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| darinka424. 07. 2019 06:39:00 |
So ein Strauß gestern zum Gipfel des Viš.
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| velkavrh24. 07. 2019 07:06:09 |
potka - prächtig - in diesem Jahr hat es mich noch nicht dorthin in das Tal der Triglavseen gezogen. Nr. 2 - für Bestimmung nur zwei Möglichkeiten, da Blätter nicht gut sichtbar. Entweder Triglav-Murmeltier oder Frühlings-Murmeltier. Nr. 3 - vielleicht kennen nicht alle - Obir-Grobeljnik. Nr. 7 - ist Rätischer oder Petkovšek-Mohn. Tatsächlich unterscheidet sich nur durch Samenkapseln. Er hat sich wunderschön orange gefärbt. Normalerweise färbt sich so Kerner-Mohn, der ist Karawanken- und KSA-Mohn. Gelesen habe ich, dass Kerner-Mohn auch in den Julischen Alpen vorkommt. Nr. 4 und 5 - jetzt ist gut sichtbarer Unterschied zwischen Berg-Vergissmeinnicht - Nr. 4 und Triglav-Leimkraut - Nr. 5. darinka4 hat uns noch weißen Bergmohn - julischen Mohn gezeigt. Jenseits der Berge haben wir noch einen weißen Mohn - Sendtner-Mohn. Ihn habe ich noch nicht gesehen.
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| potka24. 07. 2019 07:20:30 |
velkavrh, danke, blüht jetzt wirklich reichlich. Aber Unbekannte habe ich auch unter Nr. 15,16,26,28,29. Es ist wahr, dass die Wege zusätzlich mit botanischem Wissen bereichert sind. Danke
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| zlatica24. 07. 2019 10:10:29 |
potka, schöne Sträuße und Polster aller Farben; sagen wir etwas zu deinen Unbekannten: 15 - Bergperle, 16 - eine der Leimkräuter, alles deutet auf schwarzwürziges Leimkraut 26 - rundblättriger Teufelsabbiss, obwohl Blätter nicht genug beleuchtet für genaue Ansicht - ganz ähnliche Blüten auch vom Pyrenäen-Felsenjasmin, natürlich andere Blätter 28 - Leimkraut-Felsenjasmin, davon viel in Julischen Alpen 29 - Alpen-Hellerkraut 19 - alles deutet auf Gerard-Veronika 17 - Relikan-Schmiele und federiger Schillergras und am Ende Gratulation zur gefundenen Neboglasnica.  Branko, deine Unbekannte unter 19 interessiert mich wirklich. Etwas erinnert an Vogelmiere, aber nein, weil kein richtiges Blatt. Hast du schon was rausgefunden? Und unter 6 kam mir Grasblättriger Grünkohl in den Sinn, weil Stängel etwas gräulicher scheint und weil hier heimisch. Wahrscheinlich hast du Blätter gut angeschaut, um es als Acker- zu bestimmen. lp
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| potka24. 07. 2019 15:40:29 |
zlatica danke, ich habe mich wirklich über die Catchfly gefreut. Ja, einige von euch sind echte Meister im Benennen all dieser schönen Blümchen
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| plezac24. 07. 2019 21:20:28 |
Hallo, hier sind einige Blümchen auf dem Weg zur Velika (Kärntner) Baba...bitte Hilfe bei Bestimmung. LP Janez
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| Zvonček24. 07. 2019 22:19:13 |
Kletterer, keine gewöhnliche oder Alpen-Akelei. Wahrscheinlich Bertolonii oder ähnliche Art Einsele-Akelei. Auf Bild 2 ist kopfiger Hieracium, auf 3 stängellose Enzian und auf 4 krustiger Steinweiß. Lp
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| zlatica25. 07. 2019 15:39:53 |
Ja, welche schönen Wege nimmst du dieses Jahr, Zvonček! Das ist sicher Ferienzeit im Sommer. Und die Bukette sind so schön entlang des Weges angeordnet, dass es ein Vergnügen ist, sie anzuschauen! Diese Blümchen, das sich dir noch mit seiner Schönheit versteckt hat (10), ist der immergrüne Steinweiß. Vor der Blüte hat es Köpfe noch hängend, wenn sie sich aufrichten, verzaubern sie uns mit ihrer gelben Schönheit, mit der Zeit wechselt die Frucht in orange-rote Farbe, was alles noch verschönert...
