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Bohinj 2864

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Holcar227. 03. 2013 19:03:22
deshalb wiederhole ich die Aussage von @green:

"Ich bin entschieden GEGEN das Skigebiet 2864!!!! das wäre wirklich EIN ZU GROSSER Eingriff in die Natur. Wir haben genug andere Skigebiete dort herum, wir brauchen keine neuen zu bauen. Selbst die Skigebiete, die wir haben, funktionieren nicht wegen grüner Winter oder Finanzmangel."

das ist es, worüber wir die ganze Zeit reden!
und noch etwas anderes.
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viharnik27. 03. 2013 19:24:51
Ich sehe die Sache auch um der dort lebenden Menschen willen und nicht nur für egoistische quasi-Überzeugungnasmeh.
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tinky28. 03. 2013 08:58:21
Karahawk geh Liederchen schreiben, bei der letzten kamen mir Tränen in die Augen.
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snork28. 03. 2013 11:26:14
ja es ist wirklich interessant euch zu lesen....ich bin mehr dafür als dagegen....jedenfalls werden wir ALLE (auch die, die jetzt auf die "Čokls" eindreschen), die Schärfe der Kanten auf diesem Skigebiet testen....wenn es denn wegen des "Durcheinanders" der Slowenen überhaupt je zum Leben erweckt wird!!!
Lp Klemen
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Holcar228. 03. 2013 15:43:54
Danke gleichermaßen, eine Behandlung würde vielen guttun, am meisten euch, die nicht sehen, was für eine Katastrophe das wäre. Ohnehin hätte keiner unserer Kommentare Einfluss auf das, was wirklich passieren wird.

wenn niemand sieht, was für ein Blödsinn der Bau eines Skigebiets mit Start auf 500 Metern wäre, dann weiß ich wirklich nicht, was mit euren Köpfen los ist.
ansonsten wird es auch Menschen schaden, dieses Skigebiet wird Vogel das Brot wegessen, für das wir alle wissen, dass es schon jetzt bis zum Hals im Dreck steckt.
zitiere viharnik: "Für mich ist es völlig belanglos, ob das Projekt 2864 gemacht wird oder nicht, weil ich nie wieder auf präparierten Skigebieten fahren werde.."
wenn es dir belanglos ist, warum postest du dann überhaupt in diesem Thread?zmeden

PPS:danke tinki, meine Liedchen sind wirklich solche Themen, dass du eine Verwandtschaft zwischen ihnen und dir bemerken musst. kein Wunder, dass du dabei heulst. die Wahrheit tut weh!
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viharnik28. 03. 2013 16:39:11
Mit dem Projekt 2864 würde Slowenien zum modernsten und einzigartigen Skigebiet dieser Art in der Region kommen, das nur die Touristenanzahl multiplizieren würde und alle, inklusive Vogel, eine positive Konnotation verzeichnen würden. Wo in den Alpenländern könnten sie nur mit Skigebieten von wenigen Liften und 15km Skipisten erfolgreich sein. Der heutige Tourismus erfordert einen komplexen Ansatz des Angebots nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer mit vielfältigen Sportarten wie Reiten, Bogenschießen, Pools, Saunen, geführte Ausflüge, Wassersport Canyoning, Rafting, Radfahren, Yoga in der Natur, kulinarische Spezialitäten des Ortes mit Käseherstellung, Kräuterkunde, authentische alte Souvenirs, Gleitsegelfliegen, historische Besichtigungen, Verbindung mit Zug zur Küste usw. Nur passiv und negativ zu denken wird kein positives Ergebnis bringen. In Bohinj gibt es auch die Möglichkeit künstlicher Beschneiung mit exzellenter NW-Lage, daher muss man nur die Ärmel hochkrempeln und aufs Ziel zugehen. Das Projekt selbst erfordert für die Vorrealisierung enorme logistische und wirtschaftliche Anstrengungen sowie Kartenstudien und Entwürfe, daher Hut ab vor der Familie Čokl, dass sie sich an eine so schwere und anspruchsvolle Herausforderung gewagt haben. Dabei fällt mir ein ähnliches Beispiel ein von einem Menschen, der den Hochhaus auf Topniška in Lj. allein zur Renovierung gebracht und alle Bewohner zusammengerufen hat, sodass sie mit 800.000€ ein 11-stöckiges Gebäude renoviert haben. Ich hoffe, dass die Bohinj-Besitzer, die der Bau ablehnen, über sich nachdenken und erkennen, dass sie mit negativer Einstellung und schlechten Beziehungen sowie Ego nur sich selbst und ihrem eigenen Land schaden, in dem sie leben, und andererseits bessere Bedingungen erwarten.
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Irina28. 03. 2013 17:10:24
@viharnik,
ich kann mich nicht voll mit dir einverstanden erklären. Slowenien ist ein Boutique-Land und so sollte auch sein Tourismus sein. Wenig, aber ausgewählt. Wir können Bohinj nicht in ein Massentourismus-Ziel verwandeln, weil die Umwelt das auch nicht aushalten würde. Und wo ist die gesamte Infrastruktur; von Straßen, Wasserversorgung, Kanalisation, Deponie .... usw., damit es so funktioniert wie erwartet.

