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| palček plezalček11. 02. 2017 18:24:39 |
j., Hut ab. Super, dass du dich so systematisch an die Ansichtskarten gemacht und sie studiert hast. Nur eine Kleinigkeit, die meine Neugier trotzdem quält. Im Text erwähnst du, dass die helle Aufschrift auf dunklerem Untergrund um 1930 erschienen sein soll. Auf Bild #11 aus 1925 ist erstmals die Aufschrift auf dunklem Untergrund zu sehen. Auf Ansichtskarte #15 aus 1928 ist wieder dunkle Aufschrift auf hellem Untergrund. Vielleicht folgen die Karten nicht chronologisch in dieser Reihenfolge. Danke für den Einblick in ein Stückchen Turm-Geschichte. 
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| ljubitelj gora11. 02. 2017 19:36:38 |
Drei haben heute den Triglav "angegriffen"
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| j.11. 02. 2017 19:39:16 |
Ja, du hast recht Palček. Bei diesen zeitlichen Einordnungen hatte ich ziemliche Probleme und vieles ist unvollständig. Generell ist es ein Problem, da Ansichtskarten eines bestimmten Jahres lange verkauft wurden. Deshalb tragen einige einen Poststempel (oder eingetragenes Datum im Text), der Jahre nach der Entstehung der Fotografie ist, dazwischen hatte sich der Turm schon verändert. Die einzigen Jahre, die wenigstens annähernd dokumentiert sind und die ich eingetragen habe, sind Versandjahre und nicht Entstehungsjahre. So ein Fall ist auch #17, versandt 1942 und trägt also das Jahr 1942. Sie ist gleich #36, die keinen Stempel oder Datum hat, für die wir aber wissen, dass sie spätestens 1928 entstanden ist (und das Jahr 1928 bekommen hat). Weil #36 gleich #15 ist, aber ohne retuschierte Person. Für #15 wissen wir sicher, dass sie spätestens 1928 entstanden ist (Stempel bzw. Versanddatum). Ich habe noch diese Kuriosität gefunden: nach dem Ersten Weltkrieg gab es um den Turm einen richtigen Maler-Krieg, der Turm wurde abwechselnd in slowenischen und italienischen Nationalfarben gestrichen.
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| palček plezalček11. 02. 2017 19:55:21 |
Foto #11 muss später als #15 entstanden sein. Ich werde nachfragen, ob wir Fotos mit dem Aljaž-Turm haben. Wenn im Museumarchiv etwas Erfolg hat, melde ich mich.
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| redbull13. 02. 2017 09:59:35 |
12.02.17 Wettervorhersagen schlecht übers Wochenende, aber real über 1500m klar sehr angenehmes Wetter. Nach zwölf Stunden Gehen der südlichen Nachbarn schöne Spur bis Kredarica. Schneeschuhe nur am Rucksack befestigt und wieder sieht aus als bräuchte ich sie heuer nicht. Auf Vorgängerroute würde ich nur Anfang ändern und vor Fels quer gehen. Jetzt große Neigung, besonders für die in kommenden Tagen hochgehenden. Über Querung direkter Weg bis paar Meter Seil, das raus ist. Hier grösste Gefahr durch Auftauen ab Mitte. Pflicht frühe Stunden! Ab Mali Triglav Klassiker. Schönes Wetter bis Freitag, also nutzen. Transporter oder höheres Auto empfehlenswert, sonst klüger Auto in Kurje vasi stehen lassen. Bericht: http://deyangrm.blogspot.si/2017/02/triglav-120217.html
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| j.13. 02. 2017 13:41:18 |
Dejan, plus eins von mir. Wegen solcher Beiträge ist dieses Forum interessant und aktuell.
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| redbull13. 02. 2017 16:07:56 |
An dieser Stelle war ich beim Aufstieg 9.40, beim Abstieg um 14.45 .
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| Todi13. 02. 2017 16:51:25 |
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| Comek10. 03. 2017 13:58:30 |
Geht jemand morgen 11.3. zum Triglav? Würde mich anschließen. Danke lp
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| opazovalec12. 03. 2017 17:01:43 |
Deyans Abenteuer liest man immer gespannt, ebenso die Zeitachse seiner Aufstiege. Volle Anerkennung und viel Erfolg weiter. Der Alte sah gestern aus der Ferne so aus....
