Alle drei Gipfel sind noch nicht in einem Thread vereint, wenn der Admin meint, es sei überflüssig, soll er es bitte verschieben.
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Start 6.30 bei Savica und nirgends jemand. Der Weg nach Lanževica über Bogatinsko sedlo ist ohne Winterausrüstung gangbar. Paar Schneeflächen machen keine Probleme. Oben um 9.45 und bleibe bis 10.00, um 11.00 stehe ich auf Bogatin. Nach Bogatin bin ich vom Sattel ein bisschen auf eigene Faust gegangen, dann am Grat entlang, weil in der Mitte eine Schneefläche ist. Habe den Eispickel bereit gehabt, aber nur leicht die Erde damit berührt. Also, der Weg ist ohne Winterausrüstung gangbar, etwas Vorsicht unter dem Gipfel, und es geht. Erst hier sehe ich die ersten Leute - eine Gruppe Wanderer, die zum Bogatinsko sedlo hochsteigen. Ich setze meinen Weg Richtung Mahavšček fort, vor dem Gipfel experimentiere ich etwas mit Tee und Schnee. Mir war das Wasser ausgegangen, der Weg war noch lang und ich habe Schnee in den Tee getan, damit die Menge wenigstens etwas zunimmt

. Auf Mahavšček um 11.30. Um ca. 12.00 bin ich abgestiegen Richtung Komna über pl. Govnjač und hier fing das eigentliche erst an

. Auf dem Weg von Mahavšček zur Alm wechselt trockener Weg - verschneiter Weg, muss paar Schneeflächen ohne sicheren Auslauf queren und Eispickel ist nötig. Hatte auch Steigeisen dabei, aber abgestiegen nur mit Eispickel. Aber das war ok. Über pl. Govnjač führt ein Weg zur Alm rechts (Abkürzung) und einer links (alles herum). Und natürlich verpasse ich die Abkürzung und krieche auf dem Weg alles herum. Er ist markiert, aber nicht gepflegt und war schon hier total verstaubt, und der Eispickel hat sich non-stop im Gestrüpp verfangen. Von Mahavšček an habe ich schon von Wasser und Coca-Cola geträumt. Na ja, irgendwie komme ich aus dem verwachsenen Pfad auf die Alm raus und erinnere mich von der letzten Tour mit Bogatin und Mahavšček, als wir mit der Kollegin gewandert sind, dass von der Alm bis Komna ca. 30 Minuten sind. Motivation steigt natürlich, klar

beim Nachdenken über die Umleitung (habe mir gesagt, muss an was anderes denken, nicht nur Wasser, weil ich schon durstig wie ...) verpasse ich die direkte Abzweigung nach Komna und gehe schön Richtung Vogel. Und laufe und laufe und nach ca. 15 Minuten sehe ich, dass der Weg sich nicht dreht (so viel man aus dem Gestrüpp raus sehen kann, wo man eh nur Grün vor sich hat, und oben Himmel

). Egal, auf der Karte sehe ich, der nächste Abzweig ist bald, der Weg bis dahin verwachsen mit Gestrüpp, und war schon doppelt verstaubt, und jetzt Harz auf der Hose. Na, am Abzweig treffe ich wie abgesprochen zwei Damen, die ein bisschen rumgelaufen sind und auch zurück nach Komna wollten. Aber was sehe ich auf dem Schild - Komna 3/4 Stunde.



Na, dieser Weg dann echte Dschungel



und wer mich kennt, weiß, dass ich in den Bergen am meisten hasse, mich durch so Dschungel durchkämpfen zu müssen. Gesträuch geht mir noch nicht so auf die Nerven, wie dass Pflanzen mich ständig anfassen oder ich sie. Bitte, dass sich jetzt keiner wieder aufregt, ich mag schnelles, entschlossenes Gehen auf geräumtem Weg, nicht dieses Kriechen und Klettern unter und über Pflanzen - das mag ich wirklich nicht. Wichtig, dass es nicht 3/4 Stunde war, sondern um 14.00 am Tresen mit Wasser und Coca-Cola, weil sonst im Sommer keine Hütten besuche. Haben noch ein bisschen mit den Damen geredet, und dann am Auto um 15.25. Diese zwei unfreiwilligen Umwege haben mir sicher 45 Min. bis 1 Stunde gekostet. Na ja, lernt man ja ständig was Neues.
Schöne Tour, wiederholt den Rundweg mit Eispickel und Beachtung aller Abzweigungen, die ich nicht

, Lanževica verlängert den Weg um im Durchschnitt 2 Stunden.