Bohinj sollte ein ausgewähltes und kein Massenziel sein. Die Schweizer haben uns schon vor Jahrzehnten gewarnt, unsere touristischen Kapazitäten nicht zu erweitern, sondern am Mehrwert zu arbeiten.

Rechne nicht damit, dass ein wohlhabender Gast, der nicht nach Preis fragt, bereit ist, auf einer kaum ordentlichen Straße anzureisen, sich anzustellen für die Karte, für die Lifte, für das Mittagessen .... usw. In der Herde sonntäglicher Touristen reiten, auf Wegen wandern, die so überlaufen sind wie ein Markt.
Werden wir fünfzig Touristen je einen Kebab verkaufen oder einem ausgewählten Gast Mittagessen/Abendessen aus Zutaten aus dem Bohinj-Gebiet servieren?

Wird Bohinj unser Juwel bleiben und zur Henne werden, die goldene Eier legt, oder bekommen wir noch eine Kranjska Gora? Also soll der innovative Čokl sich an ein verfeinertes Projekt für begrenzte Besucherzahl machen, wenn er so fähig ist.

Übrigens, was ist mit Vogel? Ach, das ist für die Čokls nicht interessant?
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Holcar228. 03. 2013 17:11:21
Jeder hat seine Meinungzavijanje z očmi. einige Argumente, die Befürworter anführen, lassen sich nicht leugnen, aber ich bleibe strikt dagegen für dieses Skigebiet, nicht nur wegen der 30000 Kubikmeter gefälltem Holz, auch weil nicht geleugnet werden kann, dass dieses Skigebiet unnötige Enge für Vogel schaffen würde. Vogel bietet neben Skifahren auch viele andere Aktivitäten, die es auch beim 2864 geben soll.
stellt euch also einen Ausländer vor, der sich in Slowenien nicht auskennt. er kommt im Winter ins Tal und fragt nach Skigebieten. das nächste bei der Ankunft ist Soriska Planina, aber dorthin muss man einen anspruchsvollen Anstieg fahren. keine Option. die nächsten sind Kobla und 2864. davon eines in Schwierigkeiten. na komm zu den zweitausendachthundertvierundsechzig (Slowenen im Netz schreiben schon, dass der Name unpraktisch ist). es interessiert ihn nicht, dass am Ende des Tals noch ein Skigebiet mit besseren Schneebedingungen und vielleicht etwas Extra-Qualität gibt (wie das 2864 wird, wissen wir noch nicht, daher halte ich mich etwas zurück). dieser Ausländer wird zum ihm nächsten und zugänglichsten Skigebiet gehen.
4 Skigebiete werden hintereinander auf 10, 15 Kilometern auf demselben Bergkamm aufgereiht sein.
schon heute kommen viele Touristen an oder fahren in Selbstorganisation auf Reisen, oft ist das zuverlässiger. über Slowenien im touristischen Sinne verbreitet sich ein guter Ruf in der Welt, der sich verstärkt.