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| Maemi12. 03. 2017 18:20:10 |
Beobachter, Fotos streicheln das Herz, danke  Wunderschöne Momente mit tollen Leuten da oben...
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| j.16. 03. 2017 11:32:28 |
Gestern: mit (etwas höhergelegtem) Auto bis ans Ende gefahren, besonders letzte 500 m bergauf auf Mulde leicht gekratzt, besser etwas früher parken, genug Platz. Um 6 Uhr morgens gestartet, Bedingungen ideal, bis Kredarica keine Fußspur eingebrochen. Weg schön ausgetreten, etwas unter Prgarca hat jemand ästhetisch Variante rechts durch Ruß geführt. Am Sattel zwischen Kredarica und Mali-Triglav wehte Nordwind wirklich stark, überlegt wie auf Grat. Mann entgegenkommend sagte schon gleich nach Querung auf Mali-Triglav viel besser und auf Grat nicht so schlimm wie am Sattel. Und so war es. Tritte in schattiger Einstiegsrampe hielten gut, ebenso in erster Querung, alles mehr auf den Beinen und gut. Scheint Eispickel dort nur für Moral (wenn Schaft in Hang stichst hält fragwürdig, wenn Spitze zu Eis unten mehrmals schlagen durch Schnee bis Eis darunter und das kostet Zeit). In zweiter Querung gleich nach Ecke hoch Tritte hielten auch, nur Sonne drückte und Schnee schon beim Aufstieg (um 10) etwas verkrustet, Abstieg zeigte Bedingungen nicht wesentlich schlechter. Wahrscheinlich Wind trotz Lee spürbar kühlte Schnee. In diesem Bereich zuerst zwei unsere Seilschaften getroffen, dann glaube ich zwei oder drei (wahrscheinlich) Polen. Einer erklärte etwas auf Nordseite verloren aber wusste nicht was. Schnee weiter trocken hielt gut. An allen anderen kritischen Stellen Zöpfe sichtbar, keine Probleme. Vielleicht Ausnahme Grätchen (ca 20 m) beim Einstieg in Steilhang Veliki-Triglav, eng und Sicherungen unsichtbar. Wegen Windböen die auf solchen Abschnitten Gleichgewicht stören sehr vorsichtig dort. Auf Gipfel allein. Turm zur Hälfte im Schnee, gestreichelt und getätschelt. Kurz darauf gesellte sich Wanderer zu, ohne zu wissen dass ich es tat auch Turm gestreichelt. Na ja, sogar identische Eisausrüstung haha. Beim obligaten Fotografieren freundliches Plaudern auf einsamem Gipfel passte gut. Abstieg nach Kredarica kein Problem, nur Tritte in Einstiegsrampe von Vordermann stark aufgewühlt und eingebrochen. Von Kredarica runter (ca 14 Uhr) wie rauf: ohne Steigeisen. Kurz vor Waldrand Schnee schon südlich und stellenweise durchbrechend, schlimmer weiter bis Prgarca wo manchmal bis Hüfte eingesunken. Von Prgarca an Schnee bearbeitet, kein Pfützenlaufen, Gehen bequem. Für Tourenski: Spur morgens komplett gemacht aber Sonne tagsüber fast ganz geschmolzen (andere Wanderer wenig geholfen), hier da nur Richtung sichtbar. Kann bis Auto und weiter, hält vielleicht noch Woche oder zwei. In Kredarica freundlich wie immer, Kaffee gestern noch Hauch besser .
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| lijaneja16. 03. 2017 19:12:33 |
Bravo, Ljubica. Frühe Stunde, goldene Stunde. Beschreibung gehört unter "Kredarica", ausgeruht bei "Prgarca". Noch viel Glück und Genuss in den Bergen!
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| conquer18. 03. 2017 14:00:06 |
Was sagt ihr zum Aufstieg auf Triglav in den aktuellen Bedingungen? Relativ warmes Wetter, über 0°C auf 2500m Höhe.
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