@Becar: Das Problem mit Verschwörungstheorien liegt nicht an ihnen selbst. Einige (wie aus einem meiner Links ersichtlich) stimmen sogar und viele andere wissen wir noch nicht. Deshalb heißt es 'Theorie'. Wenn bewiesen, ist es 'Dogma', wenn falsch 'Lüge'.
Ich selbst lehne sie auch nicht einfach ab. Jeder gebe ich einen bestimmten Wahrscheinlichkeitsprozentsatz. Auch denen über Covid. Der bewegt sich von vernachlässigbar klein bis sagen wir einige seltene bis 80, 90 %.
Probleme bei solchen Theorien gibt es zwei: ihre Anzahl und die Aggressivität ihrer Befürworter. Achtung, nicht aller Gläubigen sondern derer, die sie verbreiten. Ihr seid schlimmer als alle Kirchen (außer vielleicht Jehovas). Zementiert und abgehärtet: das stimmt und Punkt! Kein Widerspruch!
Und euer aggressiver Kommunikationsstil (den wir nebenbei der Regierung zuschreiben aber eurer ist noch schlimmer) stößt einfach Menschen ab. Wenn ich zitiere z.B. dich: "Ist es so schwer sich mit dem Corona-Betrug abzufinden? Manche kapieren früher, manche später, auch für dich kommt die Zeit. Manche brauchen länger."
Das ist aggressiver Kommunikationsstil. Ich hab recht, kein Einwand. Ihr werdet es sehen! Menschen fühlen sich nicht wohl bei solchen Autoritären daher fliehen sie und meiden sie. Wie ein Kind, das Mama gescholten wird: "Eines Tages wirst du sehen, dass ich recht hatte!"
Dann wie gesagt, eine Menge davon. Und an alle musst du glauben. Sonst bist du arm, unwissend, hirngewaschen... (Aggressivität). Kannst an eine glauben (oder jemand zieht dich aggressiv rein) aber dann auch an die zweite, dritte, zehnte... sonst kriegst du's gleich über den Kopf.
Kirchen und Religionen funktionieren ähnlich: wer nicht an unseren Glauben und Gott glaubt, ist Heide und Ungläubiger. Und wir haben so viel gegen die Kirche zu sagen. Aber sie (wenigstens katholische) sind noch sehr sehr mild im Vergleich zur Mehrheit der Verschwörungstheoretiker.
Also musst du an Verschwörungstheorien, an Kirchen glauben (unabhängig davon dass sie sich oft widersprechen und manchmal sogar eine mit sich selbst). Grauen!
Aber das ist nicht alles: dann musst du Umweltschützer, Feministinnen, LGBT unterstützen (bald bist du schon komisch wenn du nicht dazugehörst) und vegan sein musst du auch.
Kurz ein Durcheinander, wo dir nur gesunder Menschenverstand und eigenes Urteil helfen. Zu jeder Theorie, jedem Glauben, jeder Ideologie baust du dir deine Haltung auf. Die ist nicht zementiert sondern bei mir abhängig von Fakten, kann sich ändern. Aber überzeugende Fakten!
Wie gesagt, nicht jeder Angehörige dieser Theorien und Gruppen ist aggressiv. Und im Privatleben können sie prima als Freunde, Bekannte, Kollegen sein... Konkret mit Veganern habe ich unterschiedliche Erfahrungen: mit einem habe ich mich gut unterhalten und er ließ mich sogar meinen Standpunkt erklären. Was er dachte, weiß ich nicht.
Dann habe ich mit einer aggressiven Veganerin geredet. Ich: "Ich mag Tiere eigentlich..." Sie: "Wenn ihr sie mögt, warum esst ihr sie dann!" Später kamen wir auf religiöse Sicht. Sie: "Jesus war Veganer!" Ich: "Wie, wenn er die Menge in der Wüste mit Fischen gespeist hat und mit Aposteln das Osterlamm gegessen!" Sie: "Die Bibel ist gefälscht!" Na dann geht's rund...
Du @Becar propagierst die Theorie der pharmazeutischen Verschwörung. Aber um Covid gibt's viele viele Theorien. Das war mein Punkt, als ich sagte jeder hat seine eigene. Meine wäre, wenn überhaupt, dass das Virus aus dem Labor entkommen ist. Das scheint mir nicht so unwahrscheinlich und ich würde mich nicht wundern (wenigstens nicht zu sehr), wenn es sich als wahr erweist. Was natürlich meine Bewusstsein über die Virusgefahr und Haltung zu Maßnahmen nicht beeinflusst. Natürlich oder aus Labor, es ist da und damit müssen wir leben.