wenn sich das Klima noch weiter erwärmt, werden wir eines Tages in naher Zukunft also 4 verfallende Skigebiete hintereinander haben. dann werden wir uns fragen, warum wir damals noch eines gebaut haben, als schon eines im Verfall war. oben am Skigebiet 2864 wird der Blick talabwärts weite Kahlschläge zeigen, durchzogen von rostigem Eisen. dort war einst ein schöner Wald. das Auge wendet sich nach Norden zum Očak mit seinen zerfetzten verschwindenden Schneefeldern. noch bis Ende dieses Januars werden sie verschwinden und auf den nächsten "Winter" warten, um sich wieder etwas zu erneuern. und dann wieder verschwinden. wohin der traurige Wanderer auch schaut, über das ganze Land wird er weißgefleckte graue Felsen sehen und etwas tiefer dunkle Flecken, die einst weite Wälder waren.
Jungs, es ist wahr, dass dieses Projekt die zuvor genannten positiven Effekte haben könnte. für eine Weile. Aber man muss langfristig denken!
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Holcar228. 03. 2013 17:21:19
@Irina: Vogel für Čokle ist natürlich nicht interessant, denen geht's nur ums Retten von sich selbst und ihrem Hotel. das ist jedem klar. zavijanje z očmi
deswegen haben sie sich für ein absurdes Projekt entschieden, das Bohinj noch mehr belasten wird, wie schon mehrmals geschrieben. absurd wegen der Lage, die heute vielleicht angenehm ist, aber irgendwann nicht mehr. das kümmert sie nicht, denn bis dahin sind sie alt. wie schon geschrieben, und noch mehr Gegenargumente zu diesem Quatsch, den viharnik und andere Bildungsbürger natürlich nicht kapieren und weiter machen (wie ichvelik nasmeh)
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jax28. 03. 2013 18:03:48
aber man muss langfristig denken!

