| JTrogar27. 06. 2018 09:02:03 |
Letzte Woche ruft mich ein Freund aus Šentjur an, ob ich für Berge zu haben bin, genauer für Raduha über Račka-Tore. Trotz Fußball sage ich natürlich sofort zu und so sind am Samstag wir vier, zwei Alte und zwei Junge, aufgebrochen. Im kalten Morgen, 6°C, begrüßt uns am Račnik wie immer die freundliche Hündin Ajka. Der Besitzer warnt uns, dass auf dem Weg nach dem Windbruch vom Vorjahr reichlich umgestürzte Bäume sind, aber für uns wohl kein Problem. Deshalb sind wir vom Wiesen direkt auf dem Waldweg los, auf dem erst viel höher einige umgestürzte Bäume sind, denen man leicht ausweichen kann. Auch auf dem Weg zu den Račka-Toren gibt es noch einige umgestürzte Bäume, über die man ohne größere Schwierigkeiten kommt und das ohne Aufpreis, wie Zdravko gescherzt hat. Bei den Toren haben wir nur Zeit für Fotos genommen, denn ohne geht es dort nicht, sie sind ja der größte natürliche Bogen in Slowenien. Das Klettern über seinen Bogen war für die anderen drei das erste Mal und sie waren begeistert. Der Blick im Vergleich unter dem Bogen ist unübertroffen, man sieht Sv. Duh über Solčava, Ojstrc in Österreich, Storžič, Strelovec, Krofička, Ojstrica, Robanov kot, V.Vrh, V.Rogatec, Menina planina, über uns die mächtige Wand der Raduha. Wir sind auf dem unteren einfacheren Weg weiter. Obwohl meiner Meinung nach nicht im Geringsten einfacher als der obere, wenn man den Aufstieg zum Pomol über den Grat wählt. Das haben wir getan und sind auf der rechten einfachsten Variante zum Pomol gestiegen, die schon schön ausgetreten ist. Dabei genossen wir den Blick auf Gämsen auf dem Felsenturm in der Nähe. Die Pause am Pomol nutzten wir, um den wunderbaren Ausblick zu genießen, da das Wetter wirklich schön war. Höher sind wir rechts in die Labyrinthe großer Blöcke abgebogen, die wieder ein besonderes Erlebnis sind. Am Picknickplatz haben wir natürlich Zeit für die Mahlzeit mit viel scherzhaftem Gespräch genommen. Weiter sind wir am Ende des flachen Gratteils rechts abwärts in die Rinne und auf die andere Seite zu einem klettertechnisch viel attraktiveren Grat gestiegen. Dabei gab es einiges Lachen wegen des Staubs, den wir beim Abstieg durch dichtes Latschengestrüpp aufwirbelten. Am schwierigsten Teil haben wir für das schwächste Glied der Gruppe gesichert. Dort wachsen reichlich schöne Enziane und einige Heidelbeeren werden im August zum Naschen locken. Den Grat muss man so weit wie möglich links klettern, um fast allem Gestrüpp auf ihm auszuweichen. Man muss natürlich ziemlich konzentriert sein, da die Exposition groß ist. Besonders der letzte obere Teil bietet links eine sehr attraktive und sehr exponierte Felsleiste für wirklich schöne Aufnahmen mit viel Adrenalin. Während der Pause am Mali Rt hat sich eine Gruppe zu uns gesellt, die von Grohot gekommen ist. Abstieg auf dem Jagdweg vorbei an der Salzlecke und dem Abgrund, der gefährlich unter umgestürzten Fichten verborgen ist. Als wir bei einer Pause nahe der zentralen Rinne die markante Spitze am Anfang des oberen Grats beobachteten und die mächtigen Račka-Tore auf der anderen Seite bewunderten, wurden wir uns bewusst, wie viel Schönheit wir an dem Tag erlebt haben. Auch die Querung auf dem oberen Jagdweg, wo Vorsicht noch nicht nachlassen darf, und der Abstieg über schöne grüne Teppiche weichen Latschen zur markierten Route bot uns reichlich Genuss zum Abschluss dieser schönen Tour. Natürlich haben wir das obligatorische Abkühlen im Bach oberhalb Račnik nicht versäumt. Mitgeher, danke für das wunderbare Beisammensein dort oben. Lp und sicheren Schritt allen von unter den schönen Golte, Janez
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