|
| Ornitolog12. 11. 2017 23:21:58 |
In Slowenien gibt es nicht viele Orte, wo man Gänseüberflüge mehrmals am Tag beobachten könnte. Mirank, mich interessiert wirklich, wo du sie so häufig triffst?
|
|
|
|
| sirt113. 11. 2017 14:54:10 |
Ornitolog Heute 13.11. um 14:15 Uhr in Stražišče fotografiert. Flogen vorbei an Šmarjetna gora Richtung Norden. Auch diese drängten sich wie Gänse. (schnell mit Handy fotografiert)
1
|
|
|
|
| mirank13. 11. 2017 16:08:56 |
Ornitolog, schau unter ZS nach, da hast du mich dasselbe gefragt
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| silvij2. 12. 2017 17:21:43 |
Heute am Razpotje (Kanomeljsko), 40 bis 50 Kraniche flogen Richtung Süden. Schnell mit Handy fotografiert, Foto ist so lala ...
1
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| Ornitolog6. 12. 2017 00:27:36 |
Hallo, habt ihr schon mit dem Füttern von Vögeln an Futterstellen angefangen? Wenn nicht, jetzt ist höchste Zeit. Die Vögel werden euch dankbar sein! Ich füge einige interessante Tipps zum Winterfüttern von Vögeln bei. http://ptice.si/ptice-in-ljudje/pomagajmo-pticam-in-naravi/hranjenje-ptic/ Gefunden habe ich auch ein Heftchen mit Fotos einiger Arten, die Futterstellen gerne besuchen. Kann bei der Bestimmung weniger bekannter Arten helfen. http://ptice.si/2014/wp-content/uploads/2016/01/ptice_okoli_nas_letak_splosen.pdf Erwähne noch ein interessantes Ereignis beim Füttern im Garten vor ein paar Tagen. Mehrmals Specht über Haus fliegen gesehen. Wusste genau, was er im Sinn hatte. Natürlich keine Sonnenblumenkerne, sondern das Gedränge kleiner Vögel an der Futterstelle. Eines Morgens im Zimmer sitzen, lautes "bum" hören. Jemand Schneeball ans Fenster geworfen, denke ich. Trotzdem nachschauen, und siehe da, auf Fensterbank lag benommener Specht. Am Federzeichnung erkannt, junges dieses Jahr ausgebrütetes Vogel. So eifrig Vögel an Futterstelle verjagt, dass er Glas hinter Fensterspiegelung nicht bemerkte. Solche Zusammenstöße oft tödlich für Vögel. Dieser junge Specht hat die Lektion teuer bezahlt und bezweifle, dass er wieder an meiner Futterstelle jagt 
1
2
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| zlatica7. 12. 2017 08:19:17 |
Ornithologe, Frage - für welche Vögel sind Sonnenblumenkerne oder Fettbällchen in Kugelform am geeignetsten?
|
|
|
|
| Ornitolog8. 12. 2017 18:01:09 |
Bei Frost und starker Hunger draußen ist kein Vogel wählerisch alle fressen alles. An unserer Futterstelle habe ich bemerkt, dass jede Art ihren liebsten Fressstil hat. Z.B. Meisen fliegen lieber für Sonnenblumenkerne, nehmen 1 oder 2 Kerne ins Schnabel, dann zu nahem Baum (Deckung), schälen und fressen. Spatzen halten sich lieber in dichtem Busch oder Hecke auf. Großen Dienst erweisen wir ihnen, wenn wir runde Fettbällchen (im Netz) direkt in den Busch hängen. Spatz steht auf Ast und hackt Ball gleichzeitig. Für Meisen auch OK, wenn Ball exponierter hängt, z.B. Astende. Meisen geschickter als Spatzen. Bedeutet Meise greift Netz mit Füßen und hackt Ball in "hängender" Position. Spatzen schaffen das nicht. Spatzen und viele Finken halten sich gerne auch am Boden unter Futterstelle auf, wo sie "dreschen" Kerne, die Meisen oder anderen Vögeln aus Futterstelle fallen. Unter Arten gibt es Hierarchie beim Warten auf Mahlzeit. Wenn welche (niedriger) zu ungeduldig, schnell Streit... Ja, sicher gilt: je bunter Futter, desto mehr Arten im Garten. Sonnenblumenkerne, runde Bällchen, Fett (für Spechte und Kleiber), Fruchtstücke (für Drosseln), alles OK. Brot gehört nicht zu Futterstellen. Auch Positionen des Futters vielfältig, aber katzensicher... Guter Platz für Kerne kann Fenstersims nahe Baum/Sträucher sein. Dann Vögel aus ganz naher Distanz beobachten.
