte. Am Quellchen unter dem Biwak fülle ich Wasser, da ein ziemlich heißer Tag erwartet wurde. Vom trockenen Bachbett biege ich am Steinmann rechts in den lichten Wald ab, der leider jedes Jahr schwerer passierbar durch Bewuchs wird. Dieses Jahr kam noch ein Sturmholz hinzu und man erreicht den unteren Kessel ganz zerkratzt und verschwitzt, wenn man keine langen Hosen und Ärmel hat. Glücklicherweise ist dieser Weg für mich Routine, höher nur an einer Stelle so lästig. Steigeisen lege ich mir direkt unter der Wand des höheren Nachbarn an und erreiche elegant die Scharte, wo der Jugo stark zieht. Dort lasse ich das Zeug, schönes Geschiebe zum Gipfel des Berges sind unter zehn Minuten. Oben suche ich Schutz, die nächste Stunde hatte ich mit Sandwich, Kamera und Gipfelbuch zu tun, das schon sehr traurig aussieht. Umgang damit ist auf sehr niedrigem Niveau. Beim respektvollen Blättern fand ich mindestens zehn meiner Einträge, hoffe, für einen ist noch Platz. Rückkehr in Aufstiegsrichtung, besuche auch das Biwak und stelle fest, was mit dem neuen Zaun von letztem Jahr davor passiert ist.
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| n3jc26. 07. 2021 21:04:53 |
Das Gipfelbuch war 2019 über 20 Jahre alt und super erhalten, darin war noch Miheličs Eintrag von einer Tour einige Jahre vor Erscheinen der Nördlichen Anstiege. Kleines Stück Geschichte, im "großen Bild" unwichtig, aber trotzdem Erbe und Heiligtum. Was auch immer ihr in den letzten zwei Jahren passiert ist, was in den zwanzig davor nicht - schade, dass es so ist.
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| redbull27. 03. 2022 10:42:36 |
MMP (Ob. Kessel) und über Kačji Jezik zum V. Oltar (26.3.22) Weg bis Za Akom vereist schon ab Parkplatz (am Straßenrand) an. Drahtseil bei Querungen sehr nützlich. Ohne Winterausrüstung keine Chance hier, wenn man zum Biwak will. Im Bachbett Gamašen an und schöner Blick auf Martuljek-Reich öffnet sich. Gehen in Fußspuren noch ganz gut, aber Aufstieg etwas anders gemacht. Keine Spur und auch keine Skispuren in rechte Rinne, die zwischen Spodnji- und Zgornji Kessel führt. Nach härterem Untergrund gesucht und gefunden. Aus Sp. Kessel Skispur, positiv überrascht. Untergrund nicht so schlecht und schon auf Na-Peči-Gipfel. Hier Steigeisen angelegt, von Mulde hierher nicht nötig. Auf Skispor-eisig kein Einsinken, aber weit links/rechts keine Lust hingehen. Überraschend schnell am Sattel und Blick zur Dnina. Nicht viel Schnee, Seil sogar sichtbar außen. Schönes Geschiebe, natürlich mit Steigeisen. Špik riesiger Andrang. Nach Abstieg zurück Rinne höhere Linie rechts unter Wand halten, tiefes Einsinken in Sonne. Zum Kačji Jezik für Schneecheck. Nur nah dran erkennbar. Schnee im Schatten top. Zwei Aufstiegslinien machbar und wahrscheinlich dieses Jahr keiner hier lang. Ab Sattel entlang Grat Klassik II Klettern. Super Wetter, Schatten nicht heiß. Sehr vorsichtiger Aufstieg, vor allem Abstieg hierüber. Momentan echt nicht leicht, bei wenig Niederschlag dieses Jahr noch gut "angeheftet" an Wand. Abstieg zu Lärchen sehr einbrechend. Jugo-Rinne erreichbar, rechter Arm. Auf flachem Stück für 300 m Länge enorm Zeit (Teil bei Mulde vor Abbiegung zum Biwak), eingesunken bis "Eier". Steigeisen erst im Wald 10 min vor Abzweig Ingota abgenommen. Bedingungen sogar viel schlechter erwartet, war toll.
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| lijaneja27. 03. 2022 13:37:10 |
Super Tour, Dejan. Interessant, dass dieses Jahr über dem unteren Kamin die Kruste minimal ist. (Bild 26)
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| redbull27. 03. 2022 14:10:56 |
Dahinter wäre normaler Aufstieg, aber immer noch vertrauen dem benachbarten rechten , Fußspuren darin.
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| lijaneja27. 03. 2022 14:17:35 |
Rechts noch nie gewesen, aber letztens gefällt mir der Anstieg von Dnina immer mehr, gute 10 Min über Biwak.
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| dprapr27. 03. 2022 14:50:23 |
Bild 23 Vermute der schwerste von denen, die du geklettert und durchquert hast. Schön "geschlendert" über Martuljek.
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| redbull27. 03. 2022 15:27:09 |
Tone: für den Aufstieg am besten wie du gesagt hast, gleich hinter dem Bivak links hoch. Drago: Recht hast du, für mich der schwerste aber bei uns. Wenn ich ins Ausland schaue, war mir sicher der Löwengrat am Cervino/Matterhorn schwerer.
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| Dr_Ursic28. 03. 2022 06:55:22 |
Deyko, wir sind rechts gegangen, Ebene nur ein bisschen bergan geneigt. 
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| lijaneja19. 07. 2022 11:15:42 |
Erstmalig habe ich diesen Weg mit etwas Angst begonnen, gestern Wecker auf 4 Uhr gestellt, da so langen Abstieg seit letztem Jahr das Knie noch nicht getestet hat. In der Morgenfrische bei der Quelle gehalten, auch zum Bivak abgebogen, nasse Shirt auf den Zaun gelegt. Großer Sicherheitsfan habe ich den Eispickel hochgeschleppt, ganze Strecke nur Ballast. Unter dem Sattel völlig trocken, Gelände macht Anstieg fünfmal anspruchsvoller als auf Schnee. Am Sattel unnötiges Gepäck abgelegt und zum Gipfel geklettert, dort in Unterhose super Wetter genossen. Buch durchgeblättert und alle meine Anstiege zur Spitze fotografiert. Wenig Besuche am Berg, Platz für Einträge reichlich, aber wegen Abnutzung des Hefts bitte zukünftige Besucher sanft handhaben; qualitativ hochwertige PVC-Hülle willkommen. Außer am Špik niemanden bemerkt oder getroffen, nicht mal von Ingota etwas Lebendiges gehört. Auf der 'Umgehung' über dem unteren Kessel hat jemand Zweige gezwickt, aber statt Pinzette mindestens Fuchsenschwanz, um den Weg besser freizumachen. Über dem mittleren Kessel Menge Steinmännchen, willkommen. Trotzdem Neulingen bei Nebel abraten.
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