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| plezac25. 07. 2019 17:27:32 |
@zvonček danke! Wenn es keine alpen- und gewöhnliche Akelei ist, welche Arten sind dann Aquilegia alpina und Aquilegia vulgaris? Im Büchlein Hoppe, Alpenblumen, 2013, heißen sie nämlich alpen- und gewöhnliche Akelei? LP Janez
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| zlatica25. 07. 2019 20:51:54 |
Da ich deine Frage zufällig gesehen habe, die eigentlich an Zvonček gerichtet ist, sage ich nur das. Ansgar Hoppe ist deutscher Botaniker, Autor des genannten Buches. In diesem Buch sind viele Blumen vorgestellt, die bei uns gar nicht wachsen, darunter auch Aquilegia alpina, während die zweite von dir genannte - gewöhnliche Akelei auch bei uns heimisch ist. Für Slowenien sind alle Blumen in der Kleinen Flora Sloweniens aufgelistet, wir haben 5 Arten, darunter zwei schon von Zvonček genannt, dann noch gewöhnliche, vielblütige und dunkelviolett Akelei. Akeleien sind nicht leicht bestimmbar, darunter ist die dunkelviolett die unterscheidbarste wegen der besonderen Farbe....
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| Apolonija25. 07. 2019 20:58:10 |
Janez, lass mich auch ein bisschen einmischen. Natürlich wächst bei uns auch gewöhnliche Akelei, aber meist in niedrigeren Lagen. Zvonček hat recht, dass es keine Alpen-Akelei in Slowenien gibt, sondern neben der gewöhnlichen noch 4 andere: dunkelviolett, vielblütig, Einsele- und Bertoloni-Akelei. Was die Enzian betrifft, ist es herzblättrige, deren Stängel schon etwas mehr gewachsen ist, die kahle hat viel größere Blätter
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| Zvonček25. 07. 2019 21:39:07 |
Janez, ich habe schlecht geschrieben. Ich wollte sagen: Keine gewöhnliche oder Alpen-Akelei. Und ich habe verursacht, dass Zlatica und Apolonija sich melden mussten. Entschuldige mich bei allen dreien. Zlatica, danke für immergrünen Steinweiß. Bisher habe ich nur seine endgültige, schönste Ausführung gesehen. Lp allen
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| velkavrh26. 07. 2019 05:52:56 |
Lass mich mich auch zur Akelei-Thema äußern. Gestern habe ich in der Bibliothek das Buch unseres renommierten Botanikers Jože Bavcon von 2013 ausgeliehen. Er erwähnt fünf Arten Akeleien. Vor Kurzem ist die julische Akelei bestätigt, die ein Endemit unserer Julischen Alpen ist und noch auf der italienischen Seite wächst. Im Genus gibt es insgesamt siebzig Arten. Ich denke, wir verwechseln am meisten gewöhnliche Akelei und vielblütige. Gewöhnliche Akelei ist violett, während vielblütige blau ist. Schon am Anfang von Zelenica wachsen beide meist nah beieinander. Höher finden wir dunkelviolett, die wir mit gewöhnlicher verwechseln. Bertolonii finden wir, wenn wir von der Tschechischen Hütte nach Umik Žrela absteigen. Dort ist eine ausgedehnte Bestandsfläche. Die neu bestätigte julische sehen wir sicher auf Črna prst. Einsele sehen wir sicher auf der Mulattierstraße nach Dolič.
