Raduha - vom Račnik-Hof und über Račka-Tore zum Gipfel, zurück auf markiertem Weg über pl. Arto und vorbei an Snežna jama zum Račnik-Hof
Das ist kein prestigeträchtiger Hochtour, ähnlich wie hier in der Nähe zur Krofička von Roban über Črni Hriber und Ute ist es nicht, aber wer diese wundervolle Welt versteckter Pfade, Weglosigkeiten und Steigungen zwischen Graten, Wäldern und Schutt kennt, kommt noch öfter hierher um die Wunder der Natur und die Bergruhe zu genießen.
Nach Račnik führt jetzt eine ganz gute Straße, der untere Teil ist auch asphaltiert, aber unter dem Hof gibt es keinen Parkplatz und die Einheimischen muss man vorher fragen, wo man das Auto abstellen kann, damit es weder landwirtschaftlichen Traktoren noch Forstmaschinen im Weg ist, da gerade die Holzung in vollem Gange ist.
Es gibt natürlich keine Markierungen und Schilder vom Račnik zu den Račka-Toren und weiter über die Grate der Tolste peči, auch Steinmännchen sind wenige, Jagdwege führen auch nicht immer "in bergsteigerischer Richtung bergauf zur Raduha", daher organisiert den ersten Anstieg lieber mit jemandem, der schon hier war, sonst wird euer abenteuerlicher und erkundender Geist wegen der Orientierungsschwierigkeit der Tour mehrmals auf die Probe gestellt, und Nebel meidet man besser.
Es handelt sich um einen Weglosen Pfad, der durch den Wald ziemlich schwer zu folgen ist, ab den Račka-Toren versperren oft Felswände und zahlreiche Gratsporne den Weg, die man queren muss und manchmal ziemlich eng, bröckelig und exponiert, auch der Schutt im anderen Teil erfordert Klettererfahrung - einerseits hilft er, andererseits behindert er die ideale Routenwahl und man muss sich durchschlagen (wo die Äste abgesägt sind, ist es sicher richtig).
Im Allgemeinen überschreitet die optimale Kletterrichtung über die Tolste-peči-Grate nirgends eine II, es ist aber kein sehr leichtes Kraxeln, wie es manchem zuerst vorkommen mag.
Herbst ist zweifellos die schönste und geeignetste Zeit für einen solchen Ausflug, keine Schlangen und Zecken mehr, etwas mehr Laub am Boden stört auch nicht so sehr, da es dadurch mehr Ausblicke gibt.