Der Kapitalismus ist wirklich ganz OK. Und Leute, die ihre eigenen Interessen darin sehen, sind kein Problem. Die kapitalistische Gesellschaft basiert auf der Durchsetzung der eigenen Interessen jedes Einzelnen. Diese sind natürlich in erster Linie materiell. Darin liegt auch der Sinn des Kapitalismus. Denn wenn jeder arbeitet und sich für sich anstrengen muss, profitiert die Gesellschaft, im Gegensatz zum Sozialismus, wo du für vage gesellschaftliche Ziele oder fremde Interessen arbeitest oder 'arbeitest du oder nicht - Lohn ist gleich'.
>>>sein Leben erfüllen durch Schaden an anderen oder anderen Böses wünschen.
Das ist natürlich etwas ganz anderes und hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Deshalb sind wir da, wo wir sind. Gerade wegen anderer Dinge, die nichts mit Kapitalismus zu tun haben, ist es vollkommener Unsinn, den Kapitalismus für die Krise verantwortlich zu machen. Wir sind schuld, weil wir nicht nach seinen Gesetzen gehandelt haben. Ja, wir! Nicht nur Staat, Tycoons,... Jeder Einzelne mit seinem Verhalten, Konsumgewohnheiten, Leben auf Kosten anderer, Nichtübernehmen von Verantwortung,...
Čoklov kenne ich nicht, auch das Projekt nicht im Detail. Trotzdem frage ich mich wieder: Großes Skigebiet ja, ein paar Klettersteige im Hochgebirge, mit denen auch jemand verdienen könnte - nein? Warum? In beiden Fällen Kapitalisten, wenn jemand so viel gegen sie hat (im Skigebiet-Fall noch größere), Umweltprobleme,...
Damit niemand denkt, dass im Ausland keine Probleme mit Leuten gibt, die um jeden Preis stören und Projekte verhindern oder dass jemand etwas Gutes macht.
Beispiel: Klettersteig Konigsjodler in Österreich, der vorletztes Jahr kaum noch 10 Jahre Genehmigung bekommen hat, nachdem bei seinem Bau Umweltschützer solch einen Lärm gemacht haben, dass es ein Wunder ist, dass er überhaupt 'betrieben' werden konnte.
Und ein noch drastischeres Beispiel: Tauern-Tunnel! In den 70ern als Einröhren gebaut. In den 90ern wollten sie die zweite Röhre nachbauen. Umweltschützer haben das Projekt verhindert, wieder großen Radau geschlagen, als ob das die Umwelt zerstören würde (als ob der Tunnel selbst das nicht tut und ihrer Meinung nach alles über den Pass fahren müsste und dort erst in Staus, Umleitungen, Bremsen, Lärm usw. verschmutzen würde...)
Und dann passierte dieser Unfall mit ca. 10 Toten. Hat sich einer der Eco-Hysteriker verantwortlich gefühlt? Zweifle! Sollen sie jetzt den Angehörigen der Opfer oder denen, die lebenslang geschädigt sind, zu Hause über Umweltschutz predigen, wenn sie es wagen.