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| velkavrh26. 07. 2019 06:37:08 |
Wenn Zeit ist, tauche ich in Doldenblütler ein. Im Allgemeinen kennen wir sie, da wir einige im Garten züchten. Ich züchte einige - vom Petersilie bis Kümmel. Ich zücht sogar weniger bekannte Pastinake. Schon im Garten macht uns lästiges Unkraut gewöhnliche Regačica Probleme. Am Waldrand oder Wiese sehen wir schon gewöhnliche Tollkirsche, Wildkarotte und Wald-Krebljica - und noch welche finden wir. Schon an unseren Ausgangspunkten ins Mittelgebirge sehen wir einige. Im Mittelgebirge schon viele. Vor paar Tagen habe ich gewöhnliche Zdravilk entlang des Pfads zu Otliško okno fotografiert. Diese Zdravilk hat so dichten Dolden, dass man sie nicht mit ähnlichen verwechseln sollte und charakteristische Petersilienblätter. Schon vor Jahren hat mich der lateinische Name gestört. Wieder habe ich Flora Alpina ausgeliehen - dort unter Seseli libanotis, Hoppe hat sie unter gleichem lateinischen Namen - Übersetzer nennt sie Wurzelblättrige Zdravilk. Botanischer Garten Ljubljana hat sie unter Libanotis sibirica (Bild daneben - ist richtig). Ich weiß, dass auf dem Kras bei uns noch ihre Unterart wächst ohne slowenischen Namen - S.libanotis subsp. pyrenaica. Doldenblütler sind sehr komplexe Blumen. Wir haben 300 Gattungen mit 3.000 Arten. Allein in Slowenien sind 57 Gattungen mit 115 Arten vorhanden - zitiert Hr. Bavcon.
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| potka26. 07. 2019 07:42:42 |
Dies ist wahrscheinlich ein Albinos-Exemplar von Akelei, oder nicht?
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| velkavrh26. 07. 2019 09:34:55 |
potka,ja,wenn sie es in der Natur gefunden haben.Sonst haben wir einen Haufen Garten-Akeleien verschiedener Farben und mit verschiedenen Blüten. Aber diese gezüchteten Akeleien breiten sich in der Natur aus.Ich hab z.B. eine Jungpflanze gezüchteter Akelei gekauft (weiß nicht welche Art- war Gartensorte).Sie blühte nur das Jahr als ich sie gekauft hab(dunkelviolette),danach hat sie den Winter nicht überlebt.
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| potka26. 07. 2019 09:40:20 |
Aufgenommen auf dem Weg zur Črna prst.Lp
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| zlatica26. 07. 2019 14:09:22 |
Branko, wenn ich deine Debatte zu diesem Thema der Benennung der gewöhnlichen Heilpflanze fortsetze, die für mich eine der schönsten Doldenblütler ist... Bei uns gehört der Name gewöhnliche Heilpflanze wirklich zum lateinischen Namen Libanotis sibirica, die zwei Unterarten hat, nämlich: L. sibirica subsp. montana und wie du erwähnt hast die andere subsp. pyrenaica, charakteristisch für das Karstgebiet. Die lateinische Benennung in der Flora Alpina mit slowenischem Namen gewöhnliche Heilpflanze ist wirklich Seseli libanotis, was die Benennung derselben Blume nach Koch ist, während unser L. sibirica nach C.A.Mey ist, was ich als Synonym verstehe. Ähnlich ist es bei der karottenblättrigen Heilpflanze. Im MFS gehört zu diesem slowenischen Ausdruck der lateinische Libanotis daucifolia, was aber bei Hoppe, der die Pflanze nach Koch benennt, Seseli libanotis subsp. liocarpum ist. Genau dieser letzte Teil des lateinischen Namens ist im Hoppe-Handbuch nicht angegeben, weil es eben nur ein Handbuch für einfachere Blütenbestimmung ist. All diese "wissenschaftlichen Benennungen und Synonyme" von Blumen sind für uns Laien meistens eine zu harte Nuss und ich denke, dass es in vielen Fällen besser ist, bei der Bestimmung der Grundart zu bleiben statt Unterart, was manchmal auch für Botaniker schwer ist. Es ist aber sicher positiv, dass wir uns manchmal interessieren und diese Unterschiede in verschiedenen Literaturen bemerken, weil wir dadurch lernen, wie viel Arbeit verschiedene Botaniker schon lange vor unserer Zeit mit der Benennung und Einordnung einzelner Blumen in Gattungen, Familien oder Arten hatten.... Sicher würde Apolonija zu diesem Thema noch mehr Kluges sagen können, die mit lateinischen/wissenschaftlichen Namen viel vertrauter ist als viele von uns. 
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