Hier kann ich nur Keynes zitieren: auf lange Sicht sind wir alle tot.
Ja, man muss langfristig denken ... bis zu einem gewissen Punkt. Und ein paar hundert Jahre in die Zukunft schauen ist einfach Unsinn.
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viharnik28. 03. 2013 18:09:55
Ich schlage vor, dass sich sowohl Irina als auch Krahawk ausländische Alpendestinationen anschauen und erkennen werden, dass wir im Vergleich zu ihnen den Gästen praktisch nichts zu bieten haben außer unberührter Natur. Gott sei Dank, wenn alle nur mit dem Bergparadies zufrieden wären, aber Touristen sind anspruchsvoll und aller Art. Wo sind z.B. gemütliche Winterhütten für den Winteraufenthalt, finnische Saunen, Kletterhallen für schlechtes Wetter, Räume für TV und gemeinsame Treffen und noch hundert Dinge, die wir nicht haben. Natürlich muss das Projekt 2864 in angemessenen Dimensionen bezüglich Infrastrukturkapazität, natürlichem Gleichgewicht der Bauverdichtung, Umweltschutz in das Tal der Bohinjska Bistrica passen. Wie ich schon sagte, haben wir für unberührte Angebote genug den Triglav-Nationalpark und jener Hügel bis zur Soriska Planina hat keinen negativen Beiklang für die Wahrnehmung unberührter Natur. Allein auf der gegenüberliegenden Seite können Touristen nach Uskovnica, Praprotnica, Konjščica, Fužinarske Planine oder in die Voje gehen und die schöne Berglandschaft genießen. Slowenien ist so klein, dass Gäste, die aus Küstengebieten nach Mitteleuropa zurückkehren, sehr gerne auch für Bergurlaub anhalten, was ich aus Gesprächen mit Ausländern mitbekommen habe. Wie viele fahren nach dem Meeresurlaub auf die Nanoška Planota zu Abram und radeln dort, wandern, klettern sogar, dasselbe gilt für das Gebiet Kranjska Gora, auch Zg. Posočje und ich sehe keinen Grund, warum sie nicht auch von Bled ins nur 25km entfernte Bohinj fahren sollten.
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Holcar228. 03. 2013 18:22:25
Bei der Sättigung des Bohinj-Tourismus könnte eintreten, wovon @Irina schrieb: ÜBERSÄTTIGUNG. Das Bohinj-Tal ist relativ klein und kann solche großen Belastungen nicht tragen. Wir müssen an der Qualität des Bestehenden arbeiten, nicht es erweitern und auf Quantität setzen, denn das wird nicht aufgehen.
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Holcar228. 03. 2013 18:27:35
@jax: wärst du derselben Meinung, wenn jemand hundert Jahre vor dir die Hälfte des Waldes auf dem Berg gefällt, das Grundwasser versaut und Peči in einen großen Wald aus verfallenden rostigen Pfählen verwandelt hätte? Wie würdest du dich fühlen? Wahrscheinlich würdest du diese Leute verfluchen. Etwas muss auch für unsere Kinder, Enkel, Urenkel und alle Nachkommen bleiben.
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viharnik28. 03. 2013 18:31:36
Manchmal war Bohinj wirklich voll, jetzt im Sommer kann nicht mal der Campingplatz in Bohinj mit Besuchen prahlen. Wir sind zu teuer für das, was wir Gästen bieten, und gehen zu wenig an Renovierung und Neuheiten ran, was auch Ausländer schon gecheckt haben. Nicht balkanmäßig nach der Saison nur in die Taschen stopfen, für Investitionen in nachhaltige Entwicklung kümmern sich dann die Bären oder was? zavijanje z očmi
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Holcar228. 03. 2013 18:35:22
hahaha, wie lustig mrk pogled. Hab ich geschrieben, dass ich den Bohinj-"Tourismus"-Way unterstütze?
Bohinj vertreibt viele Touristen mit seinen Mautgebühren und Parkgebühren. Aber wir können nicht nur das Angebot erweitern, denn wie gesagt wird das Tal übersättigt. Es ist nämlich klein. Wir haben schon genug gute Skigebiete und brauchen keine neuen zu bauen.
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janna28. 03. 2013 18:54:27
Karahavk, hör auf dich aufzublasen, rede nicht irgendwelchen Scheiß aus dem Ärmel. Aber wie beteiligst du dich am 2864-Projekt? Nein, offensichtlich! Das heißt, dein ganzes Gelaber ist Scheiße ins Leere.

Was weißt du davon, dass Bohinj übersättigt wird? Hör auf, wenn du keine "offizielle Grundlage" hast. Du redest Scheiß.

Ich "sammle" jede Wintersaison eine Menge Skitage, damit meine ich, dass ich den Zustand slowenischer Skigebiete ziemlich gut kenne. Also dein Satz: wir haben schon genug gute Skigebiete - weiß echt nicht, was du damit meinst ...zavijanje z očmi

Diese slowenische Rückständigkeit ... weiß nicht, wohin sie uns führt zavijanje z očmi. Wenn Čokle (und den anderen Bohinjern) das Projekt gelingt ... nur Hut ab!

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jax28. 03. 2013 18:56:28
@karahawk
Lies das Buch Eine Welt ohne uns. Wenn jemand das hundert Jahre vor uns gemacht hätte und dann niemand es mehr angerührt hätte, wäre es kaum sichtbar. Die Natur kann 'nen scheiß viel absorbieren.
Aber ich behaupte nicht, dass man die Natur ignorieren soll. Ich denke, Čokla haben trotz aller Bedenken zu ihrer Finanzlage doch den richtigen Konzept. Kurz Entwicklung und Fortschritt, aber unter Berücksichtigung der Natur. Hier plädiert ihr manche für das Konzept eines Reservats, in dem gar keine Entwicklung sein dürfte.
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CarpeDiem24728. 03. 2013 19:13:55
Eh, beim Lesen krieg ich richtig schlechte Laune, denn ich seh, dass wir Janezki 'ne spezielle Sorte Erdenbürger sind, wollen keine Veränderung, keinen Fortschritt, am liebsten zurück ins Steinzeit. Nix geht und mit solchem Denken läuft das Mittagessen morgen mit hölzernem Löffel, schade. zavijanje z očmi
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Irina28. 03. 2013 20:07:19
@viharnik,
in deinem letzten Kommentar hast du geschrieben, dass ab dem Campingplatz alles "öde" ist. Aber der Campingplatz wird nicht "edler" oder voller, wenn das Skizentrum 2864 gebaut wird.
Fügen wir dem hinzu, was schon da ist, Wert hinzu. Keine neuen Investitionen drängen, wenn wir die alten nicht zu Ende gebracht haben.