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| jprim8. 12. 2017 19:29:59 |
Ja, alles, was du geschrieben hast, Ornithologe, kenne ich. Schon einige Jahre füttern wir Vögel und habe viel gelernt. Beobachten Vögel in Entfernung ca. 3 Meter, natürlich hinter Vorhang. Grüße!
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| ločanka9. 12. 2017 06:47:39 |
Ornithologe, wie sieht dieser Specht jetzt gedemütigt aus, gut dass er überlebt hat Und noch etwas bemerkt, du bist ein sehr hübscher Kerl. Hast die Kleiber nicht erwähnt, denke Walnüsse passen ihnen am besten, was meinst du?
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| miri9. 12. 2017 07:10:46 |
@ločanka 
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| babim9. 12. 2017 11:55:47 |
Bei uns im Garten ist es auch sehr bunt. Vor ein paar Wochen haben wir bemerkt, dass im „Hotel“ für wilde Bienen, das mein Mann unter den Baum gestellt hat, die hohlen Stöckchen herausgezogen, zerfressen und durchbohrt waren. Wir haben beobachtet, dass ein Buntspecht sie bearbeitet, daher hat mein Mann einen 1m Birkenstamm genommen, Löcher rundherum gebohrt und ihn direkt an den Hauspflaumenbaum befestigt. Jetzt füllt er täglich die Löcher mit Erdnüssen, Walnüssen, Haselnüssen und seitdem ist das Hotel sicher. Der Specht ist den ganzen Tag beschäftigt und es ist interessant ihn zu beobachten. Er lässt niemanden ran, nicht mal sein eigenes Weibchen, das nutzt die Zeit aus wenn er weg ist. Wenn das Weibchen kommt, dürfen auch andere Vögel daneben picken, beim Specht nicht. Wir haben auch Fettkugeln aufgehängt, 3 Futterstellen und ein rundes Netz mit Erdnüssen.Die Besucherzusammensetzung ist ganz bunt, auf die Fensterbank hören wir auf Samen zu legen, weil wir einen Meise und einen Kleiber gerettet haben die ans Fenster geflogen sind, glücklicherweise haben wir sie reingeholt und sie sind weggeflogen.Wirklich interessante Beobachtung!
| (+4) |  | |
|
|
|
|
| zlatica9. 12. 2017 17:06:40 |
Ornitholog, danke für die Antwort im weiteren Sinne. Auch meine bisherigen Beobachtungen bestätigen deine Erkenntnisse. Ich habe Sonnenblumenkerne (Kauf in umgedrehtem Plastikbehälter bei Lidl) auf einen Fichtenast gelegt und die Meisen genießen es unendlich, Spatzen streiten sich nonstop um den maschenförmigen Zylinder gefüllt mit Fettkuchen, sogar 10 auf einmal drängen sich auf dem Netz und hasten zu fressen. Die Meisen fliegen aber wirklich elegant von der Fichte mit einem Kern im Schnabel zu dem anderen Baum und schälen den Sonnenblumenkern, dann gönnen sie sich noch den Fettkuchen in hängender Position am Netz, Spatzen schieben sich nervös herum.Vor Jahren kamen noch Grünfinken zu Fettkuchen und Samen, aber seit 2 Jahren nicht mehr. Weiß nicht was der Grund ist. babim, die Idee mit dem gebohrten Birkenstamm ist super und ich glaube es ist ein Genuss den Specht zu beobachten. Vor 2 Jahren hat ein Specht mir einige Äste an der Magnolie total zerstört wo ich Fettkuchen hängen habe, er hat mit aller Kraft in den Ast gehackt dass er ihn komplett lebendig bearbeitet hat bis er vertrocknet ist. Glück dass Magnolien sich so schnell erholen und kein Schaden war.
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| Ornitolog9. 12. 2017 21:24:48 |
@zlatica, Spechte und Grünspechte ernähren sich ausschließlich von schlechtem Holz, das von Holzwürmern, Käferlarven, Ameisen usw. befallen ist. Alle diese leben unter der Rinde. Nach außen kann das Baum / Ast zunächst völlig gesund aussehen, aber in Wirklichkeit stirbt es langsam. Der Specht mit seinem „Hobeln“ und Bohren rettet eigentlich die Bäume/Aste vor dem Zusammenbruch, da er sich von diesen Schädlingen ernährt. Mir haben sie das mal mit einer Geschichte / Vergleich mit einem Zahnarzt erklärt je tiefer der Zahnwurm sitzt, desto tiefer muss gebohrt werden. in dem Moment tut's weh und man muss die Zähne zusammenbeißen (nicht wörtlich!), aber schon nach ein paar Stunden merken wir dass es besser ist. 
|
|
|
|
| zlatica10. 12. 2017 11:47:11 |
ornitholog, welche nützlichen Geschichten erzählst du uns! Na, man lernt immer was Neues. Danke für diese nützliche Erklärung. Jetzt schau ich auf dieses „Astbearbeiten“ aus einer ganz anderen Perspektive.  
|
|
|
|
| mirank10. 12. 2017 12:27:13 |
Bei uns sagen wir, der Doktor ist im Obstgarten als wir Grünspecht oder Specht sehen. Leider sieht man Grünspechte immer seltener; Schwarzspecht letztes Mal noch als Küken...
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| vespuci10. 12. 2017 13:26:55 |
Unser "Specht" hat sich vor dem Schneefall so gütlich getan
1
| (+3) |  | |
|
|
|
|
| velkavrh11. 12. 2017 11:56:39 |
Wir haben zwei Futterstellen und seit zwei Monaten streue ich jeden Morgen regelmäßig bunte Sonnenblumen und eine Samenmischung aus der Semenarna Ljubljana. Dieses Jahr habe ich auch selbst bunte Sonnenblumen und Hirse gemischt. Seit Jahren beobachte ich dass schwarze Sonnenblumen die winterlichen Vogelgäste nicht so mögen, deshalb schäle ich lieber bunte. Auf Baumäste hänge ich auch gekaufte Fettkuchen. Fettkuchen kaufe ich im Eimer und haben sie eine Weile. Die gemischte Samen aus Obij hat sich nicht bewährt - zu viel Weizen- und Gerstenkörner drin, die größtenteils ungenutzt am Boden landen. Natürlich am meisten Feldsperlinge - wir sind auf dem Land. Gefolgt von Kohlmeisen. Weniger Blaumeisen und Sumpftitte. Diese drei Meisen sind irgendwie Stammgäste an unseren Futterstellen. Immer kommt auch ein Schwarm Buchfinken, dazwischen immer Grünfinken aber wenige. Regelmäßige Gäste sind Kernbeißer - davon so gegen zehn. Und ein Schwarm Erlenzeisige und Stieglitze kommt auch. Wir haben auch drei regelmäßige Gimpel und drei regelmäßige Buntspechte. Am Boden dann räumen die Dohle und die Elster auf sowie zwei Paare Türkentauben. Gestern habe ich auf Futterstelle und Fettkuchen Schwanzmeisen gesehen - seltene Gäste. Dieses Jahr schon Goldammer und Tannengimpel auf der Futterstelle gesehen. Dieses Jahr schon Birkhuhn unter der Futterstelle gesehen - nahe haben wir Wald. Auf Komposthaufen sehe ich Nebelkrähen und Elstern. Grünspecht sehe ich im nahen Gehölz - nur 10m von Futterstelle, aber um die Futterstellen noch nicht. Keine Kleiber und Haubenmeisen hier.
| (+2) |  | |
|
|
|
|
| samoa11. 12. 2017 12:52:47 |
Bei uns ist es auch ganz lebhaft, Samensmischungen mögen sie gar nicht, nur schwarze Sonnenblumen. Aber jetzt haben wir neue Besucherrinnen.
1
| (+1) |  | |
|
|
|
|
| velkavrh12. 12. 2017 08:24:28 |
samoa, wenn ich richtig sehe sind das Kernbeißer.
|
|
|
Um einen Kommentar zu veröffentlichen, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.