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Veliki Oltar

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KLAN25. 08. 2021 12:31:33
Hey, aber von der anderen Seite ist noch ein ganzes Skigebiet da, keine Chance dass ich mit Superga und halbem Laufschritt raufkomm, diese hribi.net wirkt Wunder, plötzlich find ich ein Foto von der Dnina, ob’s hilft, ich denke Planko ist schon heuer obenbreites
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Planko30. 08. 2021 17:48:37
Ich hab offenbar richtig interessantes Geschreibe mit meiner einfachen (vielleicht naiven) Frage ausgelöst. eek
Unterdessen hab ich wegen Umständen diese Thread fast vergessen, da wir beschlossen haben die Tour auf September zu verschieben und umzuplanen so dass sie für Leute ohne Winterausrüstung und nötiges Wissen geeignet ist, also Oltar von Vrata aus angreifen.

Danke allen die geantwortet haben, sowohl denen die Meinung auf seltsame verdrehte Art gesagt haben (und dabei nebenbei relevante Infos geliefert!), als auch denen die Frage ernst genommen haben (was sie war) und vor Gefahr und Zweideutigkeit vorheriger Antworten gewarnt haben. Ergebnis war echt interessante, sogar philosophisch gefärbte Debatte, im Stil reinerblütiger Slowenen klar Lächeln

Aus Antworten schließe ich:
-Verhältnisse in Dnina noch winterlich und passende Ausrüstung nötig,
-Zustieg zum Oltar auf diesem Weg za**** und als naiver unbewanderter Berggänger besser mit allem anderen belasten als obiger Zeile,
-Ende August auf jedem anspruchsvollen Wegefrei-Gelände Verhältnisse immer winterlich möglich (mit allem Respekt dprapr aber das scheint mir leicht übertrieben).

Zum finalen „Twist“ oder Erklärung: Plan war einen Bergführer für die Tour zu mieten der mich und noch eine Person ohne Winterwissen und Ausrüstung zum Oltar bringt. Daran hat keiner gedacht, ha?! cool
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redbull30. 08. 2021 18:32:18
Zuerst würde ich dir den Anstieg aus Vrata empfehlen, falls du noch nicht da warst. Beim Schneefeld so: wenn keine Erfahrung in MIX-Verhältnissen dann Winterausrüstung zwingend. Für mich weiß ich wie ich mich ausrüsten würde, anderen schwer raten da wir uns nicht kennen. Aber auch möglich vor Ort sehen ob möglichem Schnee auf der Platte ausweichen. Mehr Optionen Zwinkern. Skalenmäßig immerhin UIAA II Klettern, nicht unterschätzen.
Viel Erfolg
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garmont30. 08. 2021 19:05:24
@Planko, wirklich unwahrscheinlich dass aus deinen Fragen jemand gedacht hat du steigst mit Bergführer zum Oltar. Augenrolleneek
Frag ihn…Zwinkern
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dprapr30. 08. 2021 19:54:11
"dass Ende August auf jedem anspruchsvollen Wegefrei-Gelände Verhältnisse immer winterlich sein können"

Weiß nicht wo ich das behaupten würde, aber wenn du’s so verstanden hast dann stimmt’s wohl.Lächeln

Mein Ziel war zu denken dass absurd jemand der solche anspruchsvollen wegefreien besucht sich für Zustand eines sanften Schneefelds wie in Dnina interessiert.
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jax2. 09. 2021 16:17:58
Ich wecke diesen Thread auch mal wieder auf. Trotz der drohenden Verbote einiger Forenpromis habe ich mich trotzdem getraut, in die Dnina zu marschieren. Nicht zum Altar, sondern zur Ponca, aber was den Weg durch die Dnina angeht, kann ich trotzdem antworten. So ist es (bzw. war es gestern):
- Schnee in der Gruntovnica ist zu umgehen. Das ist aber vielleicht der kniffligste und gefährlichste Teil des ganzen Weges. Exposierte Querungen über steiles Schuttfeld auf einem praktisch nicht existierenden Pfad erfordern eine besondere psychische Verfassung. Ich habe ernsthaft überlegt, ob es nicht einfacher durch die Rinne wäre.
- Das Schneefeld in der Dnina ist ganz schön groß. Die Neigung ist - je nach Querungslinie - ziemlich gering, aber morgens war es steinhart, daher habe ich zum Überqueren das blasphemischste und strengstens verbotene Stück Kletterausrüstung benutzt - Mikrospitzen. Auf dem Rückweg war der Schnee schon ziemlich weich geworden, ging also problemlos. Vielleicht könnte man den Schnee links umgehen, aber das würde viel übles Schotter und wahrscheinlich Querungen über verschotterte Felsen beinhalten, daher bin ich nicht sicher, ob es sich lohnt.
- Sobald du das Schneefeld am Boden der Dnina überquert hast, war oben Richtung Altarscharte kein Schnee mehr zu sehen.

Ach ja, der weitere Aufstieg zur Großen Ponca ist ok. Aber das gehört nicht mehr zur Thema.

Und drei Fotos hänge ich an.
Schnee kann umgangen werden, sonst führt der Aufstieg ziemlich hoch über Schutt und Sand rechts. Äußerst heikel.1
Ganze linke Zunge traversiert. Flach, aber morgens sehr hart. Umgehung rechts vielleicht möglich, aber wahrscheinlich nicht lohnenswert.2
Weiter oben ist kein Schnee mehr zu sehen.3
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djimuzl2. 09. 2021 23:38:36
Sehr spitz Lächeln Besonders weil du mindestens zwei Steine unterwegs in die Hand nehmen müsstest breites
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dprapr2. 09. 2021 23:47:02
Sieht so aus, als hätte jax seinen eigenen Weg in die Dnina. Exposierte Querungen, und Mikrospitzen,… Lächeln
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KLAN11. 09. 2021 16:50:31
Wenn das nicht mein Lieblingsberg ist... Bedingungen sind normal
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mukica18. 09. 2021 07:22:11
Mittwoch haben wir den schönen Tag vor diesem Wetterschwund und gelegentlicher Sperrung der Straße nach Vrata für den Besuch dieses schönen Berges genutzt.
Hoch über Brinja und unerwartet Sonnenaufgang auf Šplevta erwartet Lächeln.
Danach über Schutt zum Grlo und nach Steinmännchen Ausschau. Der Weg scheint mir jedes Jahr ein bisschen mehr zerfurcht, aber nachvollziehbar. Aufmerksam und bedacht. Oben Genuss bei windstillem Wetter und herrlichen Ausblicken ringsum. Gipfel waren größtenteils leer, zumindest haben wir niemanden bemerkt. Nach vorsichtigen Abstieg halten wir am Biwak bei den Seen, stärken uns noch etwas und ganz über Schutt ins Tal. Auch das Schuttfeld kommt mir jedes Jahr näher ans Tal Augenrollen
Pause auf Brinj1
Osten auf Šplevija2
zauberhafter Morgen3
dorthin oben sind wir unterwegs4
folge den Steinmännchen...5
schön ist hier die Welt und wenig besucht6
Begegnung mit einem Schwarm von Alpendohlen7
schon auf dem Gipfelgrat8
fröhlich auf dem Oltar, besuche ihn gerne9
wir kehren wieder in diese Gegend zurück... gibt es etwas zu wandern und zu sehen10
Pause am Biwak mit dem besten Blick auf den Papa11
Express-Abstieg über Schutt in das Tal12
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bongo21. 09. 2021 00:28:55
Berg mit großem B. Weg zum Biwak II bzw. Šplevta ohne Besonderheiten, weiter konkrete Zerstörung, nur mehr oder weniger sichtbare Steinmänner helfen beim Vorankommen. Interessantes Gefühl, wenn dir unterwegs ein ordentlicher Brocken Fels in der Hand bleibt und unter den Füßen alles bröckelt nasmeh Fortschritt und Kraxeln bis Grad 2 erfordern ziemliche Konzentration und Vorsicht, leichterer Mittelteil bis Schutt und Blicke in die Za Akom Kar kommen gelegen, um alles nochmal zu überdenken nasmeh Beschreibung auf hribi.net korrekt, Stritar vielleicht etwas milde. Ankunft am schmalen Grat von Nord schon episch, Vorankommen darauf und Gipfelblick zu Rokavi, Škrlatica, VMP und D. Križ unbezahlbar. Nach paar Minuten Genuss in totaler Ruhe nagt langsam der Gedanke, wie runterzukommen, da Gipfel zwar halbe Tour ist, auf Großer Altar vielleicht noch nicht mal halb.velik nasmeh
Orientierungssehr anspruchsvolle Tour, Abstieg zum Biwak II mit vorsichtigen Abklettern eigene Geschichte, aber Rückblick auf Martuljek-Riesen wiegt alles auf. Umliegende Gipfel wirklich leer, pure Erfahrung und angenehme Gesellschaft am Weg runden schönen Mittwoch hier ab, Schutt fast bis Vrata erleichtert Rückkehr.cool
Kleiner Matterhorn1
Mächtiger V. Oltar2
Biwak II3
Umgefallen, wohin man blickt4
Momentaufnahme5
dahin oben6
Dovški križ7
großer Altar8
Gipfel9
Wie ein Altar10
Škrlatica im Hintergrund11
Panorama12
Männlein zur Hilfe13
Blick auf das Ende der Šplevta14
Ausblicke von Šplevta auf Stenar und Triglav15
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mukica21. 09. 2021 05:48:22
Bongo.... Bravo für Tour und Bericht. Wir sind uns ein Stück unter dem Biwak begegnet mežikanje
Freut mich, dass wir uns persönlich kennengelernt haben nasmeh
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jax21. 09. 2021 09:18:16
Ja, dieser Grat ist wirklich fantastisch. Zweier auf Altar gibt's meiner Meinung nach nicht, außer du kletterst die Rinne unter dem Gipfel, die man umgehen kann. Zerstörung ja.
Altar ist aber immer noch leichter als beide Poncas. Wenn schon nichts anderes, weil der wichtige Erleichterungsfaktor bei den Anstiegen am Biwak II vorbei ist, dass du sehr hoch auf nicht-problematischem Pfad kommst. Bei den anderen Martuljek-Anstiegen (Dnina, Macesni) fangen die Schwierigkeiten sehr tief an und dauern sehr lange, sodass die Touren viel längere Konzentration erfordern und insgesamt anspruchsvoller sind.
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lijaneja21. 09. 2021 11:55:19
Bravo, Matej.
Šplevta (Bild 14) fängt dort erst an abzufallen zur Kleinen Šplevta, wo die Gratschwierigkeit stark zunimmt.
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palček plezalček21. 09. 2021 12:20:06
Schöne Tour und Fotos. nasmeh
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kristi21. 09. 2021 20:59:10
seid ihr wirklich etwas Besonderes?
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redbull21. 09. 2021 21:51:39
Wer ist besonders, Kristi?
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mdenac13. 03. 2022 22:12:57
Heute haben mein Kollege und ich versucht, den Großen Altar zu besteigen - Berichte über unbestiegene Gipfel haben immer einen bitteren Nachgeschmack (besonders wenn man 7m unter dem Gipfel umkehrt), trotzdem könnten die Infos zu den Verhältnissen nützlich oder zumindest interessant für jemanden sein.
Gestartet um 5 am Peričnik und ohne Probleme zum Biwak gekommen. Schnee noch im Tal, dann weg für eine Weile (im Graben unverbundene Zungen), verdichteter Schnee ab Sprung wo Schutt beginnt. Auch auf Schutt größere kahle Stellen aber zum Biwak auf Schnee - hart und super zum Laufen. Am Biwak Steigeisen angelegt und zum Altar weiter. Schnee vom Biwak bis zu schwierigeren Teilen weniger angenehm, viel windgepresst mit schwacher Kruste die nachgab. Erster "Kletter" Teil zum Grlo größtenteils kahl, viel mit Ausrüstung über Gestein gekratzt. Sah schon aus als würde Schnee sehr fest werden, Abstieg nicht leicht. Am Grlo Rucksäcke abgestellt und Gipfelanmarsch gestartet. Erst prominenten Graben rechts geplant aber Schnee eklig daher schnell links zur Sommerroute mit etwas "dry-tooling". Wo Schnee war immer schlechter - unklarer Grat links oft südlich rechts windgepresstes Pulver. Trotz Ärgernisse Punkt erreicht wo im Sommer rechts zur anderen Gratseite quer für Gipfelangriff. Aber da gescheitert - rechter Quer kletterbar null ganz windgepresster Schnee kein Halt, linker Quer zum Graben wo Absseilstand Gipfel in Reichweite aber rutschen durch Schmelze. Direkt hoch versucht aber zwei Picks um Hals Steigeisen blanker Fels nicht so geschickt wie sonst. Mit Frust kurz vorm Gipfel umgedreht extrem lästiger Abstieg über Schutt und Südschnee enorm Geduld Aufmerksamkeit fordernd. Erst bei Rucksäcken am Grlo gesehen dass evtl von Anfang ein Graben weiter links für Gipfel (wenn Schnee essbar). Abstieg Grlo zu Šplevta saupeinlich - vor allem weil Spuren zum Absseilstand führten. Kein Seil daher quer links steile Südschneuzungen vorsichtig zu Schneefeldern unten. Am Biwak beide erleichtert ausgeatmet, nicht jammern schöner Bergtag.
Morgenblick auf Stenar.1
Der untere Teil des Weges zum Biwak war völlig krustig.2
Cmir3
Schnee über dem Sprung.4
Krustiger Teil des Schutts bei dem großen Loch rechts am Weg.5
Beim Biwak - außergewöhnlicher Ausblick an solch einem schönen Tag.6
Rokav und Oltar. Gegenüber dem Rokavski-Gletscher war es ziemlich zertrampelt.7
Schmale Kante der Platte am Weg.8
Blick zum Beginn des schwierigeren Abschnitts.9
Luka und Triglav.10
Momentaufnahme11
Der Rokavski-Ozebnik war den ganzen Tag im Schatten.12
Meistens felsig anspruchsvoller Abschnitt bis Grlo.13
Auf dem Grat.14
Blick zurück in Richtung Dovški Križ.15
Bogen direkt vor Grlo.16
Blick von Grlo zum Oltar - von hier wirkte er mir immer täuschend flach.17
Blick von Grlo zu den österreichischen Hügeln.18
Über Grlo, Blick in Richtung Dovški Križ.19
Der Sommeranstieg war so felsig, dass man den Markierungen leicht folgen konnte.20
Querung nach rechts mit aufgewehtem pulvrigem Schnee im Anfangsteil (nicht vertikal, nur das Telefon war beim Fotografieren leicht geneigt).21
Der Hügel rechts vom Hauptgipfel war schon unter uns.22
Rinne rechts (direkt darüber der Stand für Abseil), bis zu der wir wegen des südlichen Schnees nicht kamen.23
Rot: unser Anstieg. Grün: von hier vielleicht zum Gipfel? Querung rechts wäre in so faulem Schnee sicher sehr lästig.24
Abstieg zurück nach Grlo: stellenweise Verglas und starke Steigung, zwei Eispickel waren heute sehr willkommen.25
Kleine Querung, die den Abstieg von Grlo zum Biwak öffnete. Hier bildeten sich schon Cokle.26
Endlich aus den schwierigen Abschnitten heraus.27
Außergewöhnlich!28
Gamsfamilie, die den Winter erfolgreich überlebt hat.29
Für Durstige fließt es schon!30
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lijaneja14. 03. 2022 09:26:46
Kluge Entscheidung, Gipfel wartet sicher und bietet Gastfreundschaft in besseren Bedingungen. Belke dort noch nie gesehen.
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KLAN12. 06. 2022 20:02:05
Dovški Kreuz + Altar. Alles machbar ohne Winterausrüstung.
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