Warum ein Skizentrum bei immer bescheidenen Wintern, warum nicht ein Rad- oder Langlaufzentrum? Versuchen wir zu vermarkten, was schon da ist, und nicht alles in Beton und Asphalt verwandeln.
Schau, im Winter fahre ich bedauernd an Kranjska Gora vorbei nach Sv. Višarje. Sie haben nichts betoniert, wenig geändert, und haben genug Besucher Sommer und Winter.
Der bewusste Tourist schätzt unberührte Natur, kommt aus Beton und will keinen Beton.

Vor einiger Zeit begeisterten sich einige für eine Seilbahn, die Touristen von Vrata nach Kredarica bringt. Und Gegner dieses Projekts wurden als Rückständige markiert, die die Entwicklung bremsen. Die Triglav-Promenade mit Seilbahn wäre heute schon eine Müllkippe.
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viharnik28. 03. 2013 20:36:55
Es scheint, als ob ihr meine klaren Botschaften wirklich nicht versteht und unnötig die Worte verdreht. Mit dem Campingplatz-Modell wollte ich sagen, dass wir hier generell keine gute Führung haben, von Politikern an aufwärts, natürlich gibt es auch sehr erfolgreiche Firmen mit guten Managern dahinter, also nicht alles in einen Topf werfen. Generell ist es uns noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen, verdienten Geld gleichmäßig für zukünftige Entwicklung und Firmenführung zu verteilen, wie sie es in Deutschland gewohnt sind. Dort funktioniert auch die Finanzpolizei gut, daher fließen Steuern fair in die Staatskasse. Wie kann es einer Firma passieren, die Eigentümer mehrerer reicher Gesellschaften ist und jammert, dass sie kein Geld für grundlegende Reparaturen hat. Das heißt, den Staat und Steuerzahler betrügen und sich in eine unernste Lage bringen. Kein Wunder, dass wir dann im TV adriatische Paläste von 2000m² sehen, die sich nicht mal ausländische viel stabilere Firmen leisten könnten. Gerade kürzlich hat mir ein Nachbar von der Triglav-Versicherung gesagt, dass im Ausland ein starker Privatier mit ein paar 100 Angestellten nicht einfach ein Auto für 50.000€ kaufen kann und darf. Hier eröffnet einer eine Firma, dann wieder auf Staatskosten als Berechtigter für Dienstwagen mit Rabatt, gleich zum Prestige-Kauf. Ein Deutscher, auch wenn reich heutzutage, achtet auf jeden € und hat am Monatsende vollständige Aufstellung der Ausgaben, Geld geht nie aus. Auch Autos kaufen sie dort sinnvoll je nach Nutzung und nicht für Prestige, wie bei uns üblich. Das bedeutet, jemand nimmt sich keine Karawanen-Version, wenn er sie selbst nicht braucht, oder gar einen Prestige-SUV, wenn er keine sehr prominente Staatsfigur ist und nicht bergauf fährt. Im Gespräch mit einem Grenzländer habe ich kapiert, dass sie bei materiellen Dingen völlig jenseits von Ego und Prahlerei sind, weit voraus von uns. Und sie konkurrieren auch nicht darin. Mehr bedeutet ihnen gute geleistete Arbeit, Wohlstand, Stabilität, Unabhängigkeit und verdiente Ferien, für die sie jeden Monat vom Gehalt abzwacken.
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