| VanSims21. 10. 2012 06:55:16 |
Gestern war ich auch auf Olševa. Die Primoževi habe ich wahrscheinlich nicht getroffen, na ja nach dem Bild waren sie sowieso vor dem Radioamateur, den ich dort getroffen habe, oben, bevor er seine Antennen aufgestellt hat.  Ich parke bei Strevec, dann gehe ich Richtung Sedlo Sveti Duh, wo schon die Grenze zu Österreich ist. Runter geht's nach Železna kaplja ich aber rechts. Dann entlang der Grenze eine Weile, dann steigt der Weg etwas abseits davon und wieder zurück zur Grenze und neuer Abzweig. Wie schon im Wegbeschreibung (Danke JTrog) steht, auf unserer Seite kein Schild für Lipševa vrata. Generell bemerke ich bei Grenzgebieten, dass die Österreicher sich Mühe geben, auch unsere Ziele auf ihre Tafeln zu schreiben, wir ihre aber nicht. Denn der Blick des durchschnittlichen Slowenen reicht oft nur bis zur Grenze, dahinter ist für ihn großer leerer Raum. Leider ist es auch mit den Lipševa vrata so, sie haben das Pech, nur eine halbe Stunde hinter der Grenze zu liegen und Slowenen kennen sie nicht mehr. Aber es lohnt sich, zu diesen schönen natürlichen Bögen abzuweichen. Also biege ich Richtung 'Felsentore' ab, das ist der deutsche Name für die genannten Tore. Am Ende muss man etwas am Seil ziehen, aber für den ohne Höhenangst kein Problem. Zuerst das große Tor, über Haken dann zu mittleren und kleinen. Dann zurück und wieder auf slowenischer Seite, wo ich weiter zur Potočka zijalka gehe. Dort treffe ich eine Gruppe Bergsteiger, die über die höchste Eisenbahn der Welt im Himalaya reden, nebenbei erfahre ich, dass dort auch der Kilimanjaro ist.  Dann fahre ich fort Richtung Govca. Auf dem Weg einige leichte Griffe, sonst zieht es sich etwas - und schon bin ich oben. Dort treffe ich den Radioamateur. Wir verwickeln uns in ein Gespräch, er erklärt mir etwas über Funkamateur, wir reden über Nachbar Gipfel (Aussicht war wirklich großartig), und allgemein über Berge,... Ich frage ihn auch nach dem Gratenweg zum Obel Kamen, weiter vorn habe ich die Abzweigung gar nicht gesehen. Na, vom Rückweg ist das Schild gut sichtbar und ich biege ab. Ich verfehle den Weg etwas und finde ihn wieder, Markierungen sind blasser und sporadisch. Dann komme ich zum Kreuz auf österreichischer und Modell des Aljaž-Turms auf unserer Seite des Obel Kamens. Da es schon dunkel wird, steige ich schnell zur Potočka zijalka ab, entlang der welcher ich ein bisschen drinnen spaziere. Dann auf dem Rückweg biege ich nach Rogar ab und mache so eine Runde zurück zu Strevec, und dort noch zum